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Jugurtha - die Geißel Roms #12: Ein Ende mit Schrecken

Jugurtha - die Geißel Roms #12: Ein Ende mit Schrecken

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Jugurtha - die Geißel Roms #12: Ein Ende mit Schrecken

Länge:
56 Seiten
39 Minuten
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 3, 2019
ISBN:
9783739699271
Format:
Buch

Beschreibung

Jugurtha selbst führte den Truppenverband, der die Römer von vorne angriff und sie ablenken sollte. Wir stießen auf unseren Pferden zwischen die Kohorten und schlugen oder stachen mit Schwertern und Speeren auf die Fußsoldaten ein.
Als sich uns die Reiterei, die die rechte Flanke der römischen Marschordnung schützte, zuwenden wollte, kamen die Mauren unter der Führung Bocchus von hinten und die römische Kavallerie beeilte sich, den hinteren Gliedern ihres Heeres zu Hilfe zu eilen, ehe diese von den Angreifern niedergemetzelt wurden.
Ich ließ mein Schwert wirbeln und sah die römischen Legionäre unter meinen Streichen tot oder sterbend zusammenbrechen. Manchmal sah ich Jugurtha, der ebenfalls wie besessen kämpfte, die Legionäre erschlug oder einfach niederritt und jeden seiner Schwertstreiche mit barbarischem Gebrüll begleitete.
Um uns herum war chaotisches Kampfgetümmel. Man hatte kaum noch Platz, um das Pferd von der Stelle zu bewegen. Auf beiden Seiten wurde geschlagen, gestochen, geflucht und gebrüllt, Blut spritzte, Köpfe wurden gespalten, aus aufgeschlitzten Leibern quollen die Eingeweide, abgeschlagene Köpfe lagen herum.
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 3, 2019
ISBN:
9783739699271
Format:
Buch

Über den Autor


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Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Episode 12: Ein Ende mit Schrecken

Unsere Krieger wurden einfach nicht müde, ihren Sieg zu feiern. Jugurtha und Bocchus sowie einige unserer ranghöchsten Offiziere saßen an einem Feuer, tranken Wein und ergingen sich in gegenseitigen Lobhudeleien. Jeder lobte den Mut, die Umsicht und die taktische Klugheit des anderen, nur ich konnte mich von ihrer gehobenen Stimmung nicht anschließen lassen.

Hin und wieder bemerkte ich einen nachdenklichen Blick Jugurthas, den er mir zuwarf, doch er forderte mich nicht mehr auf, ausgelassen und froher Laune zu sein.

Auf den beiden Hügeln, auf die sich die Römer und ihre Hilfstruppen geflüchtet hatten, herrschten absolute Finsternis und – Stille. Es war wie die Ruhe vor dem Sturm. Irgendetwas lauerte im Hintergrund meines Bewusstseins, das mich zutiefst beunruhigte – das sich allerdings meinem Verstand entzog.

In den Reihen der maurischen und gätulischen Krieger kehrte nach und nach Ruhe ein. Die Lagerfeuer brannten herunter, waren bald nur noch rote Glutpunkte und schließlich legte sich auch auf sie Asche und verdeckte sie. Es war die Stunde, in der sich über dem westlichen Horizont mit gelbem Schein der Sonnenaufgang ankündigte, die Sterne verblassten und die Vögel zu zwitschern begannen.

Ich lag wach auf meinem provisorischen Lager und lauschte. Und es riss mich regelrecht hoch, als die Tubas der Römer zu schmettern begannen; die Signale, die geblasen wurden, waren mir unbekannt. Sie veranstalteten einfach nur frenetischen Lärm, und ich kam gar nicht richtig zum Denken, als auch schon wüstes Gebrüll aufkam, mit dem die römischen Soldaten unsere Lager stürmten. Hufgetrappel schlug wie eine Brandungswelle heran. Das alles vermischte sich zu einer Geräuschkulisse, die einem das Blut in den Adern gerinnen ließ, die unsere schlaftrunkenen Krieger lähmte und kaum eine Reaktion zuließ.

Ich raffte meinen Gürtel mit dem Schwert an mich, rannte zu Jugurthas Lager und sah, dass er sich aufgesetzt hatte. Wahrscheinlich war er ebenso überrascht wie alle unsere Männer. Während ich mir den Gürtel umschnallte, stieß ich hervor: „Sie wüten überall in den Lagern, mein König. Hörst du die Todesschreie, das Röcheln und Stöhnen. Schwerter jedoch hörst du nicht klirren. Unsere Krieger kommen gar nicht dazu, sich zu wehren. Steh auf und lass uns fliehen, mein König. Das ist nicht unser Platz zum Sterben."

Jetzt endlich schien Jugurtha zu begreifen. Mit einem dumpfen Laut in der Kehle kam er hoch. Um uns herum herrschte wildes Durcheinander. Auch viele andere schienen jetzt ihren Bann abzuwerfen, aber keiner stürzte sich in den Kampf, sondern jeder suchte sein Heil in der Flucht.

Schritte trampelten. Immer wieder vernahm ich den dumpfen Aufprall von schweren Körpern am Boden, wenn die Fliehenden eingeholt und erschlagen wurden.

Ich hielt Jugurtha am Oberarm gepackt und zerrte ihn zu den Pferden. Sie standen unter den Sätteln, sollten sie doch für den jederzeitigen Einsatz bereit sein. Mit fliegenden Fingern band ich zwei der Tiere los, wir rissen uns regelrecht in die Sättel und trieben die Pferde rücksichtslos an. Überall rannten schreiende Schemen durch die sich lichtende Dunkelheit, Pferde wieherten, Hufschläge hämmerten. Jetzt konnte man auch vereinzeltes

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