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Mafia-Hyänen: Ein Roberto Tardelli Thriller #11

Mafia-Hyänen: Ein Roberto Tardelli Thriller #11

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Mafia-Hyänen: Ein Roberto Tardelli Thriller #11

Länge:
118 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 16, 2016
ISBN:
9783739683850
Format:
Buch

Beschreibung

Krimi von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 96 Taschenbuchseiten.

Um bei der New Yorker Mafia ganz groß einzusteigen, plant der kaltblütige Verbrecher Tunga Curella, der nach drei Jahren wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist, eine Entführung. Eine Million Dollar Lösegeld soll dem Killer eine angemessene Position in der Ehrenwerten Gesellschaft sichern. Roberto Tardelli, Spezial-Agent des COUNTER CRIME, erhält einen Tipp: Opfer des Kidnappings soll der ehemals gefeierte Filmstar und Milliardär Rod Lincoln sein. Das soll der erfolgreiche Mafiajäger verhindern, zumal der alternde Schauspieler herzkrank ist und eine Entführung nicht überleben würde. Die Suche nach Curella ist gefährlich, denn dieser erhält Unterstützung von der Cosa Nostra ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Dec 16, 2016
ISBN:
9783739683850
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Über den Autor


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Um bei der New Yorker Mafia ganz groß einzusteigen, plant der kaltblütige Verbrecher Tunga Curella, der nach drei Jahren wieder aus der Versenkung aufgetaucht ist, eine Entführung. Eine Million Dollar Lösegeld soll dem Killer eine angemessene Position in der Ehrenwerten Gesellschaft sichern. Roberto Tardelli, Spezial-Agent des COUNTER CRIME, erhält einen Tipp: Opfer des Kidnappings soll der ehemals gefeierte Filmstar und Milliardär Rod Lincoln sein. Das soll der erfolgreiche Mafiajäger verhindern, zumal der alternde Schauspieler herzkrank ist und eine Entführung nicht überleben würde. Die Suche nach Curella ist gefährlich, denn dieser erhält Unterstützung von der Cosa Nostra ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Als die Tür aufflog, griff Jack Morro zur Waffe. Sein Daumen entsicherte die Beretta, während er sie auf den großen, schlanken Mann richtete, der breitbeinig in der Tür stand.

Morro traf beinahe der Schlag, als er das Gesicht des andern erkannte. „Curella!, stieß er hervor. „Tunga Curella!

Morro hockte immer noch auf seinem Sofa. Er war wie gelähmt. Vielleicht hätte er gegen Tunga Curella im Moment eine Chance gehabt, aber er war nicht fähig, den Finger am Abzug zu krümmen.

Curella trat mit pantherhaften Bewegungen ein. Sein Blick war eiskalt und starr auf Jack Morro gerichtet. Er hielt eine Mauser mit aufgeschraubtem Schalldämpfer in seiner Rechten, und wer schon einmal von Tunga Curella gehört hatte, der wusste, dass er mit seiner Waffe umzugehen verstand.

Curella war elegant gekleidet.

Sein Anzug stammte von einem hervorragenden Pariser Schneider. Krawatte und Stecktuch wiesen dasselbe Design auf. Man hätte Curella für einen Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle halten können, wenn nicht dieser permanent böse Ausdruck in seinen dunklen Augen gewesen wäre. Er war schwarzhaarig, seine Nase war nicht mehr als ein gerader Strich in einem attraktiven Gesicht, das die Frauen mochten.

Jack Morro wusste, dass er einen der perfektesten Verbrecher vor sich hatte.

Curellas Ruf allein genügte, um Morro kalte Schauer über den Rücken zu jagen. Manche nannten Tunga Curella einen Supergangster, und das war absolut nicht übertrieben. Dieser Mann hatte dem amerikanischen Polizeiwesen in fast sämtlichen Bundesstaaten schon eine Menge Kopfschmerzen bereitet.

„Wirf die Waffe auf den Boden!", verlangte Curella schneidend.

Morro kam dem Befehl unverzüglich nach. „Schieb mir die Kanone her!", sagte Curella.

Morro tat es mit dem linken Fuß. Curella hob die Beretta auf und schob sie in die Außentasche seines Jacketts. Jack Morro fing an zu schwitzen. Ein glänzender Schweißfilm legte sich auf sein rosiges Gesicht. Sein Herz pochte hart gegen die Rippen. Sein Mund war staubtrocken, und seine Hände zitterten so sehr, dass er sie zwischen den Knien festklammern musste.

Curella schloss die Tür, die er vor wenigen Augenblicken aufgetreten hatte. Ein feindseliges Lächeln huschte über seine scharf geschnittenen Züge. „Wie ich sehe, bist du über meinen Besuch mächtig erfreut", höhnte er.

