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Das Zeichen des Tiers (New World Order 1)

Das Zeichen des Tiers (New World Order 1)

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Das Zeichen des Tiers (New World Order 1)

Länge:
347 Seiten
4 Stunden
Freigegeben:
Oct 27, 2018
ISBN:
9781386547310
Format:
Buch

Beschreibung

Schmutzige Bomben mit radioaktivem Fallout, Giftgasanschläge, blutige Aufstände der Muslime und Afroamerikaner, Attentate auf die Präsidenten – die Vereinigten Staaten von Amerika versinken im Chaos und müssen zehntausende von Opfern beklagen. Obendrein verhängt der Präsident das Kriegsrecht und befiehlt der Armee, sämtliche Waffen einzuziehen, die sich in Privatbesitz befinden. Die Waffenbesitzer weigern sich unter Berufung auf den Zweiten Zusatz zur US-Verfassung und sind bereit, das ihnen zustehende Recht notfalls gewaltsam zu verteidigen. Die Regierung fordert sämtliche Bürger auf, sich einen Chip implantieren zu lassen, der alle Daten jedes Bürgers enthält und ihm so – so sagen die Befürworter – leichteren Zugang ermöglicht zu Krankenversicherungen und anderen Leistungen. Seine Gegner sehen in ihm ihn Zeichen des Bösen und lehnen den Chip ab. Jede Form von Auflehnung wird grausam bestraft.Wer den Chip nicht tragen will, soll hingerichtet werden, sagt die Regierung. Die Armee weigert sich, Amerikaner zu töten. Daraufhin befiehlt der Präsident, UNO-Truppen ins Land zu holen, um ihre Anordnungen durchzusetzen. Ein Bürgerkrieg riesigen Ausmaßes scheint unausweichlich. Genau das jedoch ist das Ziel von ein paar Handvoll der reichsten und mächtigsten Menschen dieser Welt, die jedes Attentat und jeden Anschlag befehlen: die Errichtung einer neuen Weltordnung. Ein paar loyale Amerikaner lehnen sich dagegen auf und verstecken sich vor ihren Häschern in den unüberschaubaren Höhlensystemen von Missouri, bereit, es mit einer schier unüberwindlichen Übermacht aufzunehmen...

Der US-amerikanische Schriftsteller W. R. Benton beschreibt in seinem düsteren Thriller Das Zeichen des Tiers (dem Auftakt zur Reihe New World Order) eine dystpoische Near-Future-Vision – kompromisslos, schnell und atemberaubend dicht erzählt: Ein Muss für jeden Liebhaber moderner Pulp-Literatur!

Freigegeben:
Oct 27, 2018
ISBN:
9781386547310
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Das Zeichen des Tiers (New World Order 1) - W. R. Benton

Dieses Buch ist meinen Kriegskumpeln gewidmet: »Rap« Brown, »Stoney« Burke, Stephen Carrier und der Erinnerung an Master Sergeant Thomas Lujan, einem besonderen und tapferen Mann. Ich salutiere von Ihnen, meine Herren, ebenso wie vor den anderen, die gegen Ende des Vietnamkrieges mit mir in Thailand dienten.

Meinen vier Kindern Lisa Benton Willis, James Hollis, David L. Benton und Amie Benton.

Vorwort des Autors

Was passiert, wenn die reichen Eliten der Welt die Vereinten Nationen und andere Nationen manipulieren und sich dabei der Neuen Weltordnung bedienen, zeigt Das Zeichen des Tieres – New World Order, Band 1 . Sie zielen darauf ab, die ganze Welt unter die Kontrolle eines Führers und einer totalitären Weltregierung zu stellen. Sie hoffen, eine Weltbank mit einer einzigen Währung und einer Regierung zu haben. Sie versprechen auch allen Bürgern dieser Welt ein angenehmes Leben. UN-Truppen besetzen Länder, und das Kriegsrecht wird verkündet. Waffen werden eingesammelt, Nahrungsmittel werden plötzlich streng rationiert. Es gibt keine Autos, kein Benzin, keinen Strom und kein Wasser für die Nicht-Reichen. Die UNO-Truppen sorgen für Schutz, und allen geht es gut, während eine Nation nach der anderen fällt. All das steht auf der Agenda der Illuminaten, und ihre Pläne funktionieren reibungslos... bis die UNO-Truppen amerikanischen Boden betreten.

