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Unsichtbare Mission #16: Mordgeflüster in Venedig
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eBook135 Seiten1 Stunde

Unsichtbare Mission #16: Mordgeflüster in Venedig

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Über dieses E-Book

Unsichtbare Mission - Band 16
von A. F. MORLAND

Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

Conte Ricardo Parma hatte für Alpha-Trust - eine kriminelle Organisation, die von dem größenwahnsinnigen Multimilliardär Doc Alpha geleitet wird – gearbeitet, sich dann aber distanziert und die Zusammenarbeit beendet. Doch von Doc Alpha kann man sich nicht trennen – zumindest nicht lebend. Seither steht Ricardo Parma ganz oben auf der Alpha-Abschussliste, sodass er um sein Leben fürchtet und untertaucht. Doch ein kaltblütiger Killer ist bereits auf dem Weg zu ihm. Gut, dass Mike Borran, Special-Agent der CIA mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, zur gleichen Zeit versucht, mit dem Conte Kontakt aufzunehmen
SpracheDeutsch
HerausgeberBookRix
Erscheinungsdatum13. Apr. 2017
ISBN9783739663678
Unsichtbare Mission #16: Mordgeflüster in Venedig
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Autor

A. F. Morland

A. F. Morland schrieb zahlreiche Romane und ist der Erfinder der Serie Tony Ballard.

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    Buchvorschau

    Unsichtbare Mission #16 - A. F. Morland

    München

    Mordgeflüster in Venedig – Teil 1

    Unsichtbare Mission - Band 16

    von A. F. MORLAND

    Der Umfang dieses Buchs entspricht 103 Taschenbuchseiten.

    Conte Ricardo Parma hatte für Alpha-Trust - eine kriminelle Organisation, die von dem größenwahnsinnigen Multimilliardär Doc Alpha geleitet wird – gearbeitet, sich dann aber distanziert und die Zusammenarbeit beendet. Doch von Doc Alpha kann man sich nicht trennen – zumindest nicht lebend. Seither steht Ricardo Parma ganz oben auf der Alpha-Abschussliste, sodass er um sein Leben fürchtet und untertaucht. Doch ein kaltblütiger Killer ist bereits auf dem Weg zu ihm. Gut, dass Mike Borran, Special-Agent der CIA mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, zur gleichen Zeit versucht, mit dem Conte Kontakt aufzunehmen ...

    Copyright

    Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

    © by Author

    © dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

    Alle Rechte vorbehalten.

    www.AlfredBekker.de

    postmaster@alfredbekker.de

    Prolog

    Die Gegend war nicht sehr einladend.

    Eng standen die alten Gebäude beisammen. Ihre Fassaden wiesen hässliche Flecken auf. Es gab kein Haus, das nicht von Rissen und Sprüngen übersät gewesen wäre.

    Venedig eine langsam sterbende Stadt!

    Mo Widmark blieb stehen, um sich zu orientieren. Er war ein mittelgroßer Mann mit breiten Schultern und stämmigen Beinen, mit denen er fest im Leben stand. Vom nahen Hafen dröhnte das Horn eines Schiffes.

    Es ging auf den Abend zu, und Mo Widmark, der CIA-Agent, war hier verabredet. Dass man ihm eine Falle gestellt hatte, auf diese Idee kam er nicht einmal im Traum.

    Aber es war eine Falle, und Mo Widmark tappte ahnungslos hinein.

    1

    Hoch ragten die Eisenskelette der Hafenkräne auf. Ihre Schatten wurden länger, die Dämmerung brach über der kleinen Piazza allmählich herein.

    Vor dem unscheinbaren Lokal, das sich großsprecherisch »Ristorante« nannte, standen drei weiße Tische, neben denen alte Sonnenschirme standen, deren Stoff grau vom Staub der Jahre war.

    Drei Yards von den Tischen entfernt stand ein kleiner Brunnen. Engel rankten sich um einen Baumstamm. Aus ihrem Mund plätscherte unaufhörlich Wasser in ein muschelförmiges Becken.

    Mo Widmark ging an diesem Brunnen vorbei. Geradewegs steuerte er auf das Ristorante zu. Er erreichte die schmale Glastür und drückte sie nach innen auf. Der Teppich unter seinen Schuhen war weich.

    An den Wänden hingen Lampen, deren Aussehen alten Petroleumleuchten nachempfunden war. Glühbirnen sandten ihr Licht in faustgroße Hohlspiegel, von denen es effektvoll reflektiert wurde.

    Das Lokal wirkte auf den ersten Blick leer. An keinem der Tische saß jemand, und es schien auch kein Personal zu geben.

    »Hier bin ich, Mr. Widmark«, sagte eine rauchige Frauenstimme, und dann wurde hinter einem breit wachsenden Gummibaum eine schlanke Mädchenhand hervorgestreckt.

    Ein Lächeln huschte über Mo Widmarks Gesicht. »Ich befürchtete schon, Sie hätten mich versetzt, Nicola.«

    Er ging zu dem Tisch, an dem er erwartet wurde.

    Nicola Mondo war ein aufregendes Mädchen. Schwarzhaarig, mit meergrünen, leicht schräggestellten Augen und hoch angesetzten Wangenknochen. Eine makellose Schönheit mit einer atemberaubenden Figur.

    Sie trug ein Kleid aus schwarzer Spitze und eine schwarze Stola darüber. Als würde sie Trauer tragen, dachte Mo Widmark.

    Aber der Gedanke kam ihm so absurd vor, dass er darüber beinahe gelacht hätte. Nicola machte eine einladende Handbewegung.

    »Nehmen Sie Platz, Amigo.«

    »Vielen Dank.«

    »War das Lokal leicht für Sie zu finden?«

    »Aber ja. Sie haben mir den Weg gut beschrieben. Wenig Betrieb hier«, sagte Widmark und blickte sich um.

