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Der Urlaubsflirt: Arztroman

Der Urlaubsflirt: Arztroman

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Der Urlaubsflirt: Arztroman

Länge:
133 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Juli 2019
ISBN:
9783739648910
Format:
Buch

Beschreibung

Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.

Dr. Berends, Leiter der Wiesen-Klinik, kämpft um das Leben einer Erstgebärenden.
Währenddessen werden zwei Freundinnen, Kathrin und Angela, die zusammen eine Kreuzfahrt machen, zu Rivalinnen. Beide verlieben sich auf der Reise in Thomas Jörrgen, einen Architekten. Durch einen dramatischen Zwischenfall finden sie heraus, dass er sie beide angelogen hat.
 
Herausgeber:
Freigegeben:
3. Juli 2019
ISBN:
9783739648910
Format:
Buch

Über den Autor


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Buchvorschau

Der Urlaubsflirt - A. F. Morland

Der Urlaubsflirt

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 110 Taschenbuchseiten.

Dr. Berends, Leiter der Wiesen-Klinik, kämpft um das Leben einer Erstgebärenden.

Währenddessen werden zwei Freundinnen, Kathrin und Angela, die zusammen eine Kreuzfahrt machen, zu Rivalinnen. Beide verlieben sich auf der Reise in Thomas Jörrgen, einen Architekten. Durch einen dramatischen Zwischenfall finden sie heraus, dass er sie beide angelogen hat.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Die Hauptpersonen des Romans:

Kathrin Gensicke - Freundin von Angela Wilke.

Angela Wilke - Kinderärztin im Team von Dr. Berends

Thomas Jörrgen - Architekt.

Dr. Peter Hagen - Assistenzarzt.

Christian Diederichs - Schauspieler.

Roman Messmer - Schriftsteller.

Sowie Chefarzt Dr. Richard Berends, seine Frau Charlotte und das Team der Wiesen-Klinik.

1

Der Hilferuf von Schwester Sabine erreichte Dr. Richard Berends um 1.30 Uhr und holte ihn in die Wochenstation der gynäkologischen Abteilung der Wiesen-Klinik.

Eine Frau, die Oberarzt Dr. Herbert Hansen um 20.30 Uhr entbunden hatte, hatte heftig zu bluten begonnen, deshalb hatte die Stationsschwester sofort Alarm gegeben.

Dr. Hansen befand sich nicht in der Klinik, deshalb hatte sich Schwester Sabine direkt an den Chefarzt gewandt.

Das Telefonat, das die Stationsschwester mit Dr. Berends geführt hatte, war nur sehr kurz gewesen.

„Können Sie sofort kommen?, hatte sie gefragt „Was gibt es, Schwester?

„Bei einer unserer Patientinnen ist eine starke Uterusblutung aufgetreten - fünf Stunden nach der Entbindung."

„Ich komme", sagte Dr. Berends und verließ sein Büro. Während er zur Gynäkologie unterwegs war, überlegte er, womit er die Blutung in den Griff bekommen konnte. Zwei Medikamente, die eine Zusammenziehung des Uterusmuskels bewirken, boten sich an.

Im Aufzug durchforstete er sein Gedächtnis nach weiteren Möglichkeiten. Entscheidungen konnte er jedoch erst am Krankenbett treffen.

Außer der Stationsschwester war noch eine zweite Krankenschwester anwesend.

Der Patientin ging es tatsächlich sehr schlecht, und sie verlor Besorgnis erregend viel Blut. Die Frau war sehr blass, ihre Lippen hatten etwa die gleiche Farbe wie ihre Wangen.

Die junge Mutter war bei Bewusstsein, aber ihr Puls war schnell, und Dr. Berends stellte fest, dass der Blutdruck sehr schwach war. Die Patientin schnappte nach Luft und versuchte sich im Bett aufzusetzen, halb verwirrt und an den Bettlaken zupfend.

Gespannt verfolgte Schwester Sabine, wie der Chefarzt und Leiter der Wiesen-Klinik die Patientin untersuchte.

Carla Maschke hieß die 28-jährige Frau. Es war ihre erste Entbindung, und damit hatte sie gleich Schwierigkeiten. Es bestand die Gefahr, dass die Frau die Nacht nicht überlebte.

Dr. Berends wusste das, aber so schnell gab er sich nicht geschlagen.

Der Uterus der Patientin hätte als harter Knoten gerade über der Symphyse stehen müssen, aber statt dessen hatte er die Größe einer Wassermelone und war so weich, dass ihn Dr. Berends von den übrigen Bauchorganen nur sehr schwer abgrenzen konnte.

„Die Schockklötze, Schwester Sabine! Schnell!", befahl Dr. Berends.

Die Stationsschwester brachte das Gewünschte, es waren hölzerne Klötze, mit denen das Fußteil des Bettes erhöht werden konnte, um Schocks zu bekämpfen.

Der Chefarzt hatte erkannt, dass die Patientin einen Kollaps hatte, dem mit den Schockklötzen zuleibe gerückt werden musste. Rasch hob Dr. Berends das Bett hoch, und die beiden Schwestern schoben die Klötze darunter.

Nun waren Carla Maschkes Beine in einem Winkel von etwa dreißig Grad hochgestellt.

Der Mediziner begann den Bauch der Patientin gewissenhaft zu massieren, damit sich die Gebärmutter etwas zusammenzog.

„Wird sie es überstehen, Dr. Berends?", fragte Schwester Sabine leise. Die Patientin war noch immer so verwirrt, dass sie nicht mitbekam, was um sie herum und mit ihr passierte.

„Die Chancen haben sich verbessert", antwortete der Chefarzt. Schweiß glänzte auf seiner Stirn.

Dies war einer von vielen Kämpfen, die Dr. Richard Berends auszutragen hatte. Er wusste, dass er nicht alle gewinnen konnte, aber die Meisten. Vielleicht lag das Geheimnis seiner Erfolge darin, dass er selbst in aussichtslosen Fällen nicht resignierte. Er kämpfte immer bis zum Schluss und wurde manchmal mit einem Triumph über den Tod belohnt, den keiner mehr für möglich gehalten hatte.

Während er nicht aufhörte, den Bauch der Patientin zu massieren, bat er die Stationsschwester, das Infusionsbesteck zu holen.

Minuten später erschien Schwester Sabine mit 1.000 ccm von 5-prozentiger Glukoselösung in einer Infusionsflasche.

„Ehe wir den Tropf anhängen, müssen wir ein bisschen Blut für die Kreuzprobe entnehmen, sagte Dr. Berends. „Und wir brauchen drei Blutkonserven, im Schnelltest gekreuzt!

Er entnahm die Blutprobe für die Blutbank, damit die Kollegen die Blutgruppenbestimmung und die Kreuzprobe machen konnten und ließ Schwester Sabine den Tropf anhängen.

Die Patientin sah schon etwas besser aus, und Dr. Berends fühlte sich erleichtert. Aber der Kampf ging weiter. Er trug Schwester Sabine auf, Hypophyse in den Tropf zu tun. Er nannte die Menge, die ausreichen würde, um den Uterus zu kontrahieren.

Ein Pfleger holte die Blutprobe ab und brachte sie zur Blutbank. „Sagen Sie, es ist sehr eilig!", verlangte Dr. Berends.

„In Ordnung, Herr Doktor", sagte der junge Mann.

„Wir brauchen das Blut schnellstens."

„Ich werde es ausrichten, Dr. Berends."

Dr. Richard Berends verordnete zusätzlich ein Medikament, damit die Patientin rascher über den Berg kam, und eine Stunde später konnte er feststellen, dass sie es geschafft hatten - sie alle zusammen: Die Patientin, Schwester Sabine, ihre Kollegin und Dr. Berends, der Chefarzt der Wiesen-Klinik.

Aufatmend trat er aus dem Krankenzimmer.

„Tut mir leid, dass ich Sie bemühen musste, Dr. Berends, sagte die Stationsschwester. „Aber ich wusste mir keinen anderen Rat.

„Dazu kann es immer mal kommen, machen Sie sich darüber keine Gedanken. Sie haben vollkommen richtig gehandelt."

„Wenn ich denke, dass die Patientin innerhalb von fünfzehn Minuten tot gewesen wäre, wenn ich Sie nicht alarmiert hätte ..."

„Sie haben es getan, und die Patientin lebt."

Die Stationsschwester schüttelte langsam den Kopf. „Manchmal hat man ein Brett vor dem Kopf. Das mit den Schockklötzen hätte mir auch selbst einfallen können."

„Wir sind alle keine Übermenschen. Sie haben Recht, manchmal ist man wie vernagelt. Zum Glück ist man in einer solchen Situation aber in so einer Klinik nicht allein, und es weiß fast immer irgendjemand Rat."

„Ich danke Ihnen für diese aufmunternden Worte, Herr Doktor."

„Sehen Sie ab und zu nach der Patientin."

„Das ist selbstverständlich."

„Sollte es noch einmal Schwierigkeiten mit ihr geben, rufen Sie mich sofort an."

„Ja, Dr. Berends. Erwarten Sie noch Komplikationen?"

„Nein. Ich habe das nur für alle Fälle gesagt."

Die Stationsschwester entfernte sich, ihre Gummisohlen quietschten leise auf den Steinfliesen. Dr. Berends wartete auf den Fahrstuhl. Durch die offenen Türen hörte er Patienten schnarchen, und ihm wurde in diesem Augenblick bewusst, wie viele Menschen sich voller Vertrauen in seine und in die Obhut seiner Kollegen begeben hatten. Die Kranken hofften, dass ihnen hier geholfen wurde. Der Chefarzt und alle, die in der Wiesen-Klinik arbeiteten, mussten Tag für Tag und Nacht für Nacht ihr Bestes geben.

Bedingungslose Pflichterfüllung war die Basis dieses Berufs. Rücksicht auf sich selbst nahm Dr. Berends stets ganz zuletzt. Er hatte sein Leben in den Dienst der Menschheit gestellt, und er nahm seine Sache so ernst, wie man es von einem seriösen Arzt erwarten durfte.

2

„War der Nachtdienst schlimm, Liebling?", fragte Dr. Charlotte Berends am nächsten Tag.

Sie frühstückten um neun, also später als sonst, aber ohne die paar Stunden Schlaf wäre Dr. Berends nicht ausgekommen, er war schließlich keine Maschine, wenn Andere auch manchmal den Eindruck von ihm hatten, denn wenn er unter Druck stand, konnte er arbeiten, ohne sichtlich müde zu werden.

Dr. Berends streckte seine Hände nach seiner Frau aus. Sie glitt in seine Arme. Er legte seinen Kopf sanft gegen den weichen Busen seiner Frau.

„Weißt du, was ich heute furchtbar gern tun würde?, sagte er leise. „Es wäre herrlich, in die Berge zu fahren und einen schönen Tag zu verbringen, aber leider ... Die Pflicht ruft.

„Und du nimmst deine Pflicht immer sehr ernst."

„Wäre es dir

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