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Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.: Gedient von der Ostsee bis zum Harz

Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.: Gedient von der Ostsee bis zum Harz

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Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik.: Gedient von der Ostsee bis zum Harz

Länge:
1.223 Seiten
9 Stunden
Freigegeben:
27. Sept. 2017
ISBN:
9783961452002
Format:
Buch

Beschreibung

Das Grenzkommando Nord wurde 1971 gegründet. Zuerst war es in Kalbe/ Milde stationiert, bis es 1974 in Stendal die neue Kasernenanlage (Gardelegener Straße) bezogen hat. Dem Grenzkommando Nord gehörten zur Gründung 6 Grenzregimenter (GR-6, GR-8, GR-24, GR-23, GR-25 und GR-20) und 2 Grenzausbildungsregimenter (GAR-5 und GAR-7) an. Sie waren von der Ostseeküste (Priwall) bis zum Harz (Sorge) disloziert. Diese Grenzregimenter hatten jeweils 3 Grenzbataillone (jedes Grenzbataillon hatte in der Regel 4 Grenzkompanien). Die Sicherung der Grenze zur BRD erlebte verschiedene Phasen. Von der einfachen Kompaniesicherung, zur Bataillonssicherung, bis zum Hinwenden wieder zur Kompaniesicherung (wenn auch in einer anderen Form). In dieser Phase wurden die III. Grenzbataillone nur noch zur Hinterlandsicherung eingesetzt. In der Zeit des Bestehen des Grenzkommando Nord haben wohl Tausende von jungen Wehrpflichtigen, eine Vielzahl von Unteroffizieren und zahlreiche Berufssoldaten (Fähnriche und Offiziere) an dieser Grenze ihren Dienst bei jeder Witterung versehen. Sei es nur, weil sie Wehrpflichtiger, sei es, weil sie sich für drei Jahre verpflichtet haben oder sei es auch, weil sie von dieser Sache überzeugt waren. Die Erinnerungen, wenn sie auch mit der Zeit verblassen, werden aber bleiben. Jede Grenzkompanie, jedes Grenzbataillon und jedes Grenzregiment, sowie die Grenzausbildungsregimenter des Grenzkommandos Nord (in der letzten Struktur) sind in diesem Buch aufgeführt. So weit wie es möglich war, ist von jeder Grenzkompanie und jedem Grenzbataillon ein Bild der Kaserne vorhanden. Auch wurde, an die vor der Gründung des Grenzkommandos Nord, bestehenden Grenzeinheiten erinnert. Die Zeittafel jeder Grenzeinheit listet noch einmal die einzelnen Ereignisse auf. Besonders interessant sind die einzelnen authentischen Erlebnisberichte der 115 Grenzsoldaten direkt von der Linie und die jeweiligen Berichte vom BGS und GZD. Für alle, welche im Grenzkommando Nord, ihren kurzen oder längeren Dienst versehen haben, soll es eine Erinnerung an ihre Wirkungsstätte sein. Auf mehr als 911 Seiten werden 560 Bilder, 31 Skizzen und an die 115 Wortmeldungen der Grenzer dargelegt. Da leider viele Grenzobjekte und Anlagen der Grenzsicherung zerstört oder abgebaut wurden, soll diese Chronik eine Erinnerung an die damalige Zeit sein.
Freigegeben:
27. Sept. 2017
ISBN:
9783961452002
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Das Grenzkommando Nord. Standort Stendal. Die Chronik. - Werner Neumann

Werner Neumann

DAS GRENZKOMMANDO NORD

Standort Stendal

Die Chronik

Gedient von der Ostsee bis zum Harz

Engelsdorfer Verlag

Leipzig

2017

Bibliografische Information durch die Deutsche Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

Copyright (2017) Engelsdorfer Verlag Leipzig

Alle Rechte beim Autor

Hergestellt in Leipzig, Germany (EU)

www.engelsdorfer-verlag.de

Inhalt

Cover

Titel

Impressum

Band I: Das Grenzkommando Nord

Vorwort

Schwur der Grenzpolizei: (13. März 1958)

Fahneneid der Grenztruppen der DDR

Die Kommandeure

Die Zeittafel

Die Durchführung der Ausbildung in den Grenztruppen der DDR

Grenzregiment– 6 „Hans Kollwitz" Standort Schönberg, Bezirk Rostock

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Die Zeittafel

Hans Kollwitz

Die wechselnden Strukturen des Truppenteils

Stab GR–6 „Hans Kollwitz" Schönberg (Bez. Rostock)

