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Unsichtbare Mission #29: Der Killersatellit

Unsichtbare Mission #29: Der Killersatellit

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Unsichtbare Mission #29: Der Killersatellit

Länge:
145 Seiten
1 Stunde
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739673561
Format:
Buch

Beschreibung

Unsichtbare Mission - Band 29
von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 137 Taschenbuchseiten.

Mike Borran erfährt bei seiner Ankunft im CIA-Office, dass in letzter Zeit viele Satelliten zerstört wurden. Man munkelt etwas über eine Geheimwaffe oder auch einen Laserstrahl. Die United Electronics wird damit in Verbindung gebracht, aber Genaueres weiß man nicht.
Mike Borran begibt sich auf eine sehr gefährliche Mission, denn er hat es mit mehreren skrupellosen Gegnern zu tun, die für Geld über Leichen gehen.
Herausgeber:
Freigegeben:
22. März 2017
ISBN:
9783739673561
Format:
Buch

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Unsichtbare Mission #29 - Earl Warren

München

DER KILLERSATELLIT

Unsichtbare Mission - Band 29

von Earl Warren

Der Umfang dieses Buchs entspricht 137 Taschenbuchseiten.

Mike Borran erfährt bei seiner Ankunft im CIA-Office, dass in letzter Zeit viele Satelliten zerstört wurden. Man munkelt etwas über eine Geheimwaffe oder auch einen Laserstrahl. Die United Electronics wird damit in Verbindung gebracht, aber Genaueres weiß man nicht.

Mike Borran begibt sich auf eine sehr gefährliche Mission, denn er hat es mit mehreren skrupellosen Gegnern zu tun, die für Geld über Leichen gehen.

Copyright

Ein CassiopeiaPress Buch: CASSIOPEIAPRESS, UKSAK E-Books und BEKKERpublishing sind Imprints von Alfred Bekker

© by Author

© dieser Ausgabe 2016 by AlfredBekker/CassiopeiaPress, Lengerich/Westfalen in Arrangement mit der Edition Bärenklau, herausgegeben von Jörg Martin Munsonius.

Alle Rechte vorbehalten.

www.AlfredBekker.de

postmaster@alfredbekker.de

1

Thony Malcolm lief um sein Leben.

Sie waren hinter ihm her, er wusste es, und er hatte nicht einmal eine Waffe bei sich. Man wollte ihn töten. Längst verwünschte er sich, dass er sich auf die ganze Angelegenheit überhaupt eingelassen hatte. Der Brocken, den er sich da abgebissen hatte, war viel zu groß. Wenn er nicht unwahrscheinliches Glück hatte, würde er daran ersticken.

Längst schon waren die bunten Neonreklamen der Bars, Neppschuppen und Restaurants hinter ihm zurückgeblieben. Malcolm presste sich in eine Mauernische. Er legte den Kopf in den Nacken und atmete schwer. Der Schweiß lief ihm in Strömen übers Gesicht. Malcolm keuchte. Er schaute die gewundene Jackson Street hinauf und hinab. Nur wenige Passanten waren hier unterwegs, denn die Uhr zeigte bereits nach Mitternacht. Einige Autos und buntbemalte Taxis fuhren in langsamem Tempo. Neuer Schrecken packte Malcolm. Saßen seine Häscher etwa in einem Wagen und patrouillierten durch die Straßen?

Sie wussten, dass er noch nicht weit weg sein konnte. Sie hatten alles alarmiert, und sie jagten ihn wie einen Hasen bei der Treibjagd. Auf der anderen Straßenseite kamen vier Chinesen aus einer Seitengasse. Zwei Passanten wichen ihnen eilig aus. Die vier bewegten sich selbstbewusst und waren wachsam. Die durchtrainierten Gestalten der jungen Männer, ihr Auftreten, ihre Aufmachung, das alles sagte Malcolm genug.

Es waren Tongs, Mitglieder jener chinesischen Gangsterorganisation, die nicht nur San Franciscos Chinesenviertel beherrschte. Diese vier Tongs und viele andere jagten Malcolm, den achtundzwanzigjährigen Diplomingenieur, Fachgebiet Elektronik, der noch wenige Tage zuvor friedlich seiner Arbeit bei United Electronics nachgegangen war.

Malcolm presste sich tiefer in den Schatten. Er fühlte sich beobachtet. Er wurde das Gefühl einfach nicht los, dass seine Feinde bereits hinter ihm standen, dass sie im nächsten Moment zuschlagen würden.

Einer der vier Chinesen stieß einen schrillen Pfiff aus. Er wurde aus der entgegengesetzten Richtung und von der anderen Straßenseite aus beantwortet. Auch von dort näherte sich also eine Patrouille.

Malcolm zweifelte nicht daran, dass keine zufälligen Zuschauer die Tongs davon abhalten würden, ihn umzubringen. Es war also sinnlos, um Hilfe zu rufen, wenn die Verfolger ihn entdeckten, oder nach der Polizei zu schreien. Denn auch die Polizei würde ihn nicht beschützen können. Das konnte eigentlich nur noch eine Organisation. Sie verfügte über Spezialagenten und besondere Mittel. Sie arbeitete im Geheimen und hatte die Möglichkeit, Malcolm wie vom Erdboden verschwinden zu lassen. Denn außer den Tongs wollten noch andere ihn tot wissen, weil er zu viel wusste.

Malcolm wollte die CIA um Hilfe anrufen. Er hatte bereits vor zwei Tagen ein Telefonat mit dem örtlichen CIA-Dienststellenleiter geführt und war nur mit knapper Not einer Festnahme entgangen. Die cleveren CIA-Jungs hatten nämlich sofort die City Police eingeschaltet und feststellen lassen, woher der Anruf kam. Jetzt hätte Malcolm nur zu gern in einer CIA-Zelle gesessen.

Er schlich an der Hauswand entlang weiter, an einem vergitterten Schaufenster vorbei. Eine dunkle Seitenstraße öffnete sich. Gibb Street, las Malcolm auf dem Straßenschild. Hier brannte nur eine einzige trübe Laterne. Aufatmend drückte der Verfolgte sich in die Gasse hinein. Hier glaubte er, nicht so schnell entdeckt zu werden, denn jeden Winkel der unübersichtlichen Chinatown mit ihren vielen Verstecken konnten auch die Tongs nicht durchkämmen. Malcolm hatte wieder das Gefühl, verfolgt zu werden, schob das aber auf seine Nervosität.

Eng an die Wand gedrückt, schlich er weiter, die Dunkelheit nahm ihn auf. In den Häusern, die teilweise miteinander verschachtelt waren und von denen manche pagodenförmige Dächer aufwiesen, brannte nur in wenigen Fenstern Licht. Zu Malcolms linker Seite befanden sich schäbige kleine Läden, zu seiner Rechten war eine kompakte Mauer. Die Gasse war so schmal, dass keine zwei Autos aneinander vorbeigekommen wären.

Malcolm lauschte auf Schritte, hörte aber nichts. Er nahm an, eine andere Straße zu erreichen, so genau kannte er sich in der Chinatown mit ihren vielen Winkeln und Ecken nicht aus. Er war überrascht, als es plötzlich nicht mehr weiterging.

Malcolm steckte in einer Sackgasse. Sie endete auf einem kleinen viereckigen Platz mit im Karree stehenden Bänken, einer Normaluhr und einer unbeleuchteten Telefonzelle. Diese Telefonzelle hatte ein Pagodendach. Sie wirkte fremdartig auf Malcolm.

Er schaute umher, zurück wollte und konnte er vorerst nicht. Aber hier fühlte er sich eigentlich recht sicher. Und vor allem, wenn die Telefonzelle in Betrieb war, hatte er eine einmalige Chance.

Er schritt näher. Gott sei Dank, da war kein Schild »Außer Betrieb«. Malcolm zog die Tür auf, er trat in die enge Zelle. Mit zitternden Fingern suchte er in seinen Taschen nach einer Münze, fand eine, nahm den Hörer ab und warf sie ein. Die CIA-Nummer fiel ihm nicht ein. Natürlich stand diese Nummer nicht im Telefonbuch, und es war für Malcolm nicht ganz einfach gewesen, sie sich zu besorgen.

Er zückte sein Notizbuch, blätterte und kniff die Augen zusammen, um die Zahlen lesen zu können. Er hörte das Freizeichen und wählte.

Tuuut - tuuut, klang das Freizeichen in sein Ohr. Warum nahm da niemand ab? Diese Nummer musste doch Tag und Nacht besetzt sein, schließlich war die CIA kein Christlicher Verein junger Männer, wo um zehn Uhr abends die Klappen fielen und alles schwieg.

Endlich meldete sich jemand.

»Hallo?«

»Ist dort die CIA?«, fragte Malcolm flüsternd.

»Soll das ein Scherz sein?«, fragte der Mann am anderen Ende. »Sie sind mit dem Telegraph Hill Hotel verbunden.«

Malcolm kannte diese Abwimmeltaktik.

