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Das magische Amulett #115: Königin der Finsternis: Romantic Thriller
Das magische Amulett #115: Königin der Finsternis: Romantic Thriller
Das magische Amulett #115: Königin der Finsternis: Romantic Thriller
eBook110 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett #115: Königin der Finsternis: Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 115
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 98 Taschenbuchseiten.

Dr. Daniel Connors, ein bekannter Arzt und Neurologe im St. Thomas Hospital, beobachtet die junge Lernschwester Lilian Swallow, wie sie weinend im Flur steht. Er möchte den Grund ihrer Verfassung erfahren. Doch sie reagiert ausweichend auf seine Fragen. Da ihr während der Arbeit immer wieder Missgeschicke passieren und einige Patienten panisch auf sie reagieren, bittet Daniel seine Frau Brenda Logan, die eine Amulettforscherin ist, um Hilfe, denn er hat bei Lilian ein kleines Amulett mit Runen entdeckt, das für ihr merkwürdiges Verhalten sorgen könnte ...
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum22. Mai 2017
ISBN9783743811508
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett #115 - Jan Gardemann

    München

    Königin der Finsternis

    Das magische Amulett Band 115

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 98 Taschenbuchseiten.

    Dr. Daniel Connors, ein bekannter Arzt und Neurologe im St. Thomas Hospital, beobachtet die junge Lernschwester Lilian Swallow, wie sie weinend im Flur steht. Er möchte den Grund ihrer Verfassung erfahren. Doch sie reagiert ausweichend auf seine Fragen. Da ihr während der Arbeit immer wieder Missgeschicke passieren und einige Patienten panisch auf sie reagieren, bittet Daniel seine Frau Brenda Logan, die eine Amulettforscherin ist, um Hilfe, denn er hat bei Lilian ein kleines Amulett mit Runen entdeckt, das für ihr merkwürdiges Verhalten sorgen könnte ...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2017

    © dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Ein Wagen kam hinter der Biegung der Landstraße hervor. Der Fahrer hatte das Fernlicht nicht abgeblendet, und der grelle Strahl der Scheinwerfer traf mein Gesicht. Geblendet riss ich den Arm hoch, um meine Augen zu beschatten. Da gewahrte ich im Rückspiegel plötzlich eine huschende Bewegung. Erschrocken richtete ich meinen Blick auf den Spiegel und erstarrte. Hinter mir saß eine Gestalt. Sie hatte einen schwarzen breitkrempigen Hut in die Stirn gedrückt. Ein Paar rotglühende Augen leuchtete unter der Hutkrempe hervor. Die Gestalt hatte die Arme hochgerissen und hielt sie vor das nachtschwarze Gesicht, als wollte sie sich vor dem grellen Licht des Autoscheinwerfers schützen. Ich schrie auf ...

    1

    Voller ungeduldiger Vorfreude schloss Lilian Swallow die Tür zu ihrer neuen Wohnung auf. Sie hatte die Räumlichkeiten einige Tage zuvor mit einer Maklerin besichtigt und die Zimmer wunderschön gefunden. Ihr neues Heim lag in einem kleinen Haus an der Jersey Road in London. Das Haus grenzte direkt an den Gehweg; es gab keinen Vorgarten. Hinter dem Haus befand sich ein enger, mit Zementplatten ausgelegter Hof, der sich höchstens dazu eignete, um Wäsche darin aufzuhängen.

    Doch diese Nachteile wurden durch den herrlichen Ausblick wieder wettgemacht, denn die Fenster, die nach Norden wiesen, gewährten einen Blick auf den weitläufigen Osterley Park. Zwar musste Lilian über die Straße hinwegblicken, wollte sie den Park betrachten, aber das nahm sie gerne in Kauf.

    Lilian betrat ihre Wohnung und schloss die Tür hinter sich zu. Sie hängte den Mantel auf den Haken und ließ die Handtasche zu Boden gleiten. Dann sah sie sich um, stolz, dass sie es aus eigener Kraft geschafft hatte, sich in London ein neues Leben aufzubauen.

    Zuerst ging sie in die Küche, die schmal, aber zweckmäßig eingerichtet war, und setzte einen Wasserkessel auf, weil sie sich einen Tee kochen wollte. Dann schlenderte sie in den Livingroom.

    Die Wohnung war möbliert, und das Wohnzimmer ein wahres Prachtstück, wie Lilian fand. Die naturfarbenen Polstermöbel, der Couchtisch und die Regalwand mit dem Schreibtisch und dem Fernseher waren zwar nicht halb so elegant und kostbar wie die Möbel in dem Haus ihrer Eltern, aber Lilian fand sie trotzdem schön.

