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Banditen in Bighorn Springs: Die großen Western von Heinz Squarra, #25

Banditen in Bighorn Springs: Die großen Western von Heinz Squarra, #25

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Banditen in Bighorn Springs: Die großen Western von Heinz Squarra, #25

Länge:
122 Seiten
1 Stunde
Freigegeben:
Nov 4, 2018
ISBN:
9781386268604
Format:
Buch

Beschreibung

Vier Fremde werden des Falschspielens beschuldigt und aus Bighorn Springs fortgejagt. Kurz darauf kommt ein Reiter in den Saloon und verbreitet die Nachricht, dass William Bronsons Ranch überfallen und dabei ein Mann getötet wurde. Zudem ergeben erste Untersuchungen, dass zusätzlich eine erhebliche Menge Geld spurlos verschwunden ist. Die vier Fremden werden der Tat beschuldigt, doch waren sie es wirklich? Eine Lawine der Gewalt, die immer stärker ins Rollen kommt, wird losgetreten. US-Marshal John Slade nimmt die Ermittlungen auf und wird plötzlich selbst verfolgt, denn er macht eine Entdeckung, die lieber im Verborgenen geblieben wäre …

Freigegeben:
Nov 4, 2018
ISBN:
9781386268604
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Banditen in Bighorn Springs

Titel in dieser Serie (22)

Buchvorschau

Banditen in Bighorn Springs - Heinz Squarra

Publisher

Banditen in Bighorn Springs

von Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Vier Fremde werden des Falschspielens beschuldigt und aus Bighorn Springs fortgejagt. Kurz darauf kommt ein Reiter in den Saloon und verbreitet die Nachricht, dass William Bronsons Ranch überfallen und dabei ein Mann getötet wurde. Zudem ergeben erste Untersuchungen, dass zusätzlich eine erhebliche Menge Geld spurlos verschwunden ist. Die vier Fremden werden der Tat beschuldigt, doch waren sie es wirklich? Eine Lawine der Gewalt, die immer stärker ins Rollen kommt, wird losgetreten. US-Marshal John Slade nimmt die Ermittlungen auf und wird plötzlich selbst verfolgt, denn er macht eine Entdeckung, die lieber im Verborgenen geblieben wäre ...

DER KÜHLE NACHTWIND heulte von den Bighorn Mountains herunter, wehte über die Hügel und blies durch die ausgefahrene Straße von Bighorn Springs, der kleinen Stadt in der weiten Wyomingprärie. Sand wurde in die Luft geschleudert, verhüllte den Mond und trieb über die Dächer der Holzhäuser.

Drüben, in McDowells Saloon, verstärkte sich der Lärm plötzlich. Ein Krachen war zu hören, ein Mädchen schrie gellend, dann zerbrach ein Fenster mit einem berstenden Knall.

US-Marshal John Slade zog die Jacke seines schwarzen Lederanzuges gerade und rückte den tiefgeschnallten Revolver zurecht. Schnell überquerte er die Straße, sprang auf den Bretterfußweg vor dem Saloon und stieß die Schwingflügel der Tür auf.

Tabaksqualm und der Geruch nach Schweiß und Schnaps schlugen ihm entgegen. Im trüben Licht von einem halben Dutzend Lampen sah er die beiden Barmädchen im Hintergrund, den Rancher Bronson, schrankbreit, an der Theke, den dicken Wirt und die sechs Cowboys, die mit Revolvern in den Händen vor einem Spieltisch standen, auf dem Karten und ein paar Münzen lagen.

Zwei Männer in ziemlich abgerissener Kleidung saßen hinter dem Spieltisch, und zwei weitere lehnten an der Wand. Alle blickten auf die sechs Cowboys.

„Was ist denn los?", fragte Marshal John Slade.

William Bronson, der Rancher, grinste ihn scharf an. „Was soll schon sein, Marshal? Die vier Fremden haben so getan, als wollten sie mit meinen Leuten spielen. Aber tatsächlich wollten sie betrügen."

John ging langsam weiter. Er sah einen zur Seite geschobenen Tisch und einen in den Trümmern eines Fensters hängenden Stuhl. Dann stand er an dem Tisch, schob die Karten auseinander und warf einen Blick auf das Geld. Es waren ungefähr zehn Dollar.

„Wir haben nicht betrogen", sagte der Mann, der John gegenüber saß. Er war von großer, sehniger Gestalt, etwa dreißig Jahre alt und hatte kalt blickende Augen. Unter seinem ramponierten schwarzen Anzug trug er ein schmutziges Hemd.

John Slade schob die Karten noch weiter auseinander. „Sind das alle?"

„Bis auf die, die er im Ärmel hat", brummte einer der Cowboys und ließ seinen Revolver sinken.

Die anderen Cowboys senkten die Waffen ebenfalls.

„Los, ziehen Sie die Jacke aus!", befahl John barsch.

Der schwarzgekleidete Mann stand langsam auf, griff dann jäh nach der Tischkante und schleuderte John den Tisch entgegen.

John Slade sprang zur Seite. Der Tisch sauste an ihm vorbei, traf einen Cowboy und warf diesen zu Boden.

John sprang vorwärts und schmetterte dem Kerl die Faust ins Gesicht, bevor der die Hand heben konnte. Es knallte, der Mann stieß einen Schrei aus und wurde gegen seine beiden Freunde an der Wand geworfen.

Der vierte Kerl war ebenfalls aufgesprungen, trat zurück und hob unaufgefordert die Hände. Karten flatterten noch durch den Saloon, und Münzen rollten über den Boden.

