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Unsichtbare Mission #30: Agenten im Weltall

Unsichtbare Mission #30: Agenten im Weltall

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Unsichtbare Mission #30: Agenten im Weltall

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juli 2019
ISBN:
9783739673851
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 30
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 133 Taschenbuchseiten.

Die Vierte Macht, wie die Verbrecherorganisation von Doc Alpha genannt wird, unterhielt auf Borneo eine geheime Raketenbasis. Doc Alpha, größenwahnsinniger Milliardär, der überall auf dem Globus Terror verbreitet, will die Weltherrschaft an sich reißen. Dem CIA-Agenten Mike Borran, der über übernatürliche Kräfte verfügt, ist es gelungen, den Raketenleitstand der Basis zu zerstören. Als er die Flucht durch den Dschungel ergreift, wird der Top-Agent von wilden Kopfjägern gefangen genommen und den Handlangern Doc Alphas ausgeliefert. Diese bringen ihn und seinen Agenten-Kollegen auf die Raumstation der Vierten Macht – 15.000 Kilometer von der Erde entfernt ...
In diesem Roman werden die Ereignisse von Band 27 und 28 fortgeführt.
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juli 2019
ISBN:
9783739673851
Format:
Buch

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Unsichtbare Mission #30 - Earl Warren

Agenten im Weltall

Unsichtbare Mission - Band 30

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 133 Taschenbuchseiten.

Die Vierte Macht, wie die Verbrecherorganisation von Doc Alpha genannt wird, unterhielt auf Borneo eine geheime Raketenbasis. Doc Alpha, größenwahnsinniger Milliardär, der überall auf dem Globus Terror verbreitet, will die Weltherrschaft an sich reißen. Dem CIA-Agenten Mike Borran, der über übernatürliche Kräfte verfügt, ist es gelungen, den Raketenleitstand der Basis zu zerstören. Als er die Flucht durch den Dschungel ergreift, wird der Top-Agent von wilden Kopfjägern gefangen genommen und den Handlangern Doc Alphas ausgeliefert. Diese bringen ihn und seinen Agenten-Kollegen auf die Raumstation der Vierten Macht – 15.000 Kilometer von der Erde entfernt ...

In diesem Roman werden die Ereignisse von Band 27 und 28 fortgeführt.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Der Unsichtbare vom CIA hatte die Kaverne mit den beiden Weltraumraketen und der Space Shuttle verlassen. Mike Borran schaute sich um, so gut das möglich war, denn seine Augen brannten und tränten noch von den Nachwirkungen der Magnesium-Granate. Er hatte die Gasmaske abgesetzt.

Auf der Raketenbasis Alpha, dem geheimen Stützpunkt der Vierten Macht im Dschungel im Innern Borneos an den Südhängen des Raja Massivs, herrschte völlige Verwirrung.

Mike Borran hatte den ersten Teil seines Auftrags erledigt, die Basis und ihre Anlagen fotografiert, Sabotageakte verübt und den Raketenleitstand gesprengt.

Die zwölf Atomraketen auf den Abschussrampen waren für die nächste Zeit lahmgelegt. Lucretia Lee, die Sektionsleiterin Südasien der Vierten Macht, der Stützpunktkommandant Sanjay Singh, der technische Leiter Dr. Floyd McKee und andere waren betäubt, die Besatzung der Basis ihrer Führer beraubt.

Auf dem Rollfeld waberte ein Feuermeer, das zwei Feuerwehrwagen und der Katastrophendienst des Stützpunktes bekämpften. Mike Borran hatte einen Tankwagen gesprengt und einen Grumman Abfangjäger in Flammen aufgehen und explodieren lassen.

Eine große Leichtbauhalle samt Inhalt brannte lichterloh. Schwarzer Rauch stieg auf und sammelte sich unter dem riesigen Tarnnetz, das die ganze Basis mit einem eigenen Kraftwerk, Magazinen, Unterkünften, Baracken und Hallen, Tower und Flugzeugpisten überspannte.

Die Nebelkerzen, die der Unsichtbare nach seinem Vordringen auf die Basis geworfen hatte, hatten eine Menge Dunst und Qualm erzeugt. Und der Lastwagen stand immer noch in der Raketenbatterie.

Mike hatte eine halbe Batterie von Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen glatt umgefahren. Weder der dreifache Sicherungsring noch die zahlreichen Wachtposten, Geschütze, Maschinengewehre, zwei Panzerspähwagen, Hundestreifen und raffinierte Überwachungsgeräte hatten den Unsichtbaren aufhalten können.

