Erfreu Dich an Millionen von E-Books, Hörbüchern, Magazinen und mehr

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Die Agentin #8: Schwindelnde Kurven

Die Agentin #8: Schwindelnde Kurven

Vorschau lesen

Die Agentin #8: Schwindelnde Kurven

Länge:
144 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739664361
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 8
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 129 Taschenbuchseiten.

Franco Salce, Italo-Amerikaner und skrupelloser Verbrecher, schreckt auch vor eiskaltem Mord nicht zurück, wenn es um seinen Vorteil geht. Jetzt plant er den ganz großen Coup: Er will streng geheime Dossiers des CIA für eine halbe Million Dollar an den KGB verkaufen. Um an die Unterlagen heranzukommen, lässt er drei Agenten entführen und verwandelt sie mithilfe eines Serums, das der gewissenlose Arzt Dr. Cecil Cooper, entwickelt hat, in willenlose Marionetten. Auch die schöne Natalia Ustinov, Spezial-Agentin einer Top-Secret-Regierungsorganisation, lässt er kidnappen und das Serum verabreichen. Zwar gelingt es ihr zu fliehen – doch wird sie sich jemals wieder erinnern, wer sie ist?
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739664361
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Die Agentin #8

Mehr lesen von A. F. Morland

Buchvorschau

Die Agentin #8 - A. F. Morland

München

Schwindelnde Kurven

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg

Band 8

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 129 Taschenbuchseiten.

Franco Salce, Italo-Amerikaner und skrupelloser Verbrecher, schreckt auch vor eiskaltem Mord nicht zurück, wenn es um seinen Vorteil geht. Jetzt plant er den ganz großen Coup: Er will streng geheime Dossiers des CIA für eine halbe Million Dollar an den KGB verkaufen. Um an die Unterlagen heranzukommen, lässt er drei Agenten entführen und verwandelt sie mithilfe eines Serums, das der gewissenlose Arzt Dr. Cecil Cooper, entwickelt hat, in willenlose Marionetten. Auch die schöne Natalia Ustinov, Spezial-Agentin einer Top-Secret-Regierungsorganisation, lässt er kidnappen und das Serum verabreichen. Zwar gelingt es ihr zu fliehen – doch wird sie sich jemals wieder erinnern, wer sie ist?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Empire State Building ....

Ein 448 Meter hoher Koloss unter den Kolossen von New York. 1931 erbaut, verschlang es den stolzen Betrag von 350 Millionen Dollar, und weitere 150 Millionen Dollar mussten für die 8350 Quadratmeter große Grundfläche hingeblättert werden. 60.000 Tonnen Stahl hatte man in der zweijährigen Bauzeit verarbeitet, 80 Kilometer Rohrleitungen und 5500 Kilometer Telefonkabel mussten verlegt werden. 200 Putzfrauen kümmern sich täglich um die Sauberkeit des Giganten.

Natalia Ustinov stand fröstelnd auf der Aussichtsplattform im 86. Stock (täglich geöffnet von 9.30 Uhr bis Mitternacht). Sie überlegte, ob sie zur Aussichtsterrasse im 102. Stockwerk weiterfahren sollte, verwarf diesen Gedanken aber wieder.

Es hatte geheißen: >Treffen Sie mich auf der Aussichtsplattform des Empire State Building — im 86. Stock. Ich habe Ihnen etwas äußerst Wichtiges mitzuteilen. Die Sicherheit einiger hochgestellter Persönlichkeiten wäre gefährdet, wenn Sie nicht kämen.< Dann hatte der unbekannte Anrufer aufgelegt.

Nun, Natalia war gekommen. Der Unbekannte ließ auf sich warten. Die junge Agentin lief einmal im Kreis, um ihr New York zu bewundern. Nach Süden sah sie auf den »Bug« von Manhattan. Nach Westen: die Hafen und Tankanlagen, die Schiffe an den Piers und die Fähren über den Hudson. Nach Norden: die Türme des 260 Meter hohen Rockefeller Center. Und beim Blick nach Osten fiel ihr als Erstes die »Zigarrenkiste« des Verwaltungsgebäudes der UNO am East River auf.

Aber wo war der Mann, den sie hier oben treffen sollte?

Natalia bewies wirklich sehr viel Geduld, indem sie fünfundvierzig Minuten wartete. Doch dann hatte sie genug von der Aussicht. Sie kehrte zum Lift zurück und fuhr mit diesem im 90 km/h-Tempo nach unten.

