Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Bolthar, der Wikingerfürst Band 6: Krieg der Berserker

Bolthar, der Wikingerfürst Band 6: Krieg der Berserker

Vorschau lesen

Bolthar, der Wikingerfürst Band 6: Krieg der Berserker

Länge:
97 Seiten
3 Stunden
Herausgeber:
Freigegeben:
21. Nov. 2018
ISBN:
9781386757917
Format:
Buch

Beschreibung

Bolthar, der Wikingerfürst Band 6: Krieg der Berserker

Es ist ein unglaublich raues, geradezu grausames Kriegervolk, dem sich Bolthars Männer stellen müssen. Über den kräftigen Oberkörpern tragen sie Wolfsfelle. Sie scheinen keinen Schmerz zu kennen und wehren sich selbst noch mit schwersten Verwundungen bis zum letzten Atemzug. Von einem Zauberkundigen erfährt der Jarle, dass es sich um berserkir (Berserker) handelt, nahezu unbesiegbare Krieger. Auch Fringa gerät bei ihrer Suche nach ihrem Gefährten Garpur an diese mächtigen Krieger, deren Anführer, Andvardi, etwas ganz Besonderes ist …

Herausgeber:
Freigegeben:
21. Nov. 2018
ISBN:
9781386757917
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Bolthar, der Wikingerfürst Band 6

Mehr lesen von Tomos Forrest

Buchvorschau

Bolthar, der Wikingerfürst Band 6 - Tomos Forrest

Bolthar, der Wikingerfürst Band 6: Krieg der Berserker

TOMOS FORREST

IMPRESSUM

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© Roman by Author

© Cover: 123 RF mit Steve Mayer, 2018

Created by Thomas Ostwald mit Jörg Martin Munsonius, 2018

Lektorat: Kerstin Peschel

© dieser Ausgabe 2018 by Alfred Bekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Klappentext:

Es ist ein unglaublich raues, geradezu grausames Kriegervolk, dem sich Bolthars Männer stellen müssen. Über den kräftigen Oberkörpern tragen sie Wolfsfelle. Sie scheinen keinen Schmerz zu kennen und wehren sich selbst noch mit schwersten Verwundungen bis zum letzten Atemzug. Von einem Zauberkundigen erfährt der Jarle, dass es sich um berserkir (Berserker) handelt, nahezu unbesiegbare Krieger. Auch Fringa gerät bei ihrer Suche nach ihrem Gefährten Garpur an diese mächtigen Krieger, deren Anführer, Andvardi, etwas ganz Besonderes ist ...

1.

Tanngnjostr und Tanngrisnir jagten am fast nachtschwarzen Himmel entlang, wurden immer wieder von Thor angetrieben, und laut lachend schleuderte der Gott seinen Hammer Mjölnir. Der Donner grollte laut und tief über dem Meer, Blitz nach Blitz fuhr in das gischtgekrönte Wasser, und das Langboot wurde wie von Riesenhänden immer wieder gepackt, in die Höhe gerissen und in das nächste Wellental geschleudert, als sollte es dort unten zerschellen, von den Wassermassen zerdrückt.

Längst hatte keiner der Ruderer auch nur noch einen trockenen Faden am Leib, die Brecher kamen immer wieder über den Bug oder seitlich zwischen den Schilden am Bordrand und durchnässten die Männer mit dem eiskalten Wasser. Doch dieses Langboot, ein þritugsessa mit jeweils dreißig Ruderern auf jeder Seite, war nicht durch Zufall in dieses Unwetter gekommen. Im Heck stand eine riesige Gestalt und hatte seine mächtigen Arme um das Steuerruder geschlungen. Die nassen Haare klebten an seinem Kopf, aus dem Bart floss ihm das Salzwasser, und trotzdem stieß der Mann ein wildes Gelächter aus, als sein Boot erneut in ein tiefes Wellental gerissen wurde.

Und wieder rasten Thors Ziegenböcke über die Männer dahin, Thor schleuderte Mjölnir, Blitz und Donner folgten Schlag auf Schlag. Der Hüne am Steuer sah aus wie ein Hrimthurse, ein Eisriese, und sein Lachen schien selbst noch Thors Donnern zu übertönen.

