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Tony Cantrell und die tote Fixerin: Privadetektiv Tony Cantrell #36

Tony Cantrell und die tote Fixerin: Privadetektiv Tony Cantrell #36

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Tony Cantrell und die tote Fixerin: Privadetektiv Tony Cantrell #36

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juni 2019
ISBN:
9783743831520
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #36
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

Eine Frau ruft bei dem Privatdetektiv Tony Cantrell an, erzählt, sie wäre rauschgiftsüchtig und aus der Klinik ausgebrochen, weil dort Rauschgift verkauft würde. Bevor sie mehr erklären kann, wird sie umgebracht. Nach einigem Nachdenken des Cantrell-Teams wird Butch als Pfleger in der Klinik eingeschleust, um dem Verdacht nachzugehen. Was er findet, ist jedoch haarsträubend, und auch ihm gelingt es nicht mehr, Hilfe herbeizuholen.
Herausgeber:
Freigegeben:
11. Juni 2019
ISBN:
9783743831520
Format:
Buch

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Tony Cantrell und die tote Fixerin - Earl Warren

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Tony Cantrell und die tote Fixerin

Privatdetektiv Tony Cantrell #36

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

Eine Frau ruft bei dem Privatdetektiv Tony Cantrell an, erzählt, sie wäre rauschgiftsüchtig und aus der Klinik ausgebrochen, weil dort Rauschgift verkauft würde. Bevor sie mehr erklären kann, wird sie umgebracht. Nach einigem Nachdenken des Cantrell-Teams wird Butch als Pfleger in der Klinik eingeschleust, um dem Verdacht nachzugehen. Was er findet, ist jedoch haarsträubend, und auch ihm gelingt es nicht mehr, Hilfe herbeizuholen.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Stella White — Sie weiß zu viel und wird zum Schweigen gebracht.

Mike Turnwell — Er ist ein stiller junger Mann. Aber stille Wasser sind oft tief.

Luis Ramirez — Früher war er Boxer, jetzt ist er Killer.

Candice Berkeley — Mit ihrer Rauschgiftentziehungskur gerät sie vom Regen in die Traufe.

Dr. Phil Adrian — Mit Schießeisen und Spritze ist er schnell bei der Hand.

Dr. James Menton — Er leitet eine Klinik, in der sonderbare Dinge geschehen.

... und das Cantrell-Team.

1

Mit zitternden Fingern wählte Stella White die Nummer. Das Freizeichen tutete aus dem Hörer. Warum nahm man nicht ab? War etwa niemand zu Hause?

In jäher Verzweiflung sah Stella ihre letzte Hoffnung entschwinden. Zur Polizei wollte sie nicht gehen, sie würde sie nur wieder dorthin zurückbringen, wo sie hergekommen war. Sie drückte die Gabel nieder, warf einen Dime in den Einwurfschlitz des Münzfernsprechers, und versuchte es wieder.

„Bitte, murmelte sie. „Bitte, lieber Gott, lass jemanden dort sein.

Wieder tutete es, zehn, elfmal.

Dann wurde abgenommen.

Eine angenehm klingende Frauenstimme sagte: „Detektei und Anwaltsbüro Cantrell."

„Sie – Sie müssen mir helfen, stammelte Stella White. „Ich bin in großer Gefahr. Es geht um Rauschgift.

„Wer sind Sie, und von wo rufen Sie an?"

„Es geht um jede Minute. So seien Sie doch nicht so schwerfällig. Stella schluchzte fast. „Wer sind Sie eigentlich? Mr. Cantrells Sekretärin?

„Ich bin Carol Cantrell, seine Frau. Beruhigen Sie sich etwas und beantworten Sie meine Fragen. Wie sollen wir sonst etwas für Sie tun?"

„Ja, ja, Sie haben recht. Ich bin völlig durchgedreht. Die Killer sind hinter mir her, sie wollen mich stumm machen. Mein Name ist Stella White, ich rufe von einer Pension am Harrison Park an. Es muss sofort jemand kommen, ich brauche Schutz."