Als sie das mächtige Gebäude verließ, sprach sie ein unscheinbarer Mann an. »Sind Sie Miss Natalia Ustinov?« Sein linkes Auge zuckte, als wollte er kokettieren. Die Ustinov nickte und fragte, ob er sie angerufen habe. Der Mann verneinte. Ein Freund wäre das gewesen, und er hätte den Auftrag, sie schnellstens zu ihm zu bringen, es wäre irgendetwas dazwischengekommen. Und so weiter und so fort ... Blablabla. Plötzlich rollte ein Wagen heran. Und dann ging alles unheimlich schnell. Die Tür flog auf. Der Unscheinbare trat hinter Natalia und versetzte ihr einen unglaublich derben Stoß. Sie sauste auf den Wagen zu. Hände streckten sich ihr entgegen. Sie wurde am Hals gepackt, gewürgt, damit sie nicht schreien konnte, und in das Fahrzeug gerissen. Der Unscheinbare schob hinten nach. Sobald sie drinnen war, sprang der Kerl ebenfalls in den Wagen. Die Tür knallte zu und gleichzeitig machte Natalias hübscher Kopf die schmerzliche Bekanntschaft mit einem Totschläger.

2

Wohlig seufzend rollte das nackte Mädchen über das weiße Laken. Es hatte flammendrotes Haar, und das von Leidenschaft geprägte Gesicht drückte namenloses Verlangen aus.

Immer wieder ließ das Mädchen seine Hände am goldfarbenen Körper auf und ab gleiten. Sie war allein und wusste nicht, wie sie mit ihrer sinnlichen Erregung fertig werden sollte. Zitternd betastete sie ihre prallen, wogenden Brüste. Ein heiserer Aufschrei entrang sich ihrer ausgetrockneten Kehle. Sie grub ihre Zähne in die Unterlippe und warf in wilder Raserei den Kopf hin und her.

Da öffnete sich die Tür. Ein junger Mann trat ein, schön wie Apoll. Sein ebenmäßiger Körper glänzte, als hätte er ihn mit Massageöl eingerieben. Seine hellblauen Augen strahlten, als er nun mit langsamen Schritten näher kam. Er war nackt wie das Mädchen. Seine Hüften waren schmal. Kein Gramm Fett war an seinem Körper. Die Bizeps, Trizeps und Pektoralmuskeln spielten zuckend, wenn er sich bewegte.

Das rothaarige Mädchen hielt still. Gebannt blickte es den Jungen an. Er hatte inzwischen ihr Bett erreicht. Sie schaute ihm erregt in die Augen, ihr Blick glitt an seinem sportgestählten Körper nach unten.

Es klang flehend, als sich ihr dunkelroter, voller Mund öffnete, und sie ihn drängend aufforderte: »Komm! Bitte, komm!«

Sie glitt zur Seite. Er legte sich zu ihr. Ihr glatter Leib schnellte ihm entgegen, wild umklammerten sie sich.

Und alle sahen es. Alle, die ins Autokino gekommen waren, um den neuesten Sexstreifen des flammendroten Superstars mitzuerleben. Seit Wochen lief dieser Film »vor vollem Haus«. Ein Streifen, der keine Tabus kannte. »Ein erotisches Meisterwerk«, wie ihn die Ankündigung des Verleihs nannte. Ein Film, der als Antwort Amerikas auf die Nackedeiwelle Frankreichs galt - wild, mitreißend, starker Tobak. Und die Menschen strömten ins Kino, um zu sehen, was die Zensur so viele Jahre hindurch verboten hatte.

Als die Rothaarige auf der Filmleinwand zu stöhnen begann, tastete Jean Mulhares Hand nach nebenan. Hinter dem Lenkrad des Wagens saß Dr. Cecil Cooper. Jean hatte ihn mit vielen Worten überreden müssen, mit ihr ins Kino zu fahren. Doch nun, wo er da war, konnte er sich an dem Gebotenen nicht sattsehen. Mit aufgerissenen Augen starrte er auf die Leinwand und atmete schnell. Hin und wieder schüttelte er verwirrt den Kopf und meinte, dass er von den gewagten Szenen einfach überwältigt wäre.

»Dass man das bringen darf«, stieß er erregt hervor. »Ich meine, du kennst mich doch, Jean. Ich bin nicht gerade prüde, was diese Dinge angeht. Aber was die hier bieten ...«

»Gefällt es dir nicht?«, flüsterte Jean und rückte näher.

»Doch, doch. Ich bin überwältigt. Es ist ... es ist ...«

»Was ist es, Cecil?«

»Ich will sagen, es reißt einen richtig mit.«

»Tatsächlich?«, zischelte Jean wie eine Schlange. Und plötzlich fühlte er ihre Hand auf seinem rechten Oberschenkel. Unwillkürlich zuckte er zusammen. Der Druck ihrer warmen Hand hatte etwas Forderndes. Er schaute ihr kurz ins Gesicht. Da fiel ihm etwas auf, das man als Mann nicht übersehen kann. Es war eine Art Signal, auf das er sofort ansprach.

Die Rothaarige auf der Leinwand wälzte sich keuchend herum. Sie biss den blonden Jungen in die Schulter, zog ihre roten Krallen über seinen Rücken ...

Cooper nahm den Film nur noch phonetisch wahr. Optisch war er bei Jean, die ihn mit einem Blick bedachte, der ihm unter die Haut ging - verlangend, erregt, beinahe bettelnd.

»Wir sind nicht darauf angewiesen, was die uns zeigen«, flüsterte Jean.

»Es regt ungemein an«, stammelte Cooper.

»Oh ja, das tut es«, hauchte Jean. »Aber es bleibt doch nur ein Film. Man gaukelt uns etwas vor, stachelt unsere Fantasie an, doch was soll das alles.«

Cooper ahnte, worauf das Mädchen hinauswollte. Er blickte sich schnell um. Dicht gedrängt standen die Wagen neben den Tonsäulen. Manche Fahrzeuge schienen nicht besetzt zu sein.

Die Rothaarige ergriff nun die Initiative. Sie glitt unter dem schmalen Körper des blonden Jungen hervor und rollte sich träge auf ihn. Ihr Stöhnen war so echt, so heftig, dass Cooper wohlige Schauer über seinen Rücken rieseln spürte.

Jean Mulhares Nasenflügel blähten sich wie die Nüstern eines Rassepferdes. Sie war unruhig und zitterte leicht. Jean konnte es kaum noch abwarten. Der Film machte sie völlig konfus. Sie wollte nicht mehr nur zusehen. Ihre Gefühle berauschten sie, drohten ihr die Sinne zu rauben.

Hastig streifte sie ihren türkisfarbenen Kamelhaarpulli ab. Mit beiden Händen hatte sie ihn gepackt und wild hochgerissen. Er flog förmlich über ihren Kopf. Die blonde Haarfülle flatterte hoch und senkte sich dann, etwas in Unordnung geraten, wieder auf ihre wohlgerundeten Schultern herab.

Cooper sah sie nicht zum ersten Mal so. Aber noch nie war sie ihm so unbändig wild und leidenschaftlich vorgekommen. Jean präsentierte sich ihm an diesem Abend in einem ganz anderen, wesentlich reizvolleren Licht. Er konnte sich ihrer erotischen Ausstrahlung nicht entziehen. Gebannt hielt er die Luft an, als sie die Büstenschalen löste. Nun lagen ihre vollen Brüste frei. Sie schwangen bei jeder Bewegung auf und nieder. Jean hielt diese herrliche Fülle mit beiden Händen fest und biss sich schwer atmend auf die Lippen, um nicht aufzustöhnen.

Jean schauerte, ließ ihre Brüste los und streifte alles ab, was sie am Leib trug. Mit flackernden Augen brachte sie Cooper ihren zuckenden Körper näher.

Er wollte irgendetwas einwenden. Man könne doch nicht ... Nicht hier ... Vor allen Leuten ... Das wäre doch unmöglich ... Aber die Erregung hatte ihn mit siedendheißen Fingern an der Kehle gepackt und ließ ihn unruhig schnaufen.

Jean drängte sich bebend an ihn. Seine Hände umschlangen ihren warmen, aufgepeitschten Leib. Jean suchte mit zitternden Fingern den Liegesitzhebel. Ihr heißer Atem strich ihm übers Gesicht Ihr blondes Haar streifte seine Wangen.

Er versank in der Tiefe

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Die Agentin #8 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen