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Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein
Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein
Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein
eBook108 Seiten1 Stunde

Fürstenkrone 128 – Adelsroman: Mit dir nur will ich glücklich sein

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Über dieses E-Book

Romane aus dem Hochadel, die die Herzen der Leserinnen höherschlagen lassen. Wer möchte nicht wissen, welche geheimen Wünsche die Adelswelt bewegen? Die Leserschaft ist fasziniert und genießt "diese" Wirklichkeit.

"Danke, Leander, dass du dich um alles so wunderbar kümmerst, gerade, was die finanzielle Seite unseres Erbes betrifft." Christina Komtess von Reining schaute über das Gatter der Pferdekoppel hinweg, warf die dunklen Locken zurück und lehnte sich an die Schulter ihres Bruders. Zwei Jahre war es nun her, dass sie ihre Eltern durch einen Autounfall verloren hatten und Leander als Nachfolger seines Vaters die Leitung des Gutes übernommen hatte.Christina liebte das Land ihrer Vorfahren. Die Koppeln, die wie grüne Perlen in dem wogenden goldenen Meer der Weizenfelder leuchteten, die Obstplantagen hinter dem Herrenhaus, ein aus hellem Sandstein erbautes Gebäude mit mächtigen Fenstern und einem von Säulen umrahmten Eingang."Der Ruf unseres Hauses stützt sich auf das Gestüt, und das ist inzwischen auch dein Verdienst", gab Leander das Kompliment an seine Schwester zurück."Irgendetwas beunruhigt dich. Was ist es?" Christina hatte die Melancholie in Leanders dunklen Augen wahrgenommen. Schon seit einigen Monaten schien ihn etwas zu beschäftigen, worüber er aber offensichtlich nicht mit ihr reden wollte."Mach dir keine Sorgen, es ist alles in Ordnung, meine Kleine", antwortete der hochgewachsene junge Mann, legte den Arm um seine Schwester und hauchte einen Kuss auf ihr seidiges Haar. "Du weißt doch, ich habe in Arne den allerbesten Berater", fügte er mit einem zuversichtlichen Lächeln hinzu."Sicher, Arne kennt sich aus, was die Finanzen betrifft."Höre ich da wieder einen leichten Zweifel, was seine anderen Fähigkeiten betrifft?"Bitte, Leander, gib dich nicht so überrascht. Du weißt genau, dass ich nicht so für Arne empfinde, wie er es sich noch immer erhofft."Was gefällt dir nicht an ihm?", fragte der Bruder. "Er sieht gut aus, er besitzt Umgangsformen, er ist reich und vor allen Dingen liebt er dich."Aber ich liebe ihn nicht.
SpracheDeutsch
HerausgeberKelter Media
Erscheinungsdatum17. Juli 2018
ISBN9783740932800
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    Buchvorschau

    Fürstenkrone 128 – Adelsroman - Caroline von Steineck

    Fürstenkrone – 128 – Mit dir nur will ich glücklich sein

    Fürstenkrone

    – 128–

    Mit dir nur will ich glücklich sein

    Wird aus Christina und Fürst Maximilian eine Paar?

    Caroline von Steineck

    »Danke, Leander, dass du dich um alles so wunderbar kümmerst, gerade, was die finanzielle Seite unseres Erbes betrifft.« Christina Komtess von Reining schaute über das Gatter der Pferdekoppel hinweg, warf die dunklen Locken zurück und lehnte sich an die Schulter ihres Bruders. Zwei Jahre war es nun her, dass sie ihre Eltern durch einen Autounfall verloren hatten und Leander als Nachfolger seines Vaters die Leitung des Gutes übernommen hatte.

    Christina liebte das Land ihrer Vorfahren. Die Koppeln, die wie grüne Perlen in dem wogenden goldenen Meer der Weizenfelder leuchteten, die Obstplantagen hinter dem Herrenhaus, ein aus hellem Sandstein erbautes Gebäude mit mächtigen Fenstern und einem von Säulen umrahmten Eingang.

    »Der Ruf unseres Hauses stützt sich auf das Gestüt, und das ist inzwischen auch dein Verdienst«, gab Leander das Kompliment an seine Schwester zurück.

