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Unsichtbare Mission #31: Nordpol - Mordpol

Unsichtbare Mission #31: Nordpol - Mordpol

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Unsichtbare Mission #31: Nordpol - Mordpol

Länge:
135 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Mai 2019
ISBN:
9783739673998
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 31
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 124 Taschenbuchseiten.

Nachdem den CIA-Top-Agenten Mike Borran und seinem Kollegen Ben Copley die Rückkehr von Doc Alphas Raumstation zur Erde geglückt ist, erwartet sie bereits ein neuer Auftrag: Unnatürlich schnelles Abschmelzen des Polareises könnte für ein klimatisches Chaos sorgen. Eine völlige Umkehr der Klimazonen wäre die Folge! Hat Doc Alpha auch dabei seine Finger im Spiel? Die beiden mutigen CIA-Agenten begeben sich ins ewige Eis, um der Ursache auf den Grund zu kommen – in dem lebensfeindlichsten Teil der Erde geraten sie erneut in Lebensgefahr ...
Herausgeber:
Freigegeben:
24. Mai 2019
ISBN:
9783739673998
Format:
Buch

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Unsichtbare Mission - Band 31

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 124 Taschenbuchseiten.

Nachdem den CIA-Top-Agenten Mike Borran und seinem Kollegen Ben Copley die Rückkehr von Doc Alphas Raumstation zur Erde geglückt ist, erwartet sie bereits ein neuer Auftrag: Unnatürlich schnelles Abschmelzen des Polareises könnte für ein klimatisches Chaos sorgen. Eine völlige Umkehr der Klimazonen wäre die Folge! Hat Doc Alpha auch dabei seine Finger im Spiel? Die beiden mutigen CIA-Agenten begeben sich ins ewige Eis, um der Ursache auf den Grund zu kommen – in dem lebensfeindlichsten Teil der Erde geraten sie erneut in Lebensgefahr ...

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Eisiger Nordwind fauchte um die Baracken und Anlagen des Luftwaffenstützpunkts Thule, als Murray Cole die Unterkunft verließ. Cole war Sicherheitsoffizier und Leiter der Spionageabwehr der Basis.

In letzter Zeit hatte sich einiges ereignet. Deshalb war Cole dazu übergegangen, zu allen möglichen Zeiten unregelmäßige Kontrollgänge durchzuführen.

So auch jetzt, kurz nach Mitternacht am 31. Januar. Pechschwarz war die Nacht, und Schneegestöber jagte durch den Lichtschein der Peitschenlampen. Murray Cole stellte den Pelzkragen der gefütterten Steppjacke auf und stapfte vornübergebeugt durch den Schneesturm zum Verwaltungstrakt.

Fast wäre er mit einem Wachposten zusammengestoßen, der hinter der nächsten Gebäudeecke Schutz gesucht hatte. Der Wachposten trug Winteruniform und dicke Handschuhe.

Unbeholfen fummelte er damit an seinem Schnellfeuergewehr herum, bis er den großen, schlanken Mann erkannte.

»So spät noch unterwegs, Major Cole?«, schrie er nahe am Ohr des Sicherheitsoffiziers durchs Heulen des Wintersturms.

Cole nickte. Er eilte weiter, nur darauf bedacht, das Verwaltungsgebäude zu erreichen, in dessen Keller das Archiv mit den streng geheimen Unterlagen eingerichtet war. Der Major schloss die äußere und die innere Tür mit dem Spezialschlüssel auf.

Im Gebäude erschien es ihm nach der Kälte draußen angenehm warm zu sein. Bei seinem Eintreten war automatisch die Notbeleuchtung in Betrieb gesetzt worden. Der Major betrat die Vermittlungszentrale, schloss mit dem Universalschlüssel den Schaltkasten auf und wollte die Alarmanlage fürs Archiv abschalten.

