Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Kostenlos für 30 Tage, dann für $9.99/Monat. Jederzeit kündbar.

Das magische Amulett # 117: Die Todesfee: Romantic Thriller

Das magische Amulett # 117: Die Todesfee: Romantic Thriller

Vorschau lesen

Das magische Amulett # 117: Die Todesfee: Romantic Thriller

Länge:
120 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 12, 2019
ISBN:
9783743819016
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 117
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Der als Maler mäßig talentierte Aaron verzweifelt an seiner Kunst und seinem Leben, bis ihm eine bildschöne Fee die Tür zum Erfolg öffnet. Doch welchen Preis muss er für die Erfüllung seiner Träume zahlen? Das Feenreich wird plötzlich Realität, aber es gibt für Menschen keinen Weg zurück. Oder doch? Brenda Logan, die Amulettjägerin, wird mit einem ungeheuerlichen Fall konfrontiert, dessen Lösung in eine andere Welt führt.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 12, 2019
ISBN:
9783743819016
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Das magische Amulett # 117

Mehr lesen von Jan Gardemann

Verwandte Kategorien

Buchvorschau

Das magische Amulett # 117 - Jan Gardemann

München

Die Todesfee

Das magische Amulett Band 117

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Der als Maler mäßig talentierte Aaron verzweifelt an seiner Kunst und seinem Leben, bis ihm eine bildschöne Fee die Tür zum Erfolg öffnet. Doch welchen Preis muss er für die Erfüllung seiner Träume zahlen? Das Feenreich wird plötzlich Realität, aber es gibt für Menschen keinen Weg zurück. Oder doch? Brenda Logan, die Amulettjägerin, wird mit einem ungeheuerlichen Fall konfrontiert, dessen Lösung in eine andere Welt führt.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Eines der Gemälde hatte sich von der Befestigung an der Wand gelöst. Widersinniger Weise war es jedoch nicht zu Boden gefallen. Wie von Geisterhand gehalten, schwebte es in der Luft! Joe riss die Augen auf und schluckte trocken. Wie hypnotisiert starrte er das schwebende Gemälde an. Eine halbnackte Frau war darauf abgebildet; auf allen Vieren und in der Pose einer heranpirschenden Katze kroch sie über einen mit herbstlichem Laub bedeckten Waldboden. Die Bäume im Hintergrund ragten düster und unheimlich diagonal durch das Bild. Der helle Leib der Frau, deren Körper mit einem getigerten, kurzen Fell bedeckt war, hob sich vor dem düsteren Hintergrund deutlich ab, so dass es aussah, als könnte sie jeden Moment aus dem Bild hervorschnellen und den Betrachter anspringen …

1

Aaron Racoff war verzweifelt. Das Leben erschien ihm unerträglich. Es widerte ihn an, atmen zu müssen. Das Wummern seines Herzens klang in seinen Ohren disharmonisch und verachtenswert. Ihm war speiübel von dem billigen Fusel, den er in dieser dunklen Kellerkneipe gesoffen hatte.

Aaron konnte sich nicht einmal mehr an den Namen der Spelunke erinnern. Es war ihm auch egal. Aber er wusste noch sehr genau, wie der Wirt, ein bulliger Kerl ohne Haare auf dem Kopf und mit buschigen Augenbrauen, unter denen die kleinen Schweinsäuglein wie in glibberigem Eiweiß schwammen, ihn auf die Straße befördert hatte, nachdem er bemerkt hatte, dass Aaron seine Zeche nicht bezahlen konnte.

»Scher dich zum Teufel!«, hatte der Wirt geschrien, nachdem er Aaron am Hosenbund und am Kragen seines mit Farbe beklecksten Mantels gepackt und ihn die schmale Stiege, die zu dem Pub hinabführte, empor geschleudert hatte. Aaron war unsanft mit dem Bauch auf dem Gehweg gelandet und hatte sich die Stirn gestoßen.

Doch es war weniger der körperliche Schmerz, der ihn peinigte, als vielmehr die Schmach, sich von einem so rauen Burschen eine derartige Behandlung gefallen lassen zu müssen.

»Dabei hängt nicht ein einziges Gemälde an der Wand seiner verrauchten, miefigen Spelunke«, schimpfte Aaron abfällig.

Benommen stützte er sich an einer Hauswand ab, da die Knie unter ihm nachzugeben drohten. Er wusste nicht, in welchem Teil von London er sich befand. Es musste ein ziemlich ärmlicher und heruntergekommener Stadtteil sein, wie Aaron an dem baufälligen Zustand der Häuser ringsum zu erkennen glaubte. Die meisten Fenster waren unbeleuchtet und starrten wie blind in die kühle Nacht hinaus. Hier und da parkte ein Auto am Straßenrand. Es war aber schon lange her, seit Aaron zuletzt ein Fahrzeug entgegengekommen war. Die Gegend schien ausgestorben und verlassen.

Seufzend griff er sich unter den Mantel und zog einen zusammengerollten Bogen weißen Papiers hervor. Ein verklärtes Lächeln stahl sich auf seine Lippen, als er den Bogen auseinander rollte, indem er ihn gegen die raue Wand presste.

