Genießen Sie von Millionen von eBooks, Hörbüchern, Zeitschriften und mehr - mit einer kostenlosen Testversion

Nur $11.99/Monat nach der Testversion. Jederzeit kündbar.

Liebesparcours mit Hindernissen: Roman: Cassiopeiapress Unterhaltung
Liebesparcours mit Hindernissen: Roman: Cassiopeiapress Unterhaltung
Liebesparcours mit Hindernissen: Roman: Cassiopeiapress Unterhaltung
eBook115 Seiten1 Stunde

Liebesparcours mit Hindernissen: Roman: Cassiopeiapress Unterhaltung

Bewertung: 0 von 5 Sternen

()

Vorschau lesen

Über dieses E-Book

Der Gestütsbesitzer Martin Holzhauser denkt ernsthaft über den Verkauf seines Gestüts nach, da er langsam zu alt für die Arbeit dort wird. Bald schon hat er auch einen passenden Käufer gefunden. Als Bedingung knüpft er an den Verkauf die Übernahme aller Angestellten, auch der Tierärztin Simone. Doch diese traut dem neuen Besitzer, Dominic Johnson, zunächst nicht, auch wenn der alte Holzhauser sich ganz nebenbei erhofft hatte, dass die beiden sich näherkommen.
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum14. Juni 2019
ISBN9783736889903
Liebesparcours mit Hindernissen: Roman: Cassiopeiapress Unterhaltung
Vorschau lesen

Mehr von Anna Martach lesen

Ähnlich wie Liebesparcours mit Hindernissen

Rezensionen für Liebesparcours mit Hindernissen

Bewertung: 0 von 5 Sternen
0 Bewertungen

0 Bewertungen0 Rezensionen

Wie hat es Ihnen gefallen?

Zum Bewerten, tippen

Die Rezension muss mindestens 10 Wörter umfassen

    Buchvorschau

    Liebesparcours mit Hindernissen - Anna Martach

    Liebesparcours mit Hindernissen

    von Anna Martach

    Ein CassiopeiaPress E-Book

    © by Author

    © der Digitalausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Der Umfang dieses E-Book entspricht 94 Taschenbuchseiten.

    Der Gestütsbesitzer Martin Holzhauser denkt ernsthaft über den Verkauf seines Gestüts nach, da er langsam zu alt für die Arbeit dort wird. Bald schon hat er auch einen passenden Käufer gefunden. Als Bedingung knüpft er an den Verkauf die Übernahme aller Angestellten, auch der Tierärztin Simone. Doch diese traut dem neuen Besitzer, Dominic Johnson, zunächst nicht, auch wenn der alte Holzhauser sich ganz nebenbei erhofft hatte, dass die beiden sich näherkommen.

    1

    Die untergehende Sonne spiegelte sich in den halblangen kastanienbraunen Haaren, die sich aus dem Band gelöst hatten, mit dem die junge Frau sie als Pferdeschwanz band.

    Simone Frank saß auf einer feurigen Stute, der es sichtlich Spaß machte, dass die Reiterin ihr die Zügel fast freigegeben hatte. Das Tier galoppierte mit großen weit ausholenden Schritten über das Feld. Simone achtete auf jede Bewegung des Tieres, und hörte auch auf die Geräusche, die es beim Atmen während des Rittes machte. Die junge Frau war Tierärztin und hatte die Stute wegen einer Zerrung behandelt. Jetzt schien das Tier wieder gesund und flog wie der Wind über eines der großen Stoppelfelder.

    Simone war zufrieden. Nach einiger Zeit zügelte sie die Stute und klopfte ihr lobend auf den Hals.

    „Braves Mädchen", sagte die Frau und lenkte das Pferd wieder dem Gestüt zu. Bald tauchten die weiß gestrichenen Gebäude in der Ferne auf, davor befanden sich die Koppeln, auf denen noch weitere Stuten mit ihren Fohlen grasten.

    Im leichten Trab ritt Simone auf den Hof, wo sie Angelika, einem der Mädchen, die aus Begeisterung für Pferde freiwillig hier arbeiteten, die Zügel überreichte, nachdem sie abgestiegen war. Zehn Mädchen kamen regelmäßig her, um in den Stallungen zu helfen, dafür durften sie umsonst reiten und bekamen auch Stunden.

    „Fair Lady ist wieder ganz in Ordnung, sagte Simone. „Reib sie gut ab, und später kann sie auf die Koppel zu den anderen.

    Das Mädchen lächelte. „Dann darf ich sie morgen reiten?, erkundigte sie sich. „Und nächste Woche beim Turnier ...?

    „Das entscheide ich noch, unterbrach Simone freundlich. „Aber es ist gut möglich. Jetzt lauf.

    Simone betrat den lang gestreckten Stall mit den vielen einzelnen Boxen. Automatisch glitt ihr Blick über die Halterungen auf denen Sättel, Zaumzeug, Trensen und anderes Zubehör hingen. Der Geruch nach Heu und Stroh und Lederpflegemitteln stieg der jungen Frau in die Nase, ein vertrauter und willkommener Geruch. Hier fühlte sie sich wohl, hier war sie zu Hause.

    Donna, eine trächtige Stute, stand in ihrer Box und stupste die Tierärztin an, Simone lachte auf und tätschelte das weiche Maul des Tieres. Aus der ausgebeulten Tasche ihrer Jeansjacke nahm sie einen Apfel und hielt ihn dem Tier hin. Etwas versonnen lehnte sich Simone dann gegen die Box, während ihre Hand noch immer das Pferd liebkoste.

    Ihr Vater hatte ihr damals so sehr abgeraten diesen Beruf zu ergreifen. Er selbst war ein erfolgreicher Chirurg, und für ihn war es immer selbstverständlich gewesen, dass seine einzige Tochter einmal in seine Fußstapfen treten würde. Doch Simone mochte nicht. Sehr früh schon hatte sie die Liebe zu den Tieren entdeckt, was vielleicht auch daran lag, dass sie als Kind ein Pony geschenkt bekommen hatte. Als Simone sich dann ernsthaft entschloss, Tiermedizin zu studieren, gab es endlos lange Diskussionen mit ihrem Vater. Selbst heute noch, da die junge Frau die ganze Verantwortung für die Pferde eines großen Gestüts trug, nahm er seiner Tochter die Entscheidung übel. Aber Simone war zufrieden und glücklich.

    Ihr Chef war ein reizender älterer Mann, Martin Holzhauser, der das Gestüt, damals noch klein, selbst von seinem Vater geerbt hatte. Jetzt standen hier teilweise hochkarätige Pferde, aber auch den älteren Tieren ging es gut, ihnen wurde das Gnadenbrot zugestanden.

    Simone löste sich von Donna und schritt zügig auf das Hauptgebäude zu, neben dem ein kleiner Bach herfloss.

    Draußen vor dem Gebäude stand Holzhauser, der bereits an die siebzig Jahre alt war und langsam daran dachte aufzuhören. In seinem Alter fühlte er sich doch ein wenig mit der Führung dieses großen Betriebes, wie es ein Gestüt nun einmal ist, überfordert. Seine beiden Söhne hatte er im Krieg verloren, seine Frau war wenig später an gebrochenem Herzen gestorben, und er hatte nie das Bedürfnis gehabt, sich noch einmal zu verheiraten.

    Jetzt fühlte er sich müde und alt, obwohl er durchaus noch rüstig war. Aber er wollte in absehbarer Zeit das Gestüt verkaufen und hatte bereits eine Anzeige in einem Fachblatt aufgesetzt. Simone wusste noch nichts davon, aber Holzhauser war sicher, dass der Käufer die junge Frau gerne mit dem anderen Personal übernehmen würde, sie war als Tierärztin sehr gut. Sie kannte die Pferde und leistete hervorragende Arbeit.

    Jetzt sah Holzhauser, wie Simone auf ihn zukam. Sie strahlte so viel Frische und Lebenslust aus, und außerdem war sie bildhübsch. Eigentlich war es eine Schande, dass sie noch keinen Freund hatte. Aber ihr schien ein Mann gar nicht zu fehlen, sie ging ganz in ihrer Arbeit auf.

    Fröhlich winkte sie ihm zu, während ihre Schritte sich etwas beschleunigten. Ihr Gesicht war von dem Ritt noch leicht gerötet, und Holzhauser wünschte sich nicht zum ersten Mal, er wäre mindestens 30 Jahre jünger. Hätte er dann vielleicht Chancen bei ihr gehabt? Aber nein, wahrscheinlich nicht. Für Simone schienen Männer nichts anderes als die andere Hälfte der Menschheit, mit denen man bestenfalls beruflich zu tun hatte.

    „Wie geht es Ihnen?", rief sie und streckte die Hand zur Begrüßung aus.

    Sie mochte den alten Mann wie eine Art Ersatzvater, auch wenn ihr in letzter Zeit aufgefallen war, dass ihn etwas zu bedrücken schien. Oder war es vielleicht doch das Alter, das ihm zu schaffen machte? Aber Holzhauser sah sehr rüstig aus, er ritt jeden Tag noch selbst und war sich auch nicht zu fein dafür, im Stall bei der Arbeit mit anzufassen.

    Jetzt griff er nach Simones Hand und begrüßte die Frau mit einem warmen Lächeln. Simone entging allerdings nicht, dass hinter dem Lächeln Sorgen zu stecken schienen.

    „Kommen Sie, meine Liebe, ich glaube, es ist an der Zeit, dass ich Ihnen etwas sage."

    „So ernst?", scherzte sie, und er ließ einen Seufzer hören.

    „Sehr ernst, mein Kind. Sie wissen, dass ich ein alter Mann bin, dem die Arbeit und die Sorgen, die ein Gestüt dieser Größe mit sich bringen, langsam über den Kopf wachsen."

    Simone schüttelte den Kopf, dass ihre Haare wild umherflogen, während die beiden ihre Schritte zur nächsten Koppel lenkten, wo zwei Stuten mit ihren Fohlen zufrieden grasten. Die Tiere sahen die Menschen näherkommen und setzten sich in Bewegung in der Hoffnung, eine Möhre oder einen Apfel zu bekommen. Solche kleinen Leckereien hatten fast alle Mitarbeiter auf dem Gestüt meist in der Tasche.

    Die beiden Menschen fütterten die Tiere, und Simone suchte nach Worten.

    „Soll

    Gefällt Ihnen die Vorschau?
    Seite 1 von 1