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Unsichtbare Mission #8: Mord für Öl

Unsichtbare Mission #8: Mord für Öl

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Unsichtbare Mission #8: Mord für Öl

Länge:
152 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739659534
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 8
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 115 Taschenbuchseiten.

Bei dem Versuch, einen Sabotageakt an der Ölpipeline des Scheichtums Yaharad am Persischen Golf zu verhindern, wird Mike Borran, Top-Agent der CIA, gefangen genommen, während die wahren Täter entkommen. Obwohl Borran sich als amerikanischer Agent zu erkennen gibt und beteuert, die Tat nicht begangen zu haben, wird er verurteilt und soll öffentlich hingerichtet werden. Sein Freund und Kollege McIntire macht sich sogleich auf den Weg, Mike Borran zu befreien, doch bleibt ihm nicht viel Zeit, denn der Henker wartet schon ...
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739659534
Format:
Buch

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Unsichtbare Mission #8 - A. F. Morland

München

Mord für Öl

Unsichtbare Mission - Band 8

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 115 Taschenbuchseiten.

Bei dem Versuch, einen Sabotageakt an der Ölpipeline des Scheichtums Yaharad am Persischen Golf zu verhindern, wird Mike Borran, Top-Agent der CIA, gefangen genommen, während die wahren Täter entkommen. Obwohl Borran sich als amerikanischer Agent zu erkennen gibt und beteuert, die Tat nicht begangen zu haben, wird er verurteilt und soll öffentlich hingerichtet werden. Sein Freund und Kollege McIntire macht sich sogleich auf den Weg, Mike Borran zu befreien, doch bleibt ihm nicht viel Zeit, denn der Henker wartet schon ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

»Wie war der Name?«, fragte der Killer in Barcelona. »Saraf!«, sagte der Mann in Washington. »Scheich Hassan Saraf. Ihm gehört eines von diesen Ölscheichtümern am Persischen Golf: Yaharad. Stinkreich der Mann. Wirft mit dem Geld nur so um sich. Mimt den großen Playboy mit seinen fünfzig Jahren. Hat Besitztümer auf der ganzen Welt. Weißt du jetzt, von wem ich spreche?«

»Alles klar, Mann. Sollen wir uns um den Scheich kümmern?«

»Macht ihn kalt«, kam die Todesorder aus Washington. »Aber tut es so, dass es kein Aufsehen gibt.«

»Wir bringen ihn«, versprach der Killer in Barcelona, »so heimlich um die Ecke, dass er selbst nichts davon merkt.«

1

Die Djafura-Wüste war grau und kalt. Von Hitze keine Spur, denn es war drei Uhr morgens. Im Osten kündigte sich das Tageslicht mit einem hellen Streifen am Horizont an.

Die Pipeline verlief parallel zum Wadi Sabha. Sie schmiegte sich in jede Senke, buckelte über jede Wüstenerhebung, strebte dem Golf zu.

Kostbares - und mit der Zeit immer kostbarer werdendes - Erdöl wurde durch die gegen die Wüstenhitze gut abgeschirmte Pipeline gepumpt, Öl, das die westlichen Industrienationen ebenso dringend für ihr Wirtschaftswachstum benötigten wie die westlichen Staaten.

Rohöl, um das immer erbitterter gekämpft wurde, je weniger es davon gab und je teurer es wurde.

Öl, das dem Scheichtum Yaharad wahre Geldströme einbrachte, die nicht abreißen würden, solange das Erdöl floss.

Zwei Männer arbeiteten im Teilabschnitt G an der Pipeline. Männer, die nichts Gutes im Schilde führten.

Saboteure!

Sie hatten alles bei sich, was sie brauchten - den Plastiksprengstoff, die Zündkapseln, die über einen zentralen Zeitzünder aktiviert werden sollten, das Werkzeug, mit dem sie sich an der kilometerlangen Rohrleitung zu schaffen machten ...

Sie verstanden ihr Handwerk.

Der eine war groß, kräftig und blond. Er hatte eine wulstige Narbe über dem linken Auge. Der andere war untersetzt, bullig, brünett, hatte ein kräftiges Gebiss und stechende Augen.

Die beiden waren auf vielen Gebieten Experten.

Auch Mord gehörte zu ihrem Geschäft.

Doch diesmal sollten sie sich um keinen Menschen, sondern um die Pipeline kümmern. Wortlos taten sie es. Jeder Handgriff saß. Sie hatten die Sache eine Woche zuvor im Trockenen geübt, damit hier alles glatt über die Bühne ging.

»Fertig«, sagte Ringo Carpenter. Er strich sich beinahe liebevoll über die wulstige Narbe. Das machte er fast immer, wenn er mit sich und seiner Arbeit zufrieden war.

»Nur noch den Zeitzünder einstellen«, sagte Hilton Sleep. »Dann hauen wir ab.« Er grinste. »Prima Feuerwerk wird das geben.«

»Wumm!«, machte Ringo Carpenter lachend. Er zeigte mit den Händen, wie hier alles in Kürze in die Luft fliegen würde.

Hilton Sleep stellte den Zeitzünder ein. »Erledigt. Wir können verschwinden.«

»Schade um das gute Öl, das demnächst hier in den Sand fließen wird.«

»Da kann man nichts machen. Was sein muss, muss sein. Oder willst du das ausströmende Öl mit deinem Hut auffangen?«

»Du hast wohl ’nen Dachschaden. Ich trage Modellhüte. Die kosten ein Vermögen, sind beinahe mehr wert als das idiotische Rohöl.«

Hilton Sleep packte sein Werkzeug ein. Ringo Carpenter nahm an sich, was ihm gehörte, und dann stapften sie durch den knirschenden Wüstensand davon.

