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Unsichtbare Mission #28: Raketenbasis "Grüne Hölle"

Unsichtbare Mission #28: Raketenbasis "Grüne Hölle"

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Unsichtbare Mission #28: Raketenbasis "Grüne Hölle"

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739671420
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 28 - Teil 2
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 129 Taschenbuchseiten.

Die Geheimoperation Tigerkralle zum Sturz der malaysischen Regierung wurde von Mike Borran, Top-Agent der CIA, rechtzeitig aufgedeckt und die Putschisten hingerichtet. Der Strippenzieher war Doc Alpha, Führer der Vierten Macht, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Auf Borneo unterhält der gefährlichste Mann der Welt eine geheime Basis mit Atomraketen. Um eine nukleare Katastrophe zu verhindern, begeben sich Borran und seine CIA-Kollegen in Lebensgefahr, als sie zu der streng gesicherten Raketenstation im Dschungel vordringen. Und dort wartet bereits Lucretia Lee, die teuflische Sektionsleiterin Doc Alphas, die von abgrundtiefem Hass auf Mike Borran getrieben wird und nur eins will: seinen Kopf ...
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739671420
Format:
Buch

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Unsichtbare Mission #28 - Earl Warren

München

Raketenbasis Grüne Hölle

Unsichtbare Mission - Band 28 - Teil 2

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 129 Taschenbuchseiten.

Die Geheimoperation Tigerkralle zum Sturz der malaysischen Regierung wurde von Mike Borran, Top-Agent der CIA, rechtzeitig aufgedeckt und die Putschisten hingerichtet. Der Strippenzieher war Doc Alpha, Führer der Vierten Macht, der die Weltherrschaft an sich reißen will. Auf Borneo unterhält der gefährlichste Mann der Welt eine geheime Basis mit Atomraketen. Um eine nukleare Katastrophe zu verhindern, begeben sich Borran und seine CIA-Kollegen in Lebensgefahr, als sie zu der streng gesicherten Raketenstation im Dschungel vordringen. Und dort wartet bereits Lucretia Lee, die teuflische Sektionsleiterin Doc Alphas, die von abgrundtiefem Hass auf Mike Borran getrieben wird und nur eins will: seinen Kopf ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Der Sultan von Sarawak, Ahmad Haji Hussein, befand sich den zweiten Tag in Haft. Das festungsartige Gefängnis lag in der Nähe der Zinnminen von Sungai Besi, acht Kilometer außerhalb von K. L., wie Kuala Lumpur in Asien allgemein genannt wurde.

Sultan Hussein hatte keine Angst um sein Leben. Zu gut kannte er die Stärke seiner Position, und er wusste mächtige Verbündete hinter sich. Bei der Armee und auch in der Verwaltung der Malaysischen Föderation sympathisierten viele Leute mit ihm.

Der grauhaarige Sultan, ein Malaie in den Fünfzigern mit scharf geschnittenem Gesicht, war davon überzeugt, dass seine Gefangenschaft nur von kurzer Dauer sein würde. Dann musste man ihn freilassen und ihn in seinem Palast in Kuching abschieben, wo er schlimmstenfalls in einem luxuriösen Hausarrest gehalten würde.

So dachte Sultan Hussein. Er ahnte nicht, dass das Staatsoberhaupt, das auch Oberkommandierender der Armee war, bereits rasch und entschlossen gehandelt hatte.

Sultan Hussein war wie der Armeegeneral Chaki und ein Generalstabsoberst in einem Sondertrakt im ersten Stock des Westflügels in dem altertümlichen Gefängnisbau festgesetzt. Seine Zelle genügte auch höheren Ansprüchen. Der Sultan konnte fernsehen, ein Wärter stand ihm als Diener zur Verfügung, und er erhielt sein Essen als Menü à la carte aus einem der ersten Hotels der Hauptstadt.

Er war guter Dinge. Zwar war der große Putsch vereitelt, die Operation Tigerkralle hatte gar nicht erst durchgeführt werden können, aber das sah Sultan Hussein nicht als endgültig an.

Lucretia Lee und der Amerikaner, der sich bei der Geheimkonferenz in der Villa in Johore Bahru als Smith vorgestellt hatte, waren während des Bahntransports nach Kuala Lumpur entkommen. Auf Lucretia Lee und die weltweite Organisation, die sie vertrat, setzte der Sultan besondere Hoffnungen.

Die Vierte Macht hatte sogar eine geheime Station mit atomaren Raketen irgendwo im Dschungel von Borneo. Sie verfügte über gewaltige Druckmittel. Die Malaysische Regierung würde sich mit ihr arrangieren müssen, etwas anderes konnte Sultan Hussein sich nicht vorstellen.

Er wusste immer noch nicht, wie die Geheimkonferenz in der scharf bewachten Villa hatte auffliegen können. Er erinnerte sich nur, ein scharfes Zischen gehört zu haben, dann war er bewusstlos geworden.

Und als er wieder erwachte, saß er bereits gefesselt und von Soldaten mit Schnellfeuergewehren bewacht in einem Lastwagen. Bisher hatte man ihn noch nicht angeklagt. Alle Fragen, die Sultan Hussein wegen seiner Verhaftung stellte, wurden nicht beantwortet.

Seine Vorwürfe und seine dringenden Forderungen, entweder das Staatsoberhaupt, dessen Stellvertreter oder einen hohen Richter zu sprechen, ignorierte man. Sultan Hussein, der Mann, den man den Tiger von Malaysia genannt hatte, zeigte Ruhe und Gleichmut.

Er ließ keine Erregung erkennen, als Soldaten und Wächter ihn an diesem Nachmittag aus seiner Zelle holten und in den großen Gerichtsraum im Erdgeschoss schleppten. Dort sah er General Chaki und den Oberst.

Beiden hatte man die Rangabzeichen von den Uniformen gerissen. Sie wirkten müde, zerquält und desillusioniert. Als Sultan Hussein sie ansprechen wollte, wurde ihm eine Gewehrmündung hart in den Rücken gerammt. Man stieß ihn auf die linke Anklagebank, und zwei bullige Wärter setzten sich neben ihn.

Am Richtertisch saßen einer der höchsten Richter des Landes und zwei Armeeoffiziere mit strengen, verschlossenen Gesichtern. Soldaten sperrten den Raum ab. Außer dem Richter und dem Protokollanten waren nur Militärs neben den Angeklagten im Saal anwesend.

Sultan Hussein fröstelte. Mit einem Sondergericht hatte er nicht gerechnet. Er wurde im Ausnahmezustand nach Militärrecht abgeurteilt.

Der Richter verlas die Namen der Angeklagten und nannte zwei Armeeoffiziere, die rechts und links an der Seite je einen Tisch hatten, als Ankläger und Verteidiger. Sultan Hussein protestierte gegen seine Verhaftung und dieser Art des Verfahrens.

»Schweigen Sie«, wies ihn der Richter zurecht und nannte ihm die betreffenden Sonderparagraphen der Verfassung. »Formale Einwände werden nicht berücksichtigt. Sie haben sich nur zur Sache zu äußern, Angeklagter.«

»Wie lautet die Anklage?«, fragte der Sultan von Sarawak mit trockenem Mund.

»Hochverrat, umstürzlerische Umtriebe und Zersetzung des Regierungsapparates, geplanter Mord in mehreren Fällen.«

In malaysischer Sprache las der Staatsanwalt die Anklage vor. Es war eine kurze Fassung, die aber minutiös genau sämtliche Aktivitäten und Pläne der Verschwörer umfasste. General Chaki und der Oberst senkten die Köpfe.

Der Sultan fühlte sich wie von einem ungeheuren Hammerschlag getroffen. Sie wussten alles über die Geheimoperation mit dem Code-Zeichen Tigerkralle. Nur von der Vierten Macht und Lucretia Lee war nur einmal, von der Raketenbasis auf Borneo überhaupt nicht die Rede. Die Verhandlung wurde rasch abgespult, erfüllte aber alle Formalitäten laut der Verfassung.

Nach den kurzen Plädoyers von Staatsanwalt und Verteidiger fragte der Richter Sultan Hussein und die beiden angeklagten Offiziere, ob sie noch etwas zu sagen hätten.

Sultan Hussein schüttelte den Kopf. General Chaki vergrub das Gesicht in den Händen. Nur der Oberst wollte sich herausreden.

»Wir sind verführt worden!«, rief er. »Von einer weltweiten Geheimorganisation, die unseren Putsch unterstützen und uns später beistehen wollte. Diese Leute sind die Hauptschuldigen - die Vierte Macht! Ich bitte um ein mildes Urteil!«

»Sie sind malaysische Staatsbürger, bekleiden hohe Posten und sind innerhalb der Föderation von Malaysia die Hauptverantwortlichen«, erwiderte der Richter. »Etwas anderes steht hier nicht zur Debatte.«

Er verkündete das Urteil: Tod durch Erschießen. Die juristische Begründung des speziellen Vorgehens in diesem Fall hörte der Sultan von Sarawak nicht. Er war ohnmächtig geworden. Für ein paar Augenblicke nur.

Noch bevor der Gefängnisarzt aus einem der Nebenzimmer gerufen wurde und ihm eine Spritze geben konnte, erlangte er schon das Bewusstsein wieder. Soldaten hatten den Sultan gestützt.

Der Richter hatte die Urteilsbegründung nicht unterbrochen.

»... wird das Urteil in einer Stunde vollstreckt«, schloss er. »Jeder Kontakt nach außerhalb des Gefängnisses ist den Verurteilten aus Gründen der Staatssicherheit untersagt.«

Die drei Männer wurden abgeführt. Was mit jenen geschah, die mit ihnen verhaftet worden sein mussten, erfuhren sie nicht. Aber auch sie würden drastische Strafen erhalten. Nur die Flucht Lucretia Lees und des Amerikaners war Sultan Hussein und den beiden mit ihm verurteilten Offizieren bekannt geworden, als der Zug, der sie nach K. L. brachte, auf offener Strecke hielt, Begleitsoldaten umherrannten und sich zuschrien.

In seiner Zelle wanderte Ahmad Haji Hussein hin und her wie das Raubtier, dessen Namen man ihm gegeben hatte. Der Farbfernseher und die HiFi-Anlage waren vergessen.

Sultan Hussein spürte einen Druck hinter den Schläfen, wie ein eiserner Ring umspannte es seine Brust. Er konnte es noch immer nicht fassen. Woher nahm das Sondertribunal den Mut, ein solches Urteil zu fällen?

Das Erschießungspeloton nahm Aufstellung. Die Delinquenten hörten die Kommandos. Sechs Schritte vor, sechs Schritte zurück.

Der mohammedanische Geistliche trat ein, um Sultan Hussein auf seinen Tod vorzubereiten. Er betete mit ihm die Sure der Erwartung des Todes.

»Allah, der Erhabene und Allmächtige, sieht den Gläubigen dahinschwinden und erbarmt sich seiner«, betete der Imam. »Denn Allah ist gütig, und wer von uns wäre ohne Sünde? Dem Ungläubigen aber öffnet sich die Hölle ...«

Dem Sultan fiel es wie Schuppen von den Augen. Das konnten sie überhaupt nicht wagen. Das war alles nur ein Possenspiel, man wollte ihm eine Lehre erteilen und ihm einen Schrecken einjagen.

Vielleicht würde man die anderen Verschwörer hinrichten. Ihn aber, Ahmad Haji Hussein, den Sultan von Sarawak, niemals! Dazu war er viel zu mächtig und hatte zu viele Verbindungen. Von da an kehrten die gute Laune und die Gelassenheit des Sultans zurück. Fast heiter verabschiedete er den Imam.

Er nahm auf dem seidenen Sitzkissen Platz, kaute Betelnüsse und wartete, bis er abgeholt wurde. Soldaten banden ihm die Hände auf den Rücken und führten ihn aus dem Gebäude und an die Rückseite des Gefängnisareals. Von den Gebäuden aus konnte man diese Ecke nicht einsehen.

Der Sultan von Sarawak stand in seiner leuchtend orangefarbenen Robe aufrecht und lächelnd zwischen den beiden Offizieren.

Andere Soldaten hatten den bleichen General Chaki und

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