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Beauty: Meine Schönheitsgeheimnisse
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eBook442 Seiten3 Stunden

Beauty: Meine Schönheitsgeheimnisse

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Über dieses E-Book

Ob vor der Kamera oder hinter den Kulissen, Stilikone Lauren Conrad hat viel Zeit und Mühe investiert, um von den Profis zu lernen und ihren Look zu perfektionieren. Nun teilt sie endlich ihre Beauty-Geheimnisse mit dir.
In ihrem Buch widmet sie sich exklusiv der weiblichen Schönheit und zeigt dir, wie du das Beste aus deinem Typ herausholen kannst. Von Pflegetipps für gesunde Haut und glänzende Haare über den Guide für den passenden Haarschnitt für jede Gesichtsform bis zur richtigen Technik für das Alltags-Make-up und Stylingideen für spezielle Anlässe beinhaltet Lauren Conrads Beauty-Bibel alles, worauf es ankommt, damit du immer blendend aussiehst.
In illustrierten Anleitungen für Make-up, Frisuren und Nägel erklärt dir Lauren Schritt für Schritt, wie du Tag und Nacht einen atemberaubenden Look kreieren kannst.
SpracheDeutsch
Herausgebermvg Verlag
Erscheinungsdatum4. Okt. 2013
ISBN9783864155208
Beauty: Meine Schönheitsgeheimnisse
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Autor

Lauren Conrad

Lauren Conrad is an accomplished designer and entrepreneur, a #1 New York Times bestselling author, and was the star of MTV’s hits Laguna Beach and The Hills. She has been featured on the covers of People StyleWatch, Elle, Glamour, Redbook, Lucky, Cosmopolitan, Allure, Rolling Stone, Us Weekly, and Entertainment Weekly, among many other publications. She lives in Los Angeles, California.

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    Buchvorschau

    Beauty - Lauren Conrad

    LAUREN CONRAD

    Meine Schönheitsgeheimnisse

    LAUREN CONRAD

    mit elise loehnen

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    Für meine Mutter, die mir beibrachte,

    dass Schönheit mehr ist als Hairstyling und Make-up ...

    mich aber immer wieder daran erinnerte, meinen Haaransatz nachzufärben.

    Ich liebe dich.

    Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

    Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

    Für Fragen und Anregungen:

    info@mvg-verlag.de

    4. Auflage 2015

    © 2013 by mvg Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH,

    Nymphenburger Straße 86

    D-80636 München

    Tel.: 089 651285-0

    Fax: 089 652096

    © der Originalausgabe 2012 by Lauren Conrad

    Published by arrangement with HarperCollins Children’s Books, a division of HarperCollins Publishers.

    Die englische Originalausgabe erschien im Jahr 2012 bei Harper unter dem Titel Beauty.

    Illustrationen © 2012 by Kerrie Hess

    Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

    Übersetzung: Antoinette Gittinger; Clara Mihr

    Redaktion: Werner Wahls

    Umschlaggestaltung: Jill Bell; Maria Wittek

    Umschlagabbildung: © Angela + Ithyle

    Satz: Pamela Machleidt, München; Georg Stadler, München

    Druck: Firmengruppe APPL, aprinta Druck, Wemding

    Printed in Germany

    ISBN Print 978-3-86882-480-3

    ISBN E-Book (PDF) 978-3-86415-519-2

    ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86415-520-8

    www.mvg-verlag.de

    Beachten Sie auch unsere weiteren Verlage unter

    www.muenchner-verlagsgruppe.de

    Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

    Inhaltsverzeichnis

    EINLEITUNG

    Kapitel Eins

    Entdecke deine Schönheit

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    Kapitel Zwei

    Hautpflege

    Lektion gelernt

    Wie man einen Pickel ausdrückt

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Kapitel Drei

    Haarpflege

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    Wie du deinen Pony selbst kürzt