In Amerika gibt es Widerstand gegen die Neue Weltordnung. Der Präsident der Vereinigten Staaten, der von der Neuen Weltordnung, der NWO, gekauft und in seinem Amt installiert wurde, erklärt das Kriegsrecht und befiehlt allen Amerikanern, ihre Waffen abzugeben, sich Mikrochips implantieren zu lassen – oder zu sterben. Ohne die implantierten Chips kann man keine Lebensmittel kaufen, es gibt keine medizinischen Leistungen, und Arbeitsplätze werden gekündigt. Das gesamte Leben jedes Menschen, die persönliche wie auch die berufliche Geschichte und das gesundheitliche Profil sind auf den Chips gespeichert. Kein Chip, keine Lebensmittel. Dieser Mikrochip wird angepriesen als die ultimative Sicherheitsmaßnahme. Weil er per GPS geortet werden kann, hilft er, vermisste oder entführte Kinder zu finden, oder ältere Menschen, die davonlaufen. Er sendet auch medizinische Informationen über jeden einzelnen Menschen an einen Zentralcomputer, der die über die Notfallrufnummer 911 verständigten Krankenwagen bei Notfällen koordiniert. Dieser Chip hat jedoch auch eine dunkle und unheimliche Seite: Er zeichnet selbst die Gedanken jedes Menschen auf, so dass das Computersystem dem Gehirn Anregungen geben kann, die der Mensch als seine ureigensten Gedanken verarbeitet.

Konservative Amerikaner haben beschlossen, lieber zu sterben, bevor sie ihre Freiheiten aufgeben. Die meisten halten den Chip für das Zeichen des Tieres aus der Bibel. Aber wer ist der Antichrist? In einem regelrechten Bürgerkrieg bekämpfen sich die Konservativen und die Liberalen, die mit Geldmitteln der NWO und Ausrüstung sowie Personal der UNO unterstützt werden. Bald schon löst sich die Union auf. Konservative Staaten schließen sich zu den KSA zusammen, den Konservativen Staaten von Amerika. Der hauptsächliche Grund für die Abspaltung und den bald folgenden Bürgerkrieg ist das Versagen der Vereinigten Staaten, der Verfassung zu folgen und gleichzeitig das Implantieren des Chips zu erlauben. Die KSA glauben, dass die Verfassung nicht ausgehebelt werden darf und die zwangsweise Implantation des Chips eine Verletzung der Grundrechte des Einzelnen und seiner Privatsphäre darstellt. Ferner verletzten die Vereinigten Staaten verfassungsmäßige Gesetze, indem sie den Zweiten Zusatz zur Verfassung aushebelten und für ungültig erklärten. Der Präsident der Vereinigten Staaten ist nicht betroffen, da seine Geldmittel von der NWO stammten und seine Truppen von der UNO. Des Weiteren stünden hochrangige Militärs auf beiden Seiten auf den Gehaltslisten der NWO.

