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Toni der Hüttenwirt 212 – Heimatroman: Ulf, so geht es nicht!

Toni der Hüttenwirt 212 – Heimatroman: Ulf, so geht es nicht!

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Toni der Hüttenwirt 212 – Heimatroman: Ulf, so geht es nicht!

Länge:
109 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 28, 2018
ISBN:
9783740934163
Format:
Buch

Beschreibung

Diese Bergroman-Serie stillt die Sehnsucht des modernen Stadtbewohners nach einer Welt voller Liebe und Gefühle, nach Heimat und natürlichem Leben in einer verzaubernden Gebirgswelt.Toni, der Hüttenwirt liebt es ursprünglich. In Anna hat er seine große Liebe gefunden. Für ihn verzichtete Anna auf eine Karriere als Bänkerin im weit entfernten Hamburg. Jetzt managt sie an seiner Seite die Berghütte.

Ihre Serie hat Geschichte geschrieben. Die Idee dahinter hat exemplarischen Charakter. "Toni, der Hüttenwirt" aus den Bergen verliebt sich in Anna, die Bankerin aus Hamburg. Anna zieht hoch hinauf in seine wunderschöne Hütte – und eine der zärtlichsten Romanzen nimmt ihren Anfang. Hemdsärmeligkeit, sprachliche Virtuosität, großartig geschilderter Gebirgszauber – Friederike von Buchner trifft in ihren bereits über 400 Romanen den Puls ihrer faszinierten Leser. Erfolgreiche Romantitel wie "Wenn das Herz befiehlt", "Tausche Brautkleid gegen Liebe" oder besonders auch "Irrgarten der Gefühle" sprechen für sich – denn sie sprechen eine ganz eigene, eine unverwechselbare Sprache.

Doktor Martin Engler saß mit seiner Frau in der großen Wohnküche. Sie tranken ein Bier. Die alte Schwannigerbäuerin, die wie eine Großmutter bei ihnen lebte, war bereits schlafen gegangen. Plötzlich drang das Geräusch eines sich nähernden Motorrads von draußen herein. Martin seufzte. "Hoffentlich ist das kein Notfall! Es war ein anstrengender Tag." Katja warf ihrem Mann ein Lächeln zu. "Bleib sitzen, Martin! Ich gehe nachsehen. Wenn es wirklich jemand ist, der zu dir will, dann fühle ich ihm ein bisserl auf den Zahn. Vielleicht ist es gar net so ernst. Morgen früh hast du wieder Sprechstunde." Katja ging hinaus und schaltete das große Hoflicht ein. "Du bist es, Chris?", rief Katja, als sie die junge Polizistin sah. Christine Danzer parkte das Polizeimotorrad, nahm den Motorradhelm vom Kopf und klemmte ihn unter den Arm. "Grüß Gott, Katja!", sagte Chris und öffnete den Reißverschluss ihrer ledernen Jacke. "Entschuldige die späte Störung!
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 28, 2018
ISBN:
9783740934163
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Toni der Hüttenwirt 212 – Heimatroman

Titel in dieser Serie (202)

Buchvorschau

Toni der Hüttenwirt 212 – Heimatroman - Friederike von Buchner

Toni der Hüttenwirt

– 212–

Ulf, so geht es nicht!

Ein smarter Bursche findet seine Meisterin

Friederike von Buchner

Doktor Martin Engler saß mit seiner Frau in der großen Wohnküche. Sie tranken ein Bier. Die alte Schwannigerbäuerin, die wie eine Großmutter bei ihnen lebte, war bereits schlafen gegangen.

Plötzlich drang das Geräusch eines sich nähernden Motorrads von draußen herein.

Martin seufzte. »Hoffentlich ist das kein Notfall! Es war ein anstrengender Tag.«

Katja warf ihrem Mann ein Lächeln zu. »Bleib sitzen, Martin! Ich gehe nachsehen. Wenn es wirklich jemand ist, der zu dir will, dann fühle ich ihm ein bisserl auf den Zahn. Vielleicht ist es gar net so ernst. Morgen früh hast du wieder Sprechstunde.«

Katja ging hinaus und schaltete das große Hoflicht ein.

»Du bist es, Chris?«, rief Katja, als sie die junge Polizistin sah.

