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Bolthar, der Wikingerfürst Band 4: Fringas Schwert

Bolthar, der Wikingerfürst Band 4: Fringas Schwert

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Bolthar, der Wikingerfürst Band 4: Fringas Schwert

Länge:
102 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
28. Okt. 2018
ISBN:
9781386404552
Format:
Buch

Beschreibung

Bolthar, der Wikingerfürst Band 4: Fringas Schwert

Die Stadt Brønderslev ist in Flammen aufgegangen und das von Garpur beschützte Kloster ebenfalls zerstört. Im letzten Moment gelingt Garpur, Fringa und Stjarni die Flucht. Doch die Häscher folgen ihnen auf dem Fuß. Niemand der drei kann auch nur im Ansatz erahnen, was auf sie zukommen und ihr Leben bedrohen wird, denn es sind nicht nur Bolthar und seine Männer, die sie jagen und töten wollen. Und welche Gefahr hier größer ist, wird sich zeigen müssen …

Herausgeber:
Freigegeben:
28. Okt. 2018
ISBN:
9781386404552
Format:
Buch

Über den Autor


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Bolthar, der Wikingerfürst Band 4: Fringas Schwert

TOMOS FORREST

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: NejroN/123 RF, 2018

Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2018

Lektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Die Stadt Brønderslev ist in Flammen aufgegangen und das von Garpur beschützte Kloster ebenfalls zerstört. Im letzten Moment gelingt Garpur, Fringa und Stjarni die Flucht. Doch die Häscher folgen ihnen auf dem Fuß. Niemand der drei kann auch nur im Ansatz erahnen, was auf sie zukommen und ihr Leben bedrohen wird, denn es sind nicht nur Bolthar und seine Männer, die sie jagen und töten wollen. Und welche Gefahr hier größer ist, wird sich zeigen müssen ...

1.

Sie geriet ins Straucheln , fing sich noch einmal ab, hastete ein paar Schritte weiter und stolperte über eine dicke Wurzel. Jetzt gab es kein Halten mehr. Die Hände zur Abwehr vorgestreckt, fiel sie in den schmalen, aber tiefen Wassergraben und spürte, wie ihre Hände in den dicken Schlamm eintauchten, gleich darauf der Schock, als sich ihr Hemd mit dem eiskalten Wasser vollsog. Den Kopf hatte sie hoch genug gehalten, um nicht auch noch mit dem Gesicht in der dunklen Flüssigkeit zu landen.

Das Herz hämmerte wild, trieb das Blut in ihre Schläfen und ließ es dort heftig klopfen. In ihren Ohren war ein feines Sirren, und über ihre spröden, aufgesprungenen Lippen kam ein schier endloser Fluch, der selbst in der rauen Männergesellschaft, in der sie sich die letzten Monate aufgehalten hatte, für Erstaunen gesorgt hätte.

Und seltsam: In diesem Fluch tauchten die alten Asen wieder auf, insbesondere war es Loki, den sie gleich mehrfach nannte. Im Zorn war wenig von den christlichen Lehren übrig geblieben, die ihr Garpur einst vermittelt hatte.

Noch lag sie halb in dem mit braunem, kaltem Wasser gefüllten Graben, als sie erneut die Laute vernahm, die aus dem Wald hinter ihr kamen. Ihr Gehör funktionierte ausgezeichnet, ihre Sinne waren nach der überstandenen Hetzjagd zum Zerreißen angespannt. Aber jetzt knackte ein Zweig und Fringa sprang auf, achtete nicht weiter auf Dreck, Wasser und Kälte, sondern floh erneut mit hastigen, weit ausgreifenden Schritten, um ihren Häschern zu entkommen.

Wieder einmal verfluchte sie ihr Schicksal, das sie nach ihrer gemeinsamen Flucht aus der Gefangenschaft ihres Vaters Bolthar von den Gefährten getrennt hatte. Sie waren ins Landesinnere gelaufen, so lange, bis ihre Lungen schmerzten und sie auf einer kleinen Lichtung ins Moos fielen, wo sie erschöpft einschliefen.

