Genießen Sie diesen Titel jetzt und Millionen mehr, in einer kostenlosen Testversion

Nur $9.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Das magische Amulett #119: Die Seelen des Dr. Manrouge: Romantic Thriller

Das magische Amulett #119: Die Seelen des Dr. Manrouge: Romantic Thriller

Vorschau lesen

Das magische Amulett #119: Die Seelen des Dr. Manrouge: Romantic Thriller

Länge:
114 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 24, 2017
ISBN:
9783743822238
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 119
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Bei einer jungen Medizinstudentin wird ein Tumor diagnostiziert, doch plötzlich ist sie geheilt. Wenig später erhält sie die Nachricht, dass ihr Bruder gestorben ist. Dr. Daniel Conner findet diese unerwartete Heilung merkwürdig und befragt die Patientin, die ihm verrät, dass sie von einem Geist geheilt wurde. Das ruft Brenda Logan, die Amulettforscherin, auf den Plan. Doch sie ahnt nicht, dass ein zweiter Geist existiert, der den Tod bringt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
Jul 24, 2017
ISBN:
9783743822238
Format:
Buch

Über den Autor


Ähnlich wie Das magische Amulett #119

Mehr lesen von Jan Gardemann

Verwandte Kategorien

Buchvorschau

Das magische Amulett #119 - Jan Gardemann

München

Die zwei Seelen des Dr. Manrouge

Das magische Amulett Band 119

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Bei einer jungen Medizinstudentin wird ein Tumor diagnostiziert, doch plötzlich ist sie geheilt. Wenig später erhält sie die Nachricht, dass ihr Bruder gestorben ist. Dr. Daniel Conner findet diese unerwartete Heilung merkwürdig und befragt die Patientin, die ihm verrät, dass sie von einem Geist geheilt wurde. Das ruft Brenda Logan, die Amulettforscherin, auf den Plan. Doch sie ahnt nicht, dass ein zweiter Geist existiert, der den Tod bringt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Nun hatte Nelly diese geisterhafte Flüsterstimme schon wieder gehört. Da bemerkte sie in einer Zimmerecke plötzlich ein fahles Leuchten. Erst glaubte sie, es handele sich um den Widerschein des schummrigen Lichts, das an den Vorhängen vorbei in das Zimmer sickerte. Doch dann gewahrte sie, dass der fahle Schemen die Umrisse einer menschlichen Gestalt besaß. Gebannt starrte Nelly die nebelhafte Gestalt an. Deutlich konnte sie Arme und Beine unterscheiden. Der Kopf auf den breiten Schultern war von langem bleichem Haar umgeben, das ein markantes männliches Gesicht rahmte. Es bestand für sie nun kein Zweifel mehr: In der Zimmerecke schwebte der Geist aus dem Klinikkeller!

1

»Warum müssen wir eigentlich immer die Drecksarbeit erledigen?«, schimpfte Nelly Francis und wischte sich mit dem Ärmel ihres Arztkittels den Schweiß von der Stirn. »Das ist doch ungerecht.«

Ron Barrie grinste schräg, während er die Sackkarre durch den schummerig beleuchteten Kellergang des St. Thomas Hospitals schob.

»Gewöhn dich besser dran, Nelly!«, meinte er trocken. »Solange du noch in der Ausbildung bist, hast du nach der Pfeife der anderen zu tanzen. Später wirst du dann diejenige sein, die die Leute schikaniert.«

Nelly beeilte sich, Ron mit ihrer Sackkarre zu folgen. Sie war mit einer schwarzen, luftdicht verschlossenen Tonne beladen, die sehr schwer war. Was sich darin befand, wollte Nelly gar nicht so genau wissen. Die beiden Tonnen, die sie und Ron in den Kühlkeller bringen sollten, stammten aus dem Operationsbereich der Klinik.

»Organische Abfälle«, hatte Ron erklärt, als er ihr geholfen hatte, die Tonne auf die Sackkarre zu hieven. »Organisch ist hierbei wörtlich gemeint«, fügte er noch grinsend hinzu, als er Nellys angewidertes Gesicht bemerkte.

»Ich werde die Auszubildenden nicht mit einem Haufen Operationsmüll in den Keller schicken, wenn ich eines Tages eine richtige Ärztin bin«, ächzte sie. »Ich finde so etwas makaber.«

»Wieso?«, wollte Ron gutgelaunt wissen. Ihm schien die Beschaffenheit ihrer Fracht nicht das geringste Kopfzerbrechen zu bereiten. »Als Arzt kommst du doch täglich mit derartigen Dingen in Berührung. Wenn du kein Blut sehen kannst, Nelly, hast du wahrscheinlich den falschen Beruf gewählt.«

Nelly presste die Lippen aufeinander. Tatsächlich hatte sie sich selbst schon gefragt, ob der Beruf einer Ärztin wirklich das war, was sie ihr Leben lang ausüben möchte: Beim Anblick eines Patienten auf dem Operationstisch hatte sie schon mehrmals weiche Knie bekommen. Einmal war sie sogar in Ohnmacht gefallen. Bei dem Gedanken, was sich alles in den beiden schwarzen Tonnen befinden könnte, die sie durch den Keller der Klinik schoben, wurde ihr ganz mulmig zumute.

»Geh doch nicht so schnell!«, rief sie Ron hinterher, der schon ein gutes Stück vorausgeeilt war. Sie kam mit der schweren Tonne nicht so schnell voran. Ron blieb stehen und sah Nelly kopfschüttelnd an.

»Hast du etwa Angst?«, fragte er belustigt.

Nelly zuckte unbehaglich die Achseln, wobei sie die Sackkarre ächzend vor sich her schob. »Nein«, log sie und versuchte zu lächeln. Tatsächlich war es ihr hier unten im Keller der Klinik aber nicht ganz geheuer. Der Keller war so weitläufig und verzweigt, dass man sich glatt darin verlaufen konnte, wenn man sich nicht auskannte - und das wollte Nelly auf keinen Fall.

Die Flure waren schlecht beleuchtet. Hin und wieder war eine der Neonröhren an der Decke ausgefallen, oder sie blinkten hektisch in unregelmäßigen Abständen. Dunkle Gänge zweigten zu den Seiten ab. Es gab Nischen, in denen sich Gerümpel stapelte, verschlossene Türen, und solche, die in große Vorratsräume führten, in denen klobige Maschinen herumstanden. Mit anderen Worten: In dem Keller der Klinik gab es wirklich unzählige Versteckmöglichkeiten, wo jemand Nelly hätte auflauern können.

Und genau davor hatte Nelly eine Heidenangst. Sie hätte nicht zu sagen vermocht, wo diese Angst ihre Wurzeln hatte. Sie konnte sich an keine Begebenheit erinnern, die diese Furcht hervorgerufen haben könnte. Die Angst vor dem Dunkel und vor schummerig beleuchteten Räumen war einfach da. Sie konnte nichts dagegen tun. Die Beklemmung stellte sich bei ihr ganz von allein ein.

Nelly schenkte Ron ein dankbares Lächeln, als sie ihn mit ihrer Sackkarre erreichte. Die Vorstellung, Deborah Hawk, die Oberschwester der chirurgischen Abteilung der Klinik, hätte sie, Nelly, allein in den Keller schicken können, erzeugte in ihr ein Gefühl der Panik.

»Wo müssen wir denn jetzt längs?«, wollte Nelly wissen und sah sich verunsichert um. Sie standen direkt auf einer Gangkreuzung. In alle vier Himmelsrichtungen zweigten Korridore ab. Nach Nellys Dafürhalten sah keiner von ihnen besonders einladend aus.

Ron deutete lax mit einer Kopfbewegung in einen der Gänge.

»Dort entlang«, meinte er schlicht. »Die Kühlkammer ist jetzt nur noch wenige Schritte entfernt.«

Er lächelte begütigend, eine Geste, die, wie Nelly fand, irgendwie nicht zu Ron passte, der ein rauher und ruppiger Bursche war. Der Arztkittel hing schludrig von seinen schmalen Schultern herab. Sein schwarzes dichtes Haar wirkte unordentlich, und ständig fuhr er sich mit den Fingern durch die Strähnen.

»Geh du voran!«, forderte er Nelly auf. »Ich bleibe dicht hinter dir.«

Nelly lächelte verunglückt. Ihr wäre es lieber gewesen, Ron wäre vorgegangen. Doch das durfte sie ihm nicht sagen. Sie genoss unter den Medizinstudenten, die im St. Thomas Hospital als Ärzte ausgebildet wurden, nicht den besten Ruf. Es hatte sich unter den Studenten herumgesprochen, dass sie kein Blut sehen konnte und während einer OP in Ohnmacht gefallen war. Also nahm sie all ihren Mut zusammen und schob ihre Sackkarre in den düsteren Gang, in den Ron sie gewiesen hatte. Auf jeden Fall kann Ron auf diese Weise nicht mehr davonlaufen, versuchte sie sich in Gedanken Mut zuzusprechen. So schnell, wie der rennt, könnte man annehmen, er wäre selbst froh, die widerliche Fracht in der Tonne rasch loszuwerden. Die Vorstellung, Ron könne sich in dem unheimlichen Klinikkeller ebenfalls nicht wohl fühlen, machte ihr ihre eigene Angst wieder erträglicher.

»Mit deiner rauen, ungehobelten Art spielst du uns allein doch nur etwas vor«, sagte sie, und ihre Stimme klang hohl und verloren in dem Kellergang wider. »In Wahrheit bist du bestimmt ein ganz netter, umgänglicher Kerl.«

Nelly wartete auf eine Reaktion. Bestimmt würde Ron ihrer Bemerkung etwas entgegenzusetzen haben - sie kannte ihn gut genug, um das zu wissen. Aber Ron schwieg. Verwundert blickte Nelly über die Schulter zurück.

»Was ist, Ron?«, fragte sie belustigt. »Hat es dir etwa

Sie haben das Ende dieser Vorschau erreicht. Registrieren Sie sich, um mehr zu lesen!
Seite 1 von 1

Rezensionen

Was die anderen über Das magische Amulett #119 denken

0
0 Bewertungen / 0 Rezensionen
Wie hat es Ihnen gefallen?
Bewertung: 0 von 5 Sternen

Leser-Rezensionen