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Lelah Phermon - Herrin der schwarzen Vögel: Das magische Amulett #131

Lelah Phermon - Herrin der schwarzen Vögel: Das magische Amulett #131

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Lelah Phermon - Herrin der schwarzen Vögel: Das magische Amulett #131

Länge:
121 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 11, 2019
ISBN:
9783743843332
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 131
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Als Amulettjägerin Brenda Logan erneut auf den Passulanten trifft, verheißt das nichts Gutes. Er ist in die Welt der Menschen gekommen, um vor einer großen Gefahr zu warnen.
Doch sowohl Brenda wie auch der Passulant geraten in einen Strudel magischer Ereignisse, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Können sie gemeinsam ihren Widersacher besiegen oder werden beide sterben?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 11, 2019
ISBN:
9783743843332
Format:
Buch

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Lelah Phermon – Herrin der schwarzen Vögel

Das magische Amulett Band 131

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Als Amulettjägerin Brenda Logan erneut auf den Passulanten trifft, verheißt das nichts Gutes. Er ist in die Welt der Menschen gekommen, um vor einer großen Gefahr zu warnen.

Doch sowohl Brenda wie auch der Passulant geraten in einen Strudel magischer Ereignisse, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Können sie gemeinsam ihren Widersacher besiegen oder werden beide sterben?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Unter den zurückweichenden Nebeln schälten sich plötzlich die Umrisse eines baufälligen Gemäuers hervor. Es dauerte einen Moment, ehe ich begriff, dass es ein verwittertes Castle war, auf das ich aus der Vogelperspektive hinabblickte. Das Castle schien zu uns emporzusteigen. Es wurde immer größer. Schließlich konnte ich Einzelheiten erkennen. Die Ringmauer war teilweise eingestürzt, die Türme waren geschliffen. Nur das Haupthaus schien noch einigermaßen intakt zu sein. Zwar wies das Dach schadhafte Stellen auf, es war aber in einem weitaus besseren Zustand als der Rest der Gebäude, die zu dem Anwesen gehörten. Der Passulant stürzte schreiend auf den Hof des Castles zu. Dort gab es einen halbverfallenen Brunnen. Ein alter Mann lag neben dem Brunnen auf dem Rücken. Er schien tot zu sein, denn sein Blick war gebrochen. Der Passulant stürzte direkt auf den toten Mann zu...

1

»Wollen wir noch irgendwo hingehen, Brenda? Ich kenne in der Nähe ein nettes indisches Restaurant.«

Raymond Ghanadi sah mich, Brenda Logan, erwartungsvoll von der Seite an.

Dass Raymond Hausmeister des British Museum war, war ihm auf dem ersten Blick nicht anzusehen. Er war ein junger schlanker Bursche, trug einen eleganten Anzug und war sehr schlagfertig. Sein Vater war Inder, seine Mutter Engländerin. Mit seinem dunklen Haar, den geheimnisvollen düsteren Augen und seinem hageren Gesicht, dem der indische Erbteil seiner

Gene deutlich anzusehen war, machte er einen recht sympathischen Eindruck. Wir schritten soeben durch die griechische Abteilung des British Museums. Unsere Schritte hallten

verloren in den verlassenen Ausstellungshallen wider. Die Tore hatten für die Besucher bereits geschlossen, die Scheinwerfer waren ausgeschaltet worden. Es brannte nur noch die Notbeleuchtung, die die Säle und Korridore in ein diffuses Halbdunkel hüllten.

Ein harter, anstrengender Tag lag hinter mir. Ein Tag, den ich damit zugebracht hatte, eine Reisegesellschaft aus Schottland durch das British Museum zu führen. Außerdem hatte ich Verhandlungen mit einer Archäologengruppe geführt, die in Ägypten auf einen erstaunlichen Fund gestoßen war und nun die Hilfe des Museums benötigte.

»Ich bin ziemlich müde und abgekämpft, Raymond«, wehrte ich seine Einladung daher ab.

Raymond seufzte schicksalergeben. »Ich werde es wohl nie schaffen, dich zu einem Rendezvous zu überreden, Brenda.«

»Ich bin verheiratet«, erinnerte ich meinen Begleiter. »Wenn es auf dieser Welt einen Mann gibt, mit dem ich gerne ein Rendezvous erleben möchte, dann ist es mit Daniel, meinem Mann.«

Wir kamen an einer Gruppe griechischer Marmorstatuen vorbei, denen die Arme und Beine fehlten. Sie schimmerten milchig im Halbdunkel der Halle.

Raymond vergrub die Hände in den Taschen seiner eleganten Anzugsjacke. »Warum hast du dich nicht in mich verlieben können?«, nörgelte er. »Eine attraktive Archäologin und Amulettforscherin, verheiratet mit dem wohl charmantesten Hausmeister, der je in einem Museum gearbeitet hat... Wir hätten ein prächtiges Paar abgegeben...«

»Und uns sicherlich jeden Tag gestritten«, setzte ich Raymonds nicht ganz so ernstgemeinte Schwärmerei fort. »Dem eigenen Ehemann jeden Tag am Arbeitsplatz zu begegnen, stelle ich mir nicht sehr aufregend vor. Wie soll da so etwas wie Sehnsucht und heimliches Begehren aufkommen?«

Raymond grinste. »Willst du mich etwa dazu bringen, zu kündigen, damit du dich endlich nach mir sehnen kannst?«

»Das British Museum wäre nicht mehr dasselbe, wenn du gehst«, versicherte ich Raymond und lächelte hintersinnig. »Deine vergeblichen Versuche, mit mir anzubändeln, würden mir sehr fehlen.«

Raymond blieb empört stehen. »Das ist ja die Höhe!«, mokierte er sich.

Ich blieb ebenfalls plötzlich stehen. Nicht jedoch, um auf Raymonds theatralisches Gehabe einzugehen. Ich hatte eine huschende Bewegung aus den Augenwinkeln wahrgenommen, direkt bei dem Säulenmonument aus Xanthos.

Jemand war an den Säulen vorbeigehuscht und hatte sich in den Schatten der mittleren Skulptur gestellt. Die eleganten Skulpturen, die zwischen den Tempelsäulen aufgebaut worden waren, stellten die meeresbewohnenden Töchter des Nereus dar. Nereus war ein griechischer Meeresgott, seine hübschen Töchter wurden Nereiden genannt. Das den Skulpturen die Köpfe und Teile der Arme fehlten, tat dem verführerischen Anblick der Nereiden jedoch keinen Abbruch.

»Was ist?«, erkundigte Raymond sich und blickte irritiert zu den Nereiden hinüber, weil ich so angestrengt zu dem Monument hinüberspähte.

»Da ist jemand«, sagte ich mit gedämpfter Stimme und deutete zu den Säulen hinüber. Sie trugen ein steinernes Giebeldach, das mit Fresken reich verziert war. Ein Fries aus Quadern, auf denen mythologische Kampfszenen dargestellt waren, bildete das Fundament des Monumentes. Deutlich zeichneten sich die schattenhaften Umrisse einer Gestalt hinter einer der Nereiden ab. Reglos stand sie da, als würde sie warten.

»Ich sehe niemanden«, behauptete Raymond in diesem Moment.

Verwundert sah ich den Hausmeister an. Er war für gewöhnlich ein sehr aufmerksamer Mensch mit Argusaugen wachte er über die Exponate des Museums. Raymond konnte ziemlich ungehalten reagieren, wenn er einen Museumsbesucher dabei ertappte, wie er zwischen den Ausstellungsstücken herum turnte, oder sie betatschte.

Umso ungewöhnlicher erschien es mir nun, dass Raymond den Schatten hinter den Statuen nicht bemerkt hatte.

Zögernd trat ich auf das Monument zu. Im schummerigen Licht der Notbeleuchtung schimmerte

der gelbe Stein in einem matten Goldton. Die dunkle Gestalt hinter der Nereiden-Statue war deutlich zu sehen.

Ich überlegte, ob Raymond mir einen Streich spielen wollte. Er konnte diese Gestalt unmöglich übersehen haben!

Verwundert registrierte ich, dass mir die dunklen Umrisse der Gestalt auf befremdliche Art und Weise vertraut erschienen. Sie trug einen langen Umhang mit aufgestellten Kragen, der so hoch war, dass der kahle Kopf des Mannes ihn kaum überragte.

Ein ungutes Gefühl ergriff Besitz von mir. Inzwischen war ich bei dem Monument angelangt. Ich sah, dass die Gestalt eine große goldene Brosche trug, die den Umhang über der Brust zusammenhielt und ein stilisiertes Auge darstellte. Die Brosche blitzte im schwachen Widerschein der Notbeleuchtung geheimnisvoll auf.

Es bestand für mich nun kein Zweifel mehr, wen ich da vor mir hatte.

»Was willst du von mir, Passulant«, flüsterte ich unwillkürlich und starrte unbehaglich zu der Gestalt hinter der Skulptur empor.

Der Passulant stammte aus einer anderen Welt. Einer Welt, in der Magie und Zauberei zum Alltag gehörten. Jeder Mensch auf dieser Welt besaß ein magisches Amulett, das die natürlichen magischen Fähigkeiten seines Trägers verstärkte. Darum wurde diese Welt auch die Amulettwelt genannt.

Die beiden Welten waren durch eine unüberwindliche Grenze voneinander getrennt. Es gab nur einige wenige Übergänge, die jedoch alle versiegelt waren. Die Grenzen durften nicht überschritten werden, denn das würde für die betroffene Welt den Untergang bedeuten. Dafür zu sorgen, dass genau dies nicht geschah, war Aufgabe des Passulant. Sein Auftauchen bedeutete daher bestimmt nichts Gutes.

Die Gestalt gab mir mit einem herrischen Wink zu verstehen, zu ihr auf das Podest zu steigen.

Aber ich blieb, wo ich war.

Der Passulant sah in mir nur

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