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Das magische Amulett #87: Die teuflische Heilerin: Romantic Thriller

Das magische Amulett #87: Die teuflische Heilerin: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #87: Die teuflische Heilerin: Romantic Thriller

Länge:
123 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 10, 2017
ISBN:
9783743818682
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 87
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan und ihr Ehemann sich zu einer Gala begeben, freuen sie sich auf einen angenehmen Abend mit ihren Freunden. Jedoch müssen sie feststellen, dass Kurt und Diana Beford von schweren Sorgen geplagt werden. Die beiden wünschen sich so sehr ein Kind, doch Diana wird einfach nicht schwanger. Als Brenda mit ihr spricht, erfährt sie von ihr, dass sie sich in die Hände einer Wunderheilerin begeben will. Brenda versucht ihr dieses Vorhaben auszureden...
Herausgeber:
Freigegeben:
Aug 10, 2017
ISBN:
9783743818682
Format:
Buch

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Das magische Amulett #87 - Jan Gardemann

München

Die teuflische Heilerin

Das magische Amulett Band 87

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 104 Taschenbuchseiten.

Als die Amulettforscherin Brenda Logan und ihr Ehemann sich zu einer Gala begeben, freuen sie sich auf einen angenehmen Abend mit ihren Freunden. Jedoch müssen sie feststellen, dass Kurt und Diana Beford von schweren Sorgen geplagt werden. Die beiden wünschen sich so sehr ein Kind, doch Diana wird einfach nicht schwanger. Als Brenda mit ihr spricht, erfährt sie von ihr, dass sie sich in die Hände einer Wunderheilerin begeben will. Brenda versucht ihr dieses Vorhaben auszureden...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

»Das düstere Gemälde«, krächzte Barbara, während Tränen aus ihren Augen stürzten. »Es... es begann plötzlich zu leuchten. Langsam schälten sich die Umrisse einer abstoßend hässlichen Dämonengestalt aus dem Dunkeln des Bildes. Mit glühenden Feueraugen starrte der gehörnte Dämon auf die Gestalt vor dem Altar hinab. Der unheimliche Fremde schien vor dem Gemälde jedoch keine Angst zu verspüren. Im Gegenteil, er sprang auf und schrie seine Beschwörungen nun voller Triumph hinaus. Barbara entknotete ihre Hände und legte sie auf ihren Unterleib. »Das war der Moment, als ich im Bauch plötzlich ein seltsames Ziehen verspürte. Es... es kam mir so vor, als würde mir eine unsichtbare Klaue ein Stück aus meinem Leib reißen.« Ermattet und resigniert ließ Barbara die Schultern hängen. »Und genau so war es auch. Mein ungeborenes Baby wurde mir aus dem Bauch gerissen, und ich konnte nichts dagegen unternehmen!«

1

»Welch ein protziger Bau!«, stellte Daniel fest und scherte mit seinem Sportwagen in eine Parklücke zwischen zwei schwarzen Limousinen.

Als der Wagen stand, schaute Daniel beeindruckt durch die Windschutzscheibe. Er musste sich

dabei tief über das Lenkrad beugen, um die hohe verschnörkelte Fassade des alten prunkvollen

Hauses überblicken zu können vor dem wir parkten.

»Bist du dir sicher, dass das hier die richtige Adresse ist, Brenda?«, fragte Daniel dann an mich gewandt.

»Es ist die richtige Adresse«, bekräftigte ich. »Bacall House gehört zu den ältesten Herrenhäusern von London. Diese Gebäude sind wie bewohnte Museen. Doch nicht jeder hat das Glück, sie betreten zu dürfen. Wir können uns also geehrt fühlen, von Frank Askin zu der Gala auf Bacall House eingeladen worden zu sein.«

Schmunzelnd sah ich meinen geliebten Mann an.

Daniel trug einen schwarzen Smoking, darunter ein weißes, gestärktes Hemd mit einer bordeauxroten Fliege. Daniel machte einen eleganten, weltmännischen Eindruck, war frisch rasiert und hatte sein hellbraunes lockiges Haar, das ziemlich widerspenstig sein konnte, akkurat gekämmt.

Daniel war ein bekannter Arzt und Neurologe. Er arbeitete im Londoner St. Thomas Hospital, wo ich ihn auch vor einigen Jahren kennengelernt hatte. Wir hatten uns sofort ineinander verliebt, so als wäre es von einer höheren Macht bestimmt gewesen, dass wir zueinander fanden. Nun waren wir seit drei Jahren glücklich verheiratet, und unsere Liebe noch immer genauso prickelnd und aufregend wie am ersten Tag.

Es kam nicht oft vor, dass ich Daniel in so eleganten Klamotten sah, wie an diesem Abend. Für gewöhnlich bevorzugte er nämlich eher legere Kleidung, bestehend aus Jeanshosen, lässigen Hemden und einer schwarzen Lederjacke, die schon ziemlich verschlissen aussah, die Daniel aber über alles liebte.

Auch ich trug für gewöhnlich praktische Klamotten. Ein aufwendiges Kleid war bei meinem Job eher hinderlich. Ich war Archäologin und Amulettforscherin und arbeitete im British Museum. Ein empfindliches Kleid hätte in den staubigen Archiven des Museums oder bei Ausgrabungen nur

unnötig gelitten. Darum bevorzugte ich Hosen und Blusen, in denen ich jedoch genauso reizend und verführerisch aussah, als würde ich ein tief ausgeschnittenes Kleid tragen, jedenfalls behauptete Daniel das ständig.

An diesem Abend hatte ich meinen schlichten Hosenanzug jedoch gegen ein elegantes schwarzes Kleid getauscht. Meine Schultern lagen frei, so dass ich mein weizenblondes Haar darüber hinwegstreichen fühlte, wenn ich meinen Kopf bewegte. Da es um diese Jahreszeit aber noch sehr kühl war, hatte ich mir eine Stola umgehängt.

Der Anlass dieser für unsere Verhältnisse ungewöhnlichen Garderobe, war eine Einladung zu einer Gala. Veranstaltet wurde sie von einem reichen Londoner Industriellen namens Frank Askin, dessen Familie seit Generationen in dem ehrwürdigen Bacall House wohnte.

Unser Freund Kurt Beford hatte uns für die Gästeliste der Gala vorgeschlagen. Kurt Beford war ein schwerreicher Mann und leitete ein großes Wirtschaftsimperium, das er von seinem Vater übernommen hatte. Für das British Museum fungierte Kurt als Mäzen. Etliche Ausgrabungen und Expeditionen wurden erst möglich durch seine finanzielle Unterstützung.

Und nun hatte Kurt es mir und Daniel ermöglicht, in einem der ältesten Häuser von London zu verkehren.

In diesem Moment löste sich ein livrierter Butler aus dem Schatten des wuchtigen Eingangsportals von Bacall House. Gemessenen Schrittes kam er auf Daniels Wagen zu und öffnete mir den Wagenschlag.

»Guten Abend, Madame«, begrüßte er mich mit nasaler Stimme. »Willkommen auf Bacall House. Mr. Askin erwartet Sie sicher bereits.«

Ich stieg aus und blickte überwältigt die Fassade von Bacall House empor. Es verfügte über sechs Stockwerke und war somit viel niedriger, als die Hochhäuser, die das altehrwürdige Haus umgaben. Große Sprossenfenster bestimmten das Gesicht der Fassade. Zwischen schlanken Erkern wölbten sich ausladende wuchtige Balkone mit gemauerten Balustraden.

Obwohl das Gebäude in einer Schlucht aus Glas und Stahlbauten lag, wurde es von seinen hoch aufragenden Nachbarn mit ihren gleichförmigen Fassaden doch nicht erdrückt. Im Gegenteil, Bacall House umgab eine geheimnisvolle, fast unheimliche Aura, die es viel dominierender und auffälliger erscheinen ließ, als die Hochhäuser.

Über Bacall House spannte sich ein tiefroter, fast lilafarbener Himmel. Die Sonne schickte sich gerade an, über London unterzugehen. Die aufgeblähten Wolkenberge, die sich über der Metropole zusammengebraut hatten, fingen die letzten Sonnenstrahlen ein und wurden von ihnen in sanften Pastelltönen gefärbt.

In den verglasten Fronten der Hochhäuser spiegelte sich der farbige Himmel. Und da die Bewegung der Wolken in den Spiegelbildern genau gegensätzlich verlief, entstand der Eindruck, der Himmel über Bacall House befände sich in verwirrendem wildem Aufruhr.

Vergnügt hakte sich Daniel bei mir unter. »Sieht ziemlich kitschig aus das Ganze, nicht wahr«, merkte er mit leichter Ironie in der Stimme an. »Fast so, als hätte dieser Frank Askin das Wolkenspektakel extra für seine Gala inszenieren lassen. Aber Gott sei Dank ist der Himmel noch nicht käuflich.«

Plötzlich zuckte ich zusammen. Für einen flüchtigen Moment hatte ich mir eingebildet, huschende Irrlichter über den Dächern des alten Hauses gesehen zu haben. Sie führten einen verwirrenden Tanz auf, verschwanden dann aber ebenso schnell wieder, wie sie erschienen waren.

»Was ist?«, erkundigte sich Daniel, dem mein Erschrecken nicht entgangen war.

»Nichts«, erwiderte ich und lächelte dünn. »Das gespiegelte Sonnenlicht hat mich nur ein wenig irritiert.«

Daniel sah mich ernst an. »Der Ausdruck in deinem Gesicht gefällt mir aber ganz und gar nicht. So schaust du nur drein, wenn dich irgend etwas beunruhigt, oder du einem übersinnlichen Geheimnis auf der Spur bist.«

»Es ist nichts«, wehrte ich ab und deutete zum Dach des alten Hauses empor.

Ein verirrter Sonnenstrahl brach sich in diesem Moment in der verspiegelten Fassade eines angrenzenden

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