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Ranger nach Lobo: Die großen Western von Heinz Squarra, #22

Ranger nach Lobo: Die großen Western von Heinz Squarra, #22

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Ranger nach Lobo: Die großen Western von Heinz Squarra, #22

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
2. Okt. 2018
ISBN:
9781386505136
Format:
Buch

Beschreibung

Drei junge Burschen werden mithilfe der Bürger von Lobo kurz vor Ende des Krieges auf grausamste Weise zwangsrekrutiert. An diesem Tag beginnt ein Verstoß gegen die Menschenwürde und geltendes Recht, was seinesgleichen sucht. Nur Crim Hooger überlebt das Gemetzel und kehrt zurück. Was er dort vorfindet sind nicht etwa Leute mit einem schlechten Gewissen, sondern habgierige Menschen, die keine Gnade kennen, dabei nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und selbst vor Mord nicht zurückschrecken, um von der eigenen Vergangenheit nicht eingeholt zu werden. Doch niemand von ihnen hat seine Rechnung mit Crim Hooger gemacht, der ein Geheimnis mit sich trägt – bis zum Tag der Abrechnung …

Freigegeben:
2. Okt. 2018
ISBN:
9781386505136
Format:
Buch

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Ranger nach Lobo - Heinz Squarra

Ranger nach Lobo

Heinz Squarra

Western

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Lektorat/Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Drei junge Burschen werden mithilfe der Bürger von Lobo kurz vor Ende des Krieges auf grausamste Weise zwangsrekrutiert. An diesem Tag beginnt ein Verstoß gegen die Menschenwürde und geltendes Recht, was seinesgleichen sucht. Nur Crim Hooger überlebt das Gemetzel und kehrt zurück. Was er dort vorfindet sind nicht etwa Leute mit einem schlechten Gewissen, sondern habgierige Menschen, die keine Gnade kennen, dabei nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und selbst vor Mord nicht zurückschrecken, um von der eigenen Vergangenheit nicht eingeholt zu werden. Doch niemand von ihnen hat seine Rechnung mit Crim Hooger gemacht, der ein Geheimnis mit sich trägt – bis zum Tag der Abrechnung ...

DIANE SHELLY STRAHLTE ihn aus den grünen Katzenaugen an, als Crim Hooger den Beutel auf der Tischplatte ablegte.

„Was ist das? Ihr Blick wurde unverkennbar gierig. „Gold?

Crim nickte. „Sicher. Es stammt von Onkel Jolan. Er ist gestern gestorben." Diane umarmte ihn. In diesem Augenblick flog die Tür auf. Männer stürmten in das Zimmer über dem Saloon.

„Die Grauröcke brauchen Hilfe, grölte einer von ihnen. „Komm schon mit, Crim, du Drückeberger.

Sie packten den Jungen.

Crim wehrte sich aus Leibeskräften, doch gegen diese Übermacht blieb ihm keine Chance.

Sie schleppten ihn über die Galerie und die Treppe hinunter. Im Saloon flößten sie ihm Whisky ein.

Crim wurde hinausbugsiert. Er schaute nach seinem Pferd, aber er sah nur Menschen, Männer und Frauen mit fanatisiert leuchtenden Augen. Manche schwenkten Fahnen der Konföderation und des Ein-Stern-Staates.

Tommy Rowan, ein Jahr jünger als Crim, wurde auch vor den Saloon gezerrt.

„Ich will nicht!", schrie der junge, schmächtige Bursche.

„Wo gibt’s denn so was?", polterte der mächtige Rancher Noel Shackley, dessen Worte in Lobo und Umgebung Gesetz war.

„Schickt die Yankees in die Hölle!", tönte es im Hintergrund.

Lynn Cohn, nicht älter als Tommy, strohblond und lang aufgeschossen wie eine Bohnenstange, brachten sie von der anderen Seite. Dann standen sie alle drei inmitten der durch Whisky und Nationalstolz aufgeputschten Menge.

„In acht Tagen rückt eine neue Kompanie Kriegsfreiwilliger von Pecos aus", erklärte der Hilfssheriff.

Crim suchte nach seinem Vater, konnte ihn jedoch nicht entdecken. Dabei wusste er, dass der ihm auch keine Hilfe sein würde. Er nörgelte schon länger an seinen Söhnen herum, weil sie sich angeblich von einer ehrenhaften Pflicht drückten. Der eine hatte sich rechtzeitig abgesetzt, als das Säbelgerassel begann, der andere ignorierte, was sie von ihm erwarteten.

Man schleifte sie zum Office des Sheriffs. Die Formulare ihres freiwilligen Eintritts in die Texasarmee lagen schon parat. Crim bekam den Tintenstift als Erster in die Hand gedrückt. Er zögerte und suchte nach einem Ausweg.

„Ich hab deinem Vater zweitausend Dollar Kredit eingeräumt, die er erst nach dem Krieg zurückzahlen muss", sagte der Rancher, der plötzlich hinter Crim stand.

Er unterschrieb und wurde zur Seite geschoben.

Tommy sah eine Lücke und wollte auskneifen. Der Hilfssheriff stellte ihm ein Bein, und Tommy stürzte auf die Bretter vor der Tür.