Jack Morro wollte etwas erwidern, doch, seine Stimmbänder schienen von einem scharfen Skalpell durchtrennt worden zu sein. Er brachte keinen Ton heraus.

Tunga Curella kniff die Augen zusammen und grinste. „Ich bin wieder im Lande! Man hat wieder mit mir zu rechnen!"

Morro nickte stumm. Er starrte die Pistole in Curellas Hand an, und seine Drüsen produzierten noch mehr Schweiß.

„Du weißt, weshalb ich hier bin?", fragte Curella.

„N-nein", hauchte Jack Morro.

„Aber du kennst die Geschichte, die man sich über mich erzählt."

„Ich ... weiß … nicht..."

„Merk dir eines: Sich dämlich stellen mag bei den Bullen verfangen, aber nicht bei mir, klar?"

„Ja", ächzte Morro.

Mit harten Zügen knurrte Tunga Curella: „Ich war vor drei Jahren gezwungen, die Staaten zu verlassen. Unfreiwillig musste ich drei Jahre lang Urlaub machen. Das ist für einen vitalen Mann wie mich nichts. Wenn ich raste, dann roste ich ... Du weißt, wem ich diese verdammte Zwangspause verdanke."

Morro nickte furchtsam. „Ja. Ja, das weiß ich. Aber ... aber damit hatte ich nichts zu tun, und ... und ich will auch heute nichts damit zu tun haben, Mr. Curella."

„Hast du aber, grinste Tunga Curella gehässig. „Weil nämlich der Kerl, der mich verpfiffen hat, dein Freund ist.

„Was kann ich für die Taten meiner Freunde?", fragte Morro erschrocken.

Curella winkte unwillig ab. „Du kannst dir sicherlich vorstellen, wie verdammt scharf ich auf Enzo Gamba bin. Ich will mir den Verräter kaufen und ihm klarmachen, dass er etwas getan hat, wofür man von Tunga Curella in die Hölle geschickt wird. Wenn du die Reise dorthin nicht schon vor deinem Freund antreten willst, dann spuck aus, wo ich Gamba finde. Da, wo er vor drei Jahren gewohnt hat, haust jetzt ein vertrottelter Fixer, der mir Enzos neue Anschrift nicht nennen konnte. Deshalb bin ich zu dir gekommen, denn du weißt bestimmt, wo Gamba heute seinen Hut aufhängt."

Morros Nerven begannen zu vibrieren.

Er wollte nicht zum Verräter an seinem Freund werden. Aber hatte er eine andere Wahl?

Tunga Curella würde nicht zögern, seine Drohung wahr zu machen. Eine Leiche mehr auf seinem Konto spielte keine Rolle.

Unzählige Gedanken jagten durch Morros Kopf.

Sollte er um Hilfe rufen?

Das wäre das Dümmste gewesen, was er hätte tun können, denn Curella hätte ihn daraufhin unverzüglich erschossen.

„Nun?, blaffte Tunga Curella. „Ich warte immer noch auf Gambas neue Adresse. Rück endlich heraus damit, bevor ich die Geduld verliere!

Morro breitete verzweifelt die Arme aus. „Ich kann doch nicht … Ich will sagen, es widerstrebt mir, einen Freund zu verraten."

Curella griente. „Wie edel von dir. Ist es dir lieber, für deinen Freund ins Gras zu beißen?"

„Natürlich nicht."

„Dann sag mir jetzt, wo er wohnt." Er wird zu Enzo fahren und ihn umbringen!, hallte es in Morros Kopf. Und ich werde indirekt an Enzos Tod schuld sein. Ich werde meinen Freund aus Feigheit ans Messer geliefert haben! Morro starrte die Waffe an. Wenn es ihm gelang, sie an sich zu bringen, konnte er damit gleich zwei Leben auf einmal retten. Das seine und das von Enzo Gamba. Er fühlte ein kaltes Prickeln in seinem Nacken. Er wusste, dass allein schon dieser Gedanke verrückt war, doch irgendetwas in ihm verlieh ihm mit einem Mal so viel Selbstvertrauen, dass er sich einredete, er könnte es schaffen, wenn er nur schnell genug angriff. Mit einer Attacke rechnete Tunga Curella in dieser Situation bestimmt nicht.

Curella sagte etwas. Es klang ungeduldig, schroff. Die Worte drangen wie durch dicke Daunenkissen an Morros Ohr.

Er konzentrierte sich auf das, was er vorhatte.

Eine Menge Adrenalin kreiste plötzlich in seinen Adern.

Jetzt!, befahl er sich. Er federte hoch. Tunga Curella war tatsächlich überrascht, aber noch lange nicht überrumpelt. Es gelang Morro, die Mauser zur Seite zu stoßen. Er tat

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