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Die Agentin #5: Guten Rutsch ins Fiasko: Thriller

Die Agentin #5: Guten Rutsch ins Fiasko: Thriller

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Die Agentin #5: Guten Rutsch ins Fiasko: Thriller

Länge:
139 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 4, 2017
ISBN:
9783739662879
Format:
Buch

Beschreibung

Die Agentin – Heiße Fälle im Kalten Krieg
Band 5
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Dan Crocker war ein Doppelagent, der nicht nur für die US-Regierung spionierte, sondern auch für den Osten. Als er ermordet wird, erfährt sein Chef Charles Newton, Leiter einer streng geheimen Organisation, bei der alle Aktionen von CIA, FBI und Pentagon zusammenlaufen, dass ein Anschlag von der extrem gefährlichen Terrorgruppe "Blutiger Freitag" geplant ist. Was das Ziel ist, wo und wann es passieren wird, soll die schöne Spezial-Agentin Natalia Ustinov herausfinden: wie immer unter Einsatz ihrer weiblichen Waffen. Dabei gerät sie mehr als einmal in Lebensgefahr ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 4, 2017
ISBN:
9783739662879
Format:
Buch

Über den Autor


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Guten Rutsch ins Fiasko

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Band 5

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 119 Taschenbuchseiten.

Dan Crocker war ein Doppelagent, der nicht nur für die US-Regierung spionierte, sondern auch für den Osten. Als er ermordet wird, erfährt sein Chef Charles Newton, Leiter einer streng geheimen Organisation, bei der alle Aktionen von CIA, FBI und Pentagon zusammenlaufen, dass ein Anschlag von der extrem gefährlichen Terrorgruppe »Blutiger Freitag« geplant ist. Was das Ziel ist, wo und wann es passieren wird, soll die schöne Spezial-Agentin Natalia Ustinov herausfinden: wie immer unter Einsatz ihrer weiblichen Waffen. Dabei gerät sie mehr als einmal in Lebensgefahr ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author / Cover by Firuz Askin

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Dan Crocker wollte einmal ganz für sich allein sein. Deshalb hatte er sich in sein Motorboot gesetzt und war so weit auf den Atlantik hinausgefahren, bis New York nicht mehr zu sehen und auch nicht mehr zu riechen war. Ohne die Absicht zu haben, einen Fisch zu fangen, hatte er seine Angel ins Wasser gehängt, denn beim Fischen kommen einem - so sagt man - die besten Gedanken. Er wollte seinem Leben eine neue Wendung geben, und dort draußen, auf der endlosen Weite des stahlblauen Atlantiks, legte er dafür den Grundstein. Als die Dämmerung einfiel, steuerte Crocker seinen Kahn nach New York zurück.

Die mächtige, alles erdrückende Skyline von Manhattan stemmte sich gegen den düsteren Himmel. Wohin das Auge schaute - ein Lichtermeer, erhellte Wohnungen, leuchtende Peitschenlampen in den Straßen, zuckende Neonreklamen, Ausflugsboote mit funkelnden Glühbirn-Girlanden. Das Motorboot rumpelte gegen den schwarzen, öligen Holzpfosten. Crocker machte es daran fest, nachdem er den tuckernden Motor abgestellt hatte. Breitbeinig lief der Mann zum Heck des schaukelnden Kahns. Ein Sprung, und er hatte festen Boden unter den Füßen. Die Fäuste in die Hosentaschen gestemmt stieg Crocker die schmalen Steinstufen hinauf, die in die Kaimauer hineingepasst waren.

Grübelnd erreichte er das Ende der Steintreppe.

Sein Blick fiel auf zwei schwarze Schuhspitzen. Verwirrt hob er den Kopf. Nun sah er mehr. Panik verzerrte seine Züge. Seine Augen weiteten sich in namenlosem Entsetzen.

Crocker wusste sofort, dass er verloren war. Die doppelläufige Schrotflinte mit dem abgesägten Lauf, der genau auf ihn wies, war ein schrecklicher Garant dafür. Verstört riss er den Mund auf. Fortzurennen war ihm unmöglich. Seine einzige Reaktion auf diesen wahnsinnigen Schock war ein gellender Schrei, der jäh abriss, als ihm die Flinte brüllend ihren Feuerhauch entgegenspie ...

2

Sie waren ein Herz und eine Seele, die beiden Penner. Dieses Einverständnis mit der Person des anderen reichte sogar so weit, dass sie sich die letzten Tropfen Whisky in aller Brüderlichkeit teilten. Bei einem solchen Charaktertest zeigt sich mit schonungsloser Deutlichkeit, was ein wahrer Freund ist.

»Wie die Musketiere sind wir.« Dennis Daly, ein drahtiger Bursche mit grauen Bartstoppeln im hohlwangigen Gesicht, grinste, hob die Schnapsflasche hoch und versuchte feierlich zu reden: »Einer für alle ...«

»Willst sagen: eine für alle?«, kicherte Rolando Rinaldi, ein Typ mit schwammigem Gesicht und feinem schwarzen Haarkranz.

»Wieso eine?«, fragte Daly irritiert.

»Eine Pulle.«

»Ach so.« Daly trank genau die Hälfte vom Schnaps. Der Rest hätte in einem Fingerhut Platz gehabt. Er reichte Rinaldi die Flasche. Der setzte sie an die wulstigen Lippen. Sein Kehlkopf tanzte einmal auf und nieder, dann war das Feuerwasser weg. Sie hockten auf einem lecken Boot. Rinaldi warf die Flasche über die Schulter nach hinten ins Gebüsch. Das hatte mit Aberglauben nichts zu tun. Er war bloß zu faul, sich umzudrehen.

»Worauf werden wir unser müdes Haupt heute betten?«, erkundigte er sich, während er mit den Schuhen das Erdreich aufscharrte.

»Lagerhaus 17«, antwortete Daly. »Da haben sie feinste Baumwolle für uns aufgestapelt. So weich hast du seit Jahren nicht mehr gelegen.«

Rinaldi rümpfte die Nase und schüttelte den Kopf. »Das mache ich nicht mit, Kumpel.«

»Wieso denn nicht?«

»Denkst du, ich will eingelocht werden? Jetzt, wo’s langsam wieder wärmer wird.«

»Hör mal, wir klauen doch nichts. Wir schnarchen da doch bloß ein bisschen vor uns hin. Das tut keinem was. Und der Baumwolle schadet es auch nicht.«

»Mach du doch mal ’nem Richter in deinem Aufzug klar, dass du nichts stehlen wolltest«, brummte Rinaldi. »Der lacht sich kaputt über dich.«

»Nachts kommt kein Mensch in die Nähe von Lagerhaus 17, Rinaldi. Ehrlich nicht.«

»Und wenn doch?«

Plötzlich ein Schrei. Rinaldi ruckte mit schockgeweiteten Augen hoch. Daly zuckte ängstlich zusammen. Die Penner starrten sich entgeistert an. Und dann peitschte ein dröhnender Schuss durch die Stille des Abends. Der Schrei brach abrupt ab.

Daly fing sich zuerst wieder. »Vielleicht kann man noch helfen?«

Rinaldi wischte sich verdattert über die Glatze. »Bist du wahnsinnig? Wem willst du denn helfen?«

»Dem, der geschrien hat.«

»Da kämen wir bestimmt zu spät. Außerdem: Was willst du denn mit deinen Mäusefäusten gegen ein Gewehr aus richten?«

»Woher willst du wissen, dass es ein Gewehr war?«

»Ich war schließlich lange genug Soldat. Mann, wenn wir uns jetzt da einmischen, bekommen wir bloß Ärger.«

Daly presste die Zähne zusammen. »Sag, was du willst, Rolando. Bei mir zu Hause hat es geheißen: Hilf, wo du kannst.« Der Penner kratzte sich an der stoppelübersäten Wange. »Und daran halte ich mich. Irgendwann mal bin ich vielleicht in ’ner Klemme und heilfroh, wenn dann einer in der Nähe ist, der ebenso denkt wie ich.«

Rinaldi schlug sich auf die Stirn. »Er ist meschugge, total verrückt ist er.«

Daly stakste los.

