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Das magische Amulett #90: Brenda und das Spukhaus: Romantic Thriller

Das magische Amulett #90: Brenda und das Spukhaus: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #90: Brenda und das Spukhaus: Romantic Thriller

Länge:
103 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 25, 2017
ISBN:
9783743818453
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 90
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 96 Taschenbuchseiten.

Endlich einmal ausspannen, denken sich Brenda und ihr Mann Daniel. Dazu kaufen sie sich ein Haus auf einer kleinen Halbinsel an Schottlands Küste. Doch kaum haben sie das Haus bezogen, geschieht Merkwürdiges. Die Archäologin und Amulettforscherin sieht Schatten durch das Haus wandern und wird von einem Alptraum geplagt, in dem Daniel von ihr grob verlangt, ein indisches Kleid zu tragen. Verwirrt über sein verändertes Verhalten weigert sie sich …
Als Brenda erwacht, steht für sie fest, mit diesem Haus stimmt etwas nicht, und sie beginnt nachzuforschen ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Sep 25, 2017
ISBN:
9783743818453
Format:
Buch

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Das magische Amulett #90 - Jan Gardemann

München

Brenda und das Spukhaus

Das magische Amulett Band 90

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 96 Taschenbuchseiten.

Endlich einmal ausspannen, denken sich Brenda und ihr Mann Daniel. Dazu kaufen sie sich ein Haus auf einer kleinen Halbinsel an Schottlands Küste. Doch kaum haben sie das Haus bezogen, geschieht Merkwürdiges. Die Archäologin und Amulettforscherin sieht Schatten durch das Haus wandern und wird von einem Alptraum geplagt, in dem Daniel von ihr grob verlangt, ein indisches Kleid zu tragen. Verwirrt über sein verändertes Verhalten weigert sie sich …

Als Brenda erwacht, steht für sie fest, mit diesem Haus stimmt etwas nicht, und sie beginnt nachzuforschen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

»Du weigerst dich, das indische Kleid anzuziehen?«, fragte Daniel, und ein lauernder, gefährlicher Unterton lag in seiner Stimme. Verdattert starrte ich Daniel an. Irgendetwas stimmte mit meinem geliebten Mann nicht - das wurde mir nun schlagartig klar. Das war nicht Daniel, der da vor mir stand. Das Gesicht und die Statur waren zwar die gleichen wie die von Daniel. Aber das, was in diesem Daniel vorging, unterschied sich von dem Daniel, den ich liebte wie Tag und Nacht. »Nun geh schon und hol das Kleid!«, herrschte Daniel mich an. »Oder soll ich dir erst Beine machen!«

Entsetzt wich ich einen Schritt zurück. Eisiger Wind schlug mir entgegen und zerrte an meinem dünnen Mantel. Dabei fiel mein Blick plötzlich auf den alten Turm. Hoch und trutzig ragte er in den düsteren, wildbewegten Himmel empor. Er war völlig unversehrt. Ein Ring aus Zinnen umgab die obere Plattform. Dort mussten die Bewohner der Halbinsel früher die Leuchtfeuer entzündet haben. »Der … der Turm«, stammelte ich. »Er ... er ist wieder ganz!«

1

»Wir sind da!« Die Stimme der Frau, die dies sagte, klang frohlockend und unternehmungslustig. Für meinen Geschmack hörte sie sich allerdings eine Spur zu fröhlich an, fast aufgesetzt. Der Name der Frau war Lucy Daghill, von Beruf war sie Immobilienmaklerin und vom Charakter her ziemlich nervig und aufdringlich.

Lucy war zierlich gebaut, trug ein braunes schlichtes Kostüm und hatte ein unreifes Mädchengesicht, das von halblangen brünetten Haaren pagenhaft umrahmt wurde. Sie saß im Fond des Landrovers, den mein geliebter Mann Daniel und ich, Brenda Logan, uns für unseren Urlaub in Schottland gemietet hatten. Seit wir vor einer Stunde von Oban, der größten Ortschaft in diesem einsamen Landstrich, aufgebrochen waren, war Lucy nur am Plappern gewesen. Sie hatte es geschafft, in wenigen Atemzügen ihre ganze Lebensgeschichte herunterzubeten. Demnach stammte sie aus Glasgow, wo ihre Eltern auch heute noch lebten. Doch es hatte Lucy in den einsamen Norden des Landes gezogen, wo sie seit einigen Jahren als Immobilienmaklerin tätig war.

»Sie können sich gar nicht vor stellen, wie aufregend mein Job ist«, hatte Lucy überschwänglich behauptet, während wir über die einsamen Landstraßen Richtung Küste dahinfuhren. Lucy saß vornübergebeugt auf dem Rücksitz, so dass ihr Kopf genau zwischen meiner und Daniels Schulter schwebte. Aber mir schenkte Lucy überhaupt keine Aufmerksamkeit. Es war, als wäre ich für sie gar nicht vorhanden. Stattdessen starrte sie Daniel unentwegt und mit leuchtenden Augen an, so als wäre sie drauf und dran, sich Hals über Kopf in meinen Göttergatten zu verlieben.

