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Das magische Amulett #126: Der Fluch der versunkenen Burg: Romantic Thriller

Das magische Amulett #126: Der Fluch der versunkenen Burg: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #126: Der Fluch der versunkenen Burg: Romantic Thriller

Länge:
113 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 13, 2017
ISBN:
9783743824720
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 126
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 96 Taschenbuchseiten.

Durch Magie verschwindet Sobane Castle mit allen Bewohnern und Besuchern. Nach 150 Jahren scheint der Bann gebrochen zu sein, weil die Burg teilweise wieder sichtbar wird. Die Menschen, die seinerzeit auch verschwunden sind, sind zu Untoten geworden, böse und machtgierig. Brenda Logan, Archäologin und Amulettforscherin im British Museum in London, und ihr Mann Daniel sind zufällig Zeuge dieses Phänomens. Sie treffen in diesem ganzen Durcheinander auf den jungen Gideon Pembroke, der angibt, auch vor 150 Jahren Zeuge gewesen zu sein, als die Burg verschwand und einen magischen Tiefschlaf hatte. Brenda ist nun bemüht, die Magie zu stoppen, aber sie muss sich auch vor den mordwilligen Untoten retten und die Zeit wird knapp.
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 13, 2017
ISBN:
9783743824720
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Buch

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Das magische Amulett #126 - Jan Gardemann

München

Der Fluch der versunkenen Burg

Das magische Amulett Band 126

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 96 Taschenbuchseiten.

Durch Magie verschwindet Sobane Castle mit allen Bewohnern und Besuchern. Nach 150 Jahren scheint der Bann gebrochen zu sein, weil die Burg teilweise wieder sichtbar wird. Die Menschen, die seinerzeit auch verschwunden sind, sind zu Untoten geworden, böse und machtgierig. Brenda Logan, Archäologin und Amulettforscherin im British Museum in London, und ihr Mann Daniel sind zufällig Zeuge dieses Phänomens. Sie treffen in diesem ganzen Durcheinander auf den jungen Gideon Pembroke, der angibt, auch vor 150 Jahren Zeuge gewesen zu sein, als die Burg verschwand und einen magischen Tiefschlaf hatte. Brenda ist nun bemüht, die Magie zu stoppen, aber sie muss sich auch vor den mordwilligen Untoten retten und die Zeit wird knapp.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Der eine Flügel des Tores stand offen! Grace war es ein Rätsel, wie Gideon es geschafft hatte, das Schloss zu öffnen und in den Park einzudringen. Der Schließmechanismus war von dem besten Schmied aus der Grafschaft angefertigt worden und galt als einbruchssicher. Grace ahnte, dass der Schmied eine Menge Ärger bekommen würde und sie nahm sich vor, ihm eine Warnung zukommen zu lassen, damit er die Grafschaft rechtzeitig verlassen konnte, ehe die Soldaten ihres Vaters ihn zwischen die Finger bekamen. »Hast du mir überhaupt zugehört?«, fragte Gideon in diesem Moment und riss Grace aus ihren Überlegungen. »Das Castle deines Vaters, es ist verflucht!«

Schwermütig starrte Grace Lancaster aus dem Fenster ihres Schlafgemachs in den verregneten Abend hinaus. Kälte drang durch die dünnen Scheiben der hohen Sprossenfenster und ließ Grace in ihrem Nachthemd frösteln. Das dumpfe Trommeln des Regens, der gegen das Fenster peitschte und in Schlieren daran hinab floss, erfüllte das Zimmer bis in den letzten düsteren Winkel hinein.

Der Regen verschleierte den Ausblick auf den prächtigen Garten, den Grace selige Mutter einst hatte anlegen lassen und außer dem Grab in der Familiengruft von Sobane Castle alles war, was von ihr auf dieser Welt zurückgeblieben war.

Es war ein üppiger kunstvoll angelegter Garten. Und obwohl Grace die Bäume, Sträucher und Stauden, die darin wuchsen, von Kindheit an vertraut waren, nahmen sie nun vor ihren Augen in der herauf dämmernden Dunkelheit und vom Regen verschleiert, seltsame befremdlich anmutende Gestalten an.

Das Laub der Bäume zitterte unter den schweren Regentropfen, so dass es aussah, als wären sie mächtige Riesen, die vor Furcht und Grauen erschauerten.

Die Sträucher hatten sich in bucklige Gnome verwandelt, sie standen drohend und in seltsamen Formationen da, als hielten sie eine Beschwörung ab.

Wie undefinierbares Ungeziefer muteten in der Dunkelheit hingegen die Stauden und Blumen an. Sie wirkten wie bizarre Schädlinge, die sich nur des Nachts aus ihren Verstecken unter der Erde hervorwagten und den Regen und den Wind durch skurrile Tänze zu noch heftigeren Ausbrüchen anzustacheln versuchten.

