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Das magische Amulett #29: Wenn aus Engeln Teufel werden: Romantic Thriller

Das magische Amulett #29: Wenn aus Engeln Teufel werden: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #29: Wenn aus Engeln Teufel werden: Romantic Thriller

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 10, 2017
ISBN:
9783739648408
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 29
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Die Archäologin und Amulett-Forscherin des British Museum, Brenda Logan, hat ein erfolgreiches Buch über Amulette geschrieben. Während einer Autogrammstunde erscheint ein völlig verstörter Mann, der die Autorin vor irgendeiner Gefahr warnt und dann tot zusammenbricht. Als Brenda kurz darauf von der mysteriösen Lilian Krakow gebeten wird, sich ein magisches Amulett anzusehen, ist die Neugier der beherzten Amulett-Forscherin geweckt. Doch der unheimliche Diener Malvin, der sie zum Schloss bringen soll, lässt erste Zweifel wachsen - auf was hatte sie sich da wieder eingelassen ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Oct 10, 2017
ISBN:
9783739648408
Format:
Buch

Über den Autor


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Das magische Amulett #29 - Jan Gardemann

München

Wenn aus Engeln Teufel werden

Das magische Amulett Band 29

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Die Archäologin und Amulett-Forscherin des British Museum, Brenda Logan, hat ein erfolgreiches Buch über Amulette geschrieben. Während einer Autogrammstunde erscheint ein völlig verstörter Mann, der die Autorin vor irgendeiner Gefahr warnt und dann tot zusammenbricht. Als Brenda kurz darauf von der mysteriösen Lilian Krakow gebeten wird, sich ein magisches Amulett anzusehen, ist die Neugier der beherzten Amulett-Forscherin geweckt. Doch der unheimliche Diener Malvin, der sie zum Schloss bringen soll, lässt erste Zweifel wachsen - auf was hatte sie sich da wieder eingelassen ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2016

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2016

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Ich war von dem Anblick des altertümlichen Schlafgemachs so fasziniert, dass ich die Frau, die in dem Himmelbett lag, erst gar nicht bemerkte. Als ich aber jetzt meinen Blick zum Bett zurückschweifen ließ, zuckte ich erschrocken zusammen. Auf ein spitzenbewehrtes Kissen gebettet lag Lilian Krakow da. Ihr rotes Haar floss wie Blutspuren über das blütenweiße Kissen. Die Hände hatte sie über der Brust gefaltet und ihr Gesicht wirkte unnatürlich blass und leblos. Die Schlossbesitzerin sah aus wie eine Tote, die zur letzten Ruhe aufgebahrt in ihrem Bett lag. Unwillkürlich streckte ich meine Hand nach Lilian Krakow aus. Ich war überrascht. Ihre Haut fühlte sich warm und lebendig an. Ich wollte meine Hand wieder zurückziehen. Doch da öffnete Lilian plötzlich die Augen. Ihre Hände, die eben noch gefaltet über der Brust geruht hatten, schossen hervor und umklammerten mit festem, unerbittlichem Griff meinen Arm. Schmerzhaft bohrten sich Lilians lange, spitze Fingernägel in mein Fleisch.

1

»Du hast es geschafft, Brenda. Du bist jetzt eine Star-Autorin!«

Der Mann, der dies zu mir sagte, stand in lässiger Haltung neben mir. Er hatte eine kräftige Statur, trug Jeans, ein blaues Hemd und eine schwarze zerknautschte Lederjacke. Sein hellbraunes, lockiges Haar wirkte ungebändigt. Es verlieh seinem markanten männlichen Gesicht einen weichen, einfühlsamen Ausdruck. Sein Name war Daniel Connors. Er war ein bekannter Arzt und Neurologe und arbeitete im St. Thomas Hospital in London. Dort begegneten wir uns vor knapp zwei Jahren das erste Mal. Wir verliebten uns unsterblich ineinander. Wenige Monate später heirateten wir ...

Daniel sah mit seinen blauen Augen anerkennend und stolz auf mich herab.

»Du versuchst doch bloß mir zu schmeicheln, Daniel«, sagte ich und lächelte ihn warmherzig an.

»Das hast du doch auch verdient«, erwiderte er. »Dein Buch über Amulette hat sich binnen kürzester Zeit an die Spitze der Bestseller-Liste für Sachbücher gesetzt. Und nun hat Professor Salomon Sloane, der Direktor des British Museum, wegen deines Erfolgs sogar eine Sonderausstellung über Amulette eingerichtet. Ist das etwa kein Grund, auf dich stolz zu sein?« Er beugte sich zu mir herab und hauchte mir einen Kuss auf die Stirn.

Natürlich hatte Daniel recht. Ich war auch wirklich stolz auf das, was ich geleistet hatte. Trotzdem war ich jetzt ein wenig aufgeregt. Ich ließ meinen Blick durch die Ausstellungshalle des Museums schweifen.