Stella White brach jäh ab, als drei Männer den roten Vorhang zurückschoben, der das Foyer der Pension vom Fernsprecher abtrennte. Sie hatten die karierten Sporthüte ins Gesicht gezogen und trugen Sonnenbrillen, obwohl es Nacht war. Trotz der warmen Temperatur hatten sie Handschuhe an.

„Sie sind da, stammelte Stella White ins Telefon. „Die Killer – o Gott, sie werden mich umbringen. Wäre ich doch nur in Arkham geblieben ...

Sie ließ den Hörer sinken. Carol Cantrells Stimme tönte undeutlich heraus, aber Stella hörte nicht hin. Sie wusste, dass niemand mehr ihr helfen konnte. Der größte der drei riss den Vorhang beiseite. Er war ein bulliger, schwergewichtiger Mann mit einer Narbe am linken Mundwinkel.

Stella erkannte ihn. Einen Augenblick sahen sie sich an, er erfasste, dass sie gleich losschreien und seinen Namen nennen würde. Er schlug zu. Seine Linke erwischte das Mädchen mit einer gestochenen Geraden am Kinn, die Rechte traf sie in den Magen.

Stella White flog nach hinten gegen den Münzfernsprecher und rutschte zusammen. Sie wollte nach dem herunterbaumelnden Hörer greifen, aber der Schläger drückte auf die Gabel. Carol Cantrells Stimme brach jäh ab. Der Schläger riss Stella White an den Haaren hoch.

Sie war fast bewusstlos und nicht fähig, sich zu wehren oder auch nur ein Wort zu sagen.

Der bullige Schläger stieß die zierliche Stella White in die Arme der beiden Männer vor dem Vorhang. Sie hakten sie unter und schleppten sie durch das Foyer der Pension zu einem dunkelblauen Dodge, der zwanzig Yards von der Pension entfernt auf einem Parkstreifen stand.

Die Füße des zierlichen Mädchens schleiften über den Boden, sie verlor einen Schuh.

Der Bullige folgte seinen beiden Kumpanen. Er ließ die Arme baumeln, die ihm fast bis zu den Knien reichten, und sah sich um. Zwei Männer waren auf der anderen Straßenseite aus einem

Schnellimbiss getreten. Sie sahen, wie das Mädchen verschleppt wurde.

„He, Buddy, schrie der eine über die Straße, „was ist los, was soll das?

Der Bullige griff unter die linke Achsel und holte einen kurzläufigen Revolver hervor. Er gab den beiden Männern damit einen Wink. Eilig und ohne ein weiteres Wort verschwanden sie wieder im Schnellimbiss.

Spätestens seit Al Capone wusste jeder Chicagoer Bürger, dass es nicht gut war, sich in die laufenden Aktionen von Gangstern einzumischen.

Stella White wurde auf den Rücksitz geworfen, ein Mann setzte sich neben sie. Der Bullige und der andere Mann nahmen vorn Platz. Der Wagen fuhr los, bog mit quietschenden Pneus um die Ecke. Nun erst nahmen die Männer die Sonnenbrillen ab.

Stella würgte und stöhnte, allmählich ebbte die Wirkung der beiden harten Schläge ab. Der Schmerz ließ langsam nach.

Währenddessen fegte der Dodge durch die Straßen von Chinatown, kurvte durch enge Seitenstraßen und bog auf einen dunklen Parkplatz ab. Hier parkten fast ausschließlich ältere Wagen. Neuere Modelle wurden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aufgebrochen oder gestohlen.

Es gab genügend freie Parkplätze. Der Dodge fuhr in die hinterste Ecke des Parkplatzes vor einen Bauzaun. Dem Parkplatz gegenüber flammte die rote Leuchtreklame eines chinesischen Kinos auf.

Stella White lag auf dem Rücksitz, ihr Rock war hochgerutscht und gab die Schenkel frei. Der Mann neben ihr legte seine behandschuhte Hand auf ihren warmen Schenkel.

