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Vorspiel: Erotische Kurzgeschichten

Vorspiel: Erotische Kurzgeschichten

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Vorspiel: Erotische Kurzgeschichten

Länge:
88 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 30, 2018
ISBN:
9783956834950
Format:
Buch

Beschreibung

Neun Geschichten voller knisternder Erotik, neun Begegnungen zwischen Menschen, die sich vertraut sind oder gänzlich fremd. Was vielen Menschen nur in ihrer Fantasie widerverfährt, wird hier ausgelebt und genossen. Alle Geschichten verbindet der Mut, die Fantasie zu leben. Alles ist erlaubt, nichts wird tabuisiert. Und wir dürfen auch alles, solange wir dabei niemanden verletzen. Wir dürfen Wünsche haben, dürfen diese aussprechen. Wir dürfen wünschen, aber nicht erwarten. Zu wissen, was sich der andere wünscht, macht es doch auch für jeden schöner und einfacher. Vielleicht treffen sich die Wünsche. Wenn man genau hinspürt, kann das auch ohne Worte funktionieren. Vertrauen in sich selbst und zum Gegenüber ist Voraussetzung. Im vorliegenden Buch werden solche Situationen im Detail und ohne Tabus beschrieben.
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 30, 2018
ISBN:
9783956834950
Format:
Buch

Über den Autor

Frederik Pieter wirkte als Quereinsteiger jahrelang mit großer Begeisterung in der Informatikbranche als Systemanalytiker. Zu dieser zwar interessanten, aber auch kopflastigen Arbeit kam irgendwann mal der Wunsch nach einem Ausgleich. Der Körper hat ja auch noch andere Organe, und im Bauch gibt es ja Gefühle. Er tastete sich in Kursen und Seminaren im In- und Ausland an sein Wesen heran. Eine ganz andere Lebensqualität kam zum Vorschein. Jetzt lebt er, was das Leben ihm erlaubt. Frederik Pieter, geboren 1954, ist Vater von zwei Söhnen und betreibt in Bern eine Massagepraxis, die er nun aber als seinen ›heiligen Raum‹ bezeichnet und dort Impulse fürs Leben weitergibt.


Buchvorschau

Vorspiel - Frederik Pieter

Vertrauen

Frederik Pieter

Vorspiel

Erotische Kurzgeschichten

»Es gibt Männer, die verstanden haben, dass die sanfte Berührung der Zunge, die von den Zehen einer Frau bis zu ihren Ohren gleitet und dabei auf behutsamste Weise an diversen Stellen dazwischen verharrt, wenn sie nur oft und aufrichtig genug geschenkt wird, einen unschätzbaren Beitrag zum Weltfrieden leisten könnte.«

(Marianne Williamson – Spirituelle Lehrerin)

DER EINTEILER

Es ist Sonntagmorgen und mein Wecker ruft mich in den Tag. Heute habe ich einen Termin als Aktmodell.

Im Aktsaal, in dem der Malkurs stattfindet, sind die Leute bereits bei den Vorbereitungen. Ein Blick in die Runde, einen Gruß an bekannte und unbekannte Zeichner und Maler, und dann bereite auch ich mich vor. Hinter einem Vorhang ziehe ich mich aus und spüre schon beim Hervortreten die ersten neugierigen Blicke auf meiner nackten Haut. Ich fühle, wie einige mich auch etwas verstohlen mustern. Wenn ich mich dann in meiner Nacktheit ganz natürlich bewege, weicht bei den weniger Erfahrenen die Unsicherheit. Ich spüre, wie die Blicke an meinem Körper hinauf und hinunter gleiten. Ich gehe in Pose und richte mich so aus, dass auch ich die Leute anschauen kann.

Da sehe ich sie! Unauffällig, konzentriert und in einem bequemen, mit Farbe beklecksten Einteiler betrachtet sie meinen Körper Zentimeter für Zentimeter. Ich kann meine Augen nicht von ihr lassen, muss mich zwingen, meinen Blick ab und zu schweifen zu lassen. Ihr verspielter Einteiler schmiegt sich locker an ihren Körper, sodass ich in meiner Fantasie ihre Körperkonturen gut vorstellen kann. Es gelingt mir zunächst aber, mich sachlich und von dieser Erscheinung vermeintlich unberührt abzuwenden. Mit offenen Augen und den Blick zum Fenster gerichtet, beginne ich zu träumen. Ich sehe sie nun hinten im Atelier. Nicht nur ihre Brüste, die sich beim Malen leicht bewegen, zeichnen sich deutlich ab. Der Einteiler wirkt auf mich fast durchsichtig. Ich kann nicht viel erkennen, glaube aber dennoch wahrzunehmen, dass sie nicht viel darunter trägt.

Plötzlich höre ich: »Bitte wechseln!« Diese Aufforderung lässt mich in die Realität zurückkehren, und ich wechsle die Pose und wende meinen Blick in eine andere Richtung.

