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Medicus Brunatti: Nach einer wahren Begebenheit im 18. Jahrhundert

Bewertung:
616 Seiten7 Stunden

Zusammenfassung

Ein Roman mit historischem Hintergrund. Dieser wird geprägt von den kulturellen Besonderheiten des 18. Jahrhundert. Hier spielen Bürgertum, Handwerk und Handel eine Rolle zur einer Zeit, in der die Bedeutung der Hanse langsam dem Ende zu geht.

Politische Konflikte zwischen Russland, Polen, Preußen, der freien Stadt Danzig, Frankreich, England, Habsburg sorgten damals für zunehmende Unruhe und enorme gesellschaftliche Umbrüche.

Der Autor zeichnet gekonnt, fast malerisch, die Kindheit und den Werdegang des späteren Arztes Brunatti nach. Der Leser fühlt sich in die damalige Zeit versetzt, erlebt die Schulzeit, das Erwachsenwerden, Studentenzeit, die Höhe und Tiefen seiner Liebe und parallel dazu seine Tätigkeit als Frauenarzt.

Liebevoll schildert der Autor Szenen aus dem Studentenleben, die Stationen in Jena, Würzburg, Berlin und gewährt dem Leser nebenbei interessante Einblicke in den damaligen Stand der Wissenschaften.

An Dramatik gewinnt die Handlung, als in Frankreich die Republik ausgerufen wird und in Europa eine Epoche von Kriegen beginnt. In derem Verlauf zeichnete sich Napoleon durch neue Kriegstechnik aus. Aber schließlich wendete sich das Blatt, die Seeblockade gegen England misslang und die Selbstüberschätzung, einen Krieg gegen Russland zu starten, entwickelte sich zum Desaster.

Zurück blieben geplünderte Städte wie Danzig, Dörfer und Häuser, geraubte Kassen und vernichtete Existenzen.

In dieser Zeit also spielt die Handlung. Was den Helden der Geschichte antreibt, ist seine Tätigkeit als Frauenarzt und der Wunsch, eine bessere Geburtshilfe zu gewährleisten.

Aus einer tiefgehenden Aktenrecherche hat der Autor einen wunderbaren Roman geschaffen, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

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