    Kapitel Vier

    Stress

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    Kapitel Fünf

    Fitness und Ernährung

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    Kapitel Sechs

    Make-up-Tipps, Tricks und Techniken

    Der Eyeliner-Effekt

    Halte deine Utensilien sauber

    Lektion gelernt

    Kapitel Sieben

    Alltags-Make-up

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    Kapitel Acht

    Party-Make-up

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    Kapitel Neun

    Frisuren für den Alltag

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Lektion gelernt

    KAPITEL ZEHN

    Party-Frisuren

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    Kapitel Elf

    Nägel

    So hält deine Maniküre

    Ein einfacher Ratschlag für jeden Tag

    KAPITEL 12

    Schönheit im Laufe der Zeit

    Mitwirkende

    Mode-Herstellernachweis

    Bildnachweis

    EINLEITUNG

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    SCHÖNHEIT

    Substantiv, weiblich

    1. die Qualität oder das Zusammenwirken von Qualitäten einer Person,

    die die Sinne erfreuen oder das Gemüt und den Geist anregen: Anmut

    2. ein schöner Mensch oder ein schöner Gegenstand; insbesondere eine schöne Frau

    3. eine besonders ansprechende, schmückende und herausragende Qualität

    (Merriam Webster Dictionary)

    Meine Mutter war der erste Mensch, den ich als kleines Mädchen als schön empfand. Sie war und ist noch immer eine der schönsten Frauen, die ich kenne: Sie ist blond, strahlt Sonne und Meer aus – sie ist einfach hinreißend. Ich erinnere mich oft, wie ich in ihrem Badezimmer auf dem Fußboden hocke und beobachte, wie sie sich, an ihrem Schminktisch sitzend, sorgfältig zurechtmacht und die Haare zu losen Locken dreht. Wann immer sie sich abends zum Ausgehen schminkte – sei es für eine Verabredung mit meinem Vater oder eine Dinnerparty bei Freunden –, sie wusste einfach, wie sie es anstellen musste. Damals war ich noch zu jung für Make-up, doch ab und zu schenkte sie mir einen Lippenstift, den sie nicht benutzte, oder ein Döschen mit rosa Puder.

    Es waren die Achtzigerjahre, als Make-up noch wie makeup roch und schmeckte: pudrig, altmodisch, köstlich. Ich bewahre noch immer einige für mich wertvolle alte Lippenstifthülsen in den Schubladen meines Badezimmerschranks auf. Eine Spur ihres Dufts versetzt mich wieder zurück ins Bad meiner Mutter, zu ihrem Waschtisch, wo ich mich mit einer Hand am Spiegel abstütze und ungeschickt einen grellroten Lippenstift auf meine schmalen Lippen auftrage und hellrosa Puderrouge über meine vollen Wangen verteile. Dann war ich ebenfalls schön.

    So wie sie sich zurückhielt und mir einfach nur zusah, wenn ich in neonfarbene Radlerhosen schlüpfte, mir ein mit Glitter verziertes T-Shirt anzog und meine herzförmige Sonnenbrille aufsetzte, so ließ sie mich auch meine eigene Definition von Schönheit finden. Als ich schließlich lernen musste, Make-up auf eine eher seriöse statt verspielte Art aufzutragen, verhielt sie sich nicht anders. Ab der siebten Klasse durfte ich Make-up tragen. Zu behaupten, es habe sich um einen Prozess von Versuch und Irrtum gehandelt, ist eine glatte Untertreibung. Jeden Tag passte ich den Lidschatten meinem Outfit an, gab mir aber wenig Mühe, die Foundation auf meinen Hautton abzustimmen. Meine Augenbrauen waren zu schmal gezupft, mein Haar zu stark geglättet. Ich war eine totale Katastrophe.

    Aber genau das war typisch für jene Jahre! Meine Mutter enthielt sich jeglichen Urteils. (Zum Glück gibt es nur wenige Fotos von mir aus dieser Zeit, denn die meisten verschwanden auf geheimnisvolle Weise ... irgendwie).

    Neben meiner Mutter gab es in meiner Kindheit nur noch eine blonde Ikone – Barbie. Dieses seidige, lange blonde Haar! Und die fantastischen Kleider und unglaublich winzigen Schuhe! Es gab kein Accessoire von Barbie, das ich nicht haben wollte. Ich besaß sogar die lebensgroße Barbiepuppe My Size Barbie, die mit fast 1,22 Meter einfach ein Knaller war. Außer Barbie gab es noch eine Reihe von Disney-Heldinnen, die ich mochte: Aschenputtel, Schneewittchen, Belle aus Die Schöne und das Biest, Arielle, die Meerjungfrau, und Jasmin. Sie mögen zwar ebenfalls wirklichkeitsfremd sein, konfrontierten mich aber zumindest mit Schönheitsmustern, die nicht den Normen meiner Heimat Orange County unterlagen. Schließlich wuchs ich in Kalifornien auf, wo gebleichte Locken und sonnengebräunte Haut an der Tagesordnung waren.