Die Halle war in düsteres, schummeriges Licht getaucht, um dem Amulett-Thema gerechter zu werden. Die gläsernen Vitrinen, in denen die verschiedensten Amulette lagen, leuchteten geheimnisvoll, sodass es den Anschein hatte, in den Amuletten schlummerten magische Kräfte. Schautafeln mit Textauszügen aus meinem Buch waren aufgestellt worden. Dort konnten die Besucher sich über die wichtigsten Fakten der magischen Amulette und ihre Legenden informieren.

Die Amulett-Ausstellung war gut besucht. Zahlreiche Menschen drängten sich an den Vitrinen oder lasen die Texte auf den Schautafeln. Aber ich wusste, dass die Leute nicht nur wegen der Exponate gekommen waren. Sie wollten ein Autogramm von der Autorin des Amulett-Buchs!

Daniel und ich standen auf einem kleinen Podest am Ende der Halle, das in helles Licht getaucht war. Vor mir befand sich ein Tisch, auf dem mehrere Stapel meines Buchs lagen. Einige Stühle standen im Hintergrund und ein großes Plakat, auf dem das Titelbild meines Buches abgebildet war hing an der Wand.

In wenigen Minuten würde die Autogrammstunde beginnen, die Professor Sloane für heute anberaumt hatte. Einige der Besucher warfen mir bereits neugierige Blicke zu und tuschelten miteinander.

»Ich bin ganz schön aufgeregt«, sagte ich zu Daniel. Er hatte sich für heute Nachmittag frei genommen. Normalerweise hätte er jetzt Dienst im St. Thomas Hospital schieben müssen.

Aber Cliff Parker, Daniels bester Freund, und ein bekannter Chirurg, hatte seinen Dienst übernommen.

»Ich bin ja bei dir«, scherzte Daniel und legte zärtlich einen Arm um meine Schulter. »Wenn dich deine Fans auffressen wollen, werde ich heldenmütig dazwischentreten.«

Vertrauensvoll lehnte ich meinen Kopf an seine breite Schulter. Daniel und ich hatten schon viele seltsame Abenteuer erlebt, in denen magische Amulette eine wichtige Rolle gespielt hatten. Oft waren wir nur knapp mit dem Leben davongekommen. Aber das hatte nichts an unseren Gefühlen geändert. Daniel und ich liebten uns heiß und innig. Es gab nichts, das sich unserer Liebe entgegenstellen konnte.

So glaubte ich in diesem Moment zumindest. Hätte ich jedoch geahnt, was die Zukunft für mich und meinen geliebten Daniel bringen würde, hätte ich mich in diesem Moment wahrscheinlich fest an Daniel geklammert, um ihn nie wieder loszulassen ...

Da betrat plötzlich ein untersetzter Mann die Ausstellungshalle. Er hatte eine Halbglatze und graumeliertes Haar. Sein weltmännisches Gesicht zierte ein gepflegter Vollbart. Mit seinem zitronengelben Anzug und der bunten Krawatte, auf der lustige Comicfiguren abgebildet waren, hob er sich von den anderen Leuten in der Museumshalle deutlich ab. Anerkennend und stolz ließ er seinen Blick durch die Ausstellung schweifen.

»Professor Sloane hat sich mal wieder in Schale geschmissen«, merkte Daniel grinsend an und winkte dem farbenfroh gekleideten grauhaarigen Mann zu.

Professor Sloane winkte zurück und stapfte dann geschäftig auf das Podest zu. Überschwänglich schüttelte er mir die Hand.

»Brenda Logan«, sagte er ergriffen. »Ich bin wirklich stolz auf Sie. Das British Museum kann sich glücklich schätzen, eine so eifrige und fähige Archäologin wie Sie beschäftigten zu dürfen. Mit Ihrer Amulett-Forschung haben Sie es wirklich schon sehr weit gebracht. Ihr Buch wird natürlich auch in die große Bibliothek des Museums aufgenommen.«

»Ohne Ihre Unterstützung hätte ich das Buch nicht fertigstellen können«, erwiderte ich ein wenig verlegen.

Professor Sloane war in der Tat ein sehr umgänglicher und verständiger Chef. Er unterstützte seine Mitarbeiter, wo er nur konnte und gewährte ihnen genügend beruflichen Freiraum. Dafür erwartete er aber auch hervorragende Resultate und aufopferndes Engagement.

Professor Sloane winkte ab und lächelte breit. »Ich schaffe lediglich die Rahmenbedingungen, damit meine Mitarbeiter ihre Kreativität voll einsetzen können«, schwächte er mein Lob ab. »Den Großteil der Arbeit haben Sie gehabt. Und ich muss sagen, dass ich es selbst nicht hätte besser machen können. Ihr Buch ist ein Bestseller. Das wird auch dem Museum zugute kommen.«

Ich spürte, wie ich leicht errötete. Aber eine innere Stimme sagte mir, dass ich das Lob des Museumsdirektors durchaus verdient hatte. Es war ein hartes Stück Arbeit gewesen, alle Fakten für das Amulett-Buch zusammenzutragen und in einen Text zusammenzufassen, der sowohl für einen Laien,

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