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Die verwunschene Quelle: Das magische Amulett #129

Die verwunschene Quelle: Das magische Amulett #129

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Die verwunschene Quelle: Das magische Amulett #129

Länge:
113 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 8, 2017
ISBN:
9783743837324
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 129
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Amulettjägerin Brenda Logan kämpft erneut mit ihrem Mann Daniel gegen böse Magie. Geister aus dem 18. Jahrhundert versuchen, die Körper der Patienten des Waterhealth Sanatoriums zu übernehmen.
Wird es Brenda gelingen, das Amulett zu zerstören und dem Spuk ein Ende zu setzen, bevor ihre Körper für immer verloren sind?
Herausgeber:
Freigegeben:
Nov 8, 2017
ISBN:
9783743837324
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Buch

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Die verwunschene Quelle - Jan Gardemann

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Die verwunschene Quelle

Das magische Amulett Band 129

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Amulettjägerin Brenda Logan kämpft erneut mit ihrem Mann Daniel gegen böse Magie. Geister aus dem 18. Jahrhundert versuchen, die Körper der Patienten des Waterhealth Sanatoriums zu übernehmen.

Wird es Brenda gelingen, das Amulett zu zerstören und dem Spuk ein Ende zu setzen, bevor ihre Körper für immer verloren sind?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Tabea griff nach ihrem Amulett und packte Dr. Brembuck mit der anderen Hand beim Schopf. Sie bog den Oberkörper des Arztes zurück und presste ihm die Phiole an die Lippen. »Du sollst mein Diener sein, Henry Brembuck«, sprach sie mit der ernsten, getragenen Stimme eines

Mannes und flößte dem völlig verängstigten Doktor die Flüssigkeit ein, die sich in der Phiole befand. »Von nun an soll dein Geist nur mir gehorchen!« Dr. Brembuck spürte noch, wie das warme Quellwasser in seinen Mund drang. Reflexartig schluckte er die Flüssigkeit hinunter. Im selben Moment verstummten seine Gedanken. Eine gespenstische Stille breitete sich in seinem Innern aus und alles, was je von Bedeutung für Dr. Brembuck gewesen war, versank in Bedeutungslosigkeit...

1

Ein beklemmendes Gefühl breitete sich in Tabea Wright aus, als sie aus dem Taxi stieg und ihren Blick auf das einsam gelegene, schäbige Gebäude richtete, vor dem der Wagen gehalten hatte. Die Fassade war vom Alter schwarz und porös; die flachen Ornamente, die die Fassade zierten, waren teilweise abgeplatzt und wirkten unter ihrer Dreckkruste auf Tabea eher wie alter Schorf.

Ein breites Giebelportal überschattete den Eingang. Die doppelflügelige Tür, die in der Tiefe des

Portals mehr zu erahnen als wirklich zu sehen war, mutete auf Tabea wie der Eingang zu einer finsteren Grotte an. Die Säulen des Portals waren dunkel angelaufen, so dass es aussah, als bestünden sie aus Onyx. Auf dem flachen Dach des langgestreckten, zweigeschossigen Gebäudes ragten Batterien von Schornsteinen, die dem Gebäudekomplex fast das Aussehen einer Industrieanlage verliehen. Tabea rieb sich mit den Händen über die Oberarme. Doch das Frösteln, das sie plötzlich überkam, rührte nicht bloß von der kühlen Aprilbrise her, die an diesem wolkenverhangenen Nachmittag über die Hügel von Bath strich. Es war die Vorstellung, in den kommenden zwei Wochen in diesem abweisend und unheimlich anmutenden Haus verbringen zu müssen, die Tabea großes Unbehagen bereitete.

Der Taxichauffeur, ein älterer Herr mit graumeliertem schütterem Haar und einer Statur, die vom stundenlangen Sitzen hinter dem Lenkrad schwabbelig und unförmig geworden war, hatte sich aus dem Fahrzeug gequält und schickte sich nun an, in schwerfälligem Gang zum Kofferraum zu watscheln.

»Sind Sie sich sicher, dass das hier wirklich das Waterhealth Sanatorium ist?«, richtete Tabea das Wort an den Mann, indem sie ängstlich über ihre Schulter zu ihm hinübersah.

Seit dem Zeitpunkt, als sie beim Hauptbahnhof von Bath in das Taxi gestiegen war, verspürte sie eine vage Beklommenheit, die unmöglich seinen Ursprung in der Schwächekrankheit haben konnte, die Tabea hierhergeführt hatte.

Sie hatte dieses seltsame Gefühl anfangs auf den Chauffeur zurückgeführt. Der Mann stank nach Zigarettenqualm und Schnaps. Die Art, wie er, scheinbar mit dem Sitz verwachsen, hinter dem Steuer saß und kaum in der Lage war, sich zu seinem Fahrgast umzudrehen, hatten ihr den Chauffeur auf Anhieb unsympathisch erscheinen lassen. Als sie ihm dann ihr Fahrziel genannt hatte, hatte er düster das Gesicht verzogen und missmutig vor sich hingemurmelt. Da es ihm anscheinend zu unbequem war, seinen Fahrgast über die Schulter hinweg anzusehen, hatte er sich wieder umgedreht und Tabea im Rückspiegel angestarrt.

»Waterhealth Sanatorium?«, fragte er grimmig. »Wo soll denn das liegen?«

In diesem Moment war Tabea drauf und dran gewesen, wieder aus dem Wagen auszusteigen und in ein anderes Taxi zu steigen. Da sie ihr Gepäck jedoch bereits im Kofferraum verstaut hatte und keine Lust hatte, es wieder hervorzuholen, blieb sie sitzen und reichte dem Chauffeur die Visitenkarte, die sie zusammen mit einer Werbebroschüre per Post vom Waterhealth Sanatorium geschickt bekommen hatte.

Der Chauffeur hatte die Karte mit einem missmutigen Blick bedacht und dann den Stadtplan von Bath aus dem Handschuhfach hervorgeholt. Mürrisch blätterte er in dem Stadtplan herum und signalisierte Tabea schließlich mit einem Nicken und einem Brummen, dass er die Straße gefunden hatte, die auf der Visitenkarte angegeben war.

Er startete den Wagen und sie fuhren los.

Tabea war es so vorgekommen, als würde der Chauffeur sie mehrmals quer durch die Stadt kutschieren. Die Fahrt schien endlos lange zu dauern.

Ihr Misstrauen, das sie gegen den Fahrer empfand, verstärkte sich noch, als sie die Stadtgrenze schließlich verließen und eine Straße erreichten, die einen bewaldeten Hügel in engen Serpentinenkurven empor führte.

Die Straße war eng und von Schlaglöchern übersät. Die Bäume, vom Winter noch ganz schwarz und starr, wuchsen bis dicht an den zerfransten Fahrbahnrand. Manche Äste hingen so tief, dass sie mit einem hässlichen Geräusch über das Wagendach scharrten und dem Fahrer dazu veranlassten, grimmig das Gesicht zu verziehen.

»Wo bringen Sie mich überhaupt hin?«, konnte Tabea sich nicht verkneifen zu fragen. Ihr Unbehagen hatte sich inzwischen zu kalter Furcht gewandelt und nahm von Minute zu Minute zu.

»Na, zum Waterhealth Sanatorium natürlich«, antwortete der Chauffeur ungehalten. »Da wollten Sie doch hin...!«

Und nun stand Tabea vor diesem düsteren Gebäudekomplex, der so schäbig und vernachlässigt wirkte, dass Tabea sich kaum vorstellen konnte, dass Menschen darin lebten oder arbeiteten.

Der Chauffeur war vor dem Kofferraum seines Taxis stehengeblieben und starrte Tabea durch

dringend an. Unwirsch deutete er auf das Gebäude mit seinem säulenbewehrten Portal.

»Das dort ist das Waterhealth Sanatorium««, rief er ihr mürrisch zu. »Sehen Sie nicht die Inschrift über dem Eingang?«

Tabea krauste die Stirn und nahm das Portal näher in Augenschein. Die Säulen stützten einen mit Ornamenten geschmückten Giebel.

Die Stuckatur war jedoch von Flechten überwuchert, so dass Tabea das Wappen und das verschlungene Spruchband, das sich wie eine Schlange durch die Ornamente wand, erst jetzt bemerkte.

Auf dem Wappen war ein reliefartiger Brunnen abgebildet aus dem eine Wasserfontäne sprudelte. Auf dem Spruchband darunter stand in verschnörkelter Schrift: Waterhealth Sanatorium.

Tabea überkam ein frostiger Schauer. In diesem Augenblick wünschte sie sich, der Chauffeur hätte sich mit ihr einen üblen Streich erlaubt und sie zu einem baufälligen Gebäude gefahren, das vor Jahrzehnten von Gott und den Menschen verlassen worden war.

Doch das Spruchband auf dem Giebel ließ keine Zweifel offen: Dieser schreckliche Kasten vor dem Tabea stand, war ihr Reiseziel!

In diesem Moment erschien der Chauffeur neben Tabea. Er hatte das Gepäck aus dem Kofferraum geholt und ließ es jetzt demonstrativ neben Tabea auf den Boden fallen.

Dann nannte er Tabea die Geldsumme, die sie ihm für die Fahrt schuldete.

Tabea hätte es lieber gesehen, wenn der Mann sie noch bis in das düstere Gebäude

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