Einige Menschen heutzutage glauben nicht an die NWO, aber einige amerikanische Präsidenten schon. In einer Rede, die er am 11. September 1990 während einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses hielt, erklärte Präsident George Bush seine Ziele einer globalen Regierung zusammen mit der Sowjetunion nach dem Kalten Krieg und sagte Folgendes:

Bis heute war die Welt, wie wir sie kennen, eine geteilte Welt – eine Welt von Stacheldraht und Betonblöcken, von Konflikten und dem Kalten Krieg. Jetzt sehen wir eine neue Welt in den Blick kommen. Eine Welt mit der äußerst realen Aussicht auf eine neue Weltordnung. Mit den Worten Winston Churchills ausgedrückt, eine »Weltordnung«, in der die »Prinzipien der Gerechtigkeit und Fairness... die Schwachen gegen die Starken schützen...« Eine Welt, in der die Vereinten Nationen, wenn sie von der Pattsituation des Kalten Krieges befreit sind, die historische Vision ihrer Gründerväter erfüllen können. Eine Welt, in der Freiheit und Achtung der Menschenrechte in alle Nationen Einzug halten können.

Während viele Amerikaner diese Rede für eine dumme Verschwörungstheorie hielten, legt der Ausdruck »Neue Weltordnung« das Aufkommen einer mächtigen totalitären Weltregierung nahe, die von den reichen und Mächtigen manipuliert und kontrolliert und von den Vereinten Nationen unterstützt wird. Diese Verschwörung wird oft als schiefe Sicht auf die Dinge gesehen, wie sie die äußerste Rechte vertritt, der man Paranoia unterstellt, oder die Bibelfesten, die an das Ende aller Dinge glauben, wie sie es aus der Bibel kennen. Von den beiden glaube ich eher an die Sichtweise der Christen. Außerdem sagt eine alte Redensart: »Nur weil du paranoid bist, bedeutet nicht, dass sie nicht kommen, um dich zu holen.«

Klingt das weit hergeholt? Nicht ganz. Tippen Sie mal in jede größere Suchmaschine den Begriff Neue Weltordnung, und Sie erhalten Tausende und Abertausende Seiten dazu. Die Verschwörung von der Neuen Weltordnung ist quicklebendig. Aber beruht sie auf Tatsachen? Lesen Sie darüber und ziehen Sie Ihre eigenen Schlussfolgerungen!

Was ich hier geschrieben habe, könnte sehr wohl geschehen. Es würde mit ein paar gut geplanten Morden beginnen, die sie mit den besten Agenten ausführen würden, weil sie das Geld dazu haben. Dann würden ein paar verheerende Ereignisse in den Staaten folgen, wie z. B. eine schmutzige Bombe in der Nähe des Weißen Hauses. Falls die NWO den Präsidenten mit Milliarden von Dollars gekauft hat, erklärt er einfach das Kriegsrecht.

Die Städte und Höhlen, die in dieser Geschichte erwähnt werden, gibt es wirklich, einschließlich Rolla, Newburg, Licking, and Devil's Elbow in Missouri. Ich habe viele Tage damit verbracht, an den Ufern des Little und des Big Pine Rivers spazieren zu gehen. Die Höhle, in der meine Gruppe anfangs Zuflucht sucht, ist tatsächlich Gourd Creek Cave, wo ich einige Nächte lang gezeltet habe. Selbst das Geschäft von Homer Poor existiert wirklich, aber ich habe dem Besitzer einen falschen Namen gegeben, weil ich nicht weiß, wem das Geschäft heute gehört.

Entspannen Sie sich jetzt, machen Sie es sich bequem und trinken Sie Ihr Lieblingsgetränk! Es ist jetzt Zeit, W. R. Bentons Das Zeichen des Tieres zu lesen. Viel Vergnügen!

W. R.  BENTON,

1. Juni 2016

- Jackson, Mississippi

»Dass einer lächeln kann und immer lächeln

Und doch ein Schurke sein.«

- Shakespeare, Hamlet, I, 5)

»9  Und der dritte Engel folgte diesem nach und sprach mit großer Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand,

10  der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.

11  und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen.

