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Das magische Amulett #124: Fluch der Liebe: Romantic Thriller

Das magische Amulett #124: Fluch der Liebe: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #124: Fluch der Liebe: Romantic Thriller

Länge:
119 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 22, 2017
ISBN:
9783743811492
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 124
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Hat der gefeierte Schauspieler Martin Gaiman die Kraft eines Amuletts genutzt, um seinen Erfolg zu festigen und die geliebte Frau an sich zu fesseln? Brenda Logan, die Amulettjägerin, kann den Verdacht nicht von der Hand weisen, als sie den Mann in einer Garderobe aufsucht. Martin Gaiman wird von einem Geist beherrscht, aber es steckt noch mehr dahinter, wie sie rasch erkennen muss. Er hat sich mit Mächten eingelassen, die besser nicht geweckt worden wären.
Herausgeber:
Freigegeben:
May 22, 2017
ISBN:
9783743811492
Format:
Buch

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Das magische Amulett #124 - Jan Gardemann

München

FLUCH DER LIEBE

Das magische Amulett Band 124

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 101 Taschenbuchseiten.

Hat der gefeierte Schauspieler Martin Gaiman die Kraft eines Amuletts genutzt, um seinen Erfolg zu festigen und die geliebte Frau an sich zu fesseln? Brenda Logan, die Amulettjägerin, kann den Verdacht nicht von der Hand weisen, als sie den Mann in einer Garderobe aufsucht. Martin Gaiman wird von einem Geist beherrscht, aber es steckt noch mehr dahinter, wie sie rasch erkennen muss. Er hat sich mit Mächten eingelassen, die besser nicht geweckt worden wären.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Viel zu entsetzt, um einen Schrei ausstoßen zu können, sauste ich im freien Fall durch den wallenden Nebel. Doch plötzlich lichtete er sich, und ich erkannte voller Grauen, dass ich im Begriff war, in eine Schlucht zu stürzen. Unter mir erblickte ich das gurgelnde, schäumende Wasser eines Flusses, auf den ich direkt zuraste. Nun brach sich doch noch ein Schrei den Weg über meine Lippen. Aber es wurde nur ein kurzer Schrei, der kaum ein Echo in der Schlucht verursachte, denn im nächsten Moment stürzte ich kopfüber in den Fluss. Der letzte Eindruck, den meine Sinne meinem Gehirn vermittelten, war der von Kälte, Chaos, und Wasser, das mit tödlicher Gewalt in jede Pore meines Körpers einzudringen begann …

1

Als der Vorhang fiel, brach das Publikum in begeisterte Rufe aus. Frenetischer Applaus brandete auf und erfüllte den Saal des kleinen Avantgardetheaters im Londoner Stadtteil Chelsea bis in den letzten Winkel. Es kam mir, Brenda Logan, vor, als würden die Wände um mich herum zu zittern und die Sitzreihen zu beben beginnen.

»Diese Leute haben wirklich eine beachtliche, schauspielerische Leistung dargeboten!«, rief Daniel Connors, mein geliebter Ehemann, mir über den Lärm hinweg zu, während er selbst heftig applaudierte.

Daniel trug einen eleganten Anzug, der seine kräftige Statur dezent betonte. Trotz dieser konventionellen Kleidung wirkte er in diesem Aufzug ungemein leger und ungezwungen. Ich hatte bemerkt, wie er die Blicke der Frauen auf sich gezogen hatte. Doch ihm war das völlig gleichgültig, denn all seine Aufmerksamkeit und Zuneigung gehörten allein mir, seiner Frau.

Auch ich applaudierte, jedoch etwas verhaltener als all die anderen Zuschauer. Das Stück, das wir gesehen hatten, hatte mir durchaus gefallen. Es handelte sich um eine moderne Fassung von Shakespeares »Heinrich VI.«

Doch irgend etwas an dem Hauptdarsteller, einem blonden, sympathisch wirkenden Mann, behagte mir nicht. Sein Name lautete Martin Gaiman. Er war der Star dieser kleinen Theatergruppe und hatte wirklich Beachtliches geleistet – wie Daniel schon sagte. Momentan stand er zusammen mit den anderen Darstellern auf der Bühne vor dem geschlossenen Vorhang, verbeugte sich und warf Kusshände in den Publikumsraum. Er war gekleidet wie ein König. Seine Gewänder waren mit aufwendigen Applikationen versehen, die ein wenig grotesk wirkten und dem Charakter, den Martin Gaiman dargestellt hatte, noch eine besondere, schräge Note verliehen.

Irgend etwas an dem Gebaren dieses Schauspielers, und der besessenen Überzeugungskraft, mit der er in seiner Rolle aufgegangen war, bereitete mir Unbehagen.

»Hat dir das Stück etwa nicht gefallen, Brenda?«, rief Daniel mir zu, während er sich seitlich zu mir herüberneigte.