„Fahnenflüchtige werden an die Wand gestellt!", schnarrte der Schmied.

„Lasst mir den Jungen!", bettelte Tommys Mutter.

„Schafft das Weib weg!", befahl der Rancher.

Sie prügelten Tommy ins Office zurück. Tränen standen in seinen Augen, als er unterschrieb.

Lynn prallte als Letzter gegen den Tisch.

„Für die Konföderation, mein Junge", grinste der Hilfssheriff mit den wässrigen Augen.

SIE WAREN ZU FÜNFT, als an einem kühlen Apriltag im Jahr 1865 die Ladung gezündet wurde und die Eisenbahnbrücke über den Kanawah River in Virginia in die Luft flog.

Lynn hatten sie tags zuvor beerdigt. Er war einer Verletzung erlegen, die vier Tage alt gewesen war.

Der Knall der Sprengung wummerte durch den Hangwald. Wo eben noch die Brücke die tiefe Schneise überspannte, wirbelten Feuer, Rauch, Staub, Holz und Eisen durch die Luft. Trümmer schlugen überall im Wald ein.

„Nun, nichts wie weg!", rief der junge Lieutenant, der das kleine Kommando führte.

Der Befehl kam einen Moment zu früh. Tommy, der sofort aufsprang, um das Weite zu suchen, wurde von einem durch die Luft wirbelnden Schwellenstück am Kopf getroffen und brach sofort zusammen. Er stürzte an Crims Seite zurück. Der sah sofort, dass dem Kameraden niemand mehr helfen konnte.

„Idiot, verdammter!" Crims wütender Blick traf den schneidigen Lieutenant.

Der schaute ihn an. „Reden Sie mit mir, Hooger?"

„Mann, gib nicht so an", sagte einer der beiden anderen.

„Stehen Sie stramm, Miller, Sie lahmer Hund, wenn Sie mit mir reden!", bellte der Offizier.

Crim zog den Toten tiefer ins Gehölz.

„Hooger, wir verschwinden!", befahl der Lieutenant.

Crim kniete. Tags zuvor Lynn und nun Tommy. Dabei war der Krieg verloren. Sie operierten im Hinterland der Yankees, manche von der irren Vorstellung geleitet, mit den Anschlägen auf die Transportwege ließe sich die Übermacht des Nordens brechen und das Blatt noch einmal wenden.

Ein schriller Pfiff hallte durch den Hangwald.

„Ein Zug!", brüllte der Offizier.

„Jetzt aber ab mit der Post!, schimpfte der eine Soldat. „Es klingt, als komme er von dieser Seite der Schlucht.

Crim lockerte das Erdreich mit dem Seitengewehr. Er hörte am Stampfen der Stiefel und am Rascheln von Unterholz, dass das geschrumpfte Häuflein abhaute, aber er konnte nicht einfach mitrennen und Tommy liegenlassen.

Pferde wieherten. Auf dem Damm kreischten Bremsen, und Eisenräder rutschten unüberhörbar auf den glatten Schienen. Befehle schallten durch das Gehölz.

Auf der anderen Seite galoppierten Pferde durch das Halbdunkel.

Geäst knackte. Gewehre wurden repetiert. Immer neue Befehle schallten durcheinander.

Crim schalt sich einen verdammten Narren, immer noch zu graben, anstatt die Flucht zu ergreifen. Das lange Messer fuhr erneut in den Boden. Er schaute auf die Erde, die er aushob, und nicht auf die heranstürmenden Blauröcke.

„Hier ist einer der Saboteure!, brüllte ein Sergeant. „Sir wir haben eins der Schweine erwischt!

Crim grub immer noch.

Die Soldaten kreisten ihn ein. Offenbar hatten sie mit der Sprengung einen Truppentransporter als ersten Zug an der Weiterfahrt gehindert.

Stiefel tauchten in Crims Blickfeld auf. Eine Gewehrmündung berührte seinen Hals. Er hielt inne und schaute auf.

Ein Offizier.

„Holt ein Lasso, den hängen wir gleich auf", sagte der Sergeant.

Der Offizier ging in die Hocke, schaute von Crim zu dem Toten und wieder zu Crim. „Dein Kamerad?"

„Ja, Sir."

Der Captain blickte sich um. „Wie viele sind abgedampft?"

„Drei, Sir."

„Hier, das Lasso, Sergeant!"

„Sucht einen Baum mit kräftigen Ästen aus."

Crim blickte auf die, auf ihn gerichteten Gewehren. „Hat es noch Zeit, bis ich Tommy beerdigt habe?"

„Saboteure lassen wir gewöhnlich für die Wölfe liegen", schnauzte der Sergeant.

„Heute machen wir mal ’ne Ausnahme. Wie heißt du?"

„Crim Hooger, Sir."

„Alter?"

„Einundzwanzig, Sir."

Der Sergeant knurrte etwas Unverständliches.

„Beeil dich. Der Offizier richtete sich auf. „Tanner, schaffen Sie das Lasso wieder fort. Der Gefangene war minderjährig, als sie ihn zum Soldaten machten.

„Aber er ist ein Saboteur!",

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