„Hör auf zu fummeln, Rush, sagte der Bullige mit der Narbe. „Bringen wir es hinter uns, das Biest muss kaltgemacht werden.

Er nahm ein schmales längliches Kästchen aus dem Handschuhfach, stieg aus und setzte sich neben Stella White auf den Rücksitz. Er schlug seinem Komplizen grob auf die Finger.

„Du sollst deine Pfoten wegnehmen, habe ich gesagt. Die Puppe ist zum Killen da und nicht zum Bumsen, klar?"

„Nun hab dich doch nicht gleich so", murrte der andere.

Der Bullige nahm eine Spritze aus dem Kästchen und eine Ampulle mit einer klaren Flüssigkeit. Am Boden der Ampulle hatten sich weiße Flocken abgelagert.

„Hier, Baby, sagte er und grinste. „Dein Lieblingsstoff, eine Menge, die du noch nie gehabt hast. Das wird ein Trip bis auf den Sirius.

Stella begriff.

„Nein, stöhnte sie. „Nein.

Und dann schrie sie gellend und fing an zu strampeln. Der stämmige jüngere Mann neben ihr hielt ihr den Mund zu. Der Bullige fluchte.

Stella biss in die Hand vor ihrem Mund. Der dünne Wildlederhandschuh war kein Schutz. Der Gangster stieß einen Schmerzensschrei aus, und Stella kreischte wieder aus Leibeskräften.

„Hilfe! Hilfe!"

Niemand hörte den Schrei auf dem dunklen Parkplatz.

„Zieh ihr eins über, verdammt, sagte der Bullige. „Wie soll ich ihr denn so die Spritze geben?

Stella trat ihn vors Schienbein. Er knurrte wütend. Der Mann auf dem Fahrersitz griff nun nach hinten, der Stämmige packte sie am Hals. Stella zog ihm in ihrer Todesangst die Fingernägel durchs Gesicht, dass die Hautfetzen mitgingen und das Blut floss.

Er drückte ihr den Hals zu, zog mit der Linken einen Totschläger aus der Tasche.

Er schlug zu, mit der Linken, während er Stella mit der Rechten würgte. Doch im Wageninnern konnte er nicht richtig ausholen. Stella sträubte sich verzweifelt, strampelte, schlug und kratzte.

Der Mann auf dem Vordersitz hielt sie, so gut es ging.

Der Bullige stieß die Injektionsnadel in Stellas Vene. Er spritzte ihr den Inhalt der Kanüle. Stella White regte sich nicht mehr.

„So, sagte der Bullige zufrieden, „das hätten wir. Los, verziehen wir uns.

2

Am Samstagmorgen erhielt Tony Cantrell in Western Springs einen Anruf vom Capital Crime Department. Er fuhr sofort zum Police Headquarters, und als er gegen Mittag zurückkehrte, merkte Carol gleich, dass er nichts Erfreuliches zu berichten hatte.

Es war ein strahlender Sommertag. Wer immer es einrichten konnte, hatte der Sieben-Millionen-Stadt Chicago den Rücken gekehrt. Einer von Cantrells Mitarbeitern, der blonde Hüne Jack O′Reilly, war an diesem Wochenende oben am Lake Superior zum Fischen. Der andere, Morton Philby, war privat in der Stadt unterwegs.

„Stella White starb an einer Überdosis Heroin, erzählte Cantrell seiner Frau. „Sie wurde erst heute morgen in einem Wagen auf einem Parkplatz in Chinatown gefunden. Nach Angaben des Polizeiarztes ist der Tod zwischen 23.30 Uhr und 0.30 Uhr eingetreten.

„War es Mord, Selbstmord oder ein Versehen beim Spritzen?", fragte Carol.

Sie unterhielten sich in dem hellen, sonnigen Livingroom des Cantrell-Bungalows in der Clinton Street. Nur

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