Grace lächelte dünn und schüttelte traurig den Kopf. Sie wusste, sie würde unter anderen Umständen trotz der Dunkelheit und des Regens ganz andere Dinge, schöne Dinge in dem Garten erblicken.

Doch ihre schwermütigen Gedanken und die trübseligen Gefühle, die von ihr Besitz ergriffen hatten, hätten selbst den strahlendsten Sommertag wie ein trübes unerfreuliches Ereignis erscheinen lassen.

Grace hätte an ihrem Gemütszustand gerne etwas geändert. Sie war kein Mensch, der dazu neigte, sich düsteren Gedanken und Phantasien hinzugeben. Sie war eine fröhliche Natur, liebte unbeschwerte Spaziergänge durch den weiten Garten ihrer Mutter oder spielte leidenschaftliche Weisen auf dem Klavier im Großen Salon.

Doch all dies war ihr nun verleidet.

Raues Gelächter drang aus dem Spiegelsaal in ihr Schlafgemach hinauf und ließ sie erschaudern.

Grace war gerne unter Menschen. Leider aber langweilten sie die Gäste, die Lord Edward Lancaster, ihr herrschsüchtiger Vater, für gewöhnlich in dem Castle beherbergte. Es waren vornehme Männer adliger Herkunft. Am Tisch betrieben sie oberflächliche Konversationen und taten ungemein kultiviert.

Aber Grace kannte auch ihre andere rohe Seite, denn ihr entgingen die Blicke dieser Männer nicht, mit denen sie sie verstohlen musterten.

Es waren lüsterne Blicke, die Grace erblühten Körper ungeniert taxierten, ihre Rundungen besitzergreifend zu verschlingen schienen und auf eine beleidigende fordernde Art tief in ihre Augen drangen.

Grace hatte begonnen, Abscheu vor den Gästen ihres Vaters zu empfinden. Sie waren zumeist viel älter als sie, rochen muffig nach Puder und Pomade und ließen keine Gelegenheit aus, Grace am Arm zu fassen, ihr über den Rücken zu streicheln oder ihre langen brünetten Locken zu berühren.

Einer von ihnen, sein Name war Lord Lukas Duncanny, hatte es sogar gewagt, Grace in die Brust zu kneifen, als sie unbeobachtet waren.

Grace hatte dem Mann daraufhin eine schallende Ohrfeige verpasst, so dass seine Wange unter dem weißen Puder rot angelaufen war.

»Du Schlange!«, hatte der Lord ihr zugezischt. Aber er gab sich nicht die Blöße, die gerötete Wange zu reiben oder von Grace zurückzuweichen. Stattdessen stand er drohend vor ihr und starrte sie mit einem seltsamen Leuchten in den Augen durchdringend an.

»Im Bett bist du bestimmt eine köstliche Erfahrung«, hatte er in ruhigem, beherrschtem Tonfall gesagt. Da in diesem Moment jedoch die anderen Gäste in den Salon traten, wandte er sich ohne Hast ab und wisperte dabei, so dass nur Grace es verstehen konnte: »Und ich gedenke nicht, mir diese Erfahrung entgehen zu lassen!«

Seitdem war Grace auf der Hut. Sie war fest entschlossen, es nie wieder dazu kommen zu lassen, dass sie sich mit einem der »Gentlemen«, die ihr Vater regelmäßig in sein Castle einlud, allein in einem Zimmer aufhielt.

Bei dem Gedanken an die widerliche Zudringlichkeit, die sie im Haus ihres Vaters ertragen musste, überkam sie erneut ein Frösteln, das viel tiefer ging, als die Kälte, die durch das Fenster in ihr Schlafgemach drang. Sie schüttelte sich und rieb sich mit den Händen unbehaglich über die Oberarme.

Grace war in ein weißes, mit Spitzen und Rüschen verziertes Nachthemd gekleidet. Sie wusste, einige der Gäste hätten viel dafür gegeben, sie in diesem Aufzug betrachten zu können.

Aber Grace hatte vorgesorgt. Die Tür zu ihrem Schlafgemach war fest verschlossen. Auch, dass einer der Gäste sie in diesem Augenblick vom Garten aus begaffte, hielt sie für ausgeschlossen. Keiner der »Herrschaften« würde sich bei diesem Wetter in den Garten hinaus wagen, denn das würde ihrem vor Pomade starrenden Haar und dem Puder in ihren Gesichter nicht gut bekommen.

Grace grinste bei diesem Gedanken.

Doch im nächsten Moment war ihre Heiterkeit auch schon wieder verflogen. Ein kalter Schauer kroch ihr unter die Haut, denn sie musste wieder an die

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