Er stutzte, als er sah, dass der unscheinbare Schalter ohne Bezeichnung bereits auf der Nullstellung stand. Handelte es sich um einen Fehler des Wachhabenden, der zuletzt das Gebäude verlassen hatte? Oder war jemand vor Major Cole eingedrungen und hatte die Alarmanlage ausgeschaltet?

Cole überlegte, ob er gleich den Offizier vom Dienst und die Wache alarmieren sollte. Er entschied sich dagegen. Es konnte sich durchaus um ein harmloses Versehen handeln. Wenn nicht, dann fühlte sich Major Cole durchaus fähig, um einen Eindringling oder auch zwei persönlich in Schach zu halten und festzunehmen.

Es würde sich für seine Karriere sehr günstig auswirken, wenn er allein den Spion oder die Spione stellte. Cole beging mit dieser Einschätzung der Lage einen tödlichen Fehler.

Er öffnete die Jacke, zog den Colt Combat Commander mit den Walnussholzgriffschalen aus dem Holster und lud die Waffe durch. In seiner linken Jackentasche steckte die Taschenlampe, in der rechten der Schlüsselbund.

Der Major verließ die Zentrale und wanderte durch die langen, kahlen Korridore. Er stieg hinab in den Keller. Das Archiv verfügte über eine Panzertür mit Zahlenkombinationsschloss.

Major Cole drehte am Justierungsrad. Er hatte die Nummernkombination im Kopf. Doch er benötigte sie nicht, die Tür war offen. Cole erschauerte. Jetzt spürte er eine Spannung, die sich seines ganzen Körpers bemächtigte.

Seine Nerven prickelten. Denn jetzt war er ganz sicher, dass hier etwas vorging. Er öffnete die Panzertür gerade weit genug, um hindurchschlüpfen zu können. Die Notbeleuchtung brannte nicht.

Cole, die Pistole schussbereit in der rechten Hand, leuchtete sekundenlang mit der Taschenlampe. Das Archiv bestand aus verschiedenen Räumen, die alphabetisch bezeichnet waren. Im Spalt unter der Tür von Raum B schimmerte Licht.

Der Major schaltete die Taschenlampe aus und steckte sie weg. Er zögerte einen Moment. Dann atmete er entschlossen ein, straffte sich, stieß die Tür auf und eilte ins Zimmer.

Ein Aktenschrank war geöffnet. Ein Mann mit dunkelgrüner Parka und dünnen schwarzen Lederhandschuhen war gerade damit beschäftigt, mit einer Minox Geheimpapiere über das Raketenfrühwarnsystem der USA und über Satellitendaten zu fotografieren.

Coles schwungvoller Eintritt ließ ihn heftig zusammenzucken. Er drehte sich um. Cole kannte den Mann flüchtig. Auf der Air Base Thule waren immerhin um die 3000 Leute stationiert.

Es handelte sich um einen Luftwaffensergeanten, der zum Bodenpersonal gehörte, einen altgedienten Mann Ende dreißig.

Cole schaute sich flüchtig um, sah sonst niemanden und richtete die Pistole auf den Spion, der automatisch die Hände hob.

»Sie sind festgenommen, Sergeant Hilroy«, sagte Cole mit Triumph in der Stimme und war dabei noch stolz auf sein gutes Namensgedächtnis. »Stellen Sie sich drüben an die Wand, stützen Sie sich mit den Händen ab, und setzen Sie die Füße zurück, damit ich Sie durchsuchen kann. Diesmal haben Sie Pech gehabt, und Ihre Komplizen fasse ich auch!«

»Das glaube ich nicht, Major Cole«, sagte eine Frauenstimme hinter dem Sicherheitsoffizier. »Vom Leiter des Sicherheitsdienstes eines so wichtigen Stützpunkts wie Thule sollte man etwas mehr Cleverness erwarten. Sie enttäuschen mich. Sie haben sich wie ein blutiger Anfänger benommen.«

Cole war es, als ob ein Eiszapfen über sein Rückgrat striche. Er erkannte die Frauenstimme. Es war also noch jemand in dem Raum, er hatte diese Person übersehen. Sie musste direkt neben der Tür gestanden haben, die sie dann beim öffnen verdeckte.

