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Das magische Amulett #89: Im Auftrag des Teufels: Romantic Thriller
Das magische Amulett #89: Im Auftrag des Teufels: Romantic Thriller
Das magische Amulett #89: Im Auftrag des Teufels: Romantic Thriller
eBook117 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #89: Im Auftrag des Teufels: Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 89
Roman von Jan Gardemann
 
Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.
 
Ein anonymer Brief ist bei der Post, die Professor Sloane zu Brenda Logan ins Büro bringt. Er war einige Monate fort und nun ist er zu seinem Posten als Museumsdirektor zurückgekehrt. Er sucht das Gespräch mit der Amulettforscherin und verspricht ihr, ihre Arbeit auf ihrem Fachgebiet in Zukunft besser zu würdigen. Als Brenda den anonymen Brief öffnet, findet sie ein Bild von einem Amulett und die Bitte um ein Treffen an den Docks. Aber alles, was sie dort vorfindet, ist eine Leiche.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum3. Juli 2017
ISBN9783743819221
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #89 - Jan Gardemann

    München

    Im Auftrag des Teufels

    Das magische Amulett Band 89

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

    Ein anonymer Brief ist bei der Post, die Professor Sloane zu Brenda Logan ins Büro bringt. Er war einige Monate fort und nun ist er zu seinem Posten als Museumsdirektor zurückgekehrt. Er sucht das Gespräch mit der Amulettforscherin und verspricht ihr, ihre Arbeit auf ihrem Fachgebiet in Zukunft besser zu würdigen. Als Brenda den anonymen Brief öffnet, findet sie ein Bild von einem Amulett und die Bitte um ein Treffen an den Docks. Aber alles, was sie dort vorfindet, ist eine Leiche.

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2017

    © dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Als Schattendämonen werden Höllenkreaturen bezeichnet, die in den Schatten der Unterwelt hausen. Es sind nachtschwarze schreckliche Gestalten mit beachtlichen magischen Fähigkeiten. Immer wieder haben Schattendämonen versucht, auch auf der Erde Fuß zu fassen. So können sie zum Beispiel mit Hilfe einer schwarzmagischen Zeremonie von Menschen gerufen werden...

    1

    In dem Zimmer herrschte schummeriges Halbdunkel. Unruhiges Kerzenlicht huschte über die schwarzen Wände, auf denen die wankenden Schatten noch düsterer und unheilvoller wirkten als sonst.

    In der Mitte des Raumes stand ein alter Ohrensessel, in dem ein junger Mann kauerte. Sein Name war Patrick Dare. In angespannter Haltung saß er da und starrte wie versteinert auf den Boden vor ihm, der ebenfalls schwarz gestrichen war, aber mit verschlungenen magischen Symbolen bedeckt war, die Patrick mit einer speziellen Kreide auf den Fußboden aufgetragen hatte.

    Das Zimmer war ein gefangenes Zimmer. Fenster gab es keine, sondern bloß eine einzige unscheinbare Tür, die in Patricks Arbeitszimmer führte und dort hinter einer Bücherwand verborgen lag. Die Wände des Raumes bestanden aus roh behauenen Felsquadern, die Patrick mit fettigem Ruß schwarz gefärbt hatte. Auch den Boden und die Zimmerdecke hatte er geschwärzt. Die magischen Symbole auf dem Boden leuchteten im Schein der Kerzen und schienen sich regelrecht vom Boden abzuheben. In regelmäßigen Abständen waren Kristallkugeln aufgestellt worden. In ihnen pulsierte ein fahles Licht, als wären sie von unseligem Eigenleben erfüllt.

    Für Patrick hatte der Anblick des schwarzen Zimmers mit den mysteriösen Symbolen auf dem

    Boden nichts Erschreckendes, schließlich hatte er es eigenhändig eingerichtet. Trotzdem beschlich ihn jedes mal ein beklemmendes Gefühl der Angst und Furcht, wenn die Kristallkugeln um Mitternacht zu leuchten und pulsieren begannen. Doch bisher hatte er diese störenden Gefühle stets niederringen können. Seine Machtgier und die unbändige Vergnügungssucht, die in seinem Inneren tobten, hatten jedes mal die Oberhand gewonnen und ihm das kalte Gefühl vermittelt, genau das richtige zu tun.

    Doch jetzt, da er in gebannter Anspannung auf die magischen Symbole starrte, geschah es das erste Mal, dass Patrick die inneren Zweifel und die Angst nicht zum Schweigen bringen konnte. Im Gegenteil, sie stiegen mit beständiger, unaufhaltsamer Macht in ihm hoch, trieben ihm den Angstschweiß auf die Stirn und machten, dass ihm Tränen in die Augen traten.

    »Verdammt«, fluchte Patrick rau. Seine Hände krampften sich um die Sessellehnen, bis die Knöchel weiß unter der Haut hervorstachen.