I. Grenzbataillon Selmsdorf

II. Grenzbataillon Lassahn

III. Grenzbataillon Schönberg (Bez. Schwerin)

Die Grenzkompanien

Grenzer vom GR – 6 berichten

Grenzregiment-8 „Robert Abshagen"

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Robert Abshagen

Die wechselnden Strukturen des Truppenteils

I. Grenzbataillon Nostorf

II. Grenzbataillon „Theodor-Körner-Kaserne" Dömitz

III. Grenzbataillon Dömitz

Die Grenzkompanien

GüSt (Eisenbahn) Zweedorf Schwanheide

GÜST (Straße) Horst

GÜST (Wasser/Elbe) Cumlosen

Grenzer vom GR-8 berichten

Grenzregiment-24 „Fritz Heckert" Standort Salzwedel

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Fritz Heckert

Die wechselnden Strukturen des Truppenteils

Stab Grenzregiment-24 Salzwedel

I. Grenzbataillon Ziemendorf

II. Grenzbataillon Bonese

III. Grenzbataillon Salzwedel

Die Grenzkompanien

Grenzer vom GR-24 berichten

Band II: Die Grenzregimenter 23 und 20

Grenzregiment-23 „Wilhelm Bahnik" Kalbe/Milde

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Die Zeittafel

Wilhelm Bahnik

Die wechselnden Strukturen des Truppenteils

Stab Grenzregiment-23 Kalbe/Milde

I. Grenzbataillon Oebisfelde

II. Grenzbataillon Marienborn

III. Grenzbataillon Weferlingen

Die Grenzkompanien

Grenzer vom GR-23 berichten

GüSt (Eisenbahn) Oebisfelde

Grenzregiment-20 „Martin Schwantes" Halberstadt Magdeburg

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Martin Schwantes

Die wechselnden Strukturen des Truppenteils

Stab Grenzregiment-20 Halberstadt

I. Grenzbataillon Hessen

II. Grenzbataillon Schierke

III. Grenzbataillon Ilsenburg / Mahrholzberg

Grenzer vom GR-20 berichten

Band III: Das Grenzregiment-25 und andere Einheiten

Das Grenzregiment – 25 „Neidhardt von Gneisenau" Oschersleben

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Die Zeittafel

Neidhardt von Gneisenau

Standorte und Struktur der Grenzbereitschaft-25 und des GR-25 Oschersleben

I. Grenzbataillon Marienborn

II. Grenzbataillon Hessen, danach Ohrsleben

III. Grenzbataillon Lüttgenrode, danach Hessen

Die ehemaligen Kommandanturen, Grenzabteilungen und Grenzbataillone

Die Grenzkompanien in der letzten Struktur des GR-25

Grenzsoldaten berichten

Das Reservegrenzabteilung/Ausbildungsbataillon Flechtingen und das Ausbildungsbataillon Mönchhai/Dingelstedt

Grenzsoldaten berichten

Grenzausbildungsregiment-5 „Gustav Sobottka" Glöwen/Potsdam

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Die Zeittafel

Gustav Sobottka

Die Struktur des Truppenteils

Die Belegung der Kaserne Glöwen:

Der Bericht von Michael Jahr

Das Grenzausbildungsregiment–7 „Martin Hoop" Standort Halberstadt

Die Regimentskommandeure

Die Geschichte des Truppenteils

Die Zeittafel

Martin Hoop

Die Struktur des Truppenteils

Die Objektbelegung

Die Ausbildung

Die letzte Strukturveränderung

Das Grenzregiment – 22 Halberstadt

Das Grenzregiment – 7 Wittenburg

Das Grenzregiment – 21 Beetzendorf

Die Sicherungskompanie-25 (SIK-25) Mönchhai

Die Militärgerichtsbarkeit im GKN

Die Hubschrauberstaffel-16 „Albert Kuntz"

Musikkorps Stendal Sitz Magdeburg

Die Verwaltung 2000

Der Bundesgrenzschutz

Der Grenzzolldienst der BRD

Schlussbemerkungen

Wissenswertes in Kurzform vom Grenzkommando Nord

Erinnerungen von Ernst Schüßling

Abkürzungen

Quellennachweise

Verwendete Literatur

Nachweiß der Bilder

Schlussbemerkungen

BAND I

DAS GRENZKOMMANDO NORD

Die Führung des Grenzkommandos Nord, die direkt unterstellten Einheiten, sowie Grenzregiment-6, Grenzregiment-8 und Grenzregiment-24

VORWORT

Mit diesem Buch soll an das, wenn auch nur relativ kurze, Bestehen des Grenzkommandos Nord, erinnert werden.