„Wir packen sie an den Eiern, bevor sie überhaupt ahnen können, dass wir da sind!", schrie er gegen den Sturm über die Köpfe der Männer, die ihre Ruder geschickt nutzten, sobald das Langboot wieder aus dem Wellental nach oben stieg.

„Diese verfluchten Níðs werden diesen Tag nie wieder vergessen!"

Wie zur Bestätigung fuhr ein langer Blitz unmittelbar neben dem Langboot ins Wasser, und die Männer sahen zu ihrem Jarle auf, der erneut laut auflachte. Níð war in diesem Zusammenhang ein übles Schimpfwort und konnte ehrlose Krieger ebenso bezeichnen wie zwei Männer im gleichgeschlechtlichen Akt. In diesem Falle kam es nicht wirklich darauf an, was Bolthar in seinem Zorn laut herausschrie. Seine Gefolgsmänner würden in jedem Falle diese Bezeichnung für ihre verachteten Feinde gebrauchen.

Denn sie waren bei diesem Unwetter unterwegs, um Rache zu nehmen.

Fürchterliche, blutige Rache, denn vor einer knappen Woche war ihr Dorf überfallen worden, als sie selbst unterwegs zum Vejle Fjord waren, um ein Bündnis mit dem neuen König Harald zu schließen, der seinen Vater, König Gorm, entmachtet hatte (vgl. Bolthar, der Wikingerfürst Band 5, Tod eines Feiglings). Als sie zurückkehrten, fanden sie ihr Dorf niedergebrannt, die alten Männer und Frauen auf bestialische Weise abgeschlachtet, die Kinder und jungen Frauen verschleppt.

Nur der alte Gnýfeti überlebte das Gemetzel, allerdings schwer verletzt. Er hatte seinem Namen, der ‚Schnellfuß‘ bedeutet, alle Ehre gemacht, denn trotz einer Schwertwunde am Oberarm und einem Schlag auf den Schädel, der zwar seine Kopfhaut aufplatzen ließ und ihn vorübergehend ausschaltete, war er zu dem Nachbardorf gelaufen und hatte Alarm geschlagen. Dadurch erfuhren die Männer schon vor ihrer Ankunft, was sie in ihrer Heimat erwarten würde. Man hatte ein kleines Boot bemannt, den Mast mit dem Segel aufgerichtet und war dem þritugsessa entgegengefahren.

Doch die Ehre gebot, zunächst die Toten in einer würdigen Feier zu verbrennen, bevor man seiner Rache folgen konnte. Bolthar selbst war zunächst noch im Fjord geblieben und etwas später mit einem anderen Boot gefolgt, um sich mit weiteren Langbooten an der Küste von Møn zu treffen. Der Jarle war zu einem der wichtigsten Heerführer für König Harald geworden, sollten sie doch während des Baus der gewaltigen Brücke für den Handelsweg auf der Insel Jelling weitere Übergriffe der Krieger von König Rauðgrani unterbinden. Der Rotbart herrschte auf der Insel Björkör und soll sich dort ein großes, befestigtes Steinhaus errichtet haben.

Bolthar unterbrach sofort seine Fahrt und nahm an der Feier für die Toten teil.

Man brachte die Leichen in die Überreste eines Hauses, das einst das Versammlungshaus war. Vor dem Angriff hatten die Dorfbewohner Wasser über das Dach gegossen und damit verhindert, dass es beim Beschuss mit Brandpfeilen in Flammen aufging. Bei den anderen Häusern war das nicht der Fall, die Boote kamen zu schnell heran und hatten ihre alles vernichtende Fracht an Land gekippt, noch bevor die alten Frauen mit den Kindern fliehen konnten. Die anderen Dorfbewohner waren mit allem bewaffnet, was sie finden konnten. Die alten Männer holten ihre rostigen Schwerter hervor, hatten ihre im Kampf zerhackten Schilde aufgenommen und die Speere ergriffen, als die wilde Schar über sie hereinbrach.

Der Zustand ihrer zerfetzten Körper sprach für ihren Widerstand, und als Bolthars Krieger jetzt halfen, alle zusammen in das Haus zu tragen, stieß mancher der kampferprobten Männer laute Flüche aus.

Auch einige der Frauen hatten sich gewehrt.

Neben ihren misshandelten und zerstückelten

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Bolthar, der Wikingerfürst Band 6 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen