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N.Y.D. - Nun rate mal, wer zum Killen kommt: New York Detectives
N.Y.D. - Nun rate mal, wer zum Killen kommt: New York Detectives
N.Y.D. - Nun rate mal, wer zum Killen kommt: New York Detectives
eBook153 Seiten1 Stunde

N.Y.D. - Nun rate mal, wer zum Killen kommt: New York Detectives

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Über dieses E-Book

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Als der Privatdetektiv Bount Reiniger seinen neuen Auftraggeber, den erfolgreichen Architekten Leslie Priestley, aufsucht, findet er diesen erschossen vor. Da Reiniger die Tat nicht verhindern konnte, fühlt er sich verpflichtet, wenigstens den Mörder zu finden. Alles weist auf einen Auftragskiller hin. Scheinbar hatte der millionenschwere Architekt keine Feinde, allerdings findet der clevere Schnüffler schnell heraus, dass in der Baubranche Korruption an der Tagesordnung ist und vor Erpressung und Mord nicht zurückgeschreckt wird. So nimmt Reiniger die Geschäftspartner Priesleys näher unter die Lupe. Das erweist sich als lebensgefährliches Unterfangen …
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum11. Juli 2017
ISBN9783739648606
N.Y.D. - Nun rate mal, wer zum Killen kommt: New York Detectives
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    N.Y.D. - Nun rate mal, wer zum Killen kommt - A. F. Morland

    München

    Nun rate mal, wer zum Killen kommt

    von A. F. Morland

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

    Als der Privatdetektiv Bount Reiniger seinen neuen Auftraggeber, den erfolgreichen Architekten Leslie Priestley, aufsucht, findet er diesen erschossen vor. Da Reiniger die Tat nicht verhindern konnte, fühlt er sich verpflichtet, wenigstens den Mörder zu finden. Alles weist auf einen Auftragskiller hin. Scheinbar hatte der millionenschwere Architekt keine Feinde, allerdings findet der clevere Schnüffler schnell heraus, dass in der Baubranche Korruption an der Tagesordnung ist und vor Erpressung und Mord nicht zurückgeschreckt wird. So nimmt Reiniger die Geschäftspartner Priesleys näher unter die Lupe. Das erweist sich als lebensgefährliches Unterfangen …

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    1

    Der alte Portier mit den starken Brillengläsern vor den schwachen Augen erhob sich, um eine Runde zu machen. Das vielgeschossige Bürohaus war so gut wie leer. Die Angestellten waren zu ihren Familien nach Hause gefahren. Der Abend brach an. Als der Portier sich aus seiner Loge quetschte und einen breiten Korridor entlangtappte, versuchte ein Mann, der einen schwarzen Aktenkoffer trug, sich hinter ihm vorbeizustehlen. Sein Ziel war einer der Lifts. Es war purer Zufall, dass sich der Alte ausgerechnet in diesem Moment umwandte. Er sah den Mann, hob den Arm, ohne drohen zu wollen, und rief: „He! Sie da! Hier ist Feierabend. Wohin wollen Sie?" Der Ertappte blieb wie angewurzelt stehen. Dann wandte er sich langsam um und fixierte den Portier mit einem feindseligen Blick. Er setzte sich in Bewegung und kam mit schnellen Schritten auf den Alten zu.

    Als er den Alten erreicht hatte, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Es sollte den Alten in Sicherheit wiegen.

    „Schon Feierabend?", fragte der Mann mit belegter Stimme.

    Dem Portier fiel das nicht auf. Er nickte und trat einen Schritt näher an den Mann heran, um ihn genauer mustern zu können.

    In diesem Moment riss der Fremde den Aktenkoffer hoch und schlug ihn dem bestürzt die Arme hochreißenden Alten gegen die Schläfe. Der Portier verlor das Gleichgewicht und das Bewusstsein. Er stürzte nach hinten und fiel auf den blanken Kunststoffbelag.

    Der Fremde sah sich hastig um. Auf dem Korridor war keine Menschenseele zu sehen. Der Mann packte die Beine des Bewusstlosen und schleppte ihn zu einer Treppe. Er zerrte den Alten nach unten, holte eine dünne Nylonschnur aus der Hosentasche und fesselte den Portier damit. Dann schob er ihm ein schmutziges Taschentuch zwischen die Zähne und band den Knebel mit der Krawatte des Alten fest.