An die Arbeit vieler Offiziere, Berufssoldaten und Unteroffiziere, sowie an die Grenzsoldaten, welche bei jeder Witterung und jeder Zeit an der Staatsgrenze standhaften und treu ihren Fahneneid erfüllten.

Sie haben immer im Glauben an eine gute Sache, auch in den letzten Tagen im Grenzkommando Nord, stets ihr Bestes gegeben.

Der Autor erhebt, bezüglich des Inhalts, nicht den Anspruch auf umfangreiche Vollständigkeit und Richtigkeit aller in dieser Chronik vom Grenzkommando Nord dargelegten Sachverhalte. Nicht alle Beiträge der Grenzsoldaten, von den betreffenden Grenzkompanien und in den einzelnen Internetforen, konnten hier wiedergegeben werden, dafür war die Resonanz zu hoch und es hätte die Anzahl der Buchseite zu sehr erhöht.

Es wurden aus Kostengründen bewusst nur Skizzen angefertigt und verwendet.

Das Buch soll einen groben Überblick über das Grenzkommando Nord mit allen seinen Grenz- und Ausbildungsregimentern und anderen Dienststellen geben, wenn auch nicht immer ins Detail gegangen werden konnte. Dabei war es auch ein Anliegen, besonders die Grenzsoldaten selber zu Wort kommen zu lassen.

SCHWUR DER GRENZPOLIZEI: (13. MÄRZ 1958)

„Ich schwöre, meinem Vaterland, der Deutschen Demokratischen Republik, allzeit treu zu dienen, sie auf Befehl der Arbeiter- und Bauern-Regierung unter Einsatz meines Lebens gegen jeden Feind zu schützen, den Vorgesetzten unbedingten Gehorsam zu leisten, immer und überall die Ehre unserer Republik und ihrer Grenzpolizei zu wahren."

FAHNENEID DER GRENZTRUPPEN DER DDR

Ich schwöre:

Der Deutschen Demokratischen Republik, meinem Vaterland, allzeit treu zu dienen und sie auf Befehl der Arbeiter-und-Bauern-Regierung gegen jeden Feind zu schützen.

Ich schwöre:

An der Seite der Nationalen Volksarmee und der anderen Schutz- und Sicherheitsorgane der Deutschen Demokratischen Republik sowie fest verbunden mit den Armeen und den Grenztruppen der Sowjetunion und der anderen verbündeten sozialistischen Länder als Soldat der Grenztruppen der Deutschen Demokratischen Republik jederzeit bereit zu sein, standhaft und mutig, auch unter Einsatz des Lebens, die Grenzen meines sozialistischen Vaterlandes gegen alle Feinde zuverlässig zu schützen.

Ich schwöre:

Ein ehrlicher, tapferer, disziplinierter und wachsamer Soldat zu sein, den militärischen Vorgesetzten unbedingten Gehorsam zu leisten, die Befehle mit aller Entschlossenheit zu erfüllen und die militärischen und staatlichen Geheimnisse immer streng zu wahren.

Ich schwöre:

Die militärischen Kenntnisse gewissenhaft zu erwerben, die militärischen Vorschriften zu erfüllen und immer und überall die Ehre unserer Republik und ihrer Grenztruppen zu wahren.

Sollte ich jemals diesen meinen feierlichen Fahneneid verletzen, so möge mich die harte Strafe der Gesetze unserer Republik und die Verachtung des werktätigen Volkes treffen.

Am 07. November 1977 verlieh der Vorsitzende des Staatsrates der DDR Erich Honecker dem Grenzkommando Nord Stendal in Würdigung seiner bisherigen Leistungen

den Vaterländischen Verdienstorden in Gold,

verbunden mit einer Fahnenschärpe und der Verleihungsurkunde.

DIE KOMMANDEURE

DIE ZEITTAFEL

Die Grenztruppen bestanden somit:

43 Jahre

8 Monate

30 Tage

Objektstraße Stab GKN Stendal, links das Kulturhaus, rechts vorne die Wache und dahinter die zwei großen Blöcke.