»Ich kann mir vorbestellen, dass es auch ein ziemlich nerviger und einsamer Job ist«, merkte ich sarkastisch an. Lucy ging mir mit ihrer plapperigen Art ziemlich auf den Geist.

Daniel und ich hatten beschlossen, London für einige Wochen den Rücken zu kehren und in Schottland ein wenig auszuspannen. Die raue Einsamkeit der schottischen Küste hatte es uns seit jeher angetan. Hier konnten wir die Strapazen unseres Stadtlebens am leichtesten vergessen. Darum hatten wir auch beschlossen, ein Ferienhaus am Meer zu kaufen.

Dass wir für die Suche nach einem geeigneten Objekt ausgerechnet Lucy Daghill als Immobilienmaklerin ausgesucht hatten, betrachtete ich inzwischen als schicksalhaften Fehlgriff. Cliff Parker, Daniels bester Freund, der schon ein Ferienhaus auf einer nahegelegenen Insel besaß, hatte uns Lucy wärmstens empfohlen. Cliff war ein Gigolo und Frauenverehrer. Lucys aufdringliche, offenherzige Art hätte ihm wahrscheinlich sehr imponiert. Doch ich konnte mich für das aufgesetzte Gehabe der jungen Frau nicht erwärmen, und ich nahm mir fest vor, mich für diese Empfehlung bei Cliff beizeiten gebührend zu revanchieren.

Lucy hatte mir wegen meiner abfälligen Bemerkung einen giftigen Blick zugeworfen.

»Ich liebe es eben, durch einsame Gegenden zu fahren und interessanten Leuten, die eine Immobilie kaufen wollen, alte Burgen und Anwesen zu zeigen«, konterte sie leicht gekränkt. »Und ich bin mir sicher, dass ich dabei eines Tages auch den Mann meiner Träume finden werde.« Bei diesen Worten drehte sie demonstrativ den Kopf und sah Daniel von der Seite schwärmerisch an. »Sie sind wirklich Arzt, Mr. Connors?«, wechselte sie mit süß säuselnder Stimme dann plötzlich das Thema.

Daniel nickte abwesend. Er schenkte Lucys Geplapper kaum seine Aufmerksamkeit, sondern ließ seinen Blick behaglich über die hügelige grüne Landschaft schweifen.

»Ich bin Neurologe, um genau zu sein«, fügte er dann wie beiläufig hinzu. »Ich arbeite im St. Thomas Hospital. Das ist ein ziemlich großes Krankenhaus in London.«

»Bestimmt haben Sie schon vielen Menschen das Leben gerettet«, sagte Lucy beeindruckt.

Daniel zuckte gelassen mit den Schultern.

»Kann schon sein«, meinte er gleichmütig. »Aber das ist noch lange nichts gegen das, was meine geliebte Frau leisten muss.« Bei diesen Worten nahm Daniel kurz seine Hand vom Lenkrad und berührte zärtlich mein Knie.

Lucy kräuselte unwillig die Stirn und sah mich widerwillig an.

»Was für einen Beruf haben Sie denn?«, fragte sie ohne echtes Interesse.

»Ich bin Archäologin und Amulettforscherin«, erwiderte ich einsilbig. »Ich arbeite im British Museum.«

»Museen finde ich langweilig«, behauptete Lucy.

»Dann waren Sie bestimmt noch nie im Britisch Museum«, erwiderte ich.

»Ein Museum ist wie das andere«, versetzte Lucy hochnäsig, die mir meine herablassende Bemerkung über ihren Job anscheinend heimzahlen wollte. »Ich würde mich zu Tode langweilen, wenn ich in einem Museum arbeiten müsste.«

»Brenda war dem Tod tatsächlich schon sehr oft ziemlich nahe«, bemerkte Daniel. »Sie hat zahlreiche mysteriöse Geheimnisse aufgedeckt und vielen Menschen, die in den Bann übersinnlicher Ereignisse gerieten, das Leben gerettet.«

Daniel hatte die Wahrheit gesagt. Aber natürlich wusste er, dass Lucy ihm nicht glauben würde.

»Ha, ha, ha«, machte sie auch prompt. »Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Brenda zu Tode gelangweilte Museumsbesucher dadurch zu retten versucht, indem sie ihnen irgendwelches abergläubisches Geschwätz über verstaubte Artefakte erzählt.«

»In solchen Legenden steckt oft auch ein Kern Wahrheit«, sagte Daniel in belehrendem Tonfall. »Um die Burgen und Anwesen, die Sie verkaufen, ranken sich bestimmt auch viele solche unheimliche Geschichten.«

»Auf diesen abergläubischen Kram gebe ich nichts«,

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