»Doch«, erwiderte ich wenig überzeugend. »Der Hauptdarsteller flößt mir nur irgendwie Unbehagen ein.«

»Das muss wohl an der Rolle liegen, die er spielte. Ich finde, er hat Heinrich gut charakterisiert und der Figur sogar eine neue Seite abgewonnen.«

Ich zuckte die Achseln. »Ich kann mir auch nicht erklären, war um ich beim Anblick dieses Schauspielers eine Gänsehaut bekomme.«

Daniel hob eine Augenbraue und sah mich skeptisch an.

»Vermutest du etwa, Martin Gaiman hat sich magischer Kräfte bedient, um seine schauspielerische Leistung zu verbessern?«

Daniels Bemerkung war nicht ganz ernst gemeint, wie ich an seinem spöttisch verzogenen Mundwinkel deutlich erkannte.

Wir waren heute Abend gemeinsam ins Theater gegangen, um unserem stressigen Alltag wenigstens für ein paar Stunden entfliehen zu können.

Daniel war ein bekannter Arzt und Neurologe und arbeitete im St. Thomas Hospital. Der Schichtdienst brachte es mit sich, dass wir uns oft tagelang kaum sahen.

Auf der anderen Seite wurde auch ich von meinem Archäologenjob im British Museum voll und ganz in Anspruch genommen. Hinzu kam, dass ich eine Amulettjägerin war und ständig mit übersinnlichen Phänomenen und mysteriösen Ereignissen konfrontiert wurde.

Für ein Privatleben blieb da oft nur sehr wenig Zeit. Daniel und ich müssen für den »Luxus«, ein paar ungestörte Stunden zusammen verbringen zu können, oft härter kämpfen, als während so manchem Abenteuer, in das mich die magischen Amulette immer wieder verstrickten.

Ich erwiderte Daniels abwartenden Blick mit einem entwaffnenden Lächeln. »Selbst wenn Martin Gaiman ein magisches Amulett um den Hals trüge, um vor seinem Publikum mit besonderen Leistungen glänzen zu können, zu denen er ohne magische Hilfe nicht fähig wäre – an diesem Abend wäre mir das egal!«

Ich schlang die Arme um Daniels Hals und drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

Erst jetzt hellte sich seine Miene wieder auf.

»Ich liebe dich, Brenda«, flüsterte er mir seufzend ins Ohr und fing wieder an, in die Hände zu klatschen, so dass ich mir nicht sicher war, ob sein Applaus den Schauspielern auf der Bühne, oder mir galt.

Ein warmes Glücksgefühl durchströmte mich. Ich war fest entschlossen, mir die schöne Stimmung und die aufregende Nacht, die vor uns lag, nicht durch vage Befürchtungen verderben zu lassen.

Mit diesem Vorsatz wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder der Bühne zu.

Die drei Schauspieler, die in verschiedenen Rollen den Abend bestritten hatten, verbeugten sich ein letztes Mal, warfen die Arme in die Luft und schickten sich dann an, durch einen Spalt im geschlossenen Vorhang in den hinteren Bühnenbereich zu entschlüpfen.

Martin Gaiman war der Letzte, der durch den Spalt verschwand. Doch bevor sich der Vorhang hinter ihm schloss, wandte er sich noch einmal dem Publikum zu und winkte.

Für einen flüchtigen Moment sah es aus, als würde es aus seinen hellblauen Augen heraus seltsam leuchten.

Doch ebenso unverhofft, wie dieser Effekt aufgetreten war, verebbte er auch wieder. Die Vorhangspalte glitt zu, und der Schauspieler war meinen Blicken entschwunden.

Erleichtert atmete ich auf, was mir von Daniel einen besorgten Seitenblick zutrug.

Das Leuchten in Martin Gaimans Augen war sicher nur eine Spiegelung der Bühnenscheinwerfer, versuchte ich mir einzureden.

Dieser Gedanke konnte das ungute Gefühl, das von mir Besitz ergriffen hatte, jedoch nicht restlos beseitigen.

2

Martin Gaimans Gesicht glühte rot vor Erregung. Seine Schauspielerkollegen bei der Hand gefasst verbeugte er sich immer wieder vor dem Publikum. Der kleine Saal des Malloro-Theaters war brechend voll. Langanhaltender Applaus brandete den drei Schauspielern in ihren Fantasiekostümen entgegen.

Manche Zuschauer stampften gar vor Begeisterung mit den Füßen oder pfiffen.

Die Aufführung war ein großer Erfolg – der Direktor des kleinen Londoner Theaters konnte zufrieden sein. Und was noch wichtiger war: Mit diesem Abend hatte Martin Gaiman allen gezeigt, was in ihm steckte!

Während er sich dem berauschenden Gefühl hingab, das der tosende Applaus in ihm hervorgerufen hatte,

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