    Das Pulsieren wurde nun immer schneller. Unruhig, wie die Vorboten eines schrecklichen Ereignisses, huschten die Schatten durch das Zimmer. Etwas Zwingendes und Forderndes ging von ihnen aus. Ein stummer Befehl, dem Patrick sich nicht entziehen konnte, erfüllte die Kammer.

    Wie unter einem fremden Bann stehend öffnete Patrick den Mund. Seine Lippen fühlten sich entsetzlich trocken und spröde an, und seine Kehle schien eine eiserne Faust umschlossen zu haben. Dann begann Patrick die seltsamen skurrilen Beschwörungsformeln zu flüstern, die schon so oft und voller Inbrunst über seine Lippen gekommen waren, ihm jetzt aber fast körperliche Schmerzen bereiteten.

    Gleich ist es soweit, dachte Patrick voller Qual. Hoffentlich wird Quesades mir nicht anmerken, dass sich Zweifel in mir regen!

    Das Pulsieren in den Kristallkugeln war inzwischen zu einem hektischen Flackern geworden. Eine dünne Säule aus wirbelnden schwarzen Partikeln begann sich über dem magischen Kreis zu bilden. Die Säule wuchs zur Größe eines Menschen heran und wurde auch immer breiter. Ein Wind hob plötzlich an, der Patrick durch das schwarze Haar fuhr und seine Frisur durcheinander brachte. Die Zipfel seiner maßgeschneiderten Jacke, unter der sich Patricks muskulöser Oberkörper deutlich abzeichnete, flatterten knatternd in dem gespenstischen Wind, der nun einem Orkan gleich durch das kleine Zimmer fegte. Begleitet wurde er von einem dämonischen Heulen und Kreischen.

    Krampfhaft klammerte Patrick sich an den Sessel, so als befürchtete er, der Wind könnte ihn erfassen und fortreißen. Doch an Patricks kauernder Haltung hatte sich nichts verändert. Seine Augen starrten unentwegt auf die wirbelnde schwarze Säule.

    In der Säule begannen sich nun undeutlich die Konturen einer nachtschwarzen Gestalt abzuzeichnen. Sie war in einen aufwendigen, altmodischen Umhang gehüllt, der im Wind majestätisch hin und her wallte. Der Schädel der Gestalt war kantig, und zu beiden Seiten über den Schläfen ragten hornartige Auswüchse empor. Rot glühten die Augen, die wie zwei gezackte Schlitze im nachtschwarzen Gesicht der furchtbaren Gestalt klafften.

    »Quesades«, hauchte Patrick mit vor Angst rauer, schwankender Stimme.

    Das schaurige Höllenwesen stieß ein meckerndes Gelächter hervor. Es klang böse und hinterhältig.

    »Ich habe einen neuen Auftrag für dich, Patrick Dare!«, übertönte die donnernde Stimme der schattenschwarzen Gestalt dann das Heulen des geisterhaften Orkans.

    Patricks Muskeln verkrampften sich. Er hatte befürchtet, dass er bei dieser Sitzung eine Aufgabe gestellt bekommen würde. Sein Inneres wurde eiskalt. Es war erst einen Monat her, seit er das letzte Mal für den Schattendämon getötet hatte.

    »Wer ist es diesmal?«, fragte Patrick gepresst. Der geisterhafte Orkan fetzte ihm die Worte von den Lippen, aber Patrick wusste, dass die unheimliche nachtschwarze Gestalt ihn trotzdem verstanden hatte.

    »Der Name des Mannes, den du für mich töten sollst, lautet Artur Parson«, kam prompt die Antwort.

    Die teuflische Stimme dröhnte Patrick in den Ohren. Doch er wusste, dass niemand außer ihm etwas von dem Lärm in der schwarzen Kammer mitbekommen würde. Kein Laut der gespenstischen Geschehnisse würde nach draußen dringen. Die Nacht in dem alten Castle in der Nähe von London war ungetrübt und unterschied sich in nichts von anderen Nächten.

    »Artur Parson?«, echote Patrick und bemühte sich, das ungute Gefühl, das langsam in ihm empor stieg, zurück zu drängen.

    Patrick hatte einen fremd klingenden Namen erwartet, wie es bisher immer der Fall gewesen war. Sein letztes Opfer hatte Vladimir Serenkow geheißen. Er war ein einfacher Bauer im Kaukasus gewesen. Patrick hatte leichtes Spiel mit dem armen Burschen gehabt. Er hatte Vladimir in einem kleinen Wald aufgelauert, den er auf dem Weg zu seinen Äckern jedes mal durchqueren musste. Der Tod war für Vladimir schnell und schmerzlos gekommen. Patrick war kein Sadist. Er selbst betrachtete sich als Vollstrecker einer höheren Macht. Warum also sollte er seine Opfer leiden lassen? Schließlich lautete sein Auftrag, zu Töten, und nicht zu Quälen.

    Niemand in dem kleinen Dorf im Kaukasus

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