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Das magische Amulett #16: Halloween: Romantic Thriller

Das magische Amulett #16: Halloween: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #16: Halloween: Romantic Thriller

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 7, 2017
ISBN:
9783743820005
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 16
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Halloween! Amulettjägerin Brenda Logan und ihr Mann Daniel sind auf dem Weg in ein romantisches Wochenende, als sich die Ereignisse überschlagen.
Was bedeutet der grausige Friedhof? Woher kommen die dämonischen Kürbiskobolde? Alles nur ein Kinder-Schabernak oder treiben in dieser magischen Nacht echte Geister ihr Unwesen?
Brenda nimmt den Kampf gegen ihre mächtigen Gegenspieler auf. Wird sie Coogan Castle vor dem Untergang retten?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 7, 2017
ISBN:
9783743820005
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Buch

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Das magische Amulett #16 - Jan Gardemann

München

Halloween

Das magische Amulett Band 16

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 97 Taschenbuchseiten.

Halloween! Amulettjägerin Brenda Logan und ihr Mann Daniel sind auf dem Weg in ein romantisches Wochenende, als sich die Ereignisse überschlagen.

Was bedeutet der grausige Friedhof? Woher kommen die dämonischen Kürbiskobolde? Alles nur ein Kinder-Schabernak oder treiben in dieser magischen Nacht echte Geister ihr Unwesen?

Brenda nimmt den Kampf gegen ihre mächtigen Gegenspieler auf. Wird sie Coogan Castle vor dem Untergang retten?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Daniel bückte sich und hob die Lumpen auf. Etwas Dunkles rutschte unter den Kleidern hervor und fiel mit einem dumpfen Laut vor unseren Füßen zu Boden. Daniel hob den Gegenstand auf und betrachtete ihn stirnrunzelnd. »Ein Stück Holz«, sagte er verwundert und hielt mir das Fundstück entgegen. Es handelte sich um ein knorriges Stück dunkles Wurzelholz, das etwa so lang war wie mein Unterarm. Die Wurzel war so seltsam gewachsen, dass es aussah, als besäße sie Arme und Beine. Der Kopf, der auf schmalen Schultern ruhte, war klein und schrumpelig und das winzige Gesicht darin zu einer hassverzerrten Fratze verzogen. »Eine Alraune«, sagte ich beklommen.

1

»Langsam glaube ich wirklich, dass ein paar ruhige und entspannende Tage vor uns liegen, Brenda.«

Der Mann, der dies sagte, hieß Dr. Daniel Connors. Er saß lässig hinter dem Steuer eines auberginefarbenen Leihwagens und legte in diesem Moment genüsslich einen Arm um meine Schultern.

Der Wagen rollte unterdessen in gemütlichem Tempo über eine holprige Landstraße dahin, die sich an steinigen Hügeln vorbei durch eine karge Heidelandschaft schlängelte. Der Himmel war bis

zum Horizont mit einem grauen Wolkenfeld bedeckt, aus dem ein beständiger, feiner Nieselregen auf das Land niederging.

Trotzdem konnte der triste Anblick, den die Ostküste Irlands an diesem verregneten Oktobernachmittag bot, das Glücksgefühl, das ich in diesem Moment empfand, nicht trüben.

»Ich bin auch froh, dem Alltag in London und dem British Museum für ein paar Tage entfliehen zu können«, seufzte ich und lehnte meinen Kopf gegen Daniels breite Schulter. »Kein Museumsdirektor, dem kurz vor Feierabend einfällt, dass ich noch die Exponate für eine Sonderausstellung zusammenstellen muss. Keine Ausgrabungen am Wochenende, kein Fachartikel, der vor Redaktionsschluss irgendeiner Archäologiezeitschrift fertiggestellt werden muss...«

Daniel wandte mir sein Gesicht zu und gab mir rasch einen Kuss.

»Keine lebensrettende Operation im St.Thomas Hospital«, setzte er dann die Aufzählung in seinem Sinne fort. »Kein Klinikchef, der mir die wenigen freien Tage, die mir als Arzt und Neurologe noch bleiben, dadurch vermiest, dass er mir Extraschichten aufbrummt.«

Daniel grinste und nickte bedächtig. »Das hört sich doch wirklich verlockend an, nicht wahr, Brenda? Und das alles haben wir nur der sonderbaren Einladung von Lady Rose Coogan zu verdanken.«

Er bedachte mich mit einem flüchtigen Seitenblick. »Warum muss in unserem Leben eigentlich erst eine entfernte Verwandte, von der du nie zuvor etwas gehört hast, auftauchen, damit wir mal gemeinsam ein paar romantische Tage verleben können?«

Verliebt sah ich Daniel von der Seite an. Er hatte ein markantes Gesicht mit blauen, aufmerksam in die Welt blickenden Augen und einem Mund, der mich jedes Mal zum Küssen einlud, wenn ich ihn betrachtete.