    Am meisten aber liebte sie den Ausblick, der sich ihr hinter dem großen Fenster des Wohnzimmers bot. Auf der anderen Seite der Straße erstreckte sich eine hügelige Parklandschaft. Zwar trugen die Bäume keine Blätter, da es Februar war, aber die kahlen Baumriesen, die nun ein wenig düster und drohend auf Lilian wirkten, versprachen doch, im Frühling und im Sommer eine wahre Augenweide zu werden.

    Lilian trat vor das Fenster und ließ ihren Blick über die seichten, grasbewachsenen Hügel des Parks schweifen. Wegen der Kälte, die draußen herrschte, waren nur wenige Menschen in dem Park unterwegs, doch im Sommer würde es auf den Rasenflächen vor picknickbesessenen Londoner nur so wimmeln.

    Der Anblick der belebten Straße und der wenigen Parkbesucher übte eine beruhigende Wirkung auf Lilian aus. Wenn sie aus den Fenstern ihres Elternhauses in Ashford gesehen hatte, hatte sie stets in einen düsteren, dicht bewachsenen Garten gesehen. Es war eine unheimliche Anpflanzung gewesen, voll von alten verknorrten Bäumen, verwilderten Hecken und Efeu, der den Boden bedeckte und alle Blumen erstickte. Lilian hatte nicht gerne in dem Garten ihrer Eltern gespielt, denn die Schatten zwischen den knorrigen Gewächsen waren ihr immer besonders dunkel und unheimlich erschienen.

    Während es in den umliegenden Gärten von Ashford, den Feldern und Wäldern, am Tag von Eichhörnchen, Vögeln und Kaninchen nur so wimmelte, hielten sich im Garten ihrer Eltern nur selten Tiere auf. Dafür trieben sich eine Menge Nachtgeschöpfe in der Anlage herum. Heerscharen von Fledermäusen waren in der Abenddämmerung über die Wipfel der uralten Baumriesen hinweg geflogen; nachts ließen Käuze und sogar Eulen ihre unheimlichen Rufe ertönen, so dass Lilian oft aus dem Schlaf aufschreckte, den ganzen Körper mit einer Gänsehaut überzogen.

    Tief atmete Lilian durch. Dies alles und noch viel mehr hatte sie nun hinter sich gelassen. Vor ihr lag ein neues, aufregendes Leben, ein Leben, das sie selbst bestimmen würde!

    Sie hatte eine kleine, hübsche Wohnung in London, und morgen würde sie ihre Ausbildung als Krankenschwester beginnen. Sie hatte eine Stelle als Lernschwester im St. Thomas Hospital bekommen. Sie würde all die düsteren Schatten aus ihrer Kindheit hinter sich lassen. Und irgendwann würde sie vielleicht auch über den Verlust ihrer Mutter hinwegkommen ...

    Bei diesem Gedanken führte Lilian die Hand an ihr Schlüsselbein und berührte den Anhänger, der an einer goldenen Kette um ihren Hals hing. Eine Welle der Trauer und der Verzweiflung stieg in ihr hoch; Tränen schossen ihr in die Augen.

    »Mom«, flüsterte sie mit hohler, versagender Stimme. »Arme, liebe Mom. Ich hoffe, dein Mörder wird gefunden und bestraft!«

    Da war aus der Küche plötzlich ein durchdringendes Pfeifen zu hören. Lilian erschrak fürchterlich. Doch dann erinnerte sie sich, dass sie einen Wasserkessel aufgesetzt hatte.

    Sie verbannte die traurigen Gedanken aus ihrem Kopf und eilte an den Herd. Als sie den Kessel von der Herdplatte nahm, schwor sie sich, sich einen gemütlichen Nachmittag in ihrer neuen Wohnung zu machen und nicht an ihre Mutter zu denken, die Lilian in einer Nacht vor zwei Monaten, ermordet in dem alten Garten des elterlichen Herrenhauses in Ashford vorgefunden hatte.

    2

    Dr. Daniel Connors hatte seine Morgenvisite bei seinen Patienten soeben beendet. Daniel war ein bekannter Arzt und Neurologe und bei seinen Kollegen im St. Thomas Hospital sehr beliebt. Das lag zum einen an seiner einfühlsamen, warmherzigen Art, mit der er seine Patienten dazu brachte, ihm ihr Vertrauen zu schenken. Zum anderen lag es aber auch daran, weil er ein zuverlässiger und kompetenter Arzt war.

    Daniel schritt mit weit ausholenden Schritten den hell erleuchteten Korridor entlang, Er war auf dem Weg in sein Büro und wollte seine geliebte Frau Brenda Logan anrufen, die sich im British Museum aufhielt, wo sie als Archäologin arbeitete. Daniel hatte heute Morgen keine Zeit gefunden, mit Brenda zu sprechen. Nun sehnte sich Daniel danach, Brendas Stimme zu hören und ihr zu sagen, wie sehr er sie liebte.

    Mit wehendem Arztkittel bog er um eine Gangbiegung

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