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Unsichtbare Mission #13: Tödlich wie der Wüstenwind

Unsichtbare Mission #13: Tödlich wie der Wüstenwind

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Unsichtbare Mission #13: Tödlich wie der Wüstenwind

Länge:
137 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
29. Mai 2019
ISBN:
9783739661681
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 13
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Mord in Los Angeles.
Ein Killerkommando liquidierte den US-Senator Melville Brenner.
Warum?
Mike Borran sollte es herausfinden und die Täter dingfest machen. Er schnappte sich zwei. Der dritte Killer verlor sein Leben. Einem gelang es, sich abzusetzen.
Sein Ziel: Algerien.
Bei den Banditen des Wüstenteufels Omar Kaffan tauchte er unter, und Mike erhielt von Johnnie McIntire den Auftrag: "Hol ihn zurück!"
Herausgeber:
Freigegeben:
29. Mai 2019
ISBN:
9783739661681
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Buchvorschau

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Unsichtbare Mission - Band 13

von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 106 Taschenbuchseiten.

Mord in Los Angeles.

Ein Killerkommando liquidierte den US-Senator Melville Brenner.

Warum?

Mike Borran sollte es herausfinden und die Täter dingfest machen. Er schnappte sich zwei. Der dritte Killer verlor sein Leben. Einem gelang es, sich abzusetzen.

Sein Ziel: Algerien.

Bei den Banditen des Wüstenteufels Omar Kaffan tauchte er unter, und Mike erhielt von Johnnie McIntire den Auftrag: »Hol ihn zurück!«

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Julien Duby war einer der vielen Aussteiger der letzten Jahre. Er hatte in Paris wie ein Irrer geschuftet und sich die Karriereleiter in einem halbstaatlichen Chemiekonzern buchstäblich hinaufkatapultiert. Doch eines Tages hatte er sich eine ganz simple Frage gestellt: Wozu das alles?

Und von diesem Moment an hatte er zum ersten Mal zu denken angefangen. Über den eigentlichen Sinn des Lebens. Über den Wert der Arbeit. Über den inneren Seelenfrieden, den er trotz seiner beachtlichen beruflichen Erfolge nicht finden konnte.

Stattdessen war er von Schlaflosigkeit und Ruhelosigkeit geplagt. Er musste alle möglichen Tabletten schlucken, um den Stress gewachsen zu sein, und er begriff nicht, warum er sich diesen Zwängen aussetzte, wo es doch eigentlich anders auch gehen musste.

Wer braucht schon einen Hi-Fi-Turm, drei Fernsehapparate, ein verspiegeltes Schlafzimmer, Kaviar im Kühlschrank und einen Riesenschlitten in der Garage? Wer braucht das alles schon wirklich?

Man kann auch genügsamer leben.

Vielleicht nicht in Frankreich.

Aber anderswo - wo die Konsum und Wegwerfgesellschaft den Menschen noch nicht verdorben hat, wo das Maß aller Dinge noch andere Werte besitzt ...

Das war der Grund gewesen, weshalb Julien Duby nach Algerien gegangen war. Nicht allein. Francine Bel hatte ihn begleitet, denn sie vertrat die gleichen Ansichten wie er. Sie hatte schon immer viel für Julien übrig gehabt. Als er sich aber entschloss, auszusteigen, war ihre Liebe zu ihm entflammt. Sie bewunderte ihn wegen seines Mutes, und sie brauchte keinen Trauschein, um zu wissen, dass sie zu ihm gehörte. Für immer.

Francine war bildhübsch. Sie hatte kastanienbraunes Haar und dunkle, ausdrucksstarke Augen. Sie war zweiundzwanzig, sah jedoch wesentlich jünger aus. Wenn sie Lust hatte, fertigte sie mit viel Geschick kunstvollen Schmuck aus den verschiedensten Materialien an, der dann auf den Märkten von Amguid, Arak, In Salah und so weiter verkauft wurde.

Hin und wieder half Julien ihr dabei, wenn er sich nicht um die paar Mähnenschafe, die sie besaßen, kümmern musste oder seinem Hobby, der Archäologie, frönte.

Die kleine Siedlung, in der sich Julien und Francine niedergelassen hatten, bestand nur aus einigen wenigen Steinhäusern. Es hatte fast ein ganzes Jahr gedauert, bis die beiden Aussteiger von den Menschen, die hier lebten, nicht mehr als Fremde angesehen worden waren.

Heute gehörten sie nicht nur dazu, sondern Julien war zum geachteten Mann avanciert, den man um vieles fragen konnte. Er wusste fast immer eine Antwort.

Als der Tag anbrach, räkelte sich Francine mit wohligen Seufzern. Golden war der Schein der im Osten aufgehenden Sonne. Ein endlos breiter Lichtbalken lag auf der Sahara.

In der Siedlung erwachte das Leben. Gedämpfte Stimmen drangen aus den weiß getünchten Häusern. Irgendwo brüllte ein Kamel. Schafe blökten. Ein Tag wie jeder andere nahm seinen Anfang.

So sah es jedenfalls aus.

Aber das Unheil war bereits unterwegs!

Francine Bel richtete sich auf. Die Decke rutschte von ihren knabenhaften Brüsten. Julien schlug die Augen auf. Sie beugte sich lächelnd über ihn und küsste ihn auf den Mund.

»Guten Morgen.«

»Guten Morgen, mein Schatz.«

»Hast du gut geschlafen?«

»Hervorragend.«

»Hast du wieder von dieser rothaarigen Hexe geträumt?«

»Nein.« Er grinste. »Diesmal war sie schwarzhaarig. Und sie hatte einen Atombusen!«

»Schuft«, rief Francine aus und trommelte mit ihren Fäusten auf seinen nackten Brustkorb.

Er fing ihre Hände lachend ab. »Niemand kann etwas für seine Träume.«

»Warum träumst du nicht mal von einer hässlichen alten Vettel?«

»Ich werde mir Mühe geben«, sagte Julien lächelnd. Er zog. Francine an sich, und seine Hände tasteten über ihren gertenschlanken Körper.

»Ich weiß, was du vorhast, Julien Duby!«, flüsterte sie. »Aber gib dir keine Mühe. Daraus wird nichts.«

»Warum nicht?«

»Weil es Zeit ist, aufzustehen.«

»Niemand zwingt uns dazu. Wir können uns so viel Zeit nehmen, wie wir wollen. Deshalb haben wir uns ja hier angesiedelt.«

Sie rollte herum, und ehe er sie daran hindern konnte, war sie aus dem Bett.

»Jetzt frage ich mich, wer von uns beiden der Schuft ist«, maulte er.

Sie zog sich lachend an, holte das tönerne Wassergefäß und sagte, als sie schon in der Tür stand: »Wenn ich zurückkomme, will ich dich nicht mehr im Bett liegen sehen.«

»Was tust du, wenn ich noch drinliege?«

»Dann leere ich dieses Wassergefäß über dir aus.«

»Das wagst du nicht.«

»Du wirst es erleben«, sägte Francine kichernd und verließ das Haus. Sie wollte sich zum Siedlungsbrunnen begeben. Morgens trafen sich da alle Frauen. Jung und alt. Das gab ein Geschnatter.

An diesem Morgen war es nicht anders – zunächst ...

Aber dann stieß eine Frau einen gellenden Schrei aus. Alle andern blickten in die Richtung, in die sie wies. Auch Francine Bel. Sie war stehen geblieben, und plötzlich fuhr ihr die Angst in die Glieder.

Auf dem Kamm einer Düne waren etwa fünfzehn Reiter aufgetaucht. Reglos saßen sie auf ihren Kamelen. Eine schreckliche Bedrohung für die Wüstensiedlung.

Tuaregs waren es.

Banditen, die von Omar Kaffan, dem Wüstenteufel, angeführt wurden!

2

Panik brach in der Siedlung aus. Wo Omar Kaffan auch immer auftauchte, es bot sich stets das gleiche Bild. Die Frauen ließen ihre Wassergefäße im Stich und verschwanden schreiend und wehklagend in den Häusern. Sie warfen die Brettertüren hinter sich zu und verbarrikadierten die Eingänge.

Auch Francine Bel wirbelte herum und suchte Schutz in ihrem Haus.

Julien Duby war vom ersten Schrei alarmiert worden. Er war buchstäblich in seine Kleider gesprungen und riss in diesem Augenblick ein Gewehr aus dem Schrank. Seit langem schon hatte er befürchtet, dass der grausame Wüstenteufel einmal auch über diese friedliche Siedlung herfallen würde.

Warum hätte er ausgerechnet sie verschonen sollen?

Um gewappnet zu sein, hatte sich Julien rechtzeitig ein Gewehr zugelegt. Er hatte es für diesen Augenblick aufbewahrt.

Francine rammte die Tür zu und stellte das leere Wassergefäß.

Julien stand am Fenster, das Gewehr im Anschlag. »Da sind sie, diese gottverdammten Dreckskerle, die sich ihre Gesetze selbst machen und sich einfach alles nehmen, was sie haben wollen. Man sagt ihnen abscheuliche Taten nach. Aber hier sollen sie auf Granit beißen. Was mir gehört, kriegen sie nicht!«

Francine Bell presste sich an die Wand. »Julien, ich habe Angst.«

»Ich werde dich beschützen.«

»Wohin sie kommen, verschleppen sie junge hübsche Mädchen ...«

»Keiner von diesen Bastarden soll es wagen, dich anzufassen! Ich würde ihn wie einen tollwütigen Hund erschießen!«

Ein Schrei, ausgestoßen von vielen rauen Männerkehlen, schallte über die Wüstensiedlung.

Und dann griffen die Tuaregs an!

Auf ihren Kamelen sprengten sie die Dünenflanke herunter. Sie hielten Schwerter, Revolver oder Gewehre in ihren Fäusten.

Julien Duby war nicht der Einzige, der in der Siedlung eine Waffe besaß. Als die räuberischen Tuaregs nahe genug herangekommen waren, wurden aus den Häusern die ersten Schüsse auf sie abgefeuert.

Die Banditen schossen zurück. Sie warfen mit Handgranaten um sich. Kinder wimmerten. Tiere brüllten. Menschen schrien sich ihre namenlose Angst von der Seele. Das erste Haus brannte. Die Flammen schlugen hellrot aus dem Fenster. Die Tür wurde aufgerissen. Ein bewaffneter Mann stürzte schreiend heraus. Seine Kleider brannten. Ein Schwerthieb nahm ihm das Leben.

Zwei Tuaregs sprangen von

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