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Das magische Amulett 86: Das unheimliche Spiegelkabinett

Das magische Amulett 86: Das unheimliche Spiegelkabinett

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Das magische Amulett 86: Das unheimliche Spiegelkabinett

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783743818538
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 86
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Gibt es eine andere Welt hinter den Spiegeln? Oder ist es ein Gefängnis?
Erschaffen von einem mächtigen bösen Zauberer? Brenda Logan kommt der Sache auf die Spur. Doch wird es der Amulettjägerin auch gelingen, den Zauber zu brechen und die Frau in den Spiegeln zu befreien?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 17, 2019
ISBN:
9783743818538
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Buch

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Das magische Amulett 86 - Jan Gardemann

München

Das unheimliche Spiegelkabinett

Das magische Amulett Band 86

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Gibt es eine andere Welt hinter den Spiegeln? Oder ist es ein Gefängnis?

Erschaffen von einem mächtigen bösen Zauberer? Brenda Logan kommt der Sache auf die Spur. Doch wird es der Amulettjägerin auch gelingen, den Zauber zu brechen und die Frau in den Spiegeln zu befreien?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Marietta wollte ihren Lauf stoppen. Doch da stolperte sie plötzlich über eine Schwelle, die sich unmittelbar vor dem geheimnisvollen Spiegel befand. Verzweifelt ruderte Marietta mit den Armen. Aber sie konnte das Unheil nicht mehr aufhalten, sondern stürzte direkt auf den Spiegel zu. Jeden Moment würde sie gegen das verspiegelte Glas prallen und sich verletzen! Aber wie erstaunt war Marietta, als sie sah, wie ihre ausgestreckten Hände plötzlich in die Spiegelfläche eintauchten und darin verschwanden. Den Händen folgten die Arme, dann tauchte Marietta mit dem Kopf voran in den geheimnisvollen Spiegel ein - wie in einen stillen, kühlen Waldsee. Entsetzt schrie Marietta auf. Doch der Schrei erstarb auf ihren Lippen, als sie nun ganz von dem Spiegel verschluckt wurde...

1

Der alte verschnörkelte Wandspiegel hing seit Jahren in einer Nische im ersten Stock des British Museum. Er war nicht besonders schön. Aber ich, Brenda Logan, hatte während meiner Laufbahn als Archäologin und Amulettforscherin auch schon hässlichere Wandspiegel gesehen.

Die große Spiegelfläche des antiken Stücks war längst erblindet, und die schwarzen Flecken, die sie überzogen, verrieten, dass sich die Spiegelschicht auf der Rückseite des Glases langsam abzulösen begann.

Trotzdem wäre niemand im Museum auf die Idee gekommen, das Spiegelglas zu erneuern. Immerhin war das gute Stück vierhundert Jahre alt und stammte vermutlich aus einer der ersten

Spiegelmanufakturen Venedigs.

Das Spiegelglas war einst von einem kundigen Handwerker angefertigt worden und stellte trotz

seines schlechten Zustandes einen unschätzbaren Wert dar.

Der Rahmen des Spiegels, der etwa die Größe einer Tür besaß, war handgeschnitzt und mit Blattgold überzogen. Dieser Rahmen machte den kostbaren Spiegel zu einem einzigartigen unersetzbaren Stück, denn er wies mysteriöse Runen und magische Symbole auf und war mit großem künstlerischem Geschick gefertigt. Auf einem kleinen Oval am rechten unteren Rand des Rahmens war ein Name geritzt.

» Maurizio Franese « stand dort in verschnörkelter Schrift. So lautete wahrscheinlich der Name des Mannes, der diesen Spiegel und den geheimnisvollen Rahmen angefertigt hatte.

Ich hatte diesem Spiegel bisher nicht viel Beachtung geschenkt, wohl aber war er mir wegen der magischen Symbole unlängst auf gefallen. Nur leider hatte ich noch keine Zeit gefunden, mich näher mit dem antiken Stück zu befassen.

Magie und Okkultismus gehörten nämlich zu meinen Steckenpferden. Ein Hobby, das ich längst zu meinem Beruf gemacht hatte. Doch es war auch ein gefährliches Hobby, das mich schon oft in lebensbedrohliche Abenteuer verstrickt hatte.

Dass ich mich an diesem Tag vor dem antiken Spiegel im ersten Stock des British Museums einfand, hatte jedoch nichts mit meinen beruflichen Ambitionen zu tun.