12  Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum.«

- DIE OFFENBARUNG DES Johannes, 14, 9 - 12

Kapitel 1

Agent X1 war ein stiller Mann, der kaum mit jemandem sprach, der mit seiner Arbeit nichts zu tun hatte. Selbst seine Frau wusste nicht, womit er seinen Lebensunterhalt verdiente. Sie glaubte, er arbeite an der Börse. Er arbeitete für jemanden in einer führenden Position am Aktienmarkt, aber seine Vergütungen stammten aus der Schweiz. Das störte X1 nicht. Er kannte seinen Boss nur als Mr Smith. Die Vergütung seiner Arbeit erfolgte immer elektronisch. Die entsprechenden Geldmittel wurden von Zertifizierten Buchhaltern manipuliert, die für die amerikanische Regierung arbeiteten. Üblicherweise war dieses Geld zuvor von ein paar reichen Menschen einige Male hin und her bewegt worden. Die Buchhalter führten die Bewegungen auf seinem Konto als Geldverkehr der Regierung, und alles wurde verschickt, indem rechtmäßige Zahlstellen benutzt wurden. Einige seiner Vergütungen kamen von der amerikanischen Regierung oder von anderen Regierungen dieser Welt.

X1 bezahlte keine Einkommenssteuer. Er besaß keine Identität mehr; sie war vollständig gelöscht von allen Computern. Es gab kein einziges Stück Papier, das mit ihm in Verbindung gebracht werden konnte. Er hatte ein paar unregistrierte Waffen, von denen er drei gerade bei sich hatte. Er hatte Zugang zu allen Medikamenten, die er benötigte, auch zu tödlichen. X1 konnte innerhalb von Augenblicken seine Rollen wechseln, um eine Mission zu erfüllen. In seinem Büro hatte er mehr als dreißig Ausweise verschiedener Nationalitäten und gültige Führerscheine, um die Ausweise noch echter erscheinen zu lassen. Daneben besaß er noch die Identitäten von dreißig verschiedenen Männer im Computersystem der Welt. Dieses Computersystem war verbunden mit der internationalen Flugverbotsliste, dem FBI, der CIA sowie dem MI5 und MI6 des Vereinigten Königreiches. Jeder seiner Charaktere war nicht als Bedrohung der Sicherheit geführt, und jede Akte trug auf der unteren rechten Seite ein kleines Auge in einem Dreieck um anzuzeigen, dass er für die NWO arbeitete.

Agent X1 war Vollstrecker für eine geheime Organisation, die allmählich die Neue Weltordnung aufbaute. Er tat, was man ihm befahl, ohne zu fragen. Man rief ihn oft, wenn es darum ging, Knochen zu brechen, jemanden zu verstümmeln, oder auch – in manchen Fällen – um zu töten. Die von ihm verübten Morde gab es in drei Formen: 1) Das Opfer verschwand einfach, 2) ein sauberer und gepflegter Anschlag und 3) ein ziemlicher blutiger Mord, für den man jemand anderen verantwortlich machen oder der Panik verursachen konnte. Es bedeutete ihm nicht viel, wofür man ihn anwarb. X1 war ein professioneller Killer, der ausgebildet worden war von den Allerbesten – von der Regierung der Vereinigten Staaten.

Nach einem kurzen Gastspiel bei den Green Berets, bot man ihm einen Job beim FBI an. Er nahm ihn an und lernte eine Menge darüber, wie man Menschen das Leben nahm. Aber als er zur CIA wechselte, entdeckte er zahllose Möglichkeiten, Menschen zu verletzen und zu töten, und das alles nur im Dienste der NWO. Während seiner Zeit bei der CIA wurde X1, was er heute war, ein tödlicher Vollstrecker. Die meisten Amerikaner bemerkten nicht, dass die CIA, die Stabschefs und alle politischen Anführer bis zum Hals in der Installation der NWO steckten. Selbst der Präsident der Vereinigten Staaten wurde von der NWO ins Weiße Haus gesetzt, nicht vom amerikanischen Volk. Jedes Mitglied des Senats oder des Kongresses wurde durch falsche Wahlen eingesetzt. Jede Stimme amerikanischer Bürger, auf jeder Ebene der Politik, war nutzlos und wurde nie ausgezählt. Gewöhnliche Verbrechen, terroristische Aktivitäten oder derlei Dinge spielten für X1 keine Rolle, denn er diente nur der NWO. Wurde er gefangengenommen oder verhaftet, war er innerhalb einer Stunde wieder frei, gleichgültig, was er verbrochen haben mochte. Seine Fertigkeiten waren von großer Bedeutung für die amerikanische Regierung und die Schlüsselfiguren der NWO, die nicht in Amerika lebten, sondern in Europa. X1 war ein Werkzeug, ein sehr nützliches Werkzeug. 

Im Moment befand er sich mit einem Auftrag in einem Fahrstuhl eines teuren Penthouses in Houston, Texas. Seine Zielperson, James Mims, war der Besitzer der Mims Flugzeugfabrik und sollte beseitigt werden, weil er zu viel wusste und plötzlich die NWO verlassen wollte. X1 war ein Mann von durchschnittlicher Körpergröße und trug eine Brille mit einem Plastikgestell, die er nicht brauchte, sowie eine blonde Perücke. Er hatte keine Narben, keine tollen Ringe, einfach nichts, an das sich Menschen an ihm erinnern würden. Er trug einen dunkelgrauen Anzug und hatte immer drei Schusswaffen bei sich. Auf den Lauf seiner 38er war ein Schalldämpfer geschraubt. Wenn alles glattging, würde er den Mann lautlos töten. Es war 3.00 Uhr nachts, und die meisten Menschen in dieser Stadt schliefen.

Während er auf die Tür des Penthouses zuging, holte er seine Werkzeuge hervor und war innerhalb von Sekunden im Apartment. Er trug dünne schwarze Handschuhe, als er die Tür hinter sich schloss. Dieser Ort ist schön, dachte er. Überall Gemälde und andere Bilder von überall auf der Welt. Einige davon mussten ein Vermögen wert sein. X1 ging auf das Sicherheitssystem zu und gab den Code ein, den er besaß. Sofort war das Alarmsystem ausgeschaltet. Er schritt an einer gut ausgestatteten Bar in dem riesigen Wohnzimmer vorbei. Benutzte Whiskeygläser standen zuhauf auf den Kaffee- und Beistelltischen. X1 zog die 38er hervor und betrat das Schlafzimmer. Wie er es erwartet hatte, lag seine Zielperson nackt auf einem ovalen Bett mit zwei schönen Frauen neben sich, die ebenfalls nackt waren. Was für eine Verschwendung guten weiblichen Fleisches, dachte er. Aber es darf keine Zeugen geben.

Er hob seine Pistole und schoss der Blonden mitten in ihr schönes Gesicht. Ihr Hinterkopf  explodierte. Die Rothaarige bewegte sich und drehte sich auf den Rücken. Er schoss ihr in die Brust, und sie starb augenblicklich. Er bewunderte unwillkürlich ihre großen Brüste mit den aufgerichteten Brustwarzen. Sein primäres Ziel schlief immer noch. Er ging dicht an ihn heran und schoss ihn ins linke Auge. Es gab kein Geräusch, als sein Körper zitterte, während seine Lebensfunktionen endeten. X1 nahm Mims' Brieftasche vom Nachttisch und das ganze Geld. Dann nahm er noch teuren Schmuck aus einem Kästchen und Mims' Kreditkarten, die er nie benutzen würde. Wenn er wieder in seinem Büro war, würde er sie schreddern. Als X1 die Wohnung verließ, steckte er noch eine Rolex von einer Kommode ein, bevor er das Sicherheitssystem wieder aktivierte. Jetzt würde Mims' Tod als Raub in den Medien erscheinen, und nach einer Weile würden die Medien aus Langeweile nicht mehr darüber berichten. Oder die NWO würde den Medien befehlen, nicht mehr darüber zu berichten, denn auch die Medien gehörten der NWO.

