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Tony Cantrell #12: Der Puppenfänger von Chicago

Tony Cantrell #12: Der Puppenfänger von Chicago

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Tony Cantrell #12: Der Puppenfänger von Chicago

Länge:
142 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
10. Okt. 2017
ISBN:
9783739680583
Format:
Buch

Beschreibung

Privatdetektiv Tony Cantrell #12
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

Nach einer feucht-fröhlichen Mädels-Party wird Carol Cantrell, die Ehefrau des bekanntesten Rechtsanwalts und Privatdetektivs Chicagos, auf ihrem Heimweg entführt. Sofort setzt Tony Cantrell Himmel und Hölle in Bewegung, um seine Frau zu finden. Es stellt sich heraus, dass Carol nur eine von vielen hübschen blonden Mädchen und Frauen ist, die alle von einem Taxifahrer gekidnappt wurden. Arglos steigen die Frauen in sein Taxi, werden betäubt, mit Rauschgift gefügig gemacht und irgendwann an den Meistbietenden verschachert. Cantrell und sein Team dürfen keine Zeit verlieren - eine mörderische Jagd nach dem Puppenfänger beginnt ...
Herausgeber:
Freigegeben:
10. Okt. 2017
ISBN:
9783739680583
Format:
Buch

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Der Umfang dieses Buchs entspricht 121 Taschenbuchseiten.

Nach einer feucht-fröhlichen Mädels-Party wird Carol Cantrell, die Ehefrau des bekanntesten Rechtsanwalts und Privatdetektivs Chicagos, auf ihrem Heimweg entführt. Sofort setzt Tony Cantrell Himmel und Hölle in Bewegung, um seine Frau zu finden. Es stellt sich heraus, dass Carol nur eine von vielen hübschen blonden Mädchen und Frauen ist, die alle von einem Taxifahrer gekidnappt wurden. Arglos steigen die Frauen in sein Taxi, werden betäubt, mit Rauschgift gefügig gemacht und irgendwann an den Meistbietenden verschachert. Cantrell und sein Team dürfen keine Zeit verlieren - eine mörderische Jagd nach dem Puppenfänger beginnt ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Timothy Brown - Ein Taxifahrer mit besonderen Aufgaben.

Noah Elliot - Er zahlte seine Hilfsbereitschaft mit dem Leben.

Lou Tozzer - Er erhielt nur eine kleine Rente. Als ihm das große Geld winkte, wurde er zum Verräter.

Moses Fasano - Seine Spezialität: das Kaltmachen von Menschen.

Claudagh McBain - Sie war nur eines von vielen Mädchen, die den Puppenfängern in die Hände fielen.

... und das Cantrell-Team.

1

„Sie können stolz auf Ihren Bruder sein, Miss McBain", sagte die kleine, zierliche Friseuse.

Claudagh McBain glitt unter der Trockenhaube hervor, blickte in den Spiegel und nickte dem Mädchen, das sie bediente, lächelnd zu.

„Das bin ich, Cilly."

„Wann findet die Feier statt?"

„Um acht."

„Was sagt Mr. McBain dazu, dass man ihm den 'Goldenen Bildschirm' verleihen wird?"

„Christopher? Claudagh lachte. „Unbescheiden, wie er nun mal ist, behauptet er, nun würde endlich mal ein Fernsehautor ausgezeichnet, der ausgezeichnet zu werden verdient. Cilly nickte. „Da hat er gar nicht mal so unrecht. Was man heutzutage so alles vorgesetzt bekommt. Eine Zumutung ist das an manchen Abenden. Dagegen sind die Stücke Ihres Bruders geradezu Balsam fürs Fernseherherz. Ich habe alles gesehen, was von ihm gesendet wurde. Vor allem sein letztes Fernsehspiel war absolute Extraklasse."

„Das muss ich ihm unbedingt erzählen. Ihn interessiert die Meinung seines Publikums ungemein, sagte Claudagh. „Und nun machen Sie schnell ein hübsches Mädchen aus mir, damit sich Christopher heute Abend für seine Schwester nicht zu schämen braucht.

„Ich wüsste wirklich nicht, was ich an Ihnen noch verschönern könnte, Miss McBain."

„Vielen Dank, Cilly. Sie können nette Komplimente machen." Fünfzehn Minuten später war Claudagh fertig für den großen Abend ihres berühmten Bruders. Augenbrauen und Wimpern waren dezent gefärbt, sie trug eine rötliche Spülung im zum Napoleonhut geformten Haar, die Fingernägel waren manikürt und lackiert. Ein strahlendes Lächeln kräuselte sich um ihre vollen Lippen, als sie den Frisiersalon verließ.

Sie wollte nach Hause fahren. Es wurde jedoch eine Fahrt in die Hölle ...

2

Der Cabdriver sah aus wie Rock Hudson, als er noch nicht die Knitter von heute im Gesicht gehabt hatte.

Die schwarze Lederjacke, die er trug, war an den Ellenbogen abgeschabt. Eine karierte Sportmütze hockte schief auf seinem Schädel. Er kaute lustlos an seiner Unterlippe. Sein Falkenauge strich den Gehsteig entlang. Es schien, als hielte er nach etwas Besonderem Ausschau.

Ein hübsches rötlich blondes Mädchen trat aus einem vornehmen Frisiersalon. Timothy Brown, so hieß der Fahrer, tupfte leicht aufs Bremspedal, das Taxi rollte langsamer. Ein zufriedenes Grinsen huschte über Browns glattes Gesicht, als gleich zwei Personen zur selben Zeit den Arm hochwarfen und das Taxi an den Bordstein winkten.

Der Cabdriver hielt den Wagen an. Die hübsche Blondine und eine schwammige alte Vettel steuerten das Fahrzeug aus verschiedenen Richtungen an. Am Wagenschlag prallten sie aufeinander. Die dicke Frau fasste hastig nach dem Türgriff, um sich ihr Recht auf das Taxi zu sichern. Um ihren mit roten Flecken übersäten Hals spannte sich eine dicke Glaskugelkette, die sie zu erdrosseln drohte.

„Ich war zuerst da!, keifte sie, und sie zeigte Claudagh McBain wütend die falschen Zähne. „Sie müssen sich ein anderes Taxi suchen!

Brown stieg aus. Er schob die Schirmmütze mit dem Zeigefinger zurück.

„Ich würde Ihnen das Taxi ja gern überlassen, sagte Claudagh nervös, „aber ich habe es furchtbar eilig ...

„Ihr jungen Dinger habt es immer eilig!, kläffte die Schwammige. Ihre gesprenkelten Augen schossen wütende Blitze ab. „Ihr Freund kann warten!

„Verzeihung, Ma’am, wenn ich mich einmische, sagte der Cabdriver verhalten schmunzelnd. „Aber diese junge Lady hatte den Arm zwei Sekunden schneller oben als Sie. Ich habe auf das Zeichen dieser Lady reagiert. Tut mir aufrichtig leid. Es muss nun mal der Reihe nach gehen.

„Es steht Ihnen nicht zu, sich Ihre Fahrgäste auszusuchen, junger Mann!", schrie die Dicke wütend.

Der Fahrer hob die Schultern und erwiderte gleichmütig: „Wer zuerst kommt, der mahlt zuerst. Das ist auf der ganzen Welt so, Ma’am."

„Ich werde mich über Sie beschweren!"

„Mir egal."

„Sie ist jung und hübsch. Deshalb darf sie mit Ihnen fahren, nicht wahr?"

„Sie war einfach zuerst mit der Hand oben, Ma'am."

„So etwas ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht vorgekommen!"

„Einmal ist immer das erste Mal, Ma'am."

„Sie sind ein unverschämter Lümmel. Haben Sie denn keine Ehrfurcht vor dem Alter?"

„Nicht, wenn es so keift, Ma'am", erwiderte Timothy Brown grinsend. Er riss den Wagenschlag auf und raunte Claudagh McBain zu, sie solle einsteigen. Ehe die Dicke ihm ihre Handtasche an den Kopf knallen konnte, sauste er um das Wagenheck herum.

Das Taxi fuhr an. Die schwabbelige Vettel blieb faustschüttelnd zurück. Claudagh lachte.

„Die kam ganz schön in Fahrt."

„Die ist auf Hundert"; sagte Brown grinsend.

„Vielen Dank, dass Sie mir den Vortritt eingeräumt haben."

„War für mich eine Selbstverständlichkeit", erwiderte Brown grinsend. Diese Bemerkung hatte allerdings einen Hintergrund, den Claudagh McBain nicht einmal im Detail erahnen konnte. Das Mädchen lehnte sich zurück. Eine dicke, kugelsichere Scheibe trennte sie vom Fahrer. Die Unterhaltung lief über eine Gegensprechanlage. Claudagh dachte sich nichts dabei. Täglich waren die Zeitungen randvoll mit Meldungen über die grauenvollsten Verbrechen. Auch Taxifahrer wurden immer wieder überfallen und ausgeraubt. Manchmal schossen die Räuber sie in den Nacken. Nahm es da wunder, wenn jeder für sich selbst trachtete, sich mit einem Maximum an Sicherheit zu umgeben? Trennscheiben wurden immer häufiger in Taxis eingebaut. Das war zumindest ein kleines Plus für die gefährlich lebenden Cabdriver.

„Wohin soll die Fahrt gehen?", erkundigte sich Brown.

Claudagh nannte ihm die Adresse.

Timothy Brown nickte zwar, aber er lenkte das Fahrzeug in eine ganz andere Richtung.

Claudagh McBain, merkte das nicht sofort. Sie war in Gedanken versunken, dachte an ihren Bruder und an die harten Jahre, in denen seine schriftstellerische Tätigkeit keinen Erfolg gehabt hatte. Es war sehr mühsam für ihn gewesen, einen Verlag zu finden, der seine guten Storys zu kaufen bereit war. Man kaufte lieber weniger gute Romane von Leuten, die bereits einen Namen auf dem weiten Schlachtfeld des Büchermarktes hatten. Christophers erstes Buch lag dann erfreulicherweise mit den Verkaufsziffern bereits über dem Durchschnitt. Das ermunterte seinen Verleger, ein weiteres Werk von seinem neuen, talentierten Autor auf den Markt zu bringen. Mit etwas Werbung kam das Buch in die Bestsellerliste. Das zeigte sowohl dem Verlag als auch dem Autor den richtigen Weg. Sie gingen ihn gemeinsam. Christopher schrieb brandheiße, rasante Storys, sein Verleger rührte vor jeder neuen Veröffentlichung mächtig die Reklametrommel, und so machten sie - der Verleger und der Autor - bald schon wahre Rekordumsätze. Es blieb nicht aus, dass Film und Fernsehen Christopher McBain haben wollten. Seit nunmehr vier Jahren produzierte Claudaghs Bruder mit größter Zuverlässigkeit und Präzision beachtliche Fernsehspiele. Die Verleihung des 'Goldenen Bildschirms', die heute Abend in festlichem Rahmen stattfinden sollte, war für McBain genaugenommen eine zwingende Sache. Sie hatten ihn einfach nicht mehr länger übersehen können.

Claudagh schmunzelte in sich hinein.

Sie gönnte Christopher den Erfolg. Er hatte hart dafür gearbeitet. Er war ein ungemein zäher, ausdauernder Bursche. Cilly, die Friseuse, hatte unbedingt recht. Claudagh konnte mächtig stolz auf ihren Bruder sein.

Das rotblonde Mädchen hob den Kopf.

Konsterniert stellte sie fest, dass das Taxi soeben am Rosehill Cemetery vorbeifuhr. Sie federte vorwärts und klopfte mit den Knöcheln aufgeregt an die Trennscheibe.

„Sagen Sie mal, sind Sie sicher, dass Sie sich in Chicago auskennen?", fragte das Mädchen ärgerlich.

Brown lachte meckernd. „Aber ja bin ich sicher."

„Wohin fahren Sie denn? Das ist doch haargenau die falsche Richtung!"

„Irrtum, Miss. Das ist genau die richtige Richtung."

„Ich muss mich schon sehr über Sie wundern!"

„Wenn Sie meinen, dass Ihnen das gut tut ..."

„Hören Sie, ich muss so schnell wie möglich nach Hause ..."

„Tut mir leid, Miss. Daraus wird jetzt wohl nichts mehr werden", sagte Brown, ohne sich umzudrehen. Er

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