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Die Todeslinie

Die Todeslinie

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Die Todeslinie

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 5, 2018
ISBN:
9783745206463
Format:
Buch

Beschreibung

Simon Troop verkauft seine Ranch an Virgil Graham für viel Geld, um bei seinem Onkel in San Antonio ein neues Leben anzufangen. Doch weder er noch die Dollars kommen dort an, nicht einmal im nächsten Ort. Auch Sheriff Tobe Allister verschwindet am selben Tag spurlos. Nachforschungen bringen keine heiße Spur.

Ein Jahr später taucht Lorne, Simons Bruder, in Carrizo auf, um herauszufinden, was mit seinem Bruder passiert sein könnte. Dort begegnet er auch dem geheimnisvollen Jace Smith, der ebenfalls etwas zu suchen scheint und beide stoßen sie in ein Wespennest mit ungeahntem Ausmaß, denn nicht nur Tobe Allister und Simon Troop sind seither spurlos verschwunden …
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Freigegeben:
Nov 5, 2018
ISBN:
9783745206463
Format:
Buch

Über den Autor


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Die Todeslinie - Heinz Squarra

Publisher

Die Todeslinie

von Heinz Squarra

WESTERN

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

Korrektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Simon Troop verkauft seine Ranch an Virgil Graham für viel Geld, um bei seinem Onkel in San Antonio ein neues Leben anzufangen. Doch weder er noch die Dollars kommen dort an, nicht einmal im nächsten Ort. Auch Sheriff Tobe Allister verschwindet am selben Tag spurlos. Nachforschungen bringen keine heiße Spur.

Ein Jahr später taucht Lorne, Simons Bruder, in Carrizo auf, um herauszufinden, was mit seinem Bruder passiert sein könnte. Dort begegnet er auch dem geheimnisvollen Jace Smith, der ebenfalls etwas zu suchen scheint und beide stoßen sie in ein Wespennest mit ungeahntem Ausmaß, denn nicht nur Tobe Allister und Simon Troop sind seither spurlos verschwunden ...

SIMON TROOP ZÜGELTE den Grauen und blickte über die Schulter. Es dunkelte, aber noch sah er die Lichter von Carrizo nicht. Er glaubte, ein Geräusch zu hören.

„Ist da jemand?", rief er nervös, während er das Gewehr repetierte.

„Hallo, Mister Troop. Ich bin’s bloß – Graham."

„Was wollen Sie denn noch? Simon war erstaunt. „Wir sind doch klar, oder? „Ich hab was vergessen."

Fünf Reiter schälten sich aus der Dämmerung. Troop kannte nur den Mann in ihrer Mitte.

Sie hielten die Gewehre schussbereit.

„Ob sie in dem Kaff die Schüsse hören?", höhnte einer der Reiter.

„Glaub ich nicht, antwortete der Nebenmann lakonisch. „Bringen wir’s also hinter uns.

Simon Troop spürte die Gefahr und legte auf Graham an. Der zwang sein Pferd zu einem Sprung zur Seite.

Simon Troop feuerte, aber sein Schuss ging jetzt weit daneben.

Die vier Männer um Graham drückten gleichzeitig ab. Sie waren nah genug, deshalb schoss keiner daneben.

Simon Troop zuckte zusammen, verlor das Gewehr und wurde von seinem scheuenden Pferd abgeworfen.

Einer der Mörder hielt den Grauen fest, als der an ihm vorbei wollte. „Schön hiergeblieben, Freundchen, dich brauchen wir noch."

Ein Bulliger stieg ab und beugte sich über Simon Troop.

Auch Graham glitt aus dem Sattel, kniete nieder und durchsuchte den Toten. Einer stellte sich plötzlich in den Steigbügeln auf, schaute in die Nacht und lauschte angestrengt.

„Was ist los?" Die anderen schauten um sich.

„Ein Reiter!"

Graham hatte gerade die Geldscheinrolle in der Jackentasche des Erschossenen gefunden, fuhr hoch wie von einer Tarantel gestochen und griff zum Colt.

In der nächsten Minute hörte jeder das Trommeln der Hufe auf dem Karrenweg.

„Er kommt von dem Drecksnest Carrizo", schnaufte einer.

„Weg mit dem Toten!"

„Zu spät." Graham schob die Geldscheinrolle in die Hosentasche. Der Reiter sprengte durch die Schwärze. Er hatte die Schüsse gehört und aus dem Pferd herausgeholt, was nur in ihm steckte.

Aber seiner Schätzung nach befanden sich die Schützen noch weiter entfernt. Scharf riss er das Pferd zurück, als er sie vor sich sah.

Und im selben Augenblick begriff er, dass es ein tragischer Fehler von ihm gewesen war, als er einfach losjagte.

„Das ist der Sheriff, sagte Wade, obwohl es seine Kumpane selbst sahen. „Welcher Teufel reitet dich denn, hierher zu kommen, Sternträger?

