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Ein stummer Mann macht keine Mätzchen: Privatdetektiv Tony Cantrell #35

Ein stummer Mann macht keine Mätzchen: Privatdetektiv Tony Cantrell #35

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Ein stummer Mann macht keine Mätzchen: Privatdetektiv Tony Cantrell #35

Länge:
132 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
10. Juli 2019
ISBN:
9783743830844
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #35
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Der Privatdetektiv Spencer Brade arbeitet an einem Fall, bei dem es um den angeblichen Unfalltod von Joe Mulroy geht, einem reichen Hotelier, dessen junge Frau sich gar nicht wie eine trauernde Witwe benimmt. Brade wird seither vermisst, und seine Verlobte bittet die erfolgreiche Privatdetektei von Tony Cantrell um Hilfe. Morton 'Silk' Philby vom Cantrell-Team soll sich um das Verschwinden des Kollegen kümmern. Schnell wird klar, dass es bei dem Tod des Hoteliers nicht mit rechten Dingen zuging, und Silk glaubt, dass Spencer Brade dem Mörder zu sehr auf die Pelle gerückt war und deshalb beseitigt wurde. Dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung ...
Herausgeber:
Freigegeben:
10. Juli 2019
ISBN:
9783743830844
Format:
Buch

Über den Autor


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Ein stummer Mann macht keine Mätzchen - Earl Warren

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Ein stummer Mann macht keine Mätzchen

Privatdetektiv Tony Cantrell #35

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 118 Taschenbuchseiten.

Der Privatdetektiv Spencer Brade arbeitet an einem Fall, bei dem es um den angeblichen Unfalltod von Joe Mulroy geht, einem reichen Hotelier, dessen junge Frau sich gar nicht wie eine trauernde Witwe benimmt. Brade wird seither vermisst, und seine Verlobte bittet die erfolgreiche Privatdetektei von Tony Cantrell um Hilfe. Morton 'Silk' Philby vom Cantrell-Team soll sich um das Verschwinden des Kollegen kümmern. Schnell wird klar, dass es bei dem Tod des Hoteliers nicht mit rechten Dingen zuging, und Silk glaubt, dass Spencer Brade dem Mörder zu sehr auf die Pelle gerückt war und deshalb beseitigt wurde. Dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Spencer Brade - Auch der beste Schwimmer hat keine Chancen, wenn ihm ein Zementblock an den Füßen hängt.

Patricia Mulroy - Ihr reicher alter Mann war ihr ein Klotz am Bein.

Little Mack Shapiro - Der Killer-Giftzwerg hatte in der Unterwelt einen beachtlichen Ruf.

Marvin Cockney - In Chicagos Finanzwelt steigerte man nach dem Schema: Clever - Cleverer - Marvin Cockney.

Bill Patterson - Seine Geliebte wollte ihn nicht nur als Mann, sondern auch als Mörder.

Cathy Allard - Das Playgirl hatte ein ausgesprochenes Faible für gefährliche Männer.

... und das Cantrell-Team.

1

Spencer Brade traf Skelton bei den Docks am Lake Calumet Harbour. Er lenkte seinen schnittigen roten Pontiac Judge in den Schatten eines alten, baufälligen Lagerhauses. Der Mann sah ihm unruhig entgegen. Skelton hatte die Hände in den Hosentaschen vergraben.

„Dachte schon, Sie kämen überhaupt nicht", sagte er, als Spencer gerade zu ihm trat.

„Nun hab dich mal nicht so wegen er zehn Minuten Verspätung, meinte Spencer Brade. „Also, rück aus mit der Sprache. Weshalb wurde Joe Mulroy gekillt? Wer war der Täter?

Der V-Mann leckte sich nervös über die Lippen.

„Haben Sie das Geld hier, Brade? Zweitausend Dollar. Wenig genug wenn man bedenkt, was für ein Risiko ich eingehe."

