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Das magische Amulett #121: Kobolde des Zauberers: Romantic Thriller

Das magische Amulett #121: Kobolde des Zauberers: Romantic Thriller

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Das magische Amulett #121: Kobolde des Zauberers: Romantic Thriller

Länge:
116 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 27, 2019
ISBN:
9783743811416
Format:
Buch

Beschreibung

Das magische Amulett Band 121
Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Brenda Logan kämpft wieder!
Ist ihr Widersacher wirklich der Zauberer Merlin, der mit einer Horde Kobolde vernichtend durch Wales zieht?
Wird es der Amulettjägerin gelingen, die Kobolde unschädlich zu machen und dem grausigen Töten ein Ende zu bereiten?
Herausgeber:
Freigegeben:
Jun 27, 2019
ISBN:
9783743811416
Format:
Buch

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Das magische Amulett #121 - Jan Gardemann

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Kobolde des Zauberers

Das magische Amulett Band 121

Roman von Jan Gardemann

Der Umfang dieses Buchs entspricht 99 Taschenbuchseiten.

Brenda Logan kämpft wieder!

Ist ihr Widersacher wirklich der Zauberer Merlin, der mit einer Horde Kobolde vernichtend durch Wales zieht?

Wird es der Amulettjägerin gelingen, die Kobolde unschädlich zu machen und dem grausigen Töten ein Ende zu bereiten?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker.

© by Author

© Cover by Firuz Askin, 2017

© dieser Ausgabe 2017 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

© Logo by Steve Mayer unter Verwendung von Motiven by Pixabay, 2017

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

Prolog

Es war kurz vor elf, als Dylan Iwan beschloss, das Unternehmen zu starten. Pyroca hatte noch einen zweiten seiner Artgenossen töten müssen, um die Unruhe und den dämonischen Tatendrang der Kobolde zu bändigen. Dylan hatte sich daher entschlossen, den Zeitpunkt der Aktion vorzuverlegen. »Ihr werdet aber erst mit der Zerstörung des magischen Amuletts loslegen, wenn ich es euch befehle«, ermahnte Dylan die Kobolde noch einmal eindringlich. Die Kobolde rissen die Autotüren auf und sprangen purzelnd in die Nacht hinaus. Einige von ihnen huschten die Bäume hinauf und sprangen wie Affen von Ast zu Ast. Dylan vernahm den unterdrückten Schrei eines Tieres oben in einer Baumkrone...

1

Erwartungsvoll sah Dylan Iwan der Morgendämmerung entgegen, die sich silbergrau am Horizont abzuzeichnen begann und in dessen Gegenlicht die hügelige Landschaft des Brecon Nationalparks in Wales, wie in Blei gegossen aussah.

Dylan Iwan saß hinter dem Steuer seines alten klapprigen Land Rovers und rauchte eine Zigarette. Er hatte seinen Wagen im Schutz eines buschigen Weißdorns abgestellt, so dass man ihn von der weit entfernten Landstraße aus nicht sehen konnte.

Der Busch wuchs in der Nähe eines uralten Steingrabes, das aus mehr als mannshohen Felsplatten bestand, die senkrecht in der Erde steckten und auf ihren Spitzen eine dünne ovale Felsplatte trugen.

Wie diese Platte da so auf den in der Erde steckenden Felsen ruhte, hatte es für Dylan fast den Anschein, der mehrere Tonnen wiegende Stein würde schweben. Im schummerigen Licht der Morgendämmerung sahen die Felsplatten nachtschwarz aus. Der grasbewachsene Hügel, auf dessen seichter Kuppe die Felskonstruktion seit Jahrhunderten stand, wirkte in der Dämmerung, wie der fellbewachsene Buckel eines Urzeitungeheuers, das sich hier zum Schlafen hingelegt hatte.

Entschlossen drückte Dylan die halb aufgerauchte Zigarette in dem Aschenbecher aus. »Jetzt ist der Zeitpunkt günstig«, murmelte er und strich sich seinen langen weißen Bart glatt. Dann öffnete er den Wagenschlag und stieg aus.

Eine kühle Brise schlug ihm entgegen und zauste sein weißes schütteres Haar. Fröstelnd zog Dylan die Kapuze seines langen weißen Wollmantels über den Kopf und rieb sich dann die Hände warm.

Schließlich richtete er sich zu seiner vollen Größe auf und sah mit brennenden Blick zu dem Steingrab hinüber.

»Ich spüre es ganz deutlich«, sagte er und nickte gewichtig. »Hier liegen meine alten Knochen begraben. Die Knochen, die mich trugen, als ich Merlin, der Zauberer, war!«

Dylan setzte sich in Bewegung und näherte sich mit feierlichen Schritten dem Steinmonument. Die Struktur der Felsen war jetzt schon gut zu erkennen, denn es wurde nun merklich heller. Moosflechten bildeten verwaschene oder schwarze Flecken auf den Steinen, als wären sie mit einem Ausschlag überzogen.

Als Dylan das Steingrab erreichte, blieb er stehen. Langsam streckte er die Hände aus und legte sie flach auf eine der aus dem Boden ragenden Felsplatten.

Das Gestein fühlte sich kalt und rauh an. Doch Dylan vermeinte auch ein kaum merkliches Vibrieren zu spüren, das aus der Tiefe der Felsplatte zu kommen schien.

Ein Seufzen entrang sich der Kehle des alten Mannes. Dylan legte den Kopf in den Nacken, so dass sein Bart spitz unter der Kapuze hervor lugte, schloss die Augen und gab sich ganz dem Gefühl hin, seinem Lebensziel nun endlich ganz nahe zu sein.

»Ja!«, rief er verhalten. Seine Lider flatterten und die Spitze seines Bartes zitterte. »Ich spüre die mystische Kraft, die in diesen Steinen schlummert. Es ist nur ein Abglanz der Kräfte, über die ich einst verfügte, als ich Merlin war. Aber sie sollten für meine Zwecke ausreichen!«

Er zog die Hände von dem kalten Stein zurück und griff in den Ausschnitt seines Kapuzenmantels. Umständlich nestelte er eine lange Kette darunter hervor, die um seinen Hals hing. Am Ende der Kette baumelte ein goldener Anhänger, der die Form einer Astgabel hatte. In der Gabelung steckte ein geschliffener Amethyst. Der lilafarbene Halbedelstein schimmerte matt in der Morgendämmerung. Tief in seinem Innern schien ein schimmernder Nebel zu wallen.

Dylan fasste das Amulett an dem Ende an, an dem es mit der Halskette verbunden war, und zielte mit der Gabelung und dem Amethyst auf das Steingrab.

»Oh, ihr mystischen Kräfte, die ich einst geschaffen, als ich unter dem Namen Merlin durch diese Lande streifte. Ich befehle euch, mir auch jetzt, in meiner neuen Inkarnation zu gehorchen!«

Dylan hielt inne und starrte den Amethyst in der Gabelung des Amuletts erwartungsvoll an. Es kam ihm vor, als wäre das Leuchten in der Tiefe des Steines intensiver geworden.

»Ja!«, rief er triumphierend. »Es wird funktionieren! Endlich fruchten meine Bemühungen und das jahrelange Studium der Magie. Die Opfer, die ich brachte, waren nicht umsonst!«

Er hielt das Amulett fordernd hoch und schwenkte es hin und her. »Kommt, ihr mystischen Kräfte!«, rief er. »Gebt mir die Macht, die ich brauche, um mein Lebenswerk zu vollenden!«

Als wäre ein Stern in dem Edelstein erwacht, fing er plötzlich an, von innen heraus in einem kalten weißen Licht zu erstrahlen.

»Es gelingt!«, rief Dylan und machte vor Freude einen Luftsprung. »Die Kräfte kehren zu mir, der sie einst hervorrief, zurück!«

Die Strahlen aus dem Amethyst wischten über den dunklen Stein der Grabstätte hinweg. Wie Irrlichter tanzten sie über die Risse und das Moos, als wollten sie den Stein abtasten. Dabei wurde das Leuchten im Amethyst immer heller, als würden die tastenden Strahlen, die mystische Energie aus der Grabstätte in den Halbedelstein umleiten und ihn aufladen.

In den Augen des alten Mannes sammelten sich Tränen.

»Nun endlich bin ich in der Lage, all die Fehler, die ich als Merlin begangen habe, wiedergutzumachen«, kam es mit schwankender Stimme über seine bebenden Lippen. »Ich war ein Narr, denn ich glaubte, diese Welt mit Magie zu einem besseren Ort machen zu können! Doch das Gegenteil ist eingetreten!«

Seine Hand krampfte sich so sehr um das Amulett, dass die Knöchel sich weiß unter der Haut abzeichneten. »Anstatt Gutes zu bewirken, stürzte meine Magie die Menschen in Verzweiflung und Tod!«

Mit beiden Händen umfasste er nun das Amulett und stellte sich breitbeinig vor die Grabstelle.

»Ihr mystischen Kräfte!«, rief er mit entschlossen erhobenem Haupt. »Ich befehle euch, mir die Mittel in die Hand zu geben, die ich benötige, um die Magie in dieser Welt zu zerstören! Ein letztes Mal will ich Magie verwenden, um mit ihr ein für alle Mal den Zauber aus dieser Welt zu verbannen!«

Das Amulett gleißte plötzlich in einem grellen Blitz auf, der Dylan für einen Moment blendete, so dass

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