Die Objektwache Stab GKN und das Kulturhaus mit Gaststätte

Die zwei großen Blöcke, vorne Stab, dahinter diverse Unterkünfte, Militärgericht, sowie Militärstattanwaltschaft. Alle vier Aufnahmen vom September 2016, Sammlung Werner Neumann

Das Objekt Stab GKN ist nur in einem geringen Teil vom THW genutzt. Rechts der Objektstraße sind alle Gebäude durch einen stabilen Metallzaun gesichert. Die Gebäude selber sind noch in einem guten Zustand, abgesehen von dem Kulturhaus und dem außerhalb des Objektes liegenden Parkplatz. Das Kulturhaus ist nicht gegen Vandalismus gesichert und der Parkplatz wird als Müllkippe benutzt.

DIE DURCHFÜHRUNG DER AUSBILDUNG IN DEN GRENZTRUPPEN DER DDR

(Aus dem Bericht von OSB (aus dem Internetforum der GT), sowie der Truppengeschichte der Unteroffiziersschule „Egon Schultz Perleberg und den Heften „Beiträge zur Geschichte der Grenztruppen)

Natürlich kann man die Ausbildung in den Grenztruppen der DDR nur im jeweils zeitlichen Kontext sehen. So gab es beim Beginn des Aufbaus der damaligen Grenzpolizei in den Jahren von 1946 bis 1949 noch keine zentral geleitete und schon gar nicht eine einheitlich geleitete Ausbildung. So behalf man sich bei den Neuankömmlingen nur auf eine Einweisung und vertraute auf die Weitergabe von Erfahrungen der älteren Grenzpolizisten. Jegliche Art der Einweisung und der einfachen Ausbildung lag beim zuständigen Leiter der Grenzkommandanturen. Sie konnten Grenzposten aber auch Unterführer ernennen. Erst ab 1948/49 begann man mit einer einheitlichen Ausbildung, welche Kurse über 2 Wochen betrugen und die Unterführer wurden erstmalig zentral in Dresden ab dem März/April 1949 geschult. Dies wurde durch die Abteilung Grenze (Bereitschaften) der Landespolizeibehörden organisiert und durchgeführt. Da es noch nicht einheitlich war, gab es schon einzelne Unterschiede in den Landesbehörden. So gab es in Sachsen-Anhalt Lehrbereitschaften und in Mecklenburg waren die Grenzkommandanturen zuständig. Mit der Gründung der Schule in Sondershausen (01. 02.1951) wurden hier Offiziere und auch Unteroffiziere in Lehrgängen ausgebildet. Daneben gab es aber noch die Lehrgänge in den jeweiligen Bereitschaften. Dazu wurden ab April 1952 Ausbildungseinheiten in der Grenzbereitschaften für die Ausbildung der Unteroffiziere und Mannschaften gebildet. Dies änderte sich mit der Gründung von drei Unteroffiziersschulen (Dömitz, Groß Glienicke und Gera (die Unteroffiziersschule Gera wurde zuerst 1953/54 nach Meiningen und danach nach Dittrichshütte verlegt)), welche diese Ausbildung ab sofort übernahmen. Weiterhin wurden aber die Ausbildung der Mannschaften in den Bereitschaften und auch die Offiziersschule in Sondershausen belassen. Auf Grund der weiteren Zentralisierung wurde im Standort Dittrichshütte ein Lehr- und Ausbildungsregiment am 01.01.1956 gebildet und die Offiziersausbildung weiterhin in Sondershausen durchgeführt. Daneben gab es immer noch eine weitere Ausbildung in den einzelnen Grenzbereitschaften. Mit der Gründung der Grenzbrigaden (1957) gab es eine weitere zentrale Vereinheitlichung, mit jeweils einer Lehr-, Ausbildungs- und Reservebereitschaft in den Grenzbrigaden. Auch die Unteroffiziersschule und Offiziersschule in Dittrichshütte blieben weiterhin bestehen. Die Infanterieschule I in Plauen übernahm ab dem Jahr 1957 die Ausbildung der Grenzoffiziere, während die Politoffiziere in der Politschule Groß Glienicke (wurde später diese in die Bezirksparteischule Weimar verlegt) durchgeführt wurde. Als die NVA die Grenzpolizei übernahm, begann eine neue militärische Ausrichtung, dazu wurde die Infanterieschule I Plauen in die Offiziersschule der Grenztruppen (später Hochschule der Grenztruppen und nach Suhl verlegt) umgebildet. Aus den damals noch bestehenden Reservegrenzabteilungen wurden in 14 Grenzregimentern Grenzausbildungsbataillone gebildet. Sie bestanden aus drei GAbK (Soldaten) und einer UAbK (Unteroffiziere). Daneben gab es noch zwei zentrale Grenzausbildungsregimenter mit jeweils einem Unteroffiziersausbildungsbataillon und zwei Grenzausbildungsbataillonen (Soldaten). Mit der weitere Zentralisierung der Grenztruppen und der Bildung der drei Grenzkommandos (Nord, Süd und Mitte) wurde auch die gesamte Ausbildung vereinheitlicht. Neben der Offiziersschule/Offiziershochschule in Plauen (Ausbildung der Offiziere) gab es nun die Unteroffiziersschule VI in Glöwen und die Unteroffiziersschule VII in Potsdam (diese wurden 1973 als Unteroffiziersschule VI in Perleberg zentralisiert und die Unteroffiziersschule VII in Potsdam aufgelöst). Da die Kapazitäten in Perleberg zeitweise nicht ausreichten, wurden zwei Unteroffiziersausbildungskompanien im Standort Glöwen (Objekt GAR-5) untergebracht. Auch die Ausbildung der Soldaten wurde zentral in Grenzausbildungsregimenter (für Grenzkommando Nord in Halberstadt (GAR-7) und in Glöwen (GAR-5)) durchgeführt. Die Ausbildung von Spezialisten (Diensthundeführer (in Bautzen, danach Schenkendorf), Bootsausbildung sowie Nachrichtenausbildung (in Glowe auf Rügen, danach ab 01.08. 1964 Löcknitz, später Frankfurt-Oder)) wurde weiterhin dezentralisiert in anderen Standorten durchgeführt. Neu hinzu kam die Ausbildung der Fähnriche, welche zuerst in verschiedenen Standorten, wie Mönchhai, Nordhausen und später in Suhl durchgeführt wurden. Aus welchen Gründen auch immer, wurde die Offiziershochschule von Plauen in ein neu errichtetes Objekt in Suhl verlegt. Die gravierendste Veränderung gab es 1989 mit der Bildung der Grenzbezirkskommandos. So wurde das Grenzausbildungsregiment-5 Glöwen aufgelöst und aus dem Grenzausbildungsregiment-7 Halberstadt das Grenzausbildungszentrum-16 Halberstadt gebildet. Damit gab es nun nur zwei Grenzausbildungszentren, welche alle Soldaten für die Grenze zur BRD ausbilden sollten, das GAZ-16 Halberstadt und GAZ-36 Plauen. Sie waren direkt dem Kommando der Grenztruppen (Pätz) unterstellt.

