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Urlaubsschnäppchen für Singles: Roman

Urlaubsschnäppchen für Singles: Roman

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Urlaubsschnäppchen für Singles: Roman

Länge:
143 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Juni 2019
ISBN:
9783739619422
Format:
Buch

Beschreibung

Liebesroman von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 123 Taschenbuchseiten.

Sommer, Sonne, Mallorca. Britta hat ein Urlaubsschnäppchen gebucht – doch das hat einen Haken! Wird die von Männern enttäuschte Schönheit trotzdem das Beste daraus machen können, oder machen ihre Gefühle ihr einen Strich durch die Rechnung?
Herausgeber:
Freigegeben:
23. Juni 2019
ISBN:
9783739619422
Format:
Buch

Über den Autor

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.


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Urlaubsschnäppchen für Singles - A. F. Morland

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Urlaubsschnäppchen für Singles

von A. F. Morland

Der Umfang dieses Buchs entspricht 123 Taschenbuchseiten.

Sommer, Sonne, Mallorca. Britta hat ein Urlaubsschnäppchen gebucht – doch das hat einen Haken! Wird die von Männern enttäuschte Schönheit trotzdem das Beste daraus machen können, oder machen ihre Gefühle ihr einen Strich durch die Rechnung?

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

Erstveröffentlichung: 1990

© dieser Ausgabe 2015 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1. Kapitel

Britta hielt es nicht länger in der Badewanne aus. Das Wasser war abgekühlt, so dass sie sich nicht mehr wohl darin fühlte.

Es ist Zeit, sagte sie streng zu sich selbst und richtete sich mit einem energischen Ruck auf. Du hast lange genug auf der faulen Haut gelegen. Wie heißt es doch so treffend: Müßiggang ist aller Laster Anfang.

Sie tastete mit den Zehen nach dem Badewannenstöpsel und zog ihn heraus, und während das Wasser gurgelnd abfloss, spülte sich Britta den Schaum mit nadeldünnen, wohltemperierten Strahlen aus der Handbrause vom Körper.

Sobald sie den letzten Rest Shampoo aus ihrem Haar gewaschen hatte, verließ sie die Wanne. Sie frottierte ihr Haar kurz, ließ es feucht und trocknete sich dann mit einem großen Badetuch schnell ab.

Nackt, wie sie war, lief sie in ihr Zimmer. Es war nicht nötig, sich etwas überzuziehen, denn Britta wohnte allein in dem winzigen Apartment, in dem auf engstem Raum alles utitergebracht war, was aus einer nüchternen Unterkunft ein behagliches Heim macht. Niemand konnte sie überraschen, niemand konnte Anstoß daran nehmen, wenn sie Nudistin spielte. Sie war gern nackt. Sie liebte das Gefühl der Freiheit, das ihr die absolute Hüllenlosigkeit vermittelte. Außerdem war die Wohnung immer gut geheizt.

Britta holte weiße Unterwäsche aus der Kommode, überlegte kurz und legte sie dann wieder zurück. Ein weißer BH unter einer Bluse oder einem T-Shirt leuchtete beim Discolicht immer so aufdringlich violett durch.

Das mochte Britta nicht, es störte sie irgendwie, aber ohne BH wollte sie auch nicht gehen, dafür fand sie die zarten, hauchdünnen Wäschestücke aus Spitze einfach zu schön. Aber heute war schwarze Unterwäsche sicher günstiger.

Schnell schlüpfte sie in ein schwarzes Höschen mit hübschem Spitzenrand. Mit einer sehenswert geschmeidigen Bewegung zog sie es an.

Dann zog sie den schwarzen BH aus Spitze und Satin an und korrigierte den Sitz der Stretch-Träger.

»Toll!«, sagte plötzlich jemand hinter ihr.

Britta fuhr erschrocken herum - und erblickte Tom, den Freund ihrer Freundin Meike.

»Sexy«, konstatierte Tom. Seine Augen strahlten sie begeistert an. »Umwerfend. Aufregend. Erotisch.«

»Tom …«, stammelte Britta.