Aber Mike Borran war noch nicht aus dem Schneider. Jetzt musste er von der Basis weg und zu seinen Kameraden im Dschungel gelangen. In einer guten halben Stunde wurde er wieder sichtbar.

Mike Borran marschierte quer durch die Basis. Die Luft war derart von Rauch und Qualm vernebelt, dass er erwog, die Gasmaske wieder aufzusetzen. Die Intervall-Sirenen heulten misstönig.

Heute hatte die Vierte Macht eine schlimme Lektion erhalten. Mike Borran sah ein paar Zivilisten in weißen Kombinationen oder Kitteln aus einer flachen Baracke rennen. Ein Ambulanzwagen und ein Lastwagen fuhren um die Ecke.

Der Unsichtbare hörte einen hochgewachsenen Mann, offenbar einen Amerikaner oder Engländer, etwas rufen. In englischer Sprache.

»Dr. Huey, zum Teufel, wo stecken Sie denn? Wir müssen schleunigst zu der Kaverne B, dort hat es in der Leitzentrale gekracht.«

Der hochgewachsene Mann musste der Oberarzt des Stützpunktes sein. Ein mondgesichtiger, kleiner Chinese kam aus dem Gebäude.

»Wir haben hier Patienten zu versorgen, Dr. Colby. Wenigstens ein ausgebildeter Mediziner muss auf der Sanitätsstation zurückbleiben. Lucretia Lee und Sanjay Singh liegen bewusstlos.«

»Zum Teufel damit!«, brüllte der hochgewachsene Dr. Colby. »Ihr Zustand ist gut, sie sind nur weggetreten. Aber wenn der Leitstand und McKee und Ardaschir erledigt sind, dann sind wir alle am Arsch! Die tollsten Gerüchte schwirren umher. Es heißt, CIA-Agenten hätten den Leitstand besetzt, und indonesische Fallschirmjäger wären im Anflug!«

Der Fahrer des Lastwagens, ein Javaner in der grauen Uniform der Alpha-Garde, sprang aus dem Führerhaus. Da Dr. Colby nur Englisch sprach, bediente auch er sich dieser Sprache, und Mike Borran konnte jedes Wort verstehen.

»Ich war gerade in der provisorischen fahrbaren Kommandostelle«, meldete der Gardist und salutierte. »Oberst Phatjong hat die Situation im Griff.«

»Ha!«, schnaubten die beiden Ärzte Colby und Huey und betrachteten die Aufregung und das Durcheinander um sie her.

»Man hat eine neue Geheimwaffe gegen uns eingesetzt«, fuhr der junge Javaner fort. »Der amerikanische CIA soll dahinterstecken. Aber die feindlichen Agenten sind im Dschungel bereits von den Iban Dajaks gestellt und werden bekämpft. Oberst Phatjong will einen Hubschrauber mit Gardisten losschicken, um die Feindagenten zu vernichten. Von einem Fallschirmjägerangriff oder überhaupt dem Anflug von Maschinen oder Flugkörpern auf die Basis ist nichts bekannt. Der Tower mit den Ortungssystemen ist unversehrt und kontrolliert den Luftraum. In dieser Hinsicht können Sie unbesorgt sein.«

»Wenigstens in einer«, kommentierte der hochgewachsene Dr. Colby. »Sind jetzt Feinde in die Basis vorgedrungen, oder nicht?«

»Bisher wurden keine gesehen«, antwortete der junge Javaner und sagte damit die genaue Wahrheit.

Die beiden Ärzte sprangen in den Ambulanzwagen, der Gardist klemmte sich wieder hinter das Steuer des Lastwagens. Mike Borran wartete nicht länger. Er lief los, er suchte den Hubschrauber, der in den Dschungel starten sollte.

Denn Mike war ein toller Gedanke gekommen. Warum sollte er zu Fuß die tödlichen Sperrgürtel überwinden und sich mühsam durch den Dschungel schlagen, wenn er auch fliegen konnte? Einen Unsichtbaren würde man an Bord des Hubschraubers kaum bemerken.

Es fiel Mike schwer, den Hubschrauber zu erkennen, denn seine Sehkraft war noch sehr beeinträchtigt, und dichte Rauchschleier vernebelten die Basis. Doch dann erblickte er einen gefleckten Kampfhubschrauber mit rotierender Haupt und Heckdrehschraube, in den gerade sechs Gardisten einstiegen.