Der Schein einer nahen Straßenlaterne fiel auf das Papier, auf dem mit schwarzer Kreide eine junge Frau gemalt worden war. Sie saß verkehrt herum auf einem Stuhl, hatte die Arme oben auf die Rückenlehne gelegt, und schaute Aaron mit verliebtem Blick unter den Strähnen ihres langen Ponys an.

»Stella«, murmelte Aaron mit schwerer Zunge. Kosend strich er mit den Fingerspitzen über das gemalte Gesicht. Dabei verschmierte er die Augen und die Nase des Porträts. Doch das bemerkte er in seinem Suff gar nicht.

»Stell dir vor, Stella«, fuhr er mit schwankender Stimme an die Zeichnung gerichtet fort. »Dieser rohe Kerl aus der Kellerkneipe wollte sich nicht einmal darauf einlassen, meine Zeichnung von dir als Bezahlung zu akzeptieren.«

Tränen sammelten sich in seinen Augen, die braun und dunkel waren. »Nicht einmal dafür taugt meine Kunst«, sagte er verbittert. »Sie ist völlig nutzlos – so wie ich selbst!«

In einem plötzlichen Anflug von Jähzorn schlug er mit der flachen Hand auf die Kreidezeichnung, schloss die Hand zur Faust, und zerknüllte den Papierbogen. Dann riss er das Bild wütend entzwei. Wie besessen fetzte er das Papier immer wieder auseinander, bis nur noch kleine Schnipsel übrig waren.

Aaron brüllte wie ein verletztes Tier und schleuderte die Fetzen über sich in die Luft, so dass sie schließlich wie große Schneeflocken auf ihn und das Gehwegpflaster herab rieselten.

Mit hängenden Schultern stand er da und starrte auf die weißen Fetzen herab, die um ihn herum auf dem schmutzigen Pflaster lagen.

Er schluchzte und seine Schultern bebten. »Ich habe dich nicht verdient, Stella«, presste er mit rauer Stimme hervor. »Am besten, wir sehen uns nie wieder.«

Aaron war fest entschlossen, die dunkle enge Gasse, in der er sich befand, einfach weiterzugehen, immer geradeaus, bis er irgendwann aus London hinaus gelangte. Er wollte nur noch weg von hier, weg von dieser Stadt, die ihm kein Glück gebracht und für seine Kunst nichts übrig hatte.

Wankend und mit schlurfenden Schritten setzte er sich wieder in Bewegung.

Da gewährte er im Schatten eines Hauses plötzlich eine seltsame Gestalt.

Verwundert blieb er stehen, schwankte mit dem Oberkörper zurück, und starrte mit großen Augen zu der dunklen Öffnung, die zwischen zwei Hausmauern klaffte und den Anfang einer neuen Gasse bildete.

Eine Frau stand dort, von der vorderen Hausecke halb verborgen. Sie war sehr schlank und liebreizend und hatte weißes wuscheliges Haar, das in zierlichen Korkenzieherlocken bis auf ihre bloßen Schultern herabfiel.

Die Haut der Frau war unnatürlich blass, wie Aaron fand. Sie schimmerte in der Dunkelheit wie Milch. Nur auf den Wangen und über der Brust schimmerte sie rosig, aber die Stirn und die Arme waren weiß wie Alabaster.

Die Frau trug ein dünnes schwarzes Trägerkleid, das bis zum Boden hinabreichte und ihre Füße bedeckte. Ein seltsames Muster war in den leichten Stoff gewebt, das sich ständig zu verändern schien, so dass es aussah, als würden Schlangen oder Würmer über und unter dem Kleid dahinkriechen. Die wundersame Frau spielte mit ihren weißen Locken, wickelte sie um die Finger, und starrte gelangweilt zu Aaron herüber. Ihre Finger steckten in einem durchscheinenden,, dünnen Handschuh, der ihr bis zum Ellenbogen reichte.

Am auffälligsten aber waren der Mund und die Augen der Frau. Aaron konnte seinen Blick von ihrem Gesicht nicht abwenden. Fasziniert und erschrocken zugleich starrte er die kirschroten, feucht schimmernden Lippen an, ließ seinen Blick zu ihren Augen zucken, die grün wie Moos und von breiten dunkelblauen Lidschatten umgeben waren.

Aaron schluckte. Noch nie in seinem Leben hatte er eine so seltsame Frau gesehen. Sie war zierlich und üppig zugleich, anziehend und furchteinflößend.

Einen Moment lang überlegte er, ob er eine Straßenhure vor sich hatte. Doch diesen Gedanken verwarf er ebenso rasch wieder, wie er in ihm auf gestiegen war. Dieses geheimnisvolle Geschöpf würde sich niemals nur des Geldes wegen einem Mann hingeben, das war sicher. Woher er diese Gewissheit hatte, wusste Aaron selbst nicht zu sagen. Aber ein Blick in die

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Das magische Amulett # 117 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen