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Die Rote Hexe von Kinshasa: Ein Roberto Tardelli Thriller #18 - Cassiopeiapress Krimi

Die Rote Hexe von Kinshasa: Ein Roberto Tardelli Thriller #18 - Cassiopeiapress Krimi

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Die Rote Hexe von Kinshasa: Ein Roberto Tardelli Thriller #18 - Cassiopeiapress Krimi

Länge:
123 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juni 2019
ISBN:
9783739699332
Format:
Buch

Beschreibung

Ein Roberto Tardelli Thriller #18
von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 98 Taschenbuchseiten.

Der "World Wildlife Fund" bittet COUNTER CRIME, eine geheime Regierungsorganisation zur Bekämpfung der Mafia, um Hilfe. Eines ihrer Mitglieder, Rock Kennedy, ist hinter einer Bande von skrupellosen Tierhändlern her, die Tausende artgeschützte Tiere in Zaire einfangen und illegal aus dem Land schleusen. Ein lohnendes Geschäft, das die Mafia für sich entdeckt hat. Verantwortlich für den Tierschmuggel ist eine ebenso schöne wie grausame Frau, die jeden, der ihr nicht gehorcht, ohne mit der Wimper zu zucken tötet. Gemeinsam mit dem CC-Top-Agenten Roberto Tardelli nimmt Kennedy den gefährlichen Kampf gegen die Hexe von Kinshasa auf ...
Herausgeber:
Freigegeben:
6. Juni 2019
ISBN:
9783739699332
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Die Rote Hexe von Kinshasa - A. F. Morland

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Die Rote Hexe von Kinshasa

Ein Roberto Tardelli Thriller #18

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 98 Taschenbuchseiten.

Der „World Wildlife Fund" bittet COUNTER CRIME, eine geheime Regierungsorganisation zur Bekämpfung der Mafia, um Hilfe. Eines ihrer Mitglieder, Rock Kennedy, ist hinter einer Bande von skrupellosen Tierhändlern her, die Tausende artgeschützte Tiere in Zaire einfangen und illegal aus dem Land schleusen. Ein lohnendes Geschäft, das die Mafia für sich entdeckt hat. Verantwortlich für den Tierschmuggel ist eine ebenso schöne wie grausame Frau, die jeden, der ihr nicht gehorcht, ohne mit der Wimper zu zucken tötet. Gemeinsam mit dem CC-Top-Agenten Roberto Tardelli nimmt Kennedy den gefährlichen Kampf gegen die Hexe von Kinshasa auf ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Zaire.

„Ich kann nicht länger schweigen", sagte Assa Dutu.

Sein Freund und Kollege Sakabe Kenide blickte ihn erschrocken an. „Sag so etwas nicht. Es ist schon gefährlich, bloß daran zu denken. Aber aussprechen darfst du es niemals. Du hast Glück, dass ich dein Freund bin."

Dutu fuhr sich mit der Hand über das glänzende Gesicht. „Es lässt mir keine Ruhe mehr. Ich kann nachts kaum noch schlafen. Alpträume quälen mich. Verzweifelte Tieraugen starren mich vorwurfsvoll an, und ich höre Stimmen, die mich verfluchen. Sakabe, wer ein Herz im Leibe hat, der kann da nicht ewig mitmachen."

„Denkst du, ich bin herzlos?, fragte Kenide. „Denkst du, mir krampft es nicht hin und wieder den Magen zusammen? Aber ich bleibe stumm. Weil es das Verkehrteste wäre, was ich tun könnte, wenn ich reden würde.

„Irgendwann muss Schluss damit sein, sagte Assa Dutu. „So kann es nicht weitergehen.

„Zerbrich du dir darüber nicht den Kopf."

„Wenn ich es nicht tue, wer tut es dann?"

„Du hast A gesagt, nun musst du auch B sagen. Mit allen Konsequenzen."

Assa Dutu schüttelte den Kopf.

„Das kann ich nicht mehr. Ich will endlich wieder ein reines Gewissen haben. Kannst du das denn nicht verstehen?"

„Was hast du von einem reinen Gewissen, wenn du tot bist? Jawohl tot! Denkst du, die machen viele Geschichten mit dir? Die bringen dich einfach um. Die machen dich schneller fertig, als du reden kannst!"

Dutu erhob sich.

Er war ein großer Schwarzer, breit in den Schultern, mit gutmütigen Augen. Er hatte Sakabe Kenide in dessen Wohnung besucht, um mit ihm über sein Problem zu sprechen.

„Ich habe etwas getan, wofür ich mich schäme, und ich werde es wiedergutmachen", sagte Assa Dutu.

„Weißt du, dass ich das melden müsste?"

„Wirst du es melden?"

„Ich bin dein Freund. Aber du bist nicht der meine."

„Das stimmt nicht, Sakabe. Das ist verdammt nicht richtig."

„Wenn du den Stein ins Rollen bringst, hänge ich mit drin."

„Ich werde deinen Namen rauslassen, das verspreche ich dir."

