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Das magische Amulett #113: Gefangen im ewigen Eis

Das magische Amulett #113: Gefangen im ewigen Eis

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Das magische Amulett #113: Gefangen im ewigen Eis

Länge:
119 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 3, 2019
ISBN:
9783743805293
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 113
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Was ist des Pudels Kern?
Amulettjägerin Brenda Logan sieht sich erneut ihrem Erzfeind, dem "Lord der Finsternis", gegenüber! Mit einem gerissenen, magischen Plan lockt er Brenda in eine tödliche Falle. Wird Daniel Connors seine Frau jemals wiedersehen?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 3, 2019
ISBN:
9783743805293
Format:
Buch

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Das magische Amulett #113 - Jan Gardemann

München

GEFANGEN IM EWIGEN EIS

Das magische Amulett Band 113

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Was ist des Pudels Kern?

Amulettjägerin Brenda Logan sieht sich erneut ihrem Erzfeind, dem „Lord der Finsternis", gegenüber! Mit einem gerissenen, magischen Plan lockt er Brenda in eine tödliche Falle. Wird Daniel Connors seine Frau jemals wiedersehen?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Der Anblick des Drachen war einfach überwältigend. Seine schuppige grüne Haut schimmerte metallisch. Wie sich nun herausstellte, hatte er keine Flügel, sondern einen schlangenähnlichen Leib und einen langen Schwanz, der durch den Schnee wischte und ihn meterhoch aufwirbelte. Seine Beine waren kurz und stämmig. Sie brachten den Boden zum Zittern, während er quer über die Lichtung stampfte. Mit seinem Aussehen entsprach er eher den Drachen, wie die Japaner und Chinesen sich ihn vorstellten. Was ein fernöstlich anmutender Drache in der Nachbarschaft eines europäischen Märchenschlosses verloren hatte, war mir ein Rätsel. Dieser Ort war in vieler Hinsicht äußerst merkwürdig. Ich schüttelte unwillkürlich den Kopf, und ich fragte mich, ob es überhaupt einen Sinn mache, über diese Dinge nachzudenken. Dieser Ort war völlig irrational. Weder das Schloss noch der Drache konnten wirklich existieren. Es waren Elemente aus Mythen, Sagen und Märchen!

1

Wann hatte ich das letzte Mal so richtig ausschlafen können? Es musste schon eine Weile her sein, denn ich konnte mich nicht erinnern, in den vergangenen Tagen und Wochen in meinem Bett erwacht zu sein, ohne dass der Wecker mich aus dem Schlaf gerissen hatte. »Brenda Logan«, pflegte ich dann in Gedanken zu mir zu sagen, »raus aus den Federn! Im British Museum wartet eine Menge Arbeit auf dich! «

Für gewöhnlich reichte dieser Gedanke aus, die Müdigkeit aus meinen Knochen zu vertreiben. Wenn Daniel neben mir lag, hauchte ich ihm noch einen Kuss auf die Wange, schwang mich dann aus dem Bett und verschwand im Badezimmer. Nach einem eilig eingenommenen Frühstück, verließ ich das Haus in der Lime Street, stieg in meinen nachtblauen Volvo und quälte mich durch den allmorgendlichen, zähfließenden Berufsverkehr von London, bis ich endlich den Parkplatz des British Museum erreicht hatte. Dann begann für mich der Archäologenalltag im Museum: Ausstellungen mussten geplant werden, neu eingetroffene Artefakte gereinigt und bestimmt werden, Restaurationen vorgenommen und eine Menge Papierkram erledigt werden. Vielleicht galt es auch eine Expedition oder Ausgrabung zu planen. Auf jeden Fall war mein Arbeitstag gerammelt voll mit Terminen und Verpflichtungen. Und wenn es ganz hart kam, war ich noch zusätzlich gerade einem magischen Amulett auf der Spur, das irgendwo auf der Welt für mysteriöse Zwischenfälle sorgte oder von einem Verbrecher benutzt wurde, Menschenschicksale zu beeinflussen. Für eine Archäologin und Amulettforscherin gab es immer etwas zu tun, und wenn ich dann abends völlig abgekämpft nach Hause kam, hatte ich kaum noch Kraft, ein paar Worte mit meinem geliebten Mann zu wechseln. Schließlich gingen wir zu Bett, und der Kreislauf begann von neuem.

Doch an diesem Morgen war alles ganz anders. Aus irgendeinem Grund hatte der Wecker nicht geklingelt, so dass ich meinen Traum in Ruhe hatte zu Ende träumen können. Es war ein wunderschöner Traum gewesen, der in mir ein vages Glücksgefühl zurückgelassen hatte, so dass ich mich scheute die Augen zu öffnen, aus Angst, das schöne Gefühl könne sich sofort verflüchtigen.