JAMES WALKER SAß AM Küchentisch, las die Zeitung und schüttelte den Kopf. Eine Minute später sagte er: »Liebling, irgendetwas stimmt nicht mit dem Tod von diesem Mims in der Zeitung.«

»Mims? Gehört dem nicht eine Firma, die Flugzeuge baut?«

»Ja, eben dem. Aber laut der Zeitung wurden er und zwei Mädchen vom Putzdienst gestern Nacht getötet und seine Wohnung ausgeraubt. Das kann nicht sein, nicht mit dem Sicherheitssystem, das er gehabt haben muss. Hatte der kein Wachpersonal? Die Zeitung schreibt, er hatte ein Penthouse im Wert von einer Million Dollar im Dachgeschoss des Mims-Gebäudes.«

»Und erst letzte Woche fand man den Vorstand eines großen Zulieferbetriebes für die Regierung ertrunken vor der Küste von Mississippi. Und es gibt immer noch keine Anhaltspunkte. Was Mims angeht, ich glaube nicht, dass diese Frauen Reinigungspersonal waren. Schau dir die Fotos an!«, sagte sie, als sie seine Kaffeetasse abräumte.

»Das mit dem Ertrinken war auch merkwürdig«, sagte James und schüttelte wieder den Kopf. »Dieser Mann hatte Angst vor dem Wasser, konnte nicht schwimmen, hatte kein Boot. Und trotzdem fand man seinen Körper fast zwölf Meilen vor der Küste im Wasser.«

James war knapp über sechzig und hatte einen Bauch. Er sah aber noch immer aus wie jemand, der gerne draußen war, hatte noch die meisten seiner kastanienbraunen Haare und einen melierten Bart. Er war vor über zwanzig Jahren aus dem Militär ausgeschieden und hatte körperlich seine besten Jahre schon längst hinter sich, obwohl er es nie zugeben würde. Sein Blutdruck war zu hoch, und sein Arzt sagte ihm ständig, er solle abnehmen. Während seiner Dienstzeit war er Investor gewesen und hatte Anteile an irgendwelchen neuen Computerfirmen gekauft, so dass er jetzt ein recht wohlhabender Mann war. Man sah es ihm jedoch nie an. Er war angezogen wie immer: Jeans, Baseballmütze, Hemd und Cowboystiefel.

»Na ja,... Ich kenne keine Milliardäre, und die meisten meiner Freundinnen leben von Zahltag zu Zahltag und sehen zu, wie sie über die Runden kommen. Wir haben Glück, dass du dich für richtigen Firmen entschieden hast, als du investieren wolltest«, sagte Donna.

Donna war zwei Jahre jünger als James. Sie hatte immer darauf geachtet, dass ihr Körper fit und schlank war. Deshalb drehten sich auch heute noch die Männer nach ihr um. Das Blond ihrer Haare stammte zwischenzeitlich aus einer Tube, aber früher war es echt gewesen. Graue Haare hatten sie in Ruhe gelassen, bis sie über 50 war, aber dann hatten sie zugeschlagen. Die Leute mochten sie, sie hatte ein paar enge Freundinnen, aber keiner von ihnen ging viel unter die Leute. Sie arbeitete für die Polizei als Fahrdienstleiterin und hatte davor in der Notrufzentrale der Polizei gearbeitet. Sie musste eigentlich nicht arbeiten, aber sie tat es, um sich damit die Zeit zu vertreiben.

Sie beugte sich vor und gab James einen langen, vielversprechenden Kuss und sagte: »Wenn ich von der Arbeit komme, gibt es noch mehr davon. Ich denke, heute Abend wäre eine gute Gelegenheit für ein Abendessen mit Kerzenschein.«

»Gerne, Liebling, wenn du magst. Ja, das machen wir. Ruf mich an, wenn du länger arbeiten musst. Ich taue ein paar Steaks auf und bereite alles vor, bis du kommst.«

»Ich liebe dich!«, rief sie, als sie mit  dem Geldbeutel und den Schlüsseln in der Hand zur Tür ging.