„Ihr Hundesöhne habt ihn ermordet!", brüllte Tobe Allister.

Er fingerte nach dem Colt, aber dafür war er zu langsam. Wie Simon Troop wurde er einfach aus dem Sattel geschossen.

Die Mörder überzeugten sich davon, dass auch der Sheriff tot war.

„Wir lassen sie beide spurlos verschwinden", erklärte der Anführer.

„Und die Gäule? Die sind doch nicht schlecht und mit den Sätteln und Gewehren bestimmt dreihundert Bucks wert."

„Man müsste jemand finden, der sie in Mexiko verkauft, sinnierte Graham. „Keiner von uns, das wäre zu gefährlich. Vielleicht findet sich jemand. Los, ladet sie auf und weg hier.

GNADENLOSE HITZE LAG über der Riedgrasprärie des südlichen Texas. Langsam näherte sich ein Reiter, der sich wie auf einer riesigen Wasserfläche der kleinen Stadt Big Wells näherte.

Der Ort lag auf halbem Wege zwischen San Antonio im Norden und Laredo im Süden. Von hier aus musste Lorne Troop nach Südwesten weiter, wenn er nach Carrizo wollte.

Niemand nahm von ihm Notiz, als er zwischen die weißgrauen Lehmhütten ritt.

Es war die Zeit der Siesta, zu der noch nicht einmal die sonst neugierigen Hunde des Schmieds die Augen richtig öffneten. Faul wie der Schmied im Lehnstuhl, lagen sie auf der Veranda im Schatten.

Nur der Postagent schien den Reiter zu bemerken, als er vor dem Mietstall hielt.

Er stand auf und trat ans Fenster: „Träume ich, oder bist du’s wirklich, Lorne?"

Lorne Troop ließ das Pferd stehen und überquerte die Straße.

„Tatsächlich, er ist es, staunte der Postagent. „Und ich dachte, du würdest dich nie mehr in diese trostlose Gegend verirren.

„Das dachte ich auch mal." Lorne gab dem Mann die Hand.

Werres war längere Zeit Stationsvorsteher in Carrizo gewesen und erst vor drei oder vier Jahren hierher versetzt worden.

„Hab schon gehört, dass dein Bruder verkauft hat. Letztes Jahr. Muss zu der Zeit gewesen sein, als der Sheriff spurlos verschwand. Mein Kollege Luman sagte, der Sheriff wäre noch hinter deinem Bruder her gewesen, aber warum wusste er nicht."

„Der Sheriff ist verschwunden?"

„Spurlos. Inzwischen haben sie in Carrizo einen anderen. Auch vom County-Sheriff in Laredo geschickt. – Wo ist dein Bruder hin?"

„Er wollte nach San Antonio. Das schrieb er mir jedenfalls. Zu Onkel Pitt, der dort einen Store betreibt."

„Was heißt, wollte?"

„Er kam nicht an. Weder er noch das Geld für den Rancho. Kam er hier durch?"

„Wann?"

„Im letzten Juli – Juli ’78."

Der Postagent schüttelte den Kopf.

„Nein. Wäre mir nicht entgangen, das ist sicher."

Lorne nickte.

„Vielleicht hat er sich die ganze Sache anders überlegt und ist in Carrizo geblieben."

„Ja, vielleicht", entgegnete Lorne. Aber er konnte sich eine solche Entscheidung seines Bruders nach dessen Brief nicht vorstellen.

„War jedenfalls schön, dich mal wieder gesehen zu haben."

Lorne brachte sein Pferd in den Mietstall. Als er die Straße wieder betrat, standen zu seiner Verwunderung ein paar Männer im Hof.

Der Rest der Stadt schien noch in tiefem Mittagsschlaf zu liegen.

Er überquerte die Straße und die Veranda vor dem Saloon und schob die Schwingflügel der Tür auseinander.

Am Tresen lümmelte ein mittelgroßer, drahtiger Mann mit langen, braunen Haaren. Lorne sah sein schmales Gesicht im Spiegel hinter den Flaschen des Regals. Er schätzte ihn auf ungefähr siebenundzwanzig Jahre.

Seine Sporen klirrten leise, als er neben den Mann trat. Lorne Troop war einen ganzen Kopf größer als der andere. Hager und dunkelblond.

Ihre leicht abgetragene Leviskleidung hingegen ähnelte sich. Auch die Colts trug jeder von ihnen in einem Holster tief an der Hüfte.

„Hallo, sagte der junge Mann schläfrig. „Sie sind fremd hier, was?

„Ja."

„Ich sah Sie kommen. Verschlafenes Nest. Hier sagen sich Fuchs und Hase vermutlich mitten in der Stadt gute Nacht."

Lorne lächelte dünn in den Spiegel. Er schaute sich weiter um.

Der Saloon war schmal und lang wie ein überdimensioniertes Handtuch. Ungefähr ein Dutzend Tische und viermal so viele Stühle standen darin.

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