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Das magische Amulett #128: Verlockung aus der Tiefe

Das magische Amulett #128: Verlockung aus der Tiefe

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Das magische Amulett #128: Verlockung aus der Tiefe

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 24, 2017
ISBN:
9783743822627
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 128
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

Captain Twinings vom Scotland Yard taucht im British Museum auf, um Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, zu bitten, ihm in einem mysteriösen Fall zu helfen. Die Bauleiterin Jennifer Baden ist auf ihrer Baustelle im schwarzen Treibsand auf merkwürdige Weise versunken und verschwunden. Das Merkwürdige daran ist, dass der Sand nur Frauen verschlingt - keine Männer. Mit Technik stellt man fest, dass sich unter der mysteriösen Sandschicht ein Hohlraum befindet, wohin sich Brenda nun selbst begeben und die Frau suchen soll...
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 24, 2017
ISBN:
9783743822627
Format:
Buch

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Das magische Amulett #128 - Jan Gardemann

München

Verlockung aus der Tiefe

Das magische Amulett Band 128

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 102 Taschenbuchseiten.

Captain Twinings vom Scotland Yard taucht im British Museum auf, um Brenda Logan, die Archäologin und Amulettforscherin, zu bitten, ihm in einem mysteriösen Fall zu helfen. Die Bauleiterin Jennifer Baden ist auf ihrer Baustelle im schwarzen Treibsand auf merkwürdige Weise versunken und verschwunden. Das Merkwürdige daran ist, dass der Sand nur Frauen verschlingt - keine Männer. Mit Technik stellt man fest, dass sich unter der mysteriösen Sandschicht ein Hohlraum befindet, wohin sich Brenda nun selbst begeben und die Frau suchen soll...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Jennifer wollte sich erheben. Doch da bemerkte sie, dass sie bis zu den Knöcheln bereits in den schwarzen Sand eingesunken war.

»Mist!«, fluchte sie, erhob sich abrupt und versuchte ihre Füße wieder frei zu bekommen. Aber es gelang ihr nicht. Ihre Füße steckten fest zementiert in dem mysteriösen Sand fest. Und es kam noch schlimmer. Jennifer spürte, dass sie immer tiefer in den Sand einzusinken begann. In wenigen Augenblicken steckte sie bereits bis zu den Waden darin fest. Entsetzt starrte sie zu John hinüber. Der Staub hatte sich nun soweit gelegt, dass sie das Gesicht des Mannes erkennen konnte. Seine Augen waren weit aufgerissen - sie starrten Jennifer voller Entsetzen an ...

1

Jennifer Baden war eine attraktive Frau Mitte Dreißig und an diesem Morgen denkbar schlecht gelaunt. Ihr dunkles lockiges Haar wirkte nicht ganz so gepflegt und adrett wie gewöhnlich. Es hing ungeordnet bis auf ihre schmalen Schultern herab, als hätte sie vergessen, es nach dem Aufstehen zu kämmen. Weil Jennifer befürchtete, ihre Tränen im Laufe des Tages nicht mehr zurückhalten zu können, hatte sie vorsorglich darauf verzichtet, sich um ihre braunen Augen herum zu schminken. Schließlich sollte man es ihr auf der Baustelle nicht ansehen, in welcher schlechten Verfassung sie war. Als Frau hatte sie es in dem von Männern dominierten Baugewerbe auch so schon schwer genug.

Den Weg von ihrem Apartment in Whitechapel bis zur Baustelle am Ufer der Themse legte sie mit dem eigenen Wagen zurück. Sonst eine aufmerksame Fahrerin, bewältigte sie die Strecke an diesem Morgen wie in Trance. Der hektische Verkehr, die Fassaden der Häuser und die Gesichter der Menschen, all dies zog hinter den Scheiben ihres Fahrzeugs vorbei wie ein nichtssagender Fernsehfilm, dessen belanglose Handlung es nicht vermochte, Jennifers Aufmerksamkeit zu fesseln.

Jennifer kam sich seltsam fremd und fehl am Platze vor. Ihr war der Boden unter den Füßen fortgerissen worden. Und nun wusste sie nicht, was sie tun sollte, um den bevorstehenden Absturz ins Nichts noch zu verhindern.

Als Jennifer ihren Wagen in die Baustelleneinfahrt lenkte und hart auf die Bremse trat, wirbelte zu beiden Seiten Sand und Staub auf. Es dauerte eine Weile, ehe die gelbliche Wolke sich wieder gelegt hatte und die Sicht auf die Baugrube frei wurde.