»Sicher, ich bin also genau richtig. Ich will den Manager sprechen - Johnstone.«

Nun war Johnstone keineswegs ein Hotelmanager, sondern der Leiter der CIA-Filiale San Francisco Bay Area. Er hatte den Rang eines Majors inne.

»Wie lautet der Code für heute?«, fragte Malcolms Gesprächspartner.

»Lassen Sie mich mit Ihrem verdammten Code in Ruhe. Ich bin der Mann, der vor zwei Tagen in der Cafeteria an der Van Ness Avenue 1211 verhaftet werden sollte. Der Mann, der die Unterlagen über den Killersatelliten und die Vierte Macht besitzt. Ich stecke verdammt in der Klemme. Die Tongs suchen mich. Die Killer der Leute, denen ich die Unterlagen entwendet habe, sind gewiss auch hinter mir her. Verständigen Sie den Major! Sie müssen sich beeilen, ihr müsst mich schleunigst da rausholen!«

Die Stimme des CIA-Mannes blieb unbewegt.

»Ich muss das nachprüfen, Sir. Ich werde gleich beim Major rückfragen. Wie ist Ihr Name? Und wo sind Sie jetzt?«

»Goddam!«, explodierte Malcolm. »Wollen Sie vielleicht auch noch mein Geburtsdatum und meine Schuhgröße haben? Malcolm heiße ich, Thony Malcolm, und ich bin ...«

Der schlanke Diplomingenieur erschrak fürchterlich. Denn jemand klopfte mit einer Münze an die Türscheibe, der Malcolm den Rücken zudrehte. Er schaute sich um. Drei Chinesen standen draußen. Kräftige Gestalten mit bunten Hemden und hellen Jacken. Der Münzenklopfer trug eine elegante Sonnenbrille, obwohl es nach Mitternacht war.

Er grinste breit. Seine beiden Kumpane zogen wie auf Kommando jeder eine Pistole aus der Tasche.

»Die Tongs«, flüsterte Malcolm in den Telefonhörer. »Sie haben mich gestellt. Ich bin in der Gibb Street, Chinatown, kommen Sie schnell!«

Er hängte ein. Die CIA-Leute mussten sich etwas einfallen lassen, und zwar rasch. Großalarm, Feuer, die Polizei, alles wäre Malcolm recht gewesen, um hier wegzukommen. Seine Gedanken rasten. Er war als ambitionierter Jogger und Tennisspieler körperlich recht fit, bildete sich aber nicht ein, gegen drei, dazu noch bewaffnete Gangster eine Chance zu haben. Nur seine Intelligenz konnte Malcolm noch retten. Er musste Zeit gewinnen, die drei Tongs hinhalten. Gewiss waren die CIA-Männer schon alarmbereit und wollten ihn retten.

Malcolm öffnete die Tür der Telefonzelle. Er beschloss, den betrunkenen Nachtschwärmer zu spielen. Vielleicht konnte er die drei Tongs damit bluffen. Er grinste albern, schwankte und hielt sich an der Türstange fest.

»Wawawasch? Scheid ihr schon mi mit dem Taxi hier, wo ich doch gerade erst - hupp - angerufen habe?«

Der Chinese mit der Sonnenbrille betrachtete ihn wachsam. Die Pistolenmänner flankierten ihn.

»Spielen Sie uns nichts vor, Malcolm«, sagte der Tong-Mann. »Los, kommen Sie mit!«

»Heiheiße nicht Malcolm. Heiße Brian Miller. Verdammter Schnaps. War doch eben noch in der Bar? Wo bin ich hier überhaupt?« Malcolm blinzelte. »Hupp. Ein Taxi soll mich nach Hause bringen. Ich bin völlig groggy.«

Malcolm setzte sich nieder, hielt den Kopf gesenkt und starrte vor sich hin. Hoffentlich schlucken sie es, dachte er. Hoffentlich gewinne ich die nötige Zeit oder erhalte eine Chance zur Flucht.

»Sie haben nicht die Taxizentrale angerufen, Malcolm«, sagte der Tong mit der Sonnenbrille. »Mit wem haben Sie gesprochen?«

Malcolm gab ihm keine Antwort. Auf einen Wink des Chinesen packten ihn die beiden Pistolenmänner und rissen ihn auf die Beine. Dazu steckte der eine seine Pistole in das Holster hinterm Hosenbund.

»Malcolm!«, zischte der Chinese mit der Sonnenbrille den Diplomingenieur im hellen Anzug an. »Sprechen Sie!«

»Gegehen wir in die Bar einen trinken«, lallte Malcolm verzweifelt. »Schei Scheißtaxi

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