    Wenn wir klein sind, lassen wir uns häufig von glitzernder Schönheit blenden: von Aschenputtels glänzendem Ballkleid; Barbies hellblauem, die mandelförmigen Augen betonenden Lidschatten; von Arielles mit funkelnden Steinen besetztem Bustier; von Jasmines unglaublich langem, rabenschwarzem seidigen Haar. Es ist berauschend. Diese Figuren zogen mich magisch an.

    Wenn wir erwachsen werden, entwickelt sich auch unsere Einstellung zur Schönheit. Ich erinnere mich an meine Schulzeit, als die Jungs sich darum rissen, mit bestimmten Mädchen auszugehen, oder die Mädchen unbedingt einen bestimmten Jungen küssen wollten. Gern sonnte man sich im Rampenlicht jener, die bei allen als Stars der Klasse galten. Wir anderen waren es natürlich auch wert, dass sich jemand mit uns verabredete und uns küsste, aber wir galten eben nicht als erstrebenswertes Objekt der Begierde. Diese Art von Hirnwäsche lässt dann nach, wenn wir alle erkennen, was uns persönlich anzieht, wenn wir für uns definieren, was schön ist.

    Obwohl ich erwachsen geworden bin, mich verändert habe, reifer bin: Für mich ist meine Mutter nach wie vor die schönste Frau weit und breit. Und wenn es eine Sache gibt, die ich von meiner Mutter gelernt habe und die ich euch vermitteln kann, wenn ihr auf der Suche nach »eurem« Look seid, dann die: weniger ist mehr. Als ich von Orange County wegzog, wurde mein Haar dunkler, mein Teint blasser, ich hörte auf, den Eyeliner zu missbrauchen (zumindest meistens), und fing an, Jungs zu bewundern, die nicht Mannschaftskapitän eines Wasserballteams waren. Ich begann, mit meinem Stil, meinen Haaren und meinem Make-up zu experimentieren – und lernte dabei viel über mich und das, was mir steht oder nicht steht. Ein Vorteil des Erwachsenwerdens besteht darin, die Freiheit zu haben, sich so authentisch wie möglich zu stylen (was einem im Allgemeinen am meisten schmeichelt) und nicht darüber nachzugrübeln, wie die Frauen um einen herum aussehen. (Diese völlig überblondierten Haare waren keineswegs vorteilhaft für mich, auch wenn fast all meine Freundinnen diese Haarfarbe trugen.)

    Dass ich zufällig und unerwartet in die Unterhaltungsbranche stolperte, brachte mir einen großen Vorteil ein – ein Schönheitsteam. Vor jedem Fotoshooting und Auftritt verbrachte ich Stunden in einer Wolke von Haarspray und Transparentpuder, um als neue und verschönerte Version von mir wieder daraus aufzutauchen. Im Lauf der Jahre habe ich mit vielen talentierten Make-up-Künstlern und Hairstylisten zu tun gehabt und eine Menge von ihnen gelernt. Jedes Mal, wenn ich auf dem Schminkstuhl sitze, fühle ich mich wie in einem Beauty-Kurs. Ich studiere die Techniken der Profis und stelle ihnen Fragen, weshalb sie dieses und jenes Produkt wählen, und jedes Mal erfahre ich etwas Neues. Vermutlich werde ich nie ihre Perfektion erreichen, aber nach all den Jahren des Schminkens und Stylens habe ich viel gelernt, und dieses Buch bietet mir die Gelegenheit, euch das alles weiterzugeben.

    Während der Arbeit an diesem Projekt begann ich ernsthaft über die im Grunde undefinierbare Vorstellung von Schönheit nachzudenken. Dabei bin ich zu folgender Schlussfolgerung gelangt: Ich hoffe, dass ihr meine Anleitungen und Tipps hilfreich findet, aber nicht dem Irrtum verfallt, dass ihr aussehen solltet wie ich – deshalb seht ihr in diesem Buch viele Gesichter. Ich habe herausgefunden, was Schönheit für mich bedeutet und wie ich optimal aussehen und mich gut fühlen kann, aber ich freue mich auch immer wieder darüber, dass wir alle unterschiedlich aussehen. Ich hoffe, ihr macht dieselbe Entdeckung und nutzt die Informationen in diesem Buch, um das Beste aus euch zu machen und euch rundum wohlzufühlen.