»Ich liebe dich auch!«, rief er ihr nach. Dann rief er noch: »Pass auf dich auf, wenn du zur Arbeit gehst!«

Er trank seinen Kaffee aus und wandte sich seinem Computer zu. Jeden Morgen besuchte er eine  Webseite für soziale Medien. Dort traf er sich mit seinen Freunden, und sie erzählten sich Witze tauschten Informationen und auch Lügen aus. Die meisten von ihnen waren ehemalige Soldaten wie James, und ein paar hatten sogar in der Air Force gedient wie er auch. Zwei oder drei hatten mit ihm in Thailand, Vietnam oder Guam  gedient, und er kannte sie seit Jahren.

Da er ein ehemaliger Master Sergeant der Besoldungsgruppe E-8 war, nannten ihn die meisten seiner Freunde »Top« für Top Sergeant. Meistens trafen sie sich im Netz, um sich Witze zu erzählen und herumzualbern. In letzter Zeit jedoch hatte es einige ernsthafte Unterhaltungen gegeben über die Verschwörung der Neuen Weltordnung und darüber, ob sie real war oder nicht.

»Morgen, ihr alle!«, tippte er, drückte die Enter-Taste und wartete. Er nippte an seiner neuen Tasse heißen Kaffees, die er sich eingeschenkt hatte.

»Hey, Top!«, erwiderte Wilson schnell.

»Wo sind alle heute Morgen?«, fragte James.

»Ich weiß nicht. Vielleicht hat sie sich der Heimatschutz geschnappt.«

James tippte LOL in die Tastatur.

Dabei war das gar nicht unmöglich. Als Veteranen sagten sie oft, was sie dachten, und scherten sich einen Dreck darum, wem das gefiel. Darum mochte sie James und vertraute ihnen, weil sie loyale Amerikaner waren, die ihrem Land gedient hatten, als viele es nicht getan hatten. Sie sahen nicht aus wie Helden, aber sie waren genau die Art von Männern, die Amerika einst groß gemacht hatten.

Eine Stunde später war Bill Blake online und sagte: »Thomas und Jerry wurden vom Heimatschutz verhört. Anscheinend hat Tom ein paar Kommentare abgegeben, dass der Präsident ein schlappschwänziger Moslem sei. Und die haben es persönlich genommen. Ihr wisst ja, wie Tom reagiert, wenn er angepisst ist. Er hat es nicht so gemeint und musste halt Dampf ablassen.«

»Das ist nicht das erste Mal.« Er erinnerte sie daran, dass Tom schon einmal beim Heimatschutz gewesen war, weil er Bilder gepostet hatte, die den Präsidenten als Windelkopf darstellten, mit einem Kamel und einem Wüstenzelt im Hintergrund. Was der Präsident mit dem Kamel machte, hatte ihn in Schwierigkeiten gebracht. Sie hatten ihn gewarnt, ihm auf die Finger geklopft, und er war angepisst nach Hause gegangen. Einen Tag darauf hatte er es wieder getan. Dieses mal hatte er den Präsidenten als übergewichtigen Transvestiten gepostet.

»Ich denke, all dies gehört zur Neuen Weltordnung«, sagte Blake.

»Ja? Wie kommst du darauf?«, fragte James und lachte.

»Wir sind im Moment als Land so schwach. Ein einziger schwerer Schlag, und wir würden umfallen. Schau doch mal: Männer ziehen sich an wie Frauen und Frauen wie Männer. Unsere Gesellschaft ist so korrupt und voller Bosheit. Ihr müsst nur die Bibel lesen und wisst, wir leben in der Endzeit. Sodom und Gomorrha konnten uns nichts anhaben. Es gibt Erwachsene, die sich wie Kinder aufführen, weil sie niemand erzogen hat. Man ließ sie einfach aufwachsen. Keiner hat mehr Respekt vor der Obrigkeit. Niemand hat mehr Respekt vor sich selbst. Piercings und Selbstverstümmelungen sind normal. Normal...«

»Nicht mein Problem!«, erwiderte James.