„Was heißt Risiko? Von solchen Informationen lebst du doch. Natürlich, das Geld ist hier. Rede, dann bekommst du es."

„Erst will ich die Scheine sehen." Ärgerlich holte Spencer Brade einen gefüllten Briefumschlag aus der Brusttasche. Der blonde Privatdetektiv war einen halben Kopf kleiner als der lange knochige Skelton, aber er war auch fast zwanzig Jahre jünger und weit besser in Form.

An den Verladekais am Lake Calumet war alles ruhig. Nur ein paar Nachtwächter waren an diesem Abend unterwegs. Doch in diesen abgelegenen Teil der Docks kam fast nie einer. Die baufälligen Lagerhallen wurden nur noch selten benutzt.

Skelton zählte pedantisch nach.

„Kannst du keine zwanzig Hunderter zählen?, fuhr Spencer Brade ihn an. „Glaubst du, ich will die ganze Nacht hier stehen?

Er hörte das Knirschen eines Schuhes auf Sand erst, als es zu spät war.

Er wollte herumwirbeln, aber da traf ihn schon der Schlag auf den Kopf.

Spencer Brade brach in die Knie und tastete mit tauben Fingern nach dem Griff des .38er Smith & Wesson Special in dem Schulterholster.

Er konnte seinen Revolver nicht mehr ziehen. Der zweite Schlag mit dem dicken Kabel raubte ihm das Bewusstsein. Der Spitzel Skelton und Billy Griffin, ein Killer, den für Geld jeder mieten konnte, blickten auf den Bewusstlosen herab. Ein dritter Mann kam hinter dem Lagerhaus hervor.

Er war sehr klein, kaum größer als einen Meter fünfzig, schlank und zierlich gebaut. Trotzdem umgab ihn ein kalter Hauch von Gefahr.

Der Kleine beugte sich nieder und durchsuchte die Taschen des Bewusstlosen. Er nahm Wagenschlüssel, Brieftasche und Waffe an sich.

„Worauf wartet ihr?, fragte er dann mit einer für einen so kleinen Mann überraschend sonoren Stimme. „Tragt ihn zum Wagen.

Ächzend hoben Skelton und Griffin den bewusstlosen Privatdetektiv auf. Sie trugen ihn hinter das Lagerhaus, wo ein beigefarbener Oldsmobile 442 wartete. Der Kleine durchsuchte inzwischen Spencer Brades Pontiac.

Er fand nichts von Bedeutung. Auf dem Rücksitz des Pontiac lag eine teure Asahi-Pentax mit Vollelektronik und Batterieblitzlicht. Der Kleine betrachtete sie voller Interesse, nahm dann mit seinen schwarz behandschuhten Fingern den Film heraus, steckte ihn ein und legte die Kamera zurück. Er machte sich nicht die Mühe, den Wagen abzuschließen, und ging zu den anderen.

Sie erwarteten ihn bereits neben dem Oldsmobile.

Billy Griffin rauchte eine Zigarette. Skelton zog nervös an seinen Fingern, und Spencer Brade schlummerte sanft im Kofferraum.

Der Kleine setzte sich in den Fond des Olds, und die beiden anderen stiegen vorne ein.

„Zum Boot", sagte der Kleine.

Griffin fuhr durchs Dockgelände auf den Calumet Expressway. Der Kleine nahm eine Silberdose aus der Tasche, wählte ein Lakritzbonbon aus und steckte es in den Mund. Mit den Händen in den Taschen der dunklen Jacke hing er seinen Gedanken nach.

Sein spitzes Gesicht mit den hohlen Wangen zeigte keine Regung. Doch die dunklen Augen waren so kalt und stechend wie die einer Schlange.

Zwanzig Minuten später hielt der Oldsmobile ohne Licht an der Bootsanlegestelle am oberen Calumet Strand. Es war Anfang Juni. Tagsüber herrschte hier Betrieb, aber in der Nacht war alles ruhig.

An zwanzig Stegen, die mit spitzenbewehrten Eisentoren gesperrt waren, waren Motorboote vertäut; sie dümpelten leicht auf den Wellen. Der Kleine stieg aus und sah sich um. Niemand war in der Nähe. Am klaren Himmel über Chicago und dem Lake Calumet schimmerten die Sterne.

Hinter dem Lake Calumet Park glitzerte das Lichtermeer von Chicago. Selten nur fuhr ein Wagen durch den Park, besetzt mit einem Liebespaar, das eine Stelle suchte, wo es ungestört war.

Der Kleine nahm einen Schlüssel aus der Tasche, betrat einen Steg, an dem ein schnittiges Kajütboot vertäut war, und schloss das stacheldrahtbewehrte Tor auf. Er pfiff kurz auf zwei Fingern. Skelton und Billy Griffin stiegen aus, hoben Spencer Brade aus dem Kofferraum und schleppten ihn zum Boot.

Der Oldsmobile blieb hinter einem Gebüsch zurück.

Ächzend kamen Skelton und Griffin mit ihrer Last an. Der Kleine stand bereits auf der Brücke des Kajütbootes und machte alles startklar. Seine beiden Helfer trugen den bewusstlosen Privatdetektiv in die Kabine mit den drei Schlafplätzen.

Skelton grinste dreckig.

„So ein hübscher junger Bursche, sagte er und stieß Spencer Brade mit dem Fuß an, „und muss schon sterben.

„Sind schon ganz andere gestorben", antwortete Billy Griffin und warf Skelton einen Seitenblick zu, der diesem nicht gefallen hätte, wenn er ihn bemerkt hätte.

Die beiden Männer gingen nach oben und machten das Boot los. Das Kajütboot, ein schnittiger Rocca Panthera, hatte einen Vollpolyester-Rumpf und einen 170-PS-Volvo-Dieselmotor. Es war mit 6,40 m Länge und 2,40 m Breite nicht zu groß und auffällig.

Der Kleine ließ den Motor an. Er kontrollierte die Anzeigen am Armaturenbrett und fuhr dann langsam hinaus auf den See. Nach einer Dreiviertelmeile stoppte er bereits wieder. Er ließ das Boot treiben, Positionslichter hatte er begreiflicherweise keine gesetzt.

Skelton und Griffin warteten am Kabineneingang.

„Na los, sagte der Kleine. „Holt den Kerl und den Betonblock rauf.

Er trat an die Reling und blickte über den See. Tief atmete er die frische Luft ein, und plötzlich spürte er wieder den Hustenreiz, der ihn in letzter Zeit so sehr beunruhigte. Er bemühte sich, den Husten zu unterdrücken, aber es gelang ihm nicht. Er spuckte ein wenig blutigen Auswurf über Bord.

Hoffentlich sind es nur die Bronchien, dachte er. Hoffentlich ist es nicht das andere. Er hatte eine scheußliche Angst davor, sich die Lunge röntgen zu lassen.

Skelton und Griffin legten den bewusstlosen Spencer Brade auf das Deck und gingen wieder nach unten, um den fast zentnerschweren quaderförmigen Betonbrocken heraufzuholen. Dann schlangen sie die in den Beton eingelassenen Drahtseilstücke um Spencer Brades Fußgelenke. Der Privatdetektiv begann sich zu regen, und Billy Griffin zog seinen großkalibrigen Revolver und schlug ihm den Griff über den Kopf.

„Über Bord", sagte er und hob mit Skelton zunächst einmal den Betonbrocken auf die Reling.

Der Kleine hielt ihn dort fest. Skelton und Griffin packten Brade an Armen und Beinen, holten Schwung und warfen ihn über die Reling.

Der Kleine ließ den Betonbrocken los. Er kippte ins Wasser und riss Spencer Brade mit auf den Grund. Nur noch ein paar Luftblasen stiegen auf. Das war das Ende des Privatdetektivs. Der Kleine warf ihm Revolver, Brieftasche

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