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    Kapitel Eins

    Entdecke deine Schönheit

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    AAls mir im Jahr 2007 die Zeitschrift Teen Vogue ein Praktikum anbot, war ich außer mir vor Freude. Ich konnte es kaum erwarten, für das Magazin zu arbeiten, das ich schon immer vergöttert hatte. Doch bevor ich Caffè Latte mit Sojamilch holen und Farbkopien machen durfte, schickte man mich erst einmal zum Hairstylisten, um mein überstrapaziertes Haar behandeln zu lassen. Das war etwas peinlich und verwirrend, aber letztlich ein Segen: Bis zum heutigen Tag bin ich der Teen Vogue und deren Herausgeberin an der Westküste, Lisa Loves, dankbar für ihre Schönheitsintervention. Mein Haar war durch Bleichen und Sonneneinwirkung stark geschädigt und viel zu blond für meinen Teint. Zu meiner Verteidigung muss ich anführen, dass es mir nie in den Sinn gekommen wäre, von der Laguna-­Beach-Norm abzuweichen. Den größten Teil meines Lebens war ich zum selben Friseur gegangen und hatte mein Haar derselben Behandlung wie meine Freundinnen unterzogen. Ich spiegelte lediglich die Orange-County-Schönheitsnorm wider. Während wir aufwachsen, lernen wir ganz nebenbei, dass das, was wir in unserem Umfeld sehen, schön ist, und ich hatte Glück: Für mich war es sehr einfach, mich anzupassen – meine Haut wurde schnell braun und ich war naturblond. Aber wie schwer muss es für die Mädchen gewesen sein, die mit mir aufwuchsen und nicht in dieses Schema passten! Es muss einfach entsetzlich sein, die Highschool zu durchlaufen und sich immer anders als die anderen zu fühlen.

    Es ist keineswegs so, dass ich nicht auch meine Erfahrungen mit Schönheitsexperimenten gemacht hätte, manchmal mit richtig komischen Resultaten: In der fünften Klasse klebte ich einmal ein Strass-bindi auf meine Stirn, um wie Gwen Stefani auszusehen. Es war keineswegs Halloween, und ich benutzte einen Klebstoff, der auf der Haut haftete. Ich fand ihn, als ich die Toilettentisch-Schublade meiner Mutter durchwühlte und »hauthaftend« nicht als Warnung, sondern als Zweck verstand. Es war genau das, was ich brauchte ... um total idiotisch auszusehen! (Ich erinnere mich nicht mehr, wie ich das Zeug wieder abbekam!) Im Übrigen trug ich seit Jahren mein blondes Haar lang, immer im selben Stil. In der achten Klasse erkannte ich dann, dass es höchste Zeit für eine Veränderung war. Als ich ein Poster des Films Josie and the Pussycats entdeckte, wusste ich, was ich wollte. Ich ließ meine langen Haare so schneiden, dass sie nur noch bis knapp zur Schulter reichten, und verteilte Schaumfestiger darin, damit sie Volumen bekamen (siehe Seite 12). Dann beschloss ich, noch einen Schritt weiter zu gehen und mit Farbe zu experimentieren. Meine erste Erfahrung unterschied sich kaum von der meiner Freundinnen: Die Farbe kam aus einer Tube und wurde über dem Waschbecken in meinem Badezimmer aufgetragen. Das dunkle Kastanienbraun, das ich gewählt hatte, war etwas aufrührerisch, wäre aber gar nicht so übel gewesen, wenn es nicht dieselbe Farbe gehabt hätte wie das Fußballtrikot, das ich am Tag darauf in der Schule überreicht bekam. Dann kam meine Hutphase. Auf jeden Fall war ich bis zu meinem Umzug nach Los Angeles ziemlich unsicher und hilflos. Erst danach begann ich mein eigenes Schönheitsempfinden zu entwickeln.

    Auch die Schönheitsexperimente meiner Freundinnen sind geprägt von entsetzlichen Haarerfahrungen (im Hinblick auf die Farbe, das Volumen und die Länge), einer missglückten Make-up-Wahl (brauner Lippenkonturenstift, deutliche Umrandung, Roll-on-Strassglitter) und unkleidsamen Modeerscheinungen (zu stark geglättetes Haar, Gel, Schmetterlingsclips). Doch all das gehört zum Erwachsenwerden und zum Finden der eigenen Identität.

    Als ich im Jahr 2007 aus diesem von Lisa Love empfohlenen Salon trat, sah ich

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