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Das magische Amulett #127: Hüterin des Schatzes

Das magische Amulett #127: Hüterin des Schatzes

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Das magische Amulett #127: Hüterin des Schatzes

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 27, 2019
ISBN:
9783743821248
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 127
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Es ist fast zweihundert Jahre her, dass der Adelige Timothy Clairmont mit einer Schäferstochter durchgebrannt ist und dabei den Familienschmuck ebenso wie das Sternamulett mitgenommen hat. Nun ist seine Nachfahrin Lady Harriet in Geldnöten und um den Familienschatz wiederzufinden, droht sie Professor Sloane, ihm beruflich zu schaden, wenn die Amulettforscherin Brenda Logan nicht bereit ist, sie bei der Suche nach dem Schatz zu unterstützen. Widerwillig fährt Brenda zu der Adeligen, doch beim Abendessen erfährt sie, dass Lady Harriet einen Sohn hat, der an Leukämie erkrankt ist, und dass das Sternamulett eine heilende Wirkung hat.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 27, 2019
ISBN:
9783743821248
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Buch

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Das magische Amulett #127 - Jan Gardemann

München

Hüterin des Schatzes

Das magische Amulett Band 127

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Es ist fast zweihundert Jahre her, dass der Adelige Timothy Clairmont mit einer Schäferstochter durchgebrannt ist und dabei den Familienschmuck ebenso wie das Sternamulett mitgenommen hat. Nun ist seine Nachfahrin Lady Harriet in Geldnöten und um den Familienschatz wiederzufinden, droht sie Professor Sloane, ihm beruflich zu schaden, wenn die Amulettforscherin Brenda Logan nicht bereit ist, sie bei der Suche nach dem Schatz zu unterstützen. Widerwillig fährt Brenda zu der Adeligen, doch beim Abendessen erfährt sie, dass Lady Harriet einen Sohn hat, der an Leukämie erkrankt ist, und dass das Sternamulett eine heilende Wirkung hat.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

»Wir sollten lieber wieder von hier verschwinden«, mahnte Leigh. »Bestimmt sind diese Typen sauer, wenn wir ihr Revier mit einem Auto befahren.« Doch da war es bereits zu spät. Die Tür der Hütte flog auf, und sechs Männer in schwärzen Lederklamotten traten ins Freie. Auch ihre Lederkombinationen waren bemalt. Glotzäugige Totenschädel und Köpfe von Zombies grinsten uns unheilvoll entgegen. Auch die Männer sahen zum Fürchten aus. Sie trugen ihr Haar lang bis auf die Schultern und hatten Vollbärte, die ihre Gesichter düster und drohend erscheinen ließen. Ehe ich mich versah, hatten sie den Wagen umstellt. Einer von ihnen griff sogar an das Dach und stemmte sich dagegen. Der Mann ließ den Volvo mit seinen Bärenkräften wie ein in Seenot geratenes Boot heftig hin und her schwanken...

1

»Das ist er, Mrs. Brenda Logan!«, sagte Lady Clairmont an mich gewandt und deutete dabei mit einer feierlichen Geste auf das Ölgemälde, das in einer Reihe von dunklen, einen muffigen Geruch verströmenden Portraits hing, die die gesamte Wand der Ahnengalerie einnahm. »Das ist Sir Timothy Clairmont, der unserer Familie vor knapp zweihundert Jahren so viel Kummer bereitet hatte.«

Lady Clairmont faltete die Hände zusammen und ließ die Arme in einer bekümmerten Geste sinken. Versonnen betrachtete sie das Ölbild, auf das sie zuvor gedeutet hatte. »Timothy war ein hübscher, schmucker Bursche«, sagte sie gedankenversunken. »Aber unter seinem blonden Haar hatte er nur Flausen. Er war ein verrückter Bursche, voller Leidenschaft und Durchsetzungswillen, ein Jammer, dass er auf so rätselhafte Weise aus der Ahnenkette der Clairmonts gerissen wurde.«

Ich richtete meine Aufmerksamkeit auf das Portrait von Timothy Clairmont. Er sah tatsächlich ziemlich sympathisch aus, obwohl das Ölbild in den Jahrzehnten, die es nun schon in der düsteren Ahnengalerie von Cibelle Castle hing, stark gedunkelt war und der Firnis bereits Risse bekommen hatte. Timothy hatte ein markantes Gesicht mit hoher Stirn. Sein halblanges blondes Haar hatte er zurückgekämmt; es floss in seichten Wellen an den Seiten den Kopf hinab und verlieh dem männlichen Gesicht einen verträumten, romantischen Zug. Die Brauen des jungen Mannes auf dem Ölbild waren jedoch dunkel; sie beschatteten die Augen, die dunkelbraun waren und in denen es geheimnisvoll zu blitzten schien. Auf den Lippen des Mannes lag ein schräges Lächeln, das allerdings weniger spöttisch als selbstsicher anmutete. Timothy trug, als er für das Gemälde Model gestanden hatte, ein weißes Leinenhemd. Die oberen Knöpfe standen offen, so dass seine breite Brust gut zu sehen war. Um seinen Hals hing eine Kette mit einem sternenförmigen Anhänger.

Dieser Anhänger war mir schon auf den anderen Portraits der Ahnengalerie aufgefallen. Es handelte sich unzweifelhaft um ein Amulett. Jeder der Porträtierten auf den alten Ölbildern trug dieses Sternamulett um den Hals. Die Portraits, die sich rechter Hand an dem von Timothy Clairmont anschlossen und offensichtlich neueren Datums waren, bildeten allerdings eine Ausnahme. Hier trugen die Porträtierten keinen Sternanhänger mehr. Es handelte sich um Gemälde, auf denen das Konterfei von Ahnen abgebildet war, die nach Timothy Clairmont geboren worden waren.

»Ich vermute, bei dem Schmuckstück, das Timothy auf dem Gemälde um den Hals trägt, handelt es sich um das magische Amulett, das Sie Professor Sloane gegenüber erwähnten«, richtete ich das Wort an Lady Harriet.

Die Lady nickte bedächtig. Lady Harriet war eine hagere Frau von über sechzig Jahren. Ihr elegantes anthrazitfarbenes Kleid betonte ihre schlanke Figur dezent und passte hervorragend zu ihrem grauen lockigen Haar. In ihrem Gesicht ruhte der Ausdruck vornehmer Gelassenheit, der nun allerdings von einem leicht gequälten Zug überschattet wurde.

Wahrscheinlich wäre es Lady Harriet lieber gewesen, ich hätte das Amulett, das den Grund meines Besuches auf Cibelle Castle darstellte, vorerst unerwähnt gelassen. Es gab in England wohl nur wenige Adlige, die gerne über die dunklen Kapitel in ihrer Familienchronik sprachen. Und die wenigen, die es taten, ließen sich auch nur darauf ein, weil sich damit zahlungskräftige Touristen in ihr Castle locken ließen.

Aber zu dieser Sorte zählte Lady Harriet eindeutig nicht.

Da mein Besuch bei Lady Harriet Clairmont jedoch nicht ganz freiwillig war und ich etwas ungeduldig war, ließ ich die Befindlichkeit meines Gegenübers außer acht und kam gleich zur Sache.

»Ja, das ist das magische Amulett, wegen dem ich Professor Sloane, den Direktor des British Museum, um Rat gefragt hatte«, bestätigte Lady Harriet zurückhaltend.

Ich konnte ein ironisches Lächeln nur mühsam unterdrücken. Lady Harriet hatte Professor Sloane, der mein Vorgesetzter war, nicht um Rat gefragt, sie hatte ihn erpresst und gedroht, sie würde überall herumerzählen, dass der Direktor des angesehensten Museums der Welt an die Existenz von übersinnlichen Phänomenen und Zauberei glaubte, sollte er sich weigern, ihr bei der Lösung ihres Problems die Unterstützung zu verweigern.

Wie Lady Harriet an die Informationen über den Museumsdirektor herangekommen war, war mir schleierhaft. Der Professor Sloane gab sich alle Mühe, nach außen hin den rational denkenden und handelnden Professor zu mimen, wie es von einem Mann in seiner Position auch erwartet wurde. Dass er mich, eine junge Archäologin und Mitarbeiterin des British Museum, in ihrem Kampf gegen magische Amulette unterstützte, wussten daher nur ganz wenige Eingeweihte.

Zu diesen Eingeweihten gehörte Lady Harriet jedoch definitiv nicht. Und trotzdem hatte sie von den geheimen Aktivitäten des Professors Wind bekommen, was Sloane verständlicherweise ziemlich nervös machte, denn er hatte einen guten Ruf und einen interessanten Job zu verlieren, der ihm mehr bedeutete als alles andere.

»Brenda!«, hatte er darum mit eindringlicher Stimme zu mir gesagt, nachdem er mich in sein Museumsbüro gerufen hatte: »Sie müssen sich dieser Sache, wegen der Lady Harriet an mich herangetreten ist, unbedingt annehmen. Mein Ruf steht auf dem Spiel! Nicht auszudenken, was geschieht, sollte sie mit ihrer Warnung ernst machen und überall verbreiten, ich wäre ein abergläubischer alter Trottel, der an die Existenz von Magie, Geistern und Dämonen glaubt.«

Ich sah Sloane hinter seinem wuchtigen, mit Papieren und Artefakten überladenen Schreibtisch amüsiert an. Der Professor, der eine Vorliebe für unkonventionelle Kleidung hegte, trug an diesem Tag einen orange weiß gestreiften Anzug und dazu eine Krawatte mit lauter Mohnblumen darauf. Doch diese Marotte konnte dem gediegenen, Autorität ausstrahlenden Flair, das den Professor umgab, keinen Abbruch tun.

»Aber Lady Harriet sagte doch die Wahrheit«, konnte ich mir eine ironische Bemerkung nicht verkneifen.

Sloane machte ein bestürztes Gesicht, und ich fügte rasch hinzu:

»Ich meinte natürlich nicht den alten Trottel.

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