Die Ausbildung der Soldaten

Die Ausbildung der Unteroffiziere/Unterführer

Die Ausbildung der Fähnriche

Mit Einführung dieser Dienstlaufbahnrichtung ab 1971 erfolgte die Ausbildung dezentral nach Verwendung oder an die jeweiligen Schulen angegliedert.

Die Ausbildung der Offiziere

Die letzte Struktur Grenzkommando Nord (Stand 1989)

Vor der Gründung der Grenzkreiskommandos und der Grenzbezirkskommandos. Die Dislozierung der Grenzregimenter von der Ostsee bis zum Harz.

Das GKN hatte eine Grenzlänge von 575,4 km mit 5 GR zu sichern.

Stab Grenzkommando Nord – Stendal Bezirk Magdeburg

3500 Stendal, Gardelegener Straße, PF 88802

Luftlinie zum Stab Kommando der GT Pätz: 170 km

Äußerste rechte Linieneinheit vom GKN:

1. Grenzkompanie Pötenitz / I. Grenzbataillon Selmsdorf / Grenzregiment-6 Schönberg

Äußerste linke Linieneinheit vom GKN:

8. Grenzkompanie Elend / II. Grenzbataillon Schierke / Grenzregiment-20 Halberstadt

Die Struktur Stab Grenzkommando Nord Stendal

Kommandeur

Ihm direkt unterstellt:

Leiter Unterabteilung Finanzökonomie

Leiter

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