    »Irgendetwas beunruhigt dich. Was ist es?« Christina hatte die Melancholie in Leanders dunklen Augen wahrgenommen. Schon seit einigen Monaten schien ihn etwas zu beschäftigen, worüber er aber offensichtlich nicht mit ihr reden wollte.

    »Mach dir keine Sorgen, es ist alles in Ordnung, meine Kleine«, antwortete der hochgewachsene junge Mann, legte den Arm um seine Schwester und hauchte einen Kuss auf ihr seidiges Haar. »Du weißt doch, ich habe in Arne den allerbesten Berater«, fügte er mit einem zuversichtlichen Lächeln hinzu.

    »Sicher, Arne kennt sich aus, was die Finanzen betrifft.«

    »Höre ich da wieder einen leichten Zweifel, was seine anderen Fähigkeiten betrifft?«

    »Bitte, Leander, gib dich nicht so überrascht. Du weißt genau, dass ich nicht so für Arne empfinde, wie er es sich noch immer erhofft.«

    »Was gefällt dir nicht an ihm?«, fragte der Bruder. »Er sieht gut aus, er besitzt Umgangsformen, er ist reich und vor allen Dingen liebt er dich.«

    »Aber ich liebe ihn nicht.« Christina jagte noch immer ein unangenehmer Schauder über den Rücken, sobald sie an diesen Augenblick vor drei Monaten zurückdachte, als Arne ihr einen Heiratsantrag machte.

    Er hatte sie und Leander zu einem Segeltörn nach Südfrankreich eingeladen. Während eines Abendessens an Bord seiner Jacht bat er die überraschte Christina dann um ihre Hand. Ihr Blick hatte sich in der im Sonnenuntergang rot schimmernden Häuserflut von Marseille verloren, während sie nach den richtigen Worten suchte, um diesen Antrag abzulehnen. Worte, die Leanders besten Freund nicht allzu sehr verletzten.

    »Die meisten Menschen haben eine falsche Vorstellung von der Liebe, Christina. Dieser angebliche Blitz aus heiterem Himmel, der uns für einen anderen entflammt, den gibt es nur in Romanen. Im wirklichen Leben spielt die Vernunft die erste Geige, wenn zwei Menschen sich einander nähern möchten.«

    »Hör auf, Leander, so hätte vielleicht unser Urgroßvater gesprochen. Vernunftehe ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Ich glaube an die Liebe.«

    Der Bruder schüttelte den Kopf. »Du jagst einem Traum nach. Ich befürchte, du wirst eines Tages aufwachen müssen.«

    »Sei unbesorgt, Leander, ich werde schon nicht als alte Jungfer deine zukünftige Familie drangsalieren«, erklärte Christina lachend und stieß ihn sanft in die Seite. »Ich bin im Übrigen sehr gespannt, aus welcher Überlegung heraus diese Familie entstehen wird. Ich meine, wer deine Frau sein wird, die dich aus Vernunftgründen erwählt.«

    »Christina, lenke nicht ab. Ich bitte dich herzlich, gib Arne eine Chance. Er bemüht sich doch wirklich sehr um dich«, beschwor Leander die Schwester. »Wir erwarten ihn übrigens heute Nachmittag zum Tee.«

    »Wir?«, wiederholte Christina ein wenig verärgert darüber, dass Leander einfach über ihren Kopf hinweg ihre Zeit verplante.

    »Du wirst ihn doch nicht derart brüskieren und der Teestunde fernbleiben?«, fragte er entsetzt.

    »Sei beruhigt, Leander, ich werde ihm keinen Anlass zur Verärgerung geben. Aber vielleicht solltest du in Erwägung ziehen, dass seine Hartnäckigkeit, was seine geplante Ehe mit mir betrifft, nicht allein auf Zuneigung zu mir beruht.«

    »Sondern?«

    »Die Komtess an seiner Seite würde ihm so manche Tür öffnen, die bisher für ihn verschlossen war. Geschäfte werden oft im privaten Rahmen abgewickelt, das muss ich dir sicher nicht erklären.«

    »Ich weiß, dass er ein Faible für den Adel hat.«

    »Deshalb willst du mich an ihn verschachern, damit er seinen Willen bekommt?«

    »Christina! Niemand soll hier verschachert werden. Ich möchte nur verhindern, dass du ein zweites Mal die Chance ausschlägst, glücklich zu werden. Arne und du, ihr wärt wirklich ein schönes Paar.«

    »Ja, vielleicht äußerlich, aber er hat so gar keinen Sinn für Romantik. Kühl und logisch bis ins Herz hinein …«

    »Gibt es da etwa jemand anderen?«, fragte Leander, und in seiner Stimme lag ein banges Zittern.

    »Du bist der Erste, der davon erfährt, wenn es ihn geben sollte, und jetzt muss ich nach den Pferden sehen«, erklärte Christina spitzbübisch, küsste ihren Bruder auf die Wange und löste sich von ihm.

    Mit einem eleganten Satz sprang sie von dem Gatter herunter, schlug die Ärmel der weißen Bluse hoch, die sie zu der dunkelbraunen Reit­hose und den schwarzen Stiefeln trug, und lief über die Weide.

    Leander schaute der zierlichen jungen Frau mit dem zarten Gesicht noch einen Augenblick zu, wie sie jedes einzelne Tier beim Namen rief und mit einem liebevollen Klaps begrüßte. »Das Gestüt ist ihr ganzes Glück«, sagte er leise, strich das schwarze dichte Haar aus der Stirn und machte sich nachdenklich auf den Weg zum Herrenhaus.

    »Guten Morgen, Herr Graf. Alles in Ordnung?«

    »Bitte?« Leander sah geradewegs in die hellen blauen Augen der Frau, die ihm in Reithose und rotem Jackett entgegenkam.

    »Ich wollte wissen, ob alles in Ordnung ist?«, wiederholte Marlene Sander, die Tochter des Verwalters von Gut Rheining und Christinas beste Freundin, ihre Frage.

    »Selbstverständlich ist alles in Ordnung. Wieso fragen Sie?«

    »Ganz ehrlich?« Marlene sah den jungen Grafen offen an. Sie kannte ihn schon seit Kindertagen. Er machte sie nicht verlegen, auch nicht, seitdem er nun das Oberhaupt der Familie Rheining war und ihm die anderen Angestellten mit mehr Ehrfurcht begegneten.

    »Von Ihnen erwarte ich immer, dass Sie ehrlich sind«, antwortete Leander, der die Offenheit der jungen Frau schätzte. Bei ihr wusste er stets, woran er war.

    »Sie sehen aus, als hätten Sie Sorgen, Graf. Große Sorgen sogar«, erklärte Marlene, während sie eine Locke ihres blonden Haares wieder unter die schwarze Samtkappe schob, deren Schirm einen Schatten an ihr hübsches Gesicht warf.

    »Haben Sie sich mit Christina abgesprochen? Sie hat mir gerade die gleiche Frage gestellt. Wie ich ihr bereits versicherte, gibt es nichts, worüber sich jemand Gedanken machen müsste.«

    »Das freut mich zu hören, Herr Graf«, entgegnete Marlene, nickte ihm höflich zu und setzte ihren Weg fort. Offensichtlich begnügte sie sich mit seiner Antwort.

    Leander atmete einmal tief durch, nachdem Marlene gegangen war. Er hatte bei ihr immer das Gefühl, dass sie ihn durchschaute, und er fragte sich, ob sie bereits von seinen Verfehlungen wusste. Ja, er hatte Sorgen, große Sorgen, aber davon sollte niemand etwas erfahren. Wenn herauskam, dass er gerade auf dem besten Weg war, das Vermögen seiner Familie zu verspielen, dann war er finanziell und gesellschaftlich erledigt. Und Christina würde es mit in den Sumpf reißen. Arne Markwart, der Erbe eines Bankimperiums, war der einzige, der diesen Absturz ins Bodenlose verhindern konnte …

    *

    »Christina?« Marlene ließ ihren Blick durch den sauber gefegten Stall gleiten. Die Pferde schienen alle auf der Weide. In den Boxen regte sich nichts. Wo

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