Die Bauarbeiter waren bereits fleißig am Werk. Der Bagger röhrte und das Förderband, mit dem die Erde vom Grund der Baugrube zu einem Lastwagen empor transportiert wurde, ratterte und schepperte. Dort, wo sich jetzt eine rechteckige Grube mit einer Kantenlänge von dreißig Metern befand, würde sich am Ende des Jahres ein mehrstöckiges schmuckes Gebäude erheben. Von den Nobelappartements dieses Hauses aus hätten die Mieter einen schönen Ausblick auf die Themse, den sie in romantischen Nächten Arm in Arm auf dem Balkon genießen konnten. Auf der anderen Seite würde man auf die City von London blicken können.

Seit Jennifer die Leitung für dieses Bauvorhaben zugesprochen worden war, stellte sie sich jeden Morgen, wenn sie mit ihrem Wagen die Baustelle erreichte, das prächtige Haus vor, das bald das Ufer der Themse an dieser Stelle schmücken würde.

Doch heute konnte dieses Vorstellung ihre Laune auch nicht heben. Im Gegenteil, es versetzte ihr sogar einen Stich ins Herz, als das Bild der zufriedenen Mieter, die den romantischen Ausblick genossen, vor ihrem inneren Auge entstand. Diese Vorstellung tat ihr deshalb so weh, weil sie wusste, dass sie solche romantischen Stunden nun nie wieder erleben würde ...

Jennifer stieg hastig aus, als wollte sie den quälenden Bildern entfliehen, die wie jeden Morgen ihrem Bewusstsein entstanden. Sie trat unwirsch an den Rand der Baugrube und starrte missmutig zu den beiden Männern auf dem Grund der Grube hinab. Sie waren gerade damit beschäftigt, den Fundamentgraben auszuheben. Die Grube war noch mit Morgendunst angefüllt, so dass die beiden Erdarbeiter nur als Schemen zu erkennen waren. Sie schaufelten Erde auf das Förderband, das den Aushub dann auf die Ladefläche des bereitstehenden LKWs beförderte.

Jennifer ertappte sich dabei, dass sie die beiden Männer genau beobachtete. Sie wartete insgeheim darauf, dass die Erdarbeiter ihr einen Anlass boten, an ihrer Arbeitsweise herummäkeln. Bestimmt würde es ihr guttun, ihren aufgestauten Gefühlen durch einen Wutausbruch Luft zu verschaffen.

Aber die beiden Männer taten ihr nicht den Gefallen, sich ihren Gefühlen als Ventil anzubieten. Sie erledigten ihren Job mit routinierter Gelassenheit. Der Zeitplan, den Jennifer als Bauleiterin gesetzt hatte, wurde genau eingehalten. Es gab keinen Anlass, irgendjemand anzuschreien oder unter Druck zu setzen.

Jennifer seufzte und versuchte sich zu entspannen. Doch als wieder die Erinnerung an den Moment in ihr aufstieg, als der Wecker klingelte und sie feststellen musste, dass sie allein im Bett lag, presste sie verbittert die Lippen zusammen. Sie wollte die Erinnerung stoppen. Aber es gelang ihr nicht. Alles lief wieder vor ihrem geistigen Auge ab - wie die x-te Wiederholung eines quälenden Werbespots in der Werbepause eines Spielfilms.

Jennifer hatte sich, nachdem sie den Wecker durch einen gezielten Schlag mit der flachen Hand zum Schweigen gebracht hatte, benommen in ihrem Bett aufgesetzt und angestrengt nach irgendwelchen Geräuschen gelauscht, die ihr verraten hätten, dass sie nicht allein in der Wohnung war. Doch außer den Geräuschen, die von der Straße zu ihr in das Schlafzimmer drangen, war nichts zu hören, nicht das Rauschen der Dusche und auch kein Rumoren in der Küche. Es roch nicht einmal nach frisch gebrautem Kaffee, wie sonst immer.

»Tom?«, hatte Jennifer mit vom Schlaf noch ganz belegt klingender Stimme gerufen. Aber sie erhielt keine Antwort.

Jennifer empfand die Stille in der Wohnung plötzlich als bedrückend. Sie verriet ihr, dass etwas fehlte, etwas, das für ihr Leben so wichtig war wie die Luft zum Atmen.

»Tom!«, rief sie erneut und etwas ungehaltener diesmal. »Tom, wo steckst du?«

Jennifer schleuderte die Bettdecke von sich und stand auf. In diesem Moment bemerkte sie den zusammengefalteten Zettel auf dem Kopfkissen, wo eigentlich Toms Blondschopf hätte liegen sollen. Wie hypnotisiert starrte Jennifer den Zettel an. Sie war unfähig, sich zu regen, denn sie ahnte, dass sie eine bittere Enttäuschung erleben würde, wenn sie den Zettel an sich nehmen und auseinander falten würde.

Schließlich überwand sie sich aber doch, beugte sich über das Bett und umschloss den Zettel mit der Faust.

»Du wirst mich nicht wiedersehen«, las sie mit rauher Stimme die eilig hingeworfenen Zeilen, die Tom

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