„Dann wird ihn eben jemand anders nennen. Aber ich denke im Augenblick nicht so sehr an mich als an dich. Was du vorhast, ist glatter Selbstmord. Wenn du mit deinem Problem nicht fertig wirst, warum nimmst du nicht eine Flasche Rum und betrinkst dich? Das hilft, zu vergessen."

„Ja. Und wie lange? Bis ich wieder nüchtern bin. Und was dann? Dann setzt die Seelenpein wieder ein. Schlimmer als zuvor. Ich greife wieder zur Flasche. Und im Nu bin ich ein kranker Mann, der auf dem Müll landet."

Sakabe Kenide stand ebenfalls auf. Er war kleiner als Dutu, und auch schmaler. Sein dichtes Kraushaar hatte die Farbe von Ebenholz. Er hatte gesunde, blitzend weiße Zähne, einen dichten Oberlippenbart und eine wohlgeformte Nase.

„Überlege dir noch einmal alles gründlich", sagte er eindringlich.

Assa Dutu schüttelte störrisch den Kopf. „Da gibt es nichts mehr zu überlegen, Sakabe. Mein Entschluss steht fest. Unumstößlich."

„Wenn du Urlaub nehmen würdest ... Drei, vier Wochen ..."

„Es würde nichts nützen. Wenn ich zurückkäme, wäre alles wieder beim Alten."

Sakabe Kenide legte dem Freund die Hand auf die Schulter. Er seufzte schwer. „Vielleicht hast du recht. Vielleicht ist es wirklich das einzig Richtige, was man tun sollte. Aber ich habe nicht den Mut dazu."

Assa Dutu nickte mit finsterer Miene. „Ich gehe jetzt."

„Ich wünsche dir viel Glück, das wirst du brauchen, sagte Kenide. „Mögen die, gegen die du dich stellst, noch nicht bemerkt haben, was du im Schilde führst, denn sonst sehen wir uns wohl nie mehr wieder.

„Ich werde überleben, und ich werde sehen, was ich für dich tun kann", versprach Dutu und verließ die Wohnung des Freundes.

Vor dem Haus stand ein weißer Peugeot 504.

Dutu setzte sich in das Fahrzeug, zündete die Maschine und fuhr nach Hause. Über Kinshasa, der Hauptstadt von Zaire, strahlte die Sonne wie ein riesiger Glutball, der die Erde verbrennen wollte. Die heiße Luft flimmerte über dem Asphalt.

Assa Dutu war Staatsangestellter. Zöllner.

Einer von denen, die sich bestechen ließen.

Gewisse Leute hatten das schnell herausgefunden. Man hatte ihm immer mehr Geld zukommen lassen, hatte dafür gesorgt, dass er immer tiefer in die unsaubere Sache hineinschlitterte, damit er sich aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Sumpf befreien konnte.

Er wollte es nun trotzdem versuchen.

Diese seelische Belastung hielt er nicht mehr aus. Er wollte kein Geld mehr von diesen Verbrechern haben. Er wollte seine weiße Weste zurückhaben, und er würde sie wiederkriegen, davon war er überzeugt, denn er war bereit, dafür jedes Opfer zu bringen.

Fast jedes ...

Kinshasa ist eine sehr moderne Stadt, in der das, was man als typisch afrikanisch bezeichnen möchte, kaum anzutreffen ist.

Assa Dutu stoppte seinen Wagen vor einem Hochhaus. Palmen standen davor. Eine leichte Brise bewegte die langen gefaserten Blätter. Dutu verließ den Wagen. Er schloss ihn sorgfältig ab, denn auch in Kinshasa gibt es Autodiebe. Der Schlüssel rutschte in die Tasche seiner weißen Jeans. Dann betrat er das hohe Gebäude, in dem er wohnte.

Mit dem Lift fuhr er zur neunten Etage hoch.

Er war mit seinen Gedanken bei dem, was er vorhatte.

Alles wollte reiflich überlegt sein.

Einen Moment erschrak er. Ihm war eingefallen, dass er nicht nur Sakabe Kenide gegenüber von seiner Absicht gesprochen hatte. Auf Sakabe konnte er sich hundertprozentig verlassen. Der würde ihn niemals verraten. Aber der andere ...

Teufel, für den würde er die Hand nicht ins Feuer legen.

Unvorsichtig!, sagte sich Assa Dutu. Das war verflucht unvorsichtig gewesen!

Er erreichte die Tür seines Apartments, schloss auf und trat ein.

Sakabe hatte gesagt, er solle zum Rum greifen. Das hatte er schon längst getan, und in diesem Augenblick hatte er trotz der Hitze wieder das Verlangen nach einem großen Schluck.

Er betrat das Wohnzimmer.

Plötzlich traf ihn der Schock mit der Wucht eines Keulenschlages.

Ein Mann saß im Sessel. Elegant gekleidet. Schwarzhaarig. Ein Europäer. Im Ausschnitt seines Hemdes bauschte sich eine dunkelblaue Schalkrawatte. Er sah gut aus. Aber er war ein Teufel. Eiskalt. Ohne jegliches Mitgefühl. Stets auf den eigenen Vorteil bedacht und auf den Vorteil jener Leute, für die er arbeitete.

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