Die aufgehende Sonne weckte sie wieder und brachte neben dem ersten Gefühl, dem sicheren Tod entronnen zu sein, auch mit den erwachenden Lebensgeistern den Hunger zurück. Keiner von ihnen hatte in den letzten Stunden etwas zu Essen erhalten, und mit knurrendem Magen machten sie sich wieder auf den Weg, als sie ein paar armselige Hütten entdeckten. Doch die stellten sich beim Näherkommen als verlassen und verfallen heraus, in den Vorratskammern fand sich nicht einmal mehr etwas Korn. Auch der zweite Tag ihrer Flucht brachte ihnen nichts weiter als Nahrung als ein paar Brombeeren und etwas Wasser aus einem klaren Bach.

Dann die Hoffnung, als sie in das Dorf gelangten und hier tatsächlich etwas kaltes Fleisch, Brot und sogar ein Stück Käse erhielten. Zwar musterte die kräftige Frau, die eine robuste Tür geöffnet hatte, die drei Menschen mit wachsamen, kritischen Blicken, aber als sie erkannte, dass zwei Frauen einen Mann begleiteten, hatte sie Mitleid und gab ihnen etwas von ihren Vorräten.

Dadurch gestärkt, zogen sie noch in der gleichen Nacht weiter, um vielleicht in einem Fischerdorf ein Boot zu finden, das sie von Vendsyssel wegbringen konnte. Wohin sie sich eigentlich wenden wollten, war den drei Flüchtlingen nicht bewusst. In jedem Falle zunächst einmal aus der Nähe von Bolthar, der seine Viking-Züge an der gesamten Küste fortsetzen würde. Garpurs Stadt Brønderslev an der Küste war zerstört, und niemand würde sie in seinem Dorf aufnehmen wollen, wenn bekannt wurde, dass sie die Tochter Bolthars war.

In dieser Nacht schliefen die drei dicht nebeneinander in einer natürlichen Erdmulde, umgeben von großen Kiefern, die ihre Zweige über ihnen ausbreiteten. Gesättigt und zufrieden schliefen alle drei auf verhängnisvolle Weise sehr tief und fest, bis das Unglück über sie hereinbrach.

Plötzlich fühlte sich Fringa brutal an den Haaren hochgezerrt und erkannte dunkle Gestalten um sie herum, die eben Garpur und Stjarni überwältigten. Der Mann, der sie noch immer an den Haaren hielt, stank erbärmlich nach Schweiß und Urin und war offenbar betrunken, denn er sprach mit schwerer Zunge, als er versuchte, ihr die Hose herunterzureißen.

„Nun mach schon!, schrie er sie an. „Die anderen wollen auch noch ihr Recht in Anspruch nehmen!

Dabei hatte er schon die Hand in ihrem Schritt, und das brachte Fringa zur Besinnung und damit in die Lage, sich gegen ihn zu wehren. Mit einem raschen, heftigen Kopfstoß traf sie sein Gesicht, und während er aufschreiend nach seiner Nase griff, trat sie ihm mit aller Kraft zwischen die Beine. Sie wollte gerade einen Knüppel aufheben und damit auch die anderen angreifen, sie sie einen harten Schlag auf den Kopf erhielt, der ihr das Bewusstsein nahm.

Als sie erwachte, war längst alles vorüber.

Sie war allein und befand sich am Fuße eines Hanges, ohne sich erklären zu können, wie sie dorthin gelangt war. Rasch tastete sie ihre Kleidung ab, die zwar verdreckt, aber noch vollständig vorhanden war. Konnte es sein, dass sie in der Dunkelheit nach dem Schlag auf den Kopf hier hinunter gerollt war und dadurch allem anderen entkommen war?

Fringa erhob sich mühsam und verspürte sofort einen unangenehmen Schmerz, der von ihrem

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