„Mach keinen Blödsinn, Kervin!, knurrte einer der Männer an der Wand. „Zeig ihm deine Jacke!

Der im ramponierten schwarzen Anzug fluchte, zog die Jacke aus und warf sie auf die Kante des umgekippten Tisches. Ein Cowboy schnappte die Jacke sofort und drehte sie um, aber es fielen keine Karten aus den Ärmeln.

„Aber er hat eine Karte aus dem Ärmel gezogen!, zischte ein Cowboy. „Das hab ich doch gesehen, verdammt! – Zählen Sie die Karten nach, Marshal! Es muss eine mehr da sein.

„Es ist eine mehr, sagte John. „Zumindest ist die Kreuz neun doppelt. Aber eigentlich hat nur ein Verrückter eine Kreuz neun im Ärmel! John blickte den Cowboy scharf an. Sie nannten ihn Jed. Er war ein kleiner, verschlagen aussehender Kerl.

„Wollen Sie meine Leute vielleicht verdächtigen, die Karte auf den Tisch geworfen zu haben?", schimpfte der Rancher an der Theke.

John wandte sich um und ging ein paar Schritte auf Bronson zu. Der Rancher war fünfundfünfzig Jahre alt, ein stiernackiger Mann mit schrankbreiten Schultern, dem der dicke Kopf direkt auf den Schultern zu sitzen schien. Er hatte kurzgeschorenes graues Borstenhaar, eine dicke Nase, gletscher-farbene Augen und ein breites Kinn. Bronson trug einen derben Anzug von brauner Farbe. Seine Jacke war doppelreihig geknöpft und bauschte sich dort auf, wo er den Revolver unter ihr an der Hüfte trug.

„Ihre Leute machen seltsame Späße, erklärte John. „Das weiß in dieser Stadt jeder, Mr. Bronson. Aber noch ist ja nichts passiert. – Wollen wir es nicht bei dem belassen, was bis jetzt war?

„Jagen Sie die Halunken fort, zischte der Rancher, „bevor meine Leute Brei aus ihnen machen!

John blickte an Bronson vorbei und sah sich in dem großen Spiegel neben dem Flaschenregal hinter der Theke. Er war ein großer Mann, dunkelblond mit blauen Augen, und er war jetzt fünfunddreißig Jahre alt. Der silberne Stern an seiner schwarzen Lederjacke funkelte im Lampenlicht mit den Geschosshülsen in den Schlaufen seines Gürtels um die Wette, und als er den Kopf bewegte, blitzten auch die silbernen Schnallen an seinem Hut. Er blickte auf den dicken Keeper, dem das Doppelkinn herabhing, und dann auf die beiden Mädchen, denen wieder Farbe in die Gesichter zurückkehrte.

Er wandte sich um und sagte: „Es ist besser, ihr verschwindet jetzt. Die Cowboys mit ihrem Boss, das sind sieben gegen euch."

„Und ich hab noch zwei Leute auf meiner Ranch!", rief der Rancher brummig.

„Wir haben nicht betrogen", sagte der große Mann im ramponierten Spieleranzug.

„Versteht ihr denn nicht?, fragte John. „Sie sind sieben gegen euch. Und hier hilft euch keiner.

„Sie auch nicht, was?", zischte der große Mann, den der andere Kervin genannt hatte.

„Ich weiß nicht, wer von euch die Karten auf den Tisch geworfen hat. John blickte auf die Cowboys, die noch immer ihre Revolver in den Fäusten hatten. „Aber ich weiß etwas anderes: Der von euch, der den ersten Schuss abfeuert, landet mit Sicherheit drüben in meiner Zelle!

„Ich denke, wir verschwinden, Kervin", murmelte einer der vier Männer.

John ging rückwärts, bis er neben dem Rancher an der Theke stand.

Ina, das rotblonde Barmädchen mit den bernsteinfarbenen Augen, kam auf ihn zu und lehnte sich gegen ihn, legte ihm die eine Hand auf die Schulter und tat, als würde sie von ihm Besitz ergreifen.

Die vier Fremden schoben sich an der Wand entlang. Kervin blieb stehen und blickte zurück, aber die anderen schoben ihn weiter, hinaus aus dem Saloon und vom Bretterweg. Jemand rief nach dem Stallmann.

Rancher Bronson lachte polternd, drehte sich um und donnerte die Faust auf die Theke. „Los, McDowell, Whisky!"

„Und wer bezahlt den Schaden?", fragte der Salooner keifend.

„Nehmen Sie, was auf dem Boden herumliegt, sagte John Slade. „Das reicht sicher.

„Los, Whisky jetzt!", polterte Bronson. Er schlug wieder auf die Theke und lachte.

Seine Männer und das andere Mädchen drängten heran. Der Keeper zeterte noch, schenkte aber die Gläser voll. Ein stämmiger Cowboy schnappte sich June Silver, das schwarzhaarige Mädchen mit der grauen Strähne, und stellte sie auf den nächsten Tisch. June lachte wild und begann mit klappernden Sohlen auf dem Tisch zu tanzen.

Bronson schob John Slade ein volles Glas zu, aber der gab es an Ina weiter, machte sich von ihr frei und wandte sich ab.

„Was ist denn, trinken Sie nicht mit mir?", schimpfte der Rancher.

„Nein." John ging an dem Mann vorbei und verließ den Saloon.

Die vier Fremden kamen

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