Wirklich nicht mehr der neueste Trick.

»Lassen Sie die Pistole fallen, Major Cole!«, sagte die Frau mit schneidender Härte in der Stimme.

Der Major wusste, dass seine Stunde geschlagen hatte, wenn er nicht eine Menge Glück hatte oder etwas ganz Gravierendes geschah. Die Spionin und der Spion durften ihn nicht am Leben lassen.

Das konnten sie sich überhaupt nicht leisten.

Cole schaute über die Schulter. Die Frau neben der Tür war hochgewachsen und bildschön. Ein rassiges Weib, das das Herz jedes Mannes höher schlagen ließ. Seit einiger Zeit war sie in Thule stationiert.

Die Frau trug einen Hosenanzug, der ihre Formen betonte. Ihre gefütterte Jacke war aufgeknöpft, das Haar fiel ihr lang über die Schultern.

Ihre schmalen Hände mit den langen, rot lackierten Fingernägeln hielten eine hässlich wirkende Pistole mit Schalldämpfer.

»Sie also!«, sagte Cole. »Von Ihnen hätte ich das nicht vermutet. Für wen arbeiten Sie eigentlich?«

Der Major wollte Zeit gewinnen und seine Gegner ablenken. Er hatte Angst, aber er war auch eiskalt und entschlossen. Denn ohne Gegenwehr würde sich Murray Cole nicht töten lassen. Nicht, solange er noch einen Finger rühren konnte.

»Für die UdSSR?«, fragte er weiter. »Oder für die Chinesen?«

»Weder - noch«, antwortete die langhaarige Schönheit. »Sondern für eine Organisation, die Sie vielleicht gar nicht kennen, Major Cole, die aber in absehbarer Zeit die ganze Welt beherrschen wird. - Die Vierte Macht!«

Cole hatte etwas darüber gehört und ein paar Aktennotizen gelesen, das Ganze aber nicht ernst genommen. Cole hatte die Vierte Macht mit ihrem Leiter Doc Alpha bisher für das Hirngespinst einiger überkandidelter Bürohengste in Washington und Langley gehalten.

Cole sah aus dem Augenwinkel, wie auch der Luftwaffensergeant Hilroy eine handliche Pistole mit Schalldämpfer aus der Parkatasche zog. Der Major durfte nicht länger zögern.

Er wirbelte herum. Die Tatsache, dass er eine Frau vor sich hatte, durfte ihn jetzt nicht zögern lassen.

Cole war schnell, er verfügte über ausgezeichnete Reflexe und hatte sich immer fit gehalten. Doch er kam nicht zum Schuss.

Die Schalldämpferpistole in der Hand der rassigen Frau spuckte Feuer. Die Schüsse klangen nicht lauter als das Knallen eines Sektkorkens.

Der Major spürte heftige Schläge gegen die Brust. Er wollte abdrücken, die Spionin kampfunfähig schießen und zur Seite springen. Doch es gelang ihm nicht einmal, den Zeigefinger zu krümmen.

Vor seinen Augen begann die Umgebung zu verschwimmen. Er fühlte sich, als ob er ein großes Loch in der Brust hätte, und sein Körper schien ihm nicht mehr zu gehören.

Major Cole sah in die Augen der Frau, die ihn getötet hatte, und starb im Stehen. Dass der Luftwaffensergeant noch zweimal von hinten auf ihn feuerte, merkte er nicht mehr. Er ließ die Pistole fallen und kippte mit einem letzten Seufzer um wie ein Baum.

Er regte sich nicht mehr. Auf dem glatten Fußboden begann sich eine Blutlache auszubreiten. Die Spionin steckte die Pistole weg. Der Luftwaffensergeant stand immer noch schussbereit und starrte auf den Toten vor sich.

»Was

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