»Ich dachte, ich kenne dich in und auswendig!«, stieß Rinaldi erregt hervor. »Aber das war ein riesengroßer Irrtum. Du hast nicht alle Teller in der Kiste. Dennis, bleib hier! Zum Henker, Dennis, komm zurück!«

Daly ließ den Kumpel zetern. Es dauerte nicht lange, da setzte sich auch Rinaldi watschelnd in Bewegung.

»Verdammt und zugenäht, ich kann ihn doch nicht allein in sein Unglück rennen lassen!«, stöhnte er und verdrehte die Augen. »Dennis! He, Dennis! So warte doch wenigstens auf mich!«

Daly blieb kurz stehen. Rinaldi erreichte ihn atemlos. Gemeinsam setzten sie den Weg fort. Rinaldi schwitzte sich die Seele aus den Poren. Er bibberte bis zum Sprunggelenk hinunter. Aber er brachte es nicht übers Herz, den Kumpel allein ziehen zu lassen. Hinter einer schmutzigen Plakatwand fing der Kai an. Rinaldi stolperte über das feuchte Kopfsteinpflaster. Das Plakat-Girl lächelte die Penner an und hielt ihnen eine geöffnete Spargeldose vor die Nase. Mit sorgenvollen Mienen, ohne jedes Interesse für den Spargel, huschten Daly und Rinaldi um die Plakatwand herum. Der Wind, der vom Atlantik kam, fauchte ihnen ins bleiche Gesicht. Einer hielt sich am Rockzipfel des anderen fest.

»Ich bin immer noch der Meinung, es wäre tausendmal klüger, die Flatter zu machen«, ächzte Rinaldi.

Plötzlich ging ein Ruck durch Dalys Körper. Er verlangsamte den Schritt. Zögernd näherten sie sich dem Mann, der hart am Rand der Kaimauer auf dem Rücken lag. Rinaldis Blicke kreisten durch die Dunkelheit. Er suchte den Mörder. Die Ruhe schien ihm trügerisch zu sein. Hier irgendwo lauerte der Schütze mit seinem Gewehr. Und er zögerte bestimmt nicht, ein zweites Mal abzudrücken, falls er dies für nötig erachtete. Und wenn sie ihn entdeckt hätten, wäre es nötig gewesen. Daly beugte sich über den leblosen Körper. Auch Rinaldi sah kurz darauf, um sich anschließend gleich im Geist zu verfluchen. Ihm wurde übel. Der Anblick des verunstalteten Gesichts würgte ihn im Hals. Er wankte und merkte nicht, dass Daly ihn stützte.

»Korea und Vietnam liegen wohl schon zu lange zurück«, ächzte Rinaldi benommen. »Bin so etwas nicht mehr gewohnt. Eigentlich wurde mir damals auch immer schlecht, wenn ich so etwas sah. Ist er tot, Dennis?«

»So tot, wie ein Mann nur sein kann, Rolando«, erwiderte Daly. Und auch seine Stimme klang, als hätte er Rost im Hals.

»Was nun?«

»Was wohl?«.

»Polizei?«

»Denkst du, darum kommen wir jetzt noch herum?«

Rinaldi legte die Hände vors Gesicht. »Auch das noch. Na, die Nacht können wir in den Wind schreiben.«

3

Angefangen hatte Kevin McNeil mit einigen hunderttausend Dollar, die ihm sein Vater hinterlassen hatte. Auf der nimmermüden Suche nach einer Möglichkeit, aus diesem Startkapital mehr zu machen, stieß McNeil schon sehr bald auf eine Quelle, die niemals versiegen konnte. Je schlechter die Zeiten wurden, desto kräftiger sprudelte McNeils Goldbrunnen. Auf diese Weise hatte er aus einigen Hunderttausenden einige Millionen gemacht: Er

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