Trotz der ein wenig wehmütig klingenden Worte wirkte Daniel in diesem Moment sehr vergnügt und zufrieden. In seinem hellbraunen lockigen Haar schimmerten noch ein paar Regentropfen, und auch der Kragen seiner Lederjacke war feucht, denn als wir auf dem Parkplatz vor dem Flughafen von Dublin nach unserem Leihwagen Ausschau gehalten hatten, waren wir in einen Platzregen geraten.

Ein überwältigendes Gefühl von Liebe und Zuneigung stieg in mir auf. Ich war drauf und dran, Daniel um den Hals zu fallen und sein Gesicht mit Küssen zu bedecken, so sehr sehnte ich mich plötzlich nach seiner Nähe und dem prickelnden Gefühl, das entstand, wenn er mich berührte.

»Unsere Jobs bedeuten uns eben eine Menge«, ging ich stattdessen auf seine nicht ganz ernst gemeinte Frage ein. »Ich übe gern den Beruf einer Archäologin und Amulettforscherin aus. Aber deswegen liebe ich dich trotzdem über alles, Daniel.«

»Ich liebe dich auch, Brenda«, seufzte Daniel. »Aber in Situationen wie diesen frage ich mich, warum wir nicht mehr Zeit zusammen verbringen können.«

Fest drückte er mich an sich, während er mit der freien Hand lässig den Wagen lenkte.

Ich kuschelte mich an seine Seite und blickte selbstvergessen in den verregneten Nachmittag hinaus. Die einsame Landschaft Ostirlands zog hinter den Scheiben wie ein Film gemächlich an uns vorüber.

Seit wir die Autobahn, die uns aus Dublin hinausgeführt hatte, verlassen hatten, war die Gegend immer einsamer und karger geworden. Das letzte Dorf hatten wir vor etwa zehn Minuten passiert. Seitdem erstreckte sich vor uns eine hügelige Heidelandschaft, deren triste Eintönigkeit hin und wieder von knorrigen Büschen und Sträuchern und saftigen Wiesen durchbrochen wurde. Hier und da streckte ein alter Baumriese seine verdrehten Äste zum wolkenverhangenen Himmel empor, als wollte er versuchen, die Wolkendecke mit seinen knotigen Fingern aufzureißen.

Unser Ziel war ein altes Castle, das etwa dreißig Kilometer von Dublin entfernt lag.

Coogan Castle lautete sein Name, und Lady Rose Coogan, von der ich vor einigen Monaten einen langen, ziemlich seltsamen Brief erhalten hatte, in dem sie mir erklärte, dass ich eine entfernte Verwandte von ihr sei, lebte dort mit ihrem Butler ganz allein.

Lady Rose hatte mich in ihrem Brief gebeten, ihr heute, am einunddreißigsten Oktober, auf Coogan Castle einen Besuch abzustatten. Ihr Ahnenforscher, ein gewisser Jonathan Pie, hatte nach langen und ausgiebigen Recherchen herausgefunden, dass zwischen mir und der Lady eine entfernte Verwandtschaft bestand. Außer mir würden noch andere Verwandte zu dem Treffen erscheinen, die der Ahnenforscher ebenfalls erst kürzlich aufgespürt hatte.

Die Sache war mir anfangs ziemlich seltsam vorgekommen. Deshalb hatte ich den Brief der Lady auch mit großer Zurückhaltung beantwortet. Daraufhin erhielt ich einen Anruf von ihr. Wir führten ein langes, ausführliches Gespräch, in dessen Verlauf ich zu dem Schluss kam, dass an der Sache vielleicht doch etwas dran sein könnte. Ich versprach Lady Rose schließlich, ihr am einunddreißigsten Oktober zusammen mit meinem Mann Daniel einen Besuch abzustatten.

Daniel nahm plötzlich den Arm von meiner Schulter und deutete nach vorn.

»Das muss Coogan Castle sein.«

Als ich in die angegebene Richtung blickte, entdeckte ich auf einem nahen Hügel ein düsteres, verwittert aussehendes Gemäuer. Ein schlanker Turm ragte aus dem gedrungenen Gebäudekomplex wie ein mahnender Zeigefinger.

Ein Teil des Castles schien eingestürzt zu sein, wie die abgebrochene Kante der Wehrmauer vermuten ließ. Das Haupthaus aber war unversehrt. Seine Mauern schimmerten im Regen schwarz wie Onyx; sie waren teilweise mit wildem Wein und Efeu überwuchert. Einige wenige erleuchtete Fenster starrten uns aus diesem düsteren Gebäudekomplex wie

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