Christine Danzer parkte das Polizeimotorrad, nahm den Motorradhelm vom Kopf und klemmte ihn unter den Arm. »Grüß Gott, Katja!«, sagte Chris und öffnete den Reißverschluss ihrer ledernen Jacke. »Entschuldige die späte Störung! Ich sah noch Licht bei euch, da dachte ich, ich halte kurz an.«

»Tut dir etwas weh?«, fragte Katja.

Chris rieb sich die Stirn. »Ja, ich habe Kopfschmerzen. Aber das geht vorbei. Es war ein stressiger Tag. Ich war den ganzen Tag in München auf einer Fortbildung. Das hat geschlaucht. Vor allem, wenn man die letzten Nächte kaum geschlafen hat. Ich kann einfach nicht schlafen. Ich nehme normalerweise nie ein Schlafmittel. Kann Martin mir eine Tablette geben?«

»Komm rein! Martin ist noch auf. Er ist erst vor einer Viertelstunde heimgekommen. Er musste noch spät zu einem Hausbesuch.«

Christine Danzer folgte Katja ins Haus.

»Grüß Gott, Chris!«, begrüßte sie Martin. »Also, dich hätte ich jetzt am wenigsten erwartet.«

Chris blieb mitten in der Küche stehen. »Ich will euch nicht aufhalten. Martin, ich kann nicht schlafen, egal wie müde ich auch bin. Ich kippe abends schon mehrere Becher von Ella Waldners Kräutertee in mich hinein. Aber er wirkt nicht, jedenfalls in den letzten Nächten nicht. Mir ist schon angst und bange vor der kommenden Nacht. Ich habe es Katja schon gesagt. Ich bin gerade aus München zurück und habe bei euch noch Licht gesehen.« Christina seufzte. »Bitte, Martin, gib mir ein wirksames Mittel zum Schlafen! Dann verschwinde ich sofort.«

Doktor Martin Engler schaute die junge Polizistin an. »Du schaust wirklich nicht gut aus, Chris. Du hast ja dunkle Schatten um die Augen. Vielleicht kommst mal zu einer gründlichen Untersuchung?«

»Martin, ich bin in Ordnung. Ich war gerade bei der jährlichen Gesundheitsuntersuchung beim Polizeiarzt. Das ist erst drei Wochen her. Ich will nur schlafen.«

Doktor Martin Engler stand auf. Er nahm Christine den Motorradhelm ab und schob ihr einen Stuhl hin. »Setz dich! Ich gebe dir etwas gegen deine akuten Schlafschwierigkeiten, klar. Doch als Arzt wundere ich mich ein bisserl, dass du unter Schlaflosigkeit leidest. Gibt es etwas, was dich bedrückt? Liebeskummer kann es wohl nicht sein, oder? Bei Madln in deinem Alter sind Herzensangelegenheiten oft die Ursache für Schlaflosigkeit. Bist du vielleicht unglücklich verliebt?«

Katja bot Chris frisch gepressten Obstsaft aus Gartenbeeren an, den die alte Schwannigerbäuerin gemacht hatte.

Christine brauste auf. »Martin, was redest du da für einen Schmarrn? Lass das! Ich habe noch nicht den Richtigen gefunden, das ist wahr. Aber unglücklich verliebt bin ich nicht.«

»Ist ja gut! Ich wollte dir nicht zu nahe treten. Aber etwas liegt dir doch schwer auf deiner Seele?«, sagte Martin.

Christine seufzte, dann lächelte sie zaghaft. »Du bist ein guter Doktor, Martin. Ja, es gibt da etwas, was mich belastet und mir den Schlaf raubt. Aber darüber kann ich nicht reden. Man könnte es ein drohendes dienstliches Problem nennen.«

»Oh, dann weiß ich, um was es geht«, sagte Katja. »In der Praxis wird viel geredet. Die Aufregung darum, ob Anna eine Schmugglerin ist oder nicht. Martin und ich wissen, dass einige Leute erwarten, dass ihr dem angeblichen Geldschmuggel nachgehen solltet. Wir wissen, dass ihr – du und dein Kollege Wolfi – darauf angesprochen werdet.«

Christine Danzer nickte.

»Ja, so ist es. Sobald wir irgendwo gesehen werden, werden wir darauf angesprochen. Es ist wirklich schlimm. Wolfi und ich kennen kein anderes Thema mehr. Es hängt wie ein Damoklesschwert über uns. Bis jetzt tun wir es als dummes Gerede ab. Aber wohl ist uns bei der Sache nicht. Wolfi steckt es besser weg als ich. Das gebe ich zu. Er sagt, wo käme die Polizei hin, wenn sie auf jedes dummes Gerücht reagieren würde. In der Sache stimme ich ihm zu. Aber gefühlsmäßig kann ich das nicht so gut wegstecken, weil ich gut nachempfinden kann, wie sich Anna fühlt. Diese Verdächtigung geht mir persönlich nahe. Es ist für mich ein Albtraum. Die Vorstellung, dass es zu einem Polizeieinsatz auf der Berghütte kommen könnte, ist schlimm für mich.«

Chris seufzte.

»Ich gestehe, ich habe sogar überlegt, ob ich einen Versetzungsantrag stellen soll. Ich könnte jederzeit zurück nach München zur Polizeistaffel.«

Martin und Katja warfen sich Blicke zu und schüttelten die Köpfe.

»So schlimm?«, fragte Katja.

Sie war erschüttert und betrachtete Christine Danzer in ganz neuem Licht. Chris, wie sie gerufen wurde, machte einen sehr robusten Eindruck. Die leidenschaftliche Motorradfahrerin wirkte wie eine Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden stand. Dass ihr die Sache mit Anna so zu Herzen ging, ließ Katja ahnen, dass sich unter der harten Schale der tüchtigen Polizistin ein Madl mit einem großen mitfühlenden Herzen verbarg.

»Ja, so schlimm«, antwortete Chris. Sie seufzte. »Ich hätte nie gedacht, dass ich mich einmal vor einer Ermittlung fürchten würde. Dabei müssen Wolfi und ich gar nicht selbst ermitteln. Das übernehmen dann die Zollfahnder. Aber wir müssten bei der Ermittlung dabei sein, die Tätigkeit sichern, versteht ihr?«

Doktor Martin Engler und seine Frau verstanden die schwierige Situation, vor der sich Chris jetzt schon fürchtete. Martin holte Chris eine Tablette aus der Praxis.

»Die nimmst du später, und dann kannst du schlafen. Wenn man übermüdet ist, sieht man ohnehin alles schwärzer, als es ist. Katja und ich sind sicher, dass an den Gerüchten nichts dran ist. Es ist nur Gerede der übelsten Sorte.«

»Davon sind Wolfi und ich ebenfalls überzeugt. Aber warum hört es nicht auf? So einen Schmarrn zu verbreiten, muss doch auch mal langweilig werden. Wir hatten die Hoffnung, dass die Sache abebbt. Doch darin haben wir uns wohl geirrt.«

Christine bedankte sich für die Schlaftablette und stand auf. Martin und Katja brachten sie hinaus.

»Trink etwas dazu!«, riet ihr Martin. »Wenn du willst, komm in die Sprechstunde, dann schreibe ich dich einige Tage krank. Du siehst wirklich elend aus.«

»Martin, bewahre! Wenn ich mich krankmelde, dann wird ein Ersatz geschickt. Das könnte alles nur noch schlimmer machen. Ich werde auf die Pille hin sicherlich gut und tief schlafen. Schlafen ist die beste Medizin. Das ist doch so?«

Martin nickte und winkte ihr zu.

Christine Danzer stieg auf ihr Motorrad und fuhr davon.

»Armes Madl!«, sagte Martin. »Sie ist eine gute Polizistin. Dass ihr die Sache mit Anna so nahe geht, das macht sie nur noch sympathischer. Wolfi trägt auch schwer an der Sache. Ich habe heute Morgen mit ihm gesprochen. Er kam mit einem Kuchenpaket aus dem Café Jakob. Ich hielt an. Er meinte, er bräuchte viel Süßes, Nervennahrung eben. Wir haben uns kurz unterhalten. Wolfi geht die Sache vielleicht doch näher, als Chris denkt. Er ist seit der Kindheit mit Toni befreundet, genau wie ich.«

»So ist er hin- und hergerissen zwischen Freundschaft und Pflicht.«

»Genau, Katja, aber wohl ist es ihm in seiner Haut nicht dabei. Wenn ihm jemand gegenüber andeutet, dass über die Berghütte Schwarzgeld in die Schweiz geschmuggelt wird, dann kann man das als ernsthaften Hinweis auf

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