»Der Präsident erwägt, die Vereinten Nationen ins Land zu lassen, um alle amerikanischen Bürger zu entwaffnen. Er behauptet, wenn erst einmal die Waffen weg sind, wird es weniger Todesfälle geben durch Schusswaffen.«

»Da sehe ich zwei Probleme«, tippte James. »Zum einen, wird das amerikanische Volk niemals seine Waffen abgeben. Zweitens, die meisten Morde, die heute begangen werden, werden nicht von gesetzestreuen Bürgern begangen, sondern von Gangstern. Man muss ein ganz besonderer liberaler Dummkopf sein, um zu glauben, Kriminelle werden  Waffengesetzen gehorchen. Oh, und manchmal erwischt Tom Sally im Bett mit seinem besten Freund und tötet sie beide. Aber ihr wisst, was ich meine.«

»Heute hat er in den Nachrichten gesagt, wenn die Waffen nicht an die UN abgegeben werden, würde er das Kriegsrecht erklären. Und dann würden sie uns die Waffen abnehmen.«

»Wie würde denn das Militär reagieren? Wisst ihr das?«

»Die Generäle sind auf seiner Seite, bis auf ein paar.«

»Natürlich sind sie alle verdammte Ja-Sager. Zum Teufel, die können nicht einmal für sich selbst denken.«

James nahm noch einen Schluck von seinem Kaffee.

»Denkt mal dran! Die hören heute ganz legal unsere Telefonate ab und zeichnen sie auf. Sie durchsuchen unsere E-Mails, um herauszufinden, wer sie geschickt hat und an wen sie adressiert sind. Sie hacken sich oft in unsere Computer, aber wozu? Für die Hochzeitsbilder von Mary und Frank? In Handys kann man sich leicht hacken, und in unser Computerverhalten im Internet auch. Wie viele Drohnen fliegen über uns und wie viele Lastwagen parken auf der Straße und beobachten unsere Häuser?«

»So schlimm ist es nicht, denke ich«, sagte James und holte sich in der Küche noch mehr Kaffee. Er kam ein paar Minuten später wieder zurück.

»Verdammt, James! Es ist so schlimm. Die Jungen heute sind dümmer als eine Kiste mit Pferdescheiße. Und das sind die Collegeabsolventen. Ich wäre überrascht, wenn viele von denen mit Masterabschlüssen auf dem Niveau von Schülern der High School lesen könnten. Die NSA behauptet, sie suchen nach Terroristen. Aber laut den Nachrichten haben sie bisher nicht einen gefangen, nicht einen, und das trotz all der Scheiße mit dem Eindringen in die Privatsphäre«, sagte Blake.

»Nicht mein Problem«, tippte James.

»Heute scheint gar nichts dein Problem zu sein, alter Freund«, tippte Wilson.

»Das ist dein Problem, mein Freund, und meins auch«, tippte Blake schnell und fügte hinzu: »Unsere Gesellschaft wird absichtlich dumm gemacht. Die NWO tut dies mit Absicht. Genauso, wie sie auch die Millionen von illegalen Einwanderern und Flüchtlingen ins Land bringen. Sie wollen, dass unsere Wirtschaft den Bach runtergeht und die Vereinigten Staaten umfallen. Und das richtig hart. Sie wollen, dass eine Wirtschaft nach der anderen zusammenbricht, damit sie das Ruder übernehmen können. Solange die Liberalen bei uns das Sagen haben, ist unsere Wirtschaft auch zum Scheitern verurteilt. Wir werden auch fallen, und das

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