Er grinste breit. »Ja, Honey?«

»Wie … wie kommst du in meine Wohnung?«

»Meike wartet unten im Wagen.«

»Das ist keine Antwort auf meine Frage.«

»Sie sagte, ich sollte dich runterholen.«

»Wie kommst du in meine Wohnung?«

Tom grinste sie unschuldig an. »Da war neulich ein Krimi im Fernsehen. Vielleicht hast du ihn auch gesehen. Es ging um eine Sängerin, die im Verdacht stand, ihren Ex-Ehemann ins Jenseits befördert zu haben … Nein? Hast du nicht gesehen? Macht nichts. Da spielte so ein windiger Typ mit. Der öffnete alle Türen mit ’ner Nagelfeile. Ich dachte, das müsste ich mal ausprobieren.« Er hob triumphierend die Hände. »Siehe da, es hat funktioniert.«

Britta hatte nichts gegen Tom. Im Gegenteil, sie fand ihn sehr sympathisch. Er sah gut aus, war groß, hatte breite Schultern, schmale Hüften und pechschwarzes, volles Haar. Man konnte sich überall mit ihm zeigen.

Er hatte nur einen Fehler: Er war Meikes Freund – und damit tabu für Britta. Tom schien das weniger eng zu sehen. In seinem Blick war eine gefährliche Gier zu erkennen.

Sie hatte so wenig an, dass er sich ihre Unterwäsche ganz leicht wegdenken konnte. Richtig nackt kam sie sich vor, und das war ihr in höchstem Maße peinlich.

»Tu so etwas nicht wieder, sonst bekommst du Ärger mit mir!«, sagte Britta scharf.

»He, ich bin ein Freund!«

»Freunde brechen nicht ein!«

»Das war doch nur Spaß.«

»Wie du mich jetzt anglotzt … das hat mit Spaß nichts mehr zu tun, mein Lieber.«

»Wundert dich das? In dieser Aufmachung wirkst du auf jeden Mann.«

»Schämst du dich nicht, so zu reden?«, wies ihn Britta empört zurecht.

»Nein, warum denn? Ich möchte, dass du weißt, was ich in diesem Augenblick empfinde. Ich möchte dich …«

»Und Meike?«

Tom lachte heiser. »Meike ist ein geduldiges Mädchen. Es ist warm im Auto, und ich habe ihre Lieblingskassette eingelegt. Sie merkt nicht, wie die Zeit vergeht, wenn sie Billy Joel hört.«

Britta glaubte nicht richtig zu hören. Das konnte doch nicht wahr sein! Sie hatte immer schon gewusst, dass sie Tom gefiel, aber dass er sie so sehr begehrte, dass er jederzeit seine Freundin mit ihr betrügen würde, hätte sie ihm nicht zugetraut. Ich war einfach zu nett zu ihm, schoss es ihr durch den Sinn.

»Du bist prachtvoll gebaut, Britta«, keuchte er.

»Du liebst Meike …«

»Ich möchte jetzt nicht über Meike sprechen.« Er schüttelte unwillig den Kopf.

»Aber ich!«, erwiderte sie energisch, um ihn zu ernüchtern.

Er schluckte schwer. »Ich kenne kein Mädchen, das dir das Wasser reichen könnte. Du siehst zum Anbeißen toll aus, einfach irre, und in dieser sexy Unterwäsche …«

Britta war kein Kind mehr. Sie war zwanzig und hatte gelernt, sich aufdringliche Verehrer vom Leib zu halten. Doch im Moment war sie ziemlich verwirrt.

Als Meike ihn kennenlernte, hatte Britta ihn echt super gefunden, und es hatte ihr großen Spaß gemacht, mit ihm zu tanzen, denn er war ein toller Tänzer. Tom hatte ihr nie Anlass gegeben, sich vor ihm in acht zu nehmen. Sie hatte geglaubt, ihm trauen zu können, doch er schien wie alle Männer ein Wolf im Schafspelz zu sein, und diesen Schafspelz hatte er jetzt blitzschnell abgelegt, um die Gelegenheit, die seiner Ansicht nach günstig war, zu nützen.