Der Grund war vielmehr ein attraktiver, gutaussehender Mann, namens Daniel Connors.

Daniel war ein bekannter Arzt und Neurologe. Er arbeitete im Londoner St. Thomas Hospital, wo ich ihn auch vor einigen Jahren kennengelernt hatte.

Es war Liebe auf den ersten Blick, die Daniel und mich zusammenbrachte. Diese Liebe hatte in den drei Jahren, die wir nun schon verheiratet waren, nicht an Intensität und Tiefe eingebüßt.

Im Gegenteil. Noch immer schlug mein Herz höher, wenn ich Daniel tief in die Augen blickte und ein wohliges Prickeln ergriff von mir Besitz, wenn er mich zärtlich in seine Arme schloss.

Daniel war ein Mann, dem ich grenzenlos vertraute. Er gab mir das Gefühl von Geborgenheit, war dabei aber wildromantisch und sehr abenteuerlustig. Keinen Augenblick würde er zögern, sich mit mir Hals über Kopf in das nächste Abenteuer zu stürzen, nicht jedoch, ohne vorher sichergestellt zu haben, dass wir keinen gesundheitlichen Schaden davontragen würden. Denn Daniel war mit Leib und Seele Arzt. Und es brachte ihn schier um den Verstand, mich in Gefahr zu wissen, wenn ich mal wieder in den Bann eines magischen Amuletts geraten war.

Doch es gab auch Tage, da sehnten wir uns einfach nur nach etwas Ruhe und Behaglichkeit. Leider kam es nicht allzu häufig vor, dass uns solche Momente auch, gegönnt waren. Darum mussten wir manchmal zu etwas ungewöhnlichen Mitteln greifen, wenn unsere Sehnsucht nach ungestörter Zweisamkeit mal wieder übermächtig geworden war.

Aus diesem Grund hatten Daniel und ich uns heute auch vor dem antiken, venezianischen Spiegel im British Museum eingefunden.

Daniel hatte eine Woche dienstfrei. Da ich aber im Museum zu tun hatte, hatte mein geliebter Mann mir auf meiner Arbeit kurzerhand einen Besuch abgestattet. Es war früher Nachmittag, um diese Zeit waren die Hallen der Renaissance und Folgezeit, wo auch der geheimnisvolle venezianische Spiegel ausgestellt war, fast menschenleer.

Hierhin hatten Daniel und ich uns nun zurückgezogen, um ein paar Worte zu wechseln und unsere Zweisamkeit für einen flüchtigen Augenblick ungestört genießen zu können.

In der Nische, wo der antike Spiegel hing, standen wir uns gegenüber und sahen uns tief in die Augen.

»Schade, dass du dir heute nicht freinehmen konntest, Brenda«, sagte Daniel mit gedämpfter Stimme; »Draußen schneit es. Die Themse sieht wie verzaubert aus.«

»Manche Liebespaare gehen auch ins Museum«, merkte ich an und lächelte verführerisch. »Hier ist es doch auch ganz schön.«

»Aber es kennt dich hier jeder«, erwiderte Daniel. »Außerdem könnte die Museumsdirektorin jeden Moment aufkreuzen und dich mit einer Aufgabe betrauen.«

»Hierher verirrt sich nur selten ein Kollege«, beruhigte ich Daniel. »Sieh dir zum Beispiel diesen alten Spiegel an. Die wenigsten wissen, dass er hier hängt. Viele kennen nicht einmal diese Nische. Die Chance, dass uns jemand stört, ist also eher gering. Außerdem hatte ich noch keine Mittagspause. Mir steht es also durchaus zu, der Arbeit einen Moment fern zu bleiben.«

Daniel schmunzelte. »Wenn man uns so reden hört, könnte man fast annehmen, wir hätten etwas Verbotenes oder Unsittliches vor.«

»Du hast damit angefangen«, merkte ich verschmitzt an. »Warum bist du überhaupt gekommen?«

Daniel trat nun ganz dicht an mich heran und legte seine Arme um meine Hüften. »Ich hatte Sehnsucht nach dir«, gestand er. »Drei Wochen lang musste ich ununterbrochen Dienst schieben. Wir haben uns kaum gesehen, und...«

Ich hauchte Daniel rasch einen Kuss auf die Lippen und brachte ihn damit zum Verstummen. »So ist das eben mit unseren Berufen«, flüsterte ich. »Sie sind sehr zeitaufwendig und

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