Während ich für den Rest der Zeit die verschiedensten Posen einnehme, schwelge ich im Bad der Blicke. Ihre berühren mich wohltuend sanft, es kribbelt ein bisschen. Obwohl ich es sehr genieße, mich von den Blicken verwöhnen zu lassen, bin ich froh, als ich nun die letzte Pose einnehme.

Ich kann es kaum erwarten, dass ich nach den zwei Lektionen hinaus eilen und die Frau im Einteiler einholen kann. Vom Einteiler sehe ich zwar nichts mehr, aber ich erreiche glücklich den gleichen Bus wie sie. Ich setze mich neben sie und wir stellen uns vor. Wir verstehen uns auf Anhieb. Ich frage Sophie über ihre Arbeiten als Malerin aus und sie lässt sich schließlich gerne auf einen Kaffee einladen. Wir sprechen ungezwungen von dem Kurs und ich sehe, dass Sophie den Einteiler immer noch unter ihrem Mantel trägt. Als wir aussteigen, gleitet ihr die Tasche aus der Hand. Das gibt mir die Gelegenheit, ihr etwas näher zu kommen, sodass mein Blick in ihren Ausschnitt schweift. Sie bemerkt es mit einem Lächeln, aber verhindert es nicht. Mein Blick wandert von diesem schönen Lächeln über ihren Hals abermals zum Ausschnitt … Ich spüre wieder so ein Kribbeln wie vorhin.

Dann sitzen wir im Café, sie trinkt ihren Kaffee ziemlich schnell und sagt, sie müsse im Anschluss dann gleich nach Hause, mit einem Blick, der mich vorsichtig erahnen lässt, dass sie meinerseits ein Drängen erwartet, sie begleiten zu wollen. Das Kribbeln schwächt meine Schlagfertigkeit und ich schwafle irgendwelchen Quatsch. Sophie, Herrin der Situation, fällt mir ins Wort und sagt, wenn ich wolle, würde sie mir gerne in ihrem Atelier ihre Arbeiten zeigen. In diesem Moment sehe ich sie in Gedanken wieder in ihrem Einteiler vor mir stehen. Sie sieht mich an, als könne sie meine Gedanken lesen und lächelt. Schnell brechen wir nun auf.

Kaum hat sie die Eingangstür ihrer Wohnung aufgeschlossen, offenbart sich ein hübsches kleines Atelier. Wir betreten es und sie zieht den Mantel aus. Aus dieser Nähe habe ich sie noch nicht betrachten können. Meine schwache Vermutung verstärkt sich, dass sie unter ihrem Einteiler nichts weiter trägt als einen Slip und einen BH mit Spitzen. Sie kommt auf mich zu und sagt ohne Zögern, dass ich mich in ihrem gut geheizten Atelier ruhig in meinem Arbeitsdress bewegen könne.

Ich fühle mich etwas überfordert, ihre Art dies gleich so offen anzusprechen, fasziniert mich aber ebenso.

»Bist du öfters nackt in deinem Atelier, ist es darum so schön warm?«, frage ich sie.

Sophie sagt: »Eigentlich nicht, aber mir ist beim Kaffee trinken eine Idee gekommen. Heute könnte ich mir gut vorstellen, nackt zu malen.«

Schon beginnt sie, langsam die Knöpfe meines Hemdes zu öffnen und es mir elegant abzustreifen. Während ich das darunter liegende T-Shirt ausziehe, sind ihre Hände bereits an meinem Gürtel. Diesen zu öffnen, bereitet ihr etwas Mühe. Sie kommt mir dadurch noch näher und ihre Hände berühren sanft meine Brust, als wolle sie alles genau inspizieren. Den Knopf am Hosenbund öffne ich selbst, gleich ist sie aber wieder zur Stelle und zieht den Reißverschluss hinunter. Sie geht auf die Knie, betrachtet meine Unterwäsche und bewundert die Form, die durch die situationsbedingte veränderte Ausprägung meines mittlerweile etwas angewachsenen Freundes gegeben war. Sie besteht darauf, mich von der einengenden Unterwäsche zu befreien. Nun stehe ich wieder splitternackt da, wie vorhin, aber es ist doch noch mal was anderes hier in Sophies Atelier.

Mit einem tiefen Blick in meine Augen, meint sie: »Ich möchte dich gerne noch einmal malen, und mich voll meinen Sinnen hingeben und ein Gemälde mit Gefühl und Sinnlichkeit machen.«

Nichts lieber als das.

Nach kurzem Zögern sagt sie weiter: »Ich glaube, dass meine Hingabe erst dann die volle Wirkung zeigt, wenn auch ich nackt bin. Sinnliches Akt-Malen ist mir nur möglich, wenn ich mich auf der gleichen Sinnesebene befinde wie du.«

Sie zeigt auf die Knöpfe ihres Einteilers. Ich öffne sie. Sie schließt die Augen und lässt es geschehen. Der Einteiler, der Slip und der BH fallen zu Boden und geben Sophies Körper frei, und ich spüre sofort eine Veränderung in mir. Ihr freier Körper wirkt wie narkotisierend auf

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