Er kam auf sie zu. Sie blieb wie gelähmt stehen. »Tom ...«, presste sie mühsam hervor. »Bitte sei vernünftig!«

»Das bin ich.« Seine Augen glänzten wie im Fieber. Er legte die Hände auf ihre schmale Taille.

»Tom … was soll das?«

»Na, komm schon, sei nicht so prüde!«

»Tom, du ... du bist verrückt.«

»Ja, verrückt nach dir!«

Sein Atem strich heiß über ihren Hals, als sie das Gesicht zur Seite drehte. Der Kuss, den er ihr geben wollte, ging daneben.

»Hör auf, Tom! Hör sofort auf, sonst …!«

Er dachte nicht daran. Seine Hände schoben sich unter den dünnen Stoff ihres Slips und umfassten ihren strammen Po.

Britta bäumte sich unter dieser intimen Berührung regelrecht auf und versuchte mit aller Kraft, sich zu befreien, aber Toms Arme hielten sie fest wie Eisenklammern.

»Um Himmels willen, Tom, du hast den Verstand verloren!«

»Ja, du hast mich um den Verstand gebracht.«

»Begreifst du denn nicht, was du tust?«

»Ich tu’s mit voller Absicht. Ich mag dich sehr …«

»Du gehst mit Meike!«

Es nützte nichts, ihn daran zu erinnern. »Meike braucht es ja nicht zu erfahren. Ich begehre dich schon seit langem, Britta. Manchmal liege ich in meinem Bett wach und denke an dich. Du raubst mir den Schlaf. Ich versuche mir immer vorzustellen, wie es ist, mit dir im Bett zu liegen, dich zu liebkosen, mit dir zu schlafen. Ich will es endlich wissen, Britta!«

Es gelang ihr, ihn zurückzustoßen. Seine rechte Hand griff nach ihrem BH. Ein kurzer, harter Ruck – und Britta stand im Freien. Tom hatte ihr den Büstenhalter heruntergerissen. Entsetzt bedeckte Britta ihre Brüste mit den Händen. Sie war unbeschreiblich wütend.

Tom glaubte sich seinem Ziel einen Schritt näher. Mit einem süffisanten Lächeln warf er das erbeutete Wäschestück hinter sich, und der Ausdruck in seinen Augen verriet, dass er nun zu allem entschlossen war.

Britta fühlte sich von ihm so erniedrigt, dass Hass in ihr aufstieg, und als er mit diesem siegesgewissen Lächeln erneut nach ihr griff, gab sie ihm eine kräftige Ohrfeige, die verheerende Folgen hatte. Ihr war, als ob Toms Kopf, kaum dass sie ihn getroffen hatte, wie eine Seifenblase zerplatzte. Er war auf einmal nicht mehr da – und es herrschte eine völlig andere Situation: Britta lag in ihrem Bett, trug ein dünnes Nightie, niemand war da, und die Männerstimme, die den Raum füllte, kam aus dem Radiowecker.

Sie hatte nur geträumt!

Britta atmete erleichtert auf.

Was der Nachrichtensprecher sagte, bekam Britta nur in Bruchstücken mit. Er redete davon, dass die Österreicher im Tennis stark im Kommen waren.

Beim letzten Turnier sollten sie die italienische Mannschaft mit 6:0 deklassiert haben. Britta mochte die Österreicher. Sie hatte vor einigen Jahren einen Wiener Brieffreund gehabt, hatte sich mit ihm sogar mal in Wien getroffen, aber die Begegnung war für sie enttäuschend verlaufen.

Kurt, so hatte der Brieffreund geheißen, war in Wirklichkeit ganz anders als in seinen Briefen gewesen, und es hatte sich schließlich herausgestellt, dass er sich beim Schreiben der Briefe von zwei Freunden helfen ließ.

Für Britta war das ein Vertrauensbruch gewesen. Sie hatte einen Brieffreund haben wollen, nicht gleich ein ganzes Kollektiv.

Kurt hatte sich nach ihrer Rückkehr gleich wieder mit einem

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