Stattdessen rekelte ich mich wohlig und drehte mich zu Daniel um. Doch als ich meinen Arm um meinen geliebten Mann legen wollte, musste ich enttäuscht feststellen, dass seine Betthälfte leer war.

Ich seufzte und umschlang meine Bettdecke. Zu gerne hätte ich mein Glücksgefühl mit Daniel geteilt. Aber er war wahrscheinlich längst aufgestanden und im St. Thomas Hospital, wo er als Arzt und Neurologe arbeitete. Der Schichtdienst brachte es oft mit sich, dass ich nachts allein schlafen musste, oder Daniel morgens bereits fort war, wenn für mich der Tag erst begann.

Mit Bedauern stellte ich fest, dass meine Gedankenmaschine sich langsam zu regen begann. Liebend gerne hätte ich noch länger in diesem schwebenden Glückszustand verbracht. Doch nun begann ich mich zu fragen, warum der Wecker nicht geklingelt hatte.

Zögernd öffnete ich die Augen und blinzelte, da es in dem Schlafzimmer schon ziemlich hell war. Da wir Winter hatten, und es länger dauerte, bis die Morgendämmerung anbrach, vermutete ich, dass es schon ziemlich spät sein müsste.

Ein wenig beunruhigt drehte ich mich um und tastete nach dem Wecker, der neben dem Bett auf einem Nachtschränkchen stand.

Doch statt der vertrauten Form des Weckers tasteten meine Finger seltsame fremde Gegenstände. Ich stieß versehentlich etwas um; es klirrte leise und dann breitete sich plötzlich der Duft von Rosenwasser in dem Zimmer aus.

Erschrocken fuhr ich in meinem Bett hoch.

Aber war das überhaupt mein Bett? Wenn ja, hatte es Daniel über Nacht mit einem hellblauen seidenen Baldachin versehen. Gedrechselte Säulen ragten an den Ecken zwei Meter in die Höhe und hielten ein Holzgestell, auf das der Baldachin kunstvoll drapiert war.

»Wo bin ich?«, kam es leise und in einem Tonfall höchster Verwunderung über meine Lippen.

Das Zimmer, in dem ich mich befand, war viel größer als mein Schlafzimmer in der Lime Street! Es glich mehr einem Saal. Die Wände waren holzvertäfelt und mit aufwendigen Schnitzereien verziert. Mein Blick wanderte über ornamentartige Blumengirlanden und pausbackige, in Tücher gehüllte Engel, die auf Trompeten bliesen, oder mit Pfeil und Bogen hantierten. Die Decke war so hoch, dass das Tageslicht, das durch die schmalen Fenster in das Schlafgemach flutete, nicht ausreichte, sie vollständig auszuleuchten. Ein zierlicher Kristallleuchter hing in ihrer Mitte der Decke herab, und das Licht, das sich in dem geschliffenen Kristallglas verfing, tanzte als regenbogenfarbene, schimmernde Flecken über die Wände.

Ich rieb mir die Augen. Doch als ich sie wieder öffnete, war alles unverändert.

»Träume ich etwa noch?«, fragte ich mich mit gedämpfter Stimme.

Ich wandte mich zu dem Nachtschränkchen um, und sah, dass ein Dutzend bunter, fantasievoller Flakons darauf standen. Einer von ihnen war umgekippt, und sein kostbarer Inhalt hatte sich auf das weiße Spitzendeckchen ergossen. Der Rosenduft war so intensiv, dass er unmöglich einem Traum entspringen konnte.

»Was geht hier vor?« Meine Stimme klang seltsam rau. In ihr schwang etwas von der Sorge mit, die sich nun langsam in mir ausbreitete.

Ich schlug die Bettdecke zurück und bemerkte, dass ich ein langes weißes Spitzennachthemd trug. Es war hauchdünn und durchsichtig, so dass die Konturen meines Körpers deutlich darunter hervorschimmerten. Für einen Mann musste ich in diesem Moment einen sehr verführerischen und aufreizenden Eindruck machen.

Ich kam mir plötzlich ziemlich schutzlos vor und sah mich nach meinen Klamotten um, die ich für gewöhnlich auf einen Stuhl legte.

Aber es war kein Stuhl vorhanden. Wohl aber ein altmodischer Waschtisch mit ovalen, verstellbaren Spiegeln. In einer Ecke stand ein Gestell, auf dem ein samtgrünes, bodenlanges Kleid hing, ein Unterrock und frische Wäsche.

Sollte ich das etwa anziehen?

Unschlüssig blieb ich auf dem Bett sitzen und lauschte. Aber es war nichts zu hören.

In dem Zimmer und auch hinter der wuchtigen Tür war es unnatürlich still.

Mein Körper bebte vor

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