    Dann trat er an eine Tür mit der Aufschrift: UNBEFUGTEN IST DER ZUTRITT UNTERSAGT. Er holte einen Dietrich aus der Tasche, befasste sich eine halbe Minute mit dem Schloss, zog die Tür auf und schob den Bewusstlosen in den öligen Liftschacht hinein.

    Wenige Augenblicke später schloss der Fremde die Tür wieder.

    2

    „Möchten Sie noch irgendetwas, Mr. Priestley?", fragte Eve Jorring zur halb geöffneten Tür herein.

    Leslie Priestley, der Inhaber eines renommierten Architektenbüros, hob müde den Kopf.

    „Ja, ich möchte etwas."

    „Was, Mr. Priestley?"

    „Dass Sie endlich nach Hause gehen, Eve. Ihr Freund schickt mir morgen einen Sprengstoffbrief, wenn Sie noch länger bleiben."

    Eve Jorring trat ein. Sie zuckte die Achseln. „Mein Freund kann warten."

    Priestleys Augen hellten sich um zwei Nuancen auf.

    „Höre ich richtig, Eve? Hat es irgendetwas gegeben?"

    Eve war eines jener netten Mädchen, die man nicht nur in New York mit der Lupe suchen musste. Sie war ein junges modernes Ding, das ihren Job ernst nahm, ohne darüber zu vergessen, dass es auch noch andere Dinge gab, die Spaß machten. Sie kleidete sich gern farbenfroh und hatte langes blondes Haar, das ihr hübsches Gesicht wie ein gelber Schal umrahmte. Ihre himmelblauen Augen waren ausdrucksvoll und ließen auf ein freundliches Wesen schließen.

    Sie war jedoch ausschließlich dank ihrer Fähigkeiten und nicht dank ihrer Schönheit Priestleys Sekretärin geworden.

    Sie trat zwei Schritte näher. Sie blickte auf den Schreibtisch und nicht in die Augen ihres Chefs, als sie sagte: „Er hat sich etwas geleistet ... Sie brach ab und schüttelte unwillig den Kopf. „Ich möchte nicht darüber reden, Mr. Priestley. Jedenfalls kann er heute warten.

    „Bis er schwarz wird." Leslie Priestley lächelte.

    „Wie bitte?"

    „Er kann warten, bis er schwarz wird. So sagt man doch."

    „Ja." Eve nickte grimmig. Ihre dunklen Augenbrauen zogen sich zusammen. Eine Falte kerbte sich über der Nasenwurzel in die Stirn.

    Doch dann schüttelte sie den Kopf und sah Priestley besorgt an.

    „Sie sehen müde aus, Mr. Priestley."

    „Bin ich auch." Eves Chef nickte.

    Er war fünfundfünfzig. Sein Gesicht war hager. Die Backenknochen versuchten, die glattrasierte Haut zu durchbohren. Seine Schläfen waren grau, ebenso der dezente Oberlippenbart. Bei seinem Einkommen konnte er es sich selbstverständlich leisten, beim ersten Schneider der Stadt arbeiten zu lassen.

    „Soll ich Ihnen starken Kaffee machen, Mr. Priestley?", fragte Eve mit einem freundlichen Lächeln.

    Priestley gab dieses Lächeln zurück.

    „Ehrlich gesagt, ein ordentlicher Whisky wäre mir jetzt lieber."

    Eve nickte und begab sich zur Bar, die in die holzgetäfelte Wand eingelassen war.

    Sie nahm ein Glas heraus und stellte es auf das breite Pult.

    „Sie trinken einen mit, Eve!", befahl Priestley.

    „Aber ..."

    „Keine Widerrede. Und anschließend gehen Sie nach Hause. Gehen Sie sofort ins Bett oder stellen Sie noch irgendetwas Verrücktes an. Auf jeden Fall möchte ich Sie morgen wieder ohne Sorgenfalten sehen."

    „Ja, Mr. Priestley."

    Eve stellte ein zweites Glas dazu und goss viel Whisky ein.

    „Eis dazu?", fragte sie.

    Priestley schüttelte den Kopf. „Davon wird der Whisky doch nur wässrig."

    Eve brachte die Drinks zum Schreibtisch ihres Chefs. Sie stießen auf den nächsten Tag an. Priestley schüttete den Whisky so schnell hinunter, dass Eve ihn mit offenem Mund staunend ansah.

    Priestley lachte.

    „Runter mit dem Zeug, Eve."

    Sie schloss die Augen und schluckte mehrmals, ehe sie das Quantum geschafft hatte.

    „So ist es brav. Der Chef nickte wohlwollend. „Also dann - bis morgen, Eve.

    Das Mädchen spürte, dass der Whisky ihren Magen wärmte und dass die Wärme sich über ihren ganzen Körper ausbreitete.

    „Bis morgen, Mr. Priestley."

    „Und immer fröhlich bleiben, sagte Leslie Priestley grinsend. „Das sagt mein kleiner Neffe immer. Hat er von Schweinchen Dick.

    Eve lachte. Der Bann war gebrochen.

    „Ich habe noch zwei Termine, sagte ihr Chef und unterdrückte nur mühsam ein herzhaftes Gähnen. „Dann ist auch für mich Feierabend. Eve verließ das Büro ihres Chefs. Sie griff nach ihrer Handtasche, die so lange Riemen hatte, dass man sich damit aufhängen konnte, und durchquerte den großen Zeichensaal, in dem tagsüber Priestleys Architekten an den großen Reißbrettern arbeiteten.

    Sie verließ den Saal, holte einen Lift und trat in die Kabine.

    Als sich ihre Aufzugtür schloss, öffnete sich die des Lifts daneben.

    Ein Mann trat auf den Korridor. Er trug einen schwarzen Aktenkoffer.

    3

    Es klopfte an Priestleys Bürotür. „Herein!"

    Die Tür öffnete sich. Ein lächelnder Mann trat ein.

    „Da bin ich, Mr. Priestley."

    Leslie Priestley musterte den Eintretenden kurz.

    „Sie sind Ben Paddy, nicht wahr?"

    „Der Mann nickte.

    „Ganz recht, Sir."

    Priestley machte eine einladende Geste mit der Hand und wies auf den Besuchersessel.

    ,„Kommen Sie näher, Mr. Paddy. Setzen Sie sich."

    „Vielen Dank, Sir."

    Priestley musterte den Mann. Er war fünfunddreißig. Vielleicht siebenunddreißig. Keinesfalls älter. Im Augenblick war er aufgeregt. Das hielt Priestley nicht für ein schlechtes Zeichen. Im Gegenteil. Paddy schien an einem guten Ausgang dieser Unterredung viel zu liegen. Deshalb die Nervosität.

    Er setzte sich und stützte den schwarzen Aktenkoffer auf die Knie.

    „Möchten Sie einen Drink?", fragte Priestley.

    „Danke nein, Sir."

    Leslie Priestley blickte seinem Gegenüber fest in die Augen.

    „Trinken Sie niemals? Ich mag Leute nicht, die nichts trinken. Mit denen stimmt meistens irgendetwas nicht. Das soll jedoch nicht heißen, dass ich nur Alkoholiker beschäftige."

    „In diesem Punkt kann ich Sie beruhigen, Mr. Priestley. Ich ..." Priestley winkte desinteressiert ab.

    „Schön. Wir wollen uns damit nicht aufhalten, Mr. Paddy. Kommen wir gleich zur Sache."

    „Wie Sie wünschen, Sir."

    „Sie arbeiten zur Zeit bei Fidenco Spitz."

    „Ja, Sir."

    „Als technischer Zeichner?"

    „Ja, Sir."

    Priestley ließ seinen Blick über den schlanken Mann huschen. Ben Paddy hatte ein energisch vorgeschobenes Kinn und einen intelligenten Blick.

    „Ich brauche einen tüchtigen Mann, den ich meinen Leuten vor die Nase setzen kann, sagte Priestley. „Ich bin Ihr Mann, Sir.

    „Sie müssten den Leuten auf die Finger sehen und den Laden hier leiten, wenn ich nicht da bin. Selbstverständlich gilt das

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