Sie brauchten nicht weit zu gehen. In einer kraterähnlichen Mulde stand ihr Kleinhubschrauber, mit dem sie die Grenze des Scheichtums Yaharad unbemerkt überflogen hatten.

Zwar verfügte Yaharad über eine der kostspieligsten Radaranlagen, die es zur Zeit auf dem Weltmarkt zu kaufen gab, aber der Helikopter war mit einer radarabweisenden Farbe präpariert und konnte deshalb nicht geortet werden.

»Was hältst du von zwei Tagen Urlaub auf Kreta?«, fragte Ringo Carpenter.

Hilton Sleep grinste. »Davon halte ich immer sehr viel, wie du weißt.«

»Wollen wir die achtundvierzig Stunden konsumieren?«

»Das hängt nicht von uns ab.«

»Wieso nicht?«, fragte Carpenter.

»Wir müssen uns melden, sobald dieser Auftrag erledigt ist. Ich nehme an, dass man dann gleich wieder was Neues für uns auf der Pfanne hat.«

»Und wenn wir uns erst achtundvierzig Stunden später melden?«

Sleep rümpfte die Nase. »Das würde ich nun lieber nicht tun.«

»Den Kopf kann’s doch nicht kosten.«

»Mal ehrlich, ist Kreta das wert?«

»Wenn du mir so kommst - nein.«

»Na also.«

Ringo Carpenter seufzte. »Dann eben nicht.«

Sie erreichten den anthrazitgrauen Hubschrauber. Er verschmolz beinahe mit der Umgebung. Carpenter und Sleep warfen ihr Werkzeug in die Maschine. Dann wollten sie einsteigen, aber dazu kam es nicht, denn plötzlich peitschte eine scharfe Stimme durch das Grau des allmählich dämmernden Morgens: »Hände hoch! Keine Bewegung!«

2

Es war schon die zweite Nacht, die Mike Borran hier draußen in der Djafura-Wüste verbrachte. Mike war CIA-Agent. Einer aus der obersten Schublade. Innerhalb kürzester Zeit war er zum Top-Mann von Langley geworden, denn er verfügte über eine Fähigkeit, die kein anderer Agent auf der Welt besaß: Er konnte sich unsichtbar machen.

Aufgrund dieser Fähigkeit war Mike Borran zur Wunderwaffe der Agency geworden, die immer dann eingesetzt wurde, wenn die Sache besonders kitzlig war.

Zunächst war Mikes Leben in völlig normalen Bahnen verlaufen. Er hatte Kernphysik studiert und hatte sich in den Kensington Labors von Los Angeles als tüchtiger Mitarbeiter bald einen Namen gemacht, und so war er als Leiter der Strahlenforschung eingesetzt worden.

Während eines wichtigen Schlüsselexperiments war Mike Borrans Körper voll von Gamma-Strahlen getroffen worden. Das hatte zu einer mysteriösen Veränderung seiner Molekularstruktur geführt, und er war unsichtbar geworden. Für genau zwei Stunden.

Wenn er sich heute an diesen Unfall erinnerte, wurde er wieder unsichtbar. Wieder für zwei Stunden. Allerdings kostete ihn diese Konzentration so viel Kraft, dass er dazu nur einmal in vierundzwanzig Stunden fähig war.

Die zweite Nacht in der Wüste.

Einsamkeit zur höchsten Potenz.

Mike hockte in seinem Geländewagen und schaute durch sein Nachtglas. Er war warm angezogen, deshalb konnte ihm die Kälte nichts anhaben.

Ob er sich diese Nacht wieder vergeblich um die Ohren schlug? Das hätte ihn dann allmählich sauer gemacht und ihn auf die Idee gebracht, die Agency wäre einer Ente aufgesessen.

Da hatte es irgendwo eine undichte Stelle gegeben, und durch diese war gesickert, dass im Teilabschnitt G mit der Pipeline von Yaharad etwas passieren sollte.

In der Nacht.

Und zwar bald.

Nun, es war Nacht, und Mike Borran war zur Stelle. Aber wo waren die Saboteure?

Da kamen sie!

Mike hörte ein dumpfes Brummen. Er schwenkte das Nachtglas zum Himmel hoch und erfasste damit einen Kleinhubschrauber. Die stählerne Libelle setzte zur Landung an und verschwand inmitten einer hochwirbelnden Staubwolke.

Das Sabotagekommando war angelangt.

»Auf geht’s!«, sagte Mike Borran zu sich selbst. Er sprang aus dem Geländewagen. Es wäre unmöglich gewesen, sich damit den Saboteuren zu nähern, ohne dass ihn der Motorenlärm verraten und die Männer, die er sich schnappen wollte, zu warnen.

Mike prüfte den Sitz seines Smith& Wesson-Revolvers, der in seinem Schulterholster steckte. Er würde die Waffe demnächst brauchen.

Mit schnellem Schritt eilte er auf die Landestelle des Hubschraubers zu. Es vergingen fünfzehn Minuten, bis er den Wüstenkrater erreichte.

Mike entdeckte die Männer. Sie waren mit ihrer Arbeit schon wieder fertig. Das waren auf Schnelligkeit gedrillte Profis. Soeben packten sie ihr Werkzeug ein und kehrten zum Hubschrauber zurück. Mike spürte ein unangenehmes Prickeln zwischen seinen Schulterblättern. Die Männer arbeiteten vermutlich mit einem Zeitzünder, und es war anzunehmen, dass sie das Ding so knapp wie möglich eingestellt hatten, damit es niemand mehr ausschalten konnte.

Die Zeit musste Mike zwangsläufig auf den Fingernägeln brennen.

Er zog sich zurück.

Hinter dem Helikopter ging er in Deckung und zog den Revolver.

Die Saboteure stapften heran.

Mike duckte sich. Die Männer

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