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Das magische Amulett 74: Brenda und der Voodoo-Zauber: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett 74: Brenda und der Voodoo-Zauber: Cassiopeiapress Romantic Thriller
Das magische Amulett 74: Brenda und der Voodoo-Zauber: Cassiopeiapress Romantic Thriller
eBook113 Seiten1 Stunde

Das magische Amulett 74: Brenda und der Voodoo-Zauber: Cassiopeiapress Romantic Thriller

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Über dieses E-Book

Das magische Amulett Band 74
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

Wandelnde Tote in New York? Alles beginnt damit, dass ein Mann unschuldig auf dem elektrischen Stuhl stirbt. Zur gleichen Zeit hält Brenda Logan nichtsahnend wissenschaftliche Vorträge im "Big Apple", doch schon bald wird sie, zusammen mit dem FBI-Agenten Ralph Larosa, in ein besonders unheimliches Amulett-Abenteuer hineingezogen. Können die beiden ungleichen Partner die Macht der Voodoo-Priesterin Lilah brechen?
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum26. Jan. 2017
ISBN9783739686646
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    Buchvorschau

    Das magische Amulett 74 - Jan Gardemann

    München

    Brenda und der Voodoo-Zauber

    Das magische Amulett Band 74

    Roman von Jan Gardemann

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 100 Taschenbuchseiten.

    Wandelnde Tote in New York? Alles beginnt damit, dass ein Mann unschuldig auf dem elektrischen Stuhl stirbt. Zur gleichen Zeit hält Brenda Logan nichtsahnend wissenschaftliche Vorträge im „Big Apple", doch schon bald wird sie, zusammen mit dem FBI-Agenten Ralph Larosa, in ein besonders unheimliches Amulett-Abenteuer hineingezogen. Können die beiden ungleichen Partner die Macht der Voodoo-Priesterin Lilah brechen?

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

    © by Author

    © Cover by Firuz Askin, 2016

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    © Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Plötzlich wurde der Arzt gepackt. Der Tote auf dem Untersuchungstisch hatte den Arm hochgerissen und seine Finger um den Oberarm des Pathologen gekrallt. Dr. Melitan schrie voll Panik auf. Seine Augäpfel traten vor Entsetzen weit aus den Höhlen. Er wollte von dem Leichentisch zurückspringen. Aber das war nicht möglich, da der Tote ihn mit eisernem Griff festhielt. Da öffnete Eddi Trugger die Augen. Der Arzt stöhnte entsetzt auf. Kalt breitete sich die Todesangst in seinem Körper aus, lähmte seine Glieder und schnürte seine Kehle zu. Noch nie zuvor hatte Dr. Melitan solche Augen gesehen! Der Augapfel, die Iris und die Pupillen waren nicht zu erkennen, denn alles wurde von einem gelben grellen Leuchten überstrahlt. Da zuckte aus den Augen des Toten plötzlich ein gelber Blitz. Er schoss direkt auf das Gesicht des Arztes zu. Der Blitz traf ihn und schleuderte den Pathologen quer durch den Raum. Mit dem Rücken knallte er gegen die Metallklappen der Kühlkammern, Hart stürzte er auf den gefliesten Boden, wo er reglos liegenblieb. Dr. Melitan bekam nicht mehr mit, wie der Tote sich von dem Untersuchungstisch erhob und die Leichenhalle verließ.

    1

    Eddi Trugger hatte Angst. Er zitterte am ganzen Körper, und Tränen sammelten sich in seinen weit aufgerissenen Augen.

    Am liebsten wäre er davongerannt.

    Aber das war leider unmöglich. Aus dem kleinen Raum, in dem er sich befand, gab es kein Entkommen. Lebend würde er das Zimmer nicht mehr verlassen, soviel stand fest.

    Wenn er die Glastür neben dem Fenster, hinter dem sich die Silhouetten einiger Männer abzeichneten, das nächste Mal passierte, würde er eine Leiche sein und von den Männern hinausgetragen werden.

    Obwohl Eddi die harten Pritschen des New Yorker Gefängnisses auf Rikers Island gewohnt war, spürte er den kalten, harten Eisenstuhl, auf dem er hatte Platz nehmen müssen, überdeutlich und schmerzhaft unter sich. Es kam ihm vor, als würde das Eisen in seine Haut schneiden und die Kälte bis in sein Knochenmark dringen.

    Der Vollzugsbeamte, ein hagerer Weißer in korrekt sitzender Uniform, machte eine unbeteiligte Miene, als er die Riemen um Eddis Fuß- und Handgelenke legte und festzurrte.

    Eddi war jetzt auf dem Stuhl gefangen. Es war ein elektrischer Stuhl. Der Stuhl würde ihn in wenigen Minuten töten.

    Der Vollzugsbeamte klebte die Elektroden an Eddis kahlrasierten Schädel und auf die nackte Brust.

    »Haben Sie noch etwas zu sagen?«, drang eine raue Männerstimme aus dem Lautsprecher.

    Es war einer der Männer hinter der Scheibe gewesen, der in ein Mikrofon gesprochen hatte. Eddi glaubte die Stimme wiederzuerkennen. Sie gehörte dem Mann vom Justizministerium, der zusammen mit dem Gouverneur seinen Tod beschlossen hatte.

    »Ich bin unschuldig«, presste Eddi hervor.

    Seine Stimme klang verzweifelt und gequält. Am liebsten hätte er die Worte laut hinausgeschrien, damit sie die ganze Welt hören musste.

    Die Leute hinter der Scheibe schwiegen.

    Eddi wusste, dass ihm niemand glaubte. Seine Schuld war vom Geschworenengericht als erwiesen angesehen worden. Der Einspruch, die Berufung und die unzähligen Petitionen, die er dem Gouverneur geschickt hatte – all das war vergebens gewesen.

    Sein Tod war beschlossene Sache.

    Eddi wusste auch, dass politische Gründe bei diesem grausamen Beschluss eine Rolle gespielt hatten. Es war Januar und in New York standen die Wahlen kurz bevor. Der Gouverneur musste Härte beweisen, dass er entschlossen war, kein Verbrechen in New York zu dulden, sonst würde er vielleicht nicht wiedergewählt.

    Dies hatte Eddis Anwalt ihm gesteckt, nachdem er dem Häftling hatte mitteilen müssen, dass sein Ende unabwendbar war. Der Mann hatte Eddi mit diesen Worten trösten oder gar versuchen wollen, dass er sich besser in sein Schicksal fügen konnte.

    Aber das konnte Eddi nicht!

    Vielleicht hätte er es gekonnt, wenn er selbst davon überzeugt gewesen wäre, dass er schuldig war. Vielleicht hätte er dann gedacht, dass er den Tod durch den elektrischen Stuhl verdiente.

    Aber Eddi wusste tief in seinem Innern, dass er kein Mörder war. Er hatte das Ehepaar, dem das Lebensmittelgeschäft in Brooklyn gehört hatte, nicht erschossen.

    Natürlich hatte er Mist gebaut, als er mit einer Maske über dem Kopf und einer Waffe in der Faust in den Laden gestürmt war und von dem alten Mann hinterm Tresen verlangt hatte, ihm den Inhalt der Kasse zu geben. Der Alte hatte keine Angst gehabt. Er hatte Eddi gesagt, dass er ganz ruhig bleiben sollte und er das Geld bekommen würde. Die Frau des Ladenbesitzers war nicht so cool geblieben. Sie hatte gerade neue Ware in ein Regal gepackt und wimmerte und schluchzte, als Eddi ihren Mann mit der Waffe bedrohte.

    Der Ladenbesitzer hätte die Kasse aufgemacht und das Geld in die Plastiktüte gestopft, die Eddi ihm über den Tresen hingeschoben hätte.

    Die Frau jammerte und sagte im weinerlichen Tonfall, dass ihnen das Geld fehlen würde.

    Eddi hatte sie angeschnauzt. Auch er brauchte das Geld dringend. Er hatte zu Hause eine Familie, die er liebte, die er aber nicht mehr ernähren konnte, weil er seinen Job verloren hatte.

    Dann waren plötzlich Kerle in den Laden gestürmt. Es fielen Schüsse, und Eddi wurde von hinten niedergeschlagen.

    Es ging alles verdammt schnell. Eddi hatte überhaupt nicht mitbekommen, was überhaupt los war. Als er wiedererwachte, schmerzte sein Kopf höllisch. Die Waffe, die kalt und schwer in seiner Hand lag, war nicht mehr dieselbe, mit der er den Laden betreten hatte.

    Dann sah er die Frau. Sie lag in merkwürdig verrenkter Haltung am Boden und hatte im Sturz den Inhalt des halben Regals mitgerissen. Ihr Kittel war blutüberströmt. Eddi wusste sofort, dass sie tot war.

    Dann hatte Eddi sich benommen aufgerappelt. Er sah den alten Ladenbesitzer, der über dem Tresen zusammengebrochen war. Auch er war tot.

    Dann stürmte plötzlich die Polizei herein. Eddi wurde überrumpelt und festgenommen. Unter seinem Pulli hatte sich die Plastiktüte mit dem Geld aus der Ladenkasse befunden. Wenige Stunden später stellten die Leute im Polizeilabor fest, dass die Kugeln, die das alte Ehepaar töteten, aus der Waffe stammten, die Eddi bei sich gehabt hatte.

    Aber Eddi hatte nicht auf die beiden Menschen geschossen! Es mussten die anderen gewesen sein, die plötzlich in den Laden gestürmt waren.

    Aber niemand glaubte ihm. Und nun saß er hier auf dem elektrischen Stuhl und sollte für etwas hingerichtet werden, das er nicht begangen hatte.

    Die Ungerechtigkeit, die ihm widerfahren war, schnürte Eddi die Kehle zu. Er hatte doch nur etwas Geld besorgen wollen, damit es seiner

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