    »Das wird sich bald ändern. Der Abend ist noch jung.«

    »Normalerweise hat es einen Grund, wenn ein Lokal so schwach besucht wird wie dieses.«

    Nicola Mondo lächelte. »Keine Sorge, Mr. Widmark. Sie werden sich bestimmt nicht den Magen verderben.«

    »Dann bin ich beruhigt. Tun Sie mir einen Gefallen: Nennen Sie mich Mo.«

    »Gern, Mo. Ein sehr kurzer Vorname.«

    »Oh, bei mir ist nicht alles so kurz.«

    Nicola senkte den Blick und wurde rot.

    Der Amerikaner lächelte. »Entschuldigen Sie bitte, das ist mir so herausgerutscht.«

    Der Wirt ließ sich blicken. Ein feister Mann, mehr breit als hoch. Schweißperlen glänzten auf seiner hohen Stirn. Er wirkte ungemein nervös, nagte an der Lippe und konnte keine Sekunde stillstehen.

    Er brachte zwar zwei Speisekarten mit, doch Mo Widmark wollte hören, was der Mann zu empfehlen hatte.

    Nicola und der Amerikaner entschieden sich für eine Riesenportion Miesmuscheln. Dazu tranken sie leichten italienischen Weißwein.

    Mo Widmark fiel nicht auf, dass der Wirt während sie aßen zur Tür schlich und diese heimlich abschloss.

    Sobald dies geschehen war, verdrückte sich der Feiste wieder, und als sich der Amerikaner überlegte, für welches Dessert er sich entscheiden sollte, betraten zwei bullige Männer durch die Küchentür die Szene.

    Das Klappen der Tür veranlasste den CIA-Agenten, sich umzudrehen. Er wusste sofort, dass die beiden Kerle seinetwegen da waren.

    Sie starrten ihn feindselig an. Eiskalte Typen waren es, denen es bestimmt nichts ausmachte, über Leichen zu gehen.

    Auch über Mo Widmarks Leiche?

    Der Amerikaner warf die Stoffserviette auf den Tisch. Er streifte Nicola Mondo mit einem raschen Blick.

    Sie war genauso nervös wie vorhin der Wirt.

    »Ist das der Grund, weshalb hier keine Gäste sind?«, fragte Mo Widmark.

    »Mo, ich ...«

    »Wissen Sie, wer diese Kerle sind?«

    »Ich hab’ sie noch nie im Leben gesehen.«

    Widmarks Gesicht wurde hart. Er griff sich die massive Gabel, die in Reichweite seiner rechten Hand lag, und erhob sich.

    Die vierschrötigen Männer blieben zwei Schritte vor ihm stehen. »Ihr Amerikaner habt alle denselben großen Fehler: Ihr seid zu neugierig.«

    »Wir sind ein wissbegieriges Volk«, gab Mo Widmark zurück.

    »Ein Volk, das laufend seine Nase in Dinge steckt, die es nichts angehen.«

    »Wessen Meinung ist das?«

    »Unsere.«

    »Darf ich fragen, mit wem ich das zweifelhafte Vergnügen habe?«, erkundigte sich der CIA-Mann. »Für wen arbeitet ihr?«

    »Auf keinen Fall für die Agency.«

    »Dahinter bin ich inzwischen schon gestiegen.«

    »Sie hätten diesen Auftrag lieber nicht annehmen sollen.«

    »Und warum nicht?«

    »Weil es Ihr letzter Auftrag geworden ist!«

    Die Bulligen griffen gleichzeitig an. Mo Widmark versetzte seinem Stuhl einen kraftvollen Tritt. Die Lehne traf einen der beiden Gegner. Der Mann verlor die Balance. Er stieß mit der Hüfte gegen den Nachbartisch und warf ihn um.

    Mittlerweile widmete sich Widmark, der kleiner war als die beiden Vierschrötigen, dem zweiten Gegner.

    Er stach mit der Gabel zu, und wenn der Mann nicht augenblicklich zurückgesprungen wäre, hätten ihn die Zinken getroffen.

    Mo Widmark setzte sofort nach. Er wollte zumindest einen Gegner im Blitztempo fertigmachen, um sich dem andern dann eingehend widmen zu können.

    Abermals stach er zu. Er war ein furchtloser Mann, der in den Ausbildungscamps der CIA zu kämpfen gelernt hatte. Er wusste, wie man sich seiner Haut wehrte, und er handelte nach der bewährten Devise: Angriff ist die beste Verteidigung.

    Der Gegner, den die Gabel treffen sollte, drehte seinen Oberkörper zur Seite und fing Widmarks Arm blitzschnell ab.

    Wie Stahlklammern schnappten seine Finger zu. Mit einem ungestümen Ruck drehte er Widmarks Arm herum.

    Der CIA-Agent war gezwungen, die Gabel fallenzulassen. Er erhielt einen Stoß in den Rücken und wurde dem Kerl, der den Tisch umgeworfen hatte, entgegengeschleudert.

    Der Bursche empfing Mo Widmark mit einer furchtbaren Geraden. Widmark nahm zwar noch den Kopf zur Seite, aber er konnte den Treffer damit nur abschwächen, jedoch nicht verhindern.

    Benommen schüttelte er den Kopf.

    Er sah alles wie durch einen grauen Schleier.

    Wieder traf ihn die markige Faust des Gegners. Sie presste ihm die Luft aus dem Leib. Er krümmte sich.

    Gemeinsam wollten die beiden Vierschrötigen ihr Opfer nun zusammennageln, ein wahrer Schlaghagel prasselte auf Mo Widmark herab.

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