Sie schleppten zwei Maschinengewehre an Bord. Unter dem Rumpf des Hubschraubers waren vier Raketen montiert, er verfügte über Geschütze. Man hatte dem Hubschrauber eine bleckende Zahnreihe ähnlich der eines Haifischs um den Bug gemalt.

Mike lief näher. Ein Offizier und ein paar Soldaten standen bei dem Hubschrauber. Der Offizier sprach mit dem Piloten, der zu seiner Kombination einen schwarzen Stetson und eine Sonnenbrille trug.

Mike konnte nicht verstehen, was der Offizier und der Pilot im indonesischen Hauptdialekt miteinander besprachen. Er drückte sich an dem letzten Gardisten, der in die Helikopterkabine wollte, vorbei und stieg selber ein.

Mike kletterte über Ausrüstungsstücke hinweg, vermied es, einen der Gardisten in der Hubschrauberkabine zu berühren, und zwängte sich in eine Ecke. Der Hubschrauber war voll besetzt. Der Geschützstand hinten im Heck blieb leer.

Die linke Kabinentür blieb offen, als der Hubschrauber mit aufdröhnenden Motoren vom Boden abhob und in niederer Höhe auf die Einflugschneise der Basis zuhielt. Mike Borran konnte aufatmen.

Seine Kombination und die Spezialweste mit dem Einsatzubehör waren durchgeschwitzt. Mike hatte noch zwei Stielgranaten mit Betäubungsgas sowie zwei Nebelkerzen zur Verfügung. Der Fotoapparat und das Teleobjektiv baumelten ihm vor der Brust. Der Feldstecher hing überm Rücken.

Die sechs Gardisten im Hubschrauber, der die Basis verlassen hatte und in niederer Höhe über den Baumwipfeln dahinflog, rauchten Zigaretten und unterhielten sich miteinander. Ein mit einem leichten Maschinengewehr bewaffneter Gardist stand bei dem offenen Einstieg.

Mike hatte, seit er in den Zentralbereich der Raketenbasis vorgedrungen war, nicht mehr mit seinen Kameraden über Funk gesprochen. Beim letzten Funksprechkontakt hatte er erfahren, dass Wintija Batu, ein weiblicher Oberleutnant der malaysischen Armee, sich als eine Verräterin entpuppt hatte.

Als Sonderagentin der Vierten Macht. Wintija hatte die kleine Expedition bis zur Basis begleitet und war erst nach Mike Borrans Weggang aktiv geworden. Sie hatte den CIA-Agenten Bill erschossen und war von Ben Copley angesprungen und überwältigt worden.

Die CIA-Agenten hatten die Verräterin gefesselt im Dschungel zurückgelassen, wo sie von Leuten von der Basis abgeholt werden konnte. Mike Borrans Einsatz war in jeder Hinsicht hochbrisant und gefährlich gewesen und hatte bisher zweien seiner Begleiter das Leben gekostet.

Die CIA-Agenten John McIntire, Morris Taylor und der Schwarze Ben Copley lebten noch und steckten irgendwo im Dschungel fest. Mike schaute auf seinen CIA-Chronometer, eine Spezialanfertigung, äußerlich wie eine teure und aufwendige Taucheruhr anzusehen.

Der Chronometer und das Gliederarmband wiesen einige Finessen auf. Die Stoppuhr lief, und Mike Borran sah, dass er noch etwa achtzehn Minuten unsichtbar bleiben würde. Mike selber konnte seinen Körper und alles, was er bei sich trug, wie immer erkennen. Doch andere sahen ihn nicht, da ein paramagnetisches Feld die Lichtstrahlen um seinen Körper herum krümmte.

Aus diesem Grund nahmen auch Fernsehkameras Mike Borran in diesem Zustand nicht auf, und Lichtschranken sprachen nicht auf ihn an. Auch Röntgenstrahlen durchdrangen ihn nicht, sondern wurden abgelenkt.

Ultraschall-Bewegungsmelder zeigten die Präsenz des Unsichtbaren an. Überwachungsgeräte auf Laserstrahlbasis versagten meist.

Der Copilot schaute durch die Luke in die Kabine. Was er sagte, konnte Mike nicht verstehen, aber die Gesten der Männer im Hubschrauber, ihr Gesichtsausdruck und eine Kursänderung des Copters sagten ihm genug.

Der Pilot und der Copilot standen über Funk mit den Gardisten in Verbindung, die unten im Dschungel mit den Dajaks Kontakt hatten. Es handelte sich nur um eine

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