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Das magische Amulett #109: Die Vampirlady: Romantic Thriller

Das magische Amulett #109: Die Vampirlady: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #109: Die Vampirlady: Romantic Thriller

Länge:
115 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
May 15, 2019
ISBN:
9783743812086
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 109
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Bei einem Banküberfall wird ein Mann getötet, der daraufhin in der Pathologie landet. Dort stellt man fest, dass er zusehends altert, was nicht normal ist. Außerdem entdeckt man merkwürdige Bissspuren an seinem Körper. Der Scotland-Yard-Beamtin Tatjana Barbican kommt dies mysteriös vor und sie bittet Brenda Logan, die Amulettforscherin, um Hilfe. Beide sind sich einig, dass in London ein Vampir sein Unwesen treibt, dem schnellstens das Handwerk gelegt werden muss ...
Herausgeber:
Freigegeben:
May 15, 2019
ISBN:
9783743812086
Format:
Buch

Über den Autor


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Das magische Amulett #109 - Jan Gardemann

München

DIE VAMPIRLADY

Das magische Amulett Band 109

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Bei einem Banküberfall wird ein Mann getötet, der daraufhin in der Pathologie landet. Dort stellt man fest, dass er zusehends altert, was nicht normal ist. Außerdem entdeckt man merkwürdige Bissspuren an seinem Körper. Der Scotland-Yard-Beamtin Tatjana Barbican kommt dies mysteriös vor und sie bittet Brenda Logan, die Amulettforscherin, um Hilfe. Beide sind sich einig, dass in London ein Vampir sein Unwesen treibt, dem schnellstens das Handwerk gelegt werden muss ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Peter stöhnte auf, als sich die Eckzähne der Frau in seine Halsschlagader bohrten. Er spürte, wie es von den Lippen der Frau gierig aufgenommen wurde und in ihren Schlund hinab gurgelte. Mit jedem Blutschwall, der seinen Körper verließ, fühlte Peter sich benebelter und schwächer. Aber es war ein süßes Gefühl, das er um nichts auf der Welt vermissen wollte.

Er verdrehte die Augen und seine Lippen bebten. Schatten breiteten sich in seinem Inneren aus. Die Gewissheit, gleich sterben zu müssen, stieg wie eine heilige Offenbarung in ihm auf. Aber Peter Mouth fürchtete sich nicht. Im Gegenteil, er hieß den Tod voller Leidenschaft willkommen und sehnte ihn mit jeder Faser seines Körpers herbei ...

1

Eduard Holebrook hatte es in seiner Laufbahn als Bankangestellter nicht weit gebracht. Er war ein genügsamer, bescheidener Mann, und es machte ihm nichts aus, dass er während der dreißig Jahre, die er nun schon für die Londoner Handling Bank arbeitete, kaum eine Beförderung erfahren hatte. Immer war da ein dynamischer, aufstrebender Bursche gewesen, der sich in den Vordergrund gedrängt und Eduard die Beförderung streitig gemacht hatte. Eduard hatte sie gewähren lassen. Er war kein Mann, der gerne mit anderen in Wettstreit trat. Er liebte seine Ruhe und seinen Job in der Schalterhalle der Bank. Viele der Burschen, die er hatte die Karriereleiter hinaufhasten sehen, hatte er auch dabei beobachten können, wie sie wieder abgestürzt waren.

Es war Holebrook ein Rätsel, warum es diese jungen Burschen ausgerechnet in die einsamen Büros der Chefetage trieb. Dort saß man ganz allein hinter einem Schreibtisch und traf einsame Entscheidungen, die Einfluss auf irgendwelche undurchsichtigen Finanzstrukturen nehmen sollten.

Eduard hatte für so etwas nichts übrig. Er liebte den Umgang mit den Kunden, plauschte gerne mit ihnen über ihre finanziellen Probleme und ließ Geldscheine und Münzen durch seine Hände wandern, wie der reichste Mann von London.

Doch es gab auch Kunden, die Eduards Mitteilsamkeit und Ruhe nicht schätzten. Zu dieser Sorte gehörte Emir Dorcass, den Eduard an diesem Morgen in die Stahlkammer der Bank begleiten musste, weil dieser etwas aus seinem Schließfach entnehmen wollte.

Eduard kannte Emir Dorcass schon seit einigen Jahren. Darum unternahm er auch gar nicht erst den Versuch, ein Gespräch mit ihm anzuknüpfen.

Dorcass war ein finsterer Typ, stets nervös und reizbar. In Eduards Augen sah er kränklich und ungepflegt aus. Seine Haut hatte eine wächserne Blässe, und das dunkle kurze Haar sah zerzaust und strähnig aus, als wäre er soeben erst aus dem Bett gestiegen.

Als Eduard zusammen mit Dorcass vor die Wand mit den Schließfächern trat, stieg dem Bankangestellten der muffige, scharfe Geruch des Kunden in die Nase. Aber natürlich ließ er sich nichts anmerken Er wartete, bis Dorcass seinen Schlüssel in das Loch des Schließfaches gesteckt hatte und führte dann den Zweitschlüssel, der in der Bank verwahrt wurde, in den zweiten Schlitz.

Auf ein Nicken Eduards hin drehten sie die Schlüssel herum. Das Schloss entriegelte mit einem vernehmlichen Klacken, und Eduard zog seinen Schlüssel wieder heraus.

Dorcass wartete gar nicht erst ab, bis Eduard sich abgewendet hatte. Er riss die Schließfachklappe auf und zog das Schubfach heraus.

Eduard stellte sich mit dem Gesicht zur Wand, verschränkte geduldig die Hände auf dem Rücken und wippte auf den Fußballen auf und ab.

Dorcass knallte die Kassette auf den Metalltisch in der Mitte der Stahlkammer und machte sich geräuschvoll an dem Inhalt des Schubfaches zu schaffen.

Eduard hätte nur zu gerne gewusst, was Dorcass in seinem Schließfach verwahrte. Es musste irgend etwas Besonderes, Geheimnisvolles sein, denn jedes Mal, wenn er in dem Schubfach herumwühlte, geisterte ein sonderbares, goldenes Leuchten über die grauen Wände und die Klappen der Schließfächer. Aber nichts hätte Eduard dazu gebracht, sich umzudrehen, um seine Neugierde zu befriedigen. Er nahm sich nicht einmal heraus, verstohlen einen Blick über die Schulter zu werfen. Die Wünsche der Bankkunden hatten absoluten Vorrang, und Dorcass hatte ihm, als er vor Jahren das Schließfach einrichtete, unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er sofort die Bank wechseln würde, falls Eduard es wagen würde, einen Blick in das Schubfach zu werfen.

Darum stand Eduard nun mit dem Gesicht zur Wand da und wippte mit den Füßen, während er fasziniert den goldenen Widerschein betrachtete, der die Stahlkammer in einem mysteriösen, geheimnisvollen Ort zu verwandeln schien.

Dorcass ächzte und schnaufte, als würde er irgendeine schwierige Arbeit an dem Metalltisch verrichten. Auch dies war eines der Rätsel, die Eduard gerne gelüftet hätte. Aber er beherrschte sich und wippte nachhaltig auf und nieder.

Plötzlich stutzte er. Für einen flüchtigen Moment war ein feuerrotes Licht über die Wände gewischt!

Eduard erstarrte. Oben im Schalterraum war der stumme Alarm ausgelöst worden, was sich hier unten in der Stahlkammer dadurch bemerkbar machte, dass sich die Kreisellampe über dem Eingang für eine Sekunde einschaltete.

In unzähligen Kursen hatte man Eduard eingebleut, wie er sich in einer solchen Situation zu verhalten hatte. Ohne zu zögern, wirbelte er herum.

Dorcass hatte ihm den Rücken zugewandt. Vornübergebeugt stand er vor dem Tisch und hantierte mit der Kassette herum. Das rote Licht, das kurz aufgeleuchtet war, hatte er anscheinend gar nicht bemerkt.

»Rasch!«, rief Eduard. »Stecken Sie das Schubfach zurück! Es sind Bankräuber im Gebäude!«

Erschrocken fuhr Dorcass herum. »Was ... was sagen Sie?«, fragte er verwirrt.

»Es hat einen Überfall gegeben!«, rief Eduard aufgebracht. »Die Burschen können jeden Moment hier auftauchen. Wenn Sie Ihr Zeug nicht schnell in Sicherheit bringen, wird es womöglich noch gestohlen.«

Da Dorcass nicht reagierte, schob Eduard ihn kurzerhand beiseite. Doch als er sah, was da vor ihm auf dem Tisch lag, erstarrte er.

Mitten auf der grauen Stahlplatte lag eine Art Weinschlauch, so groß wie ein Tiermagen. So etwas Seltsames hatte Eduard noch nie zu Gesicht bekommen. Der Schlauch schien aus Leder zu bestehen und war mit Federn und Fell bewachsen. Dort, wo sich bei einem Weinschlauch für gewöhnlich das Einfüllloch befand, klaffte ein aufgerissener, gekrümmter Schnabel, der ganz aus Gold zu bestehen schien. Das andere Ende des Balges ging in einer schlauchförmigen Öffnung über, aus der ein Goldstück hervorschaute.

»Was, in Gottes Namen, ist das?